(openPR) Dominique de Villepin fordert 5 europäische Projekte
Der französische Premierminister Dominique de Villepin fordert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Mittwochausgabe) fünf Projekte für die Europäische Union. An erster Stelle nennt er die Koordinierung der europäischen Wirtschaftspolitik. Dafür schlägt er einen "Dialog zwischen der Eurogruppe und der Europäischen Zentralbank" vor. Unter Achtung der Unabhängigkeit der EZB soll dabei die "Wirtschaftspolitik für die Länder der Eurozone festgelegt" werden. Als zweites Projekt soll die Stärkung der Landwirtschaft vorangetrieben werden, "indem wir sie weiter anpassen." Der Premierminister will Versorgungsengpässe ausschließen. Für das dritte Projekt, die Innovations- und Forschungspolitik, empfiehlt de Villepin "die Gründung von einem oder zwei Europäischen Instituten für Forschung und Technologie in Frankreich", die allen europäischen Staaten offenstehen, die daran interessiert sind.Das vierte Projekt sei die europäische Sicherheit. Ihr legt der französische Premierminister die Zusammenarbeit von Polizei und Grenzkontrolle zu Grunde. Die Speerspitze dieser Zusammenarbeit sei die "G 5", an der sich neben Frankreich Deutschland, Großbritannien, Spanien Italien und Frankreich beteiligten. Unter den Bedrohungen Europas nennt de Villepin den "Terrorismus, die Gefahr der Verbreitung biologischer, chemischer und atomarer Waffen" in einem Atemzug mit der "illegalen Einwanderung". Als fünftes Projekt behandelt de Villepin die europäische Demokratie. "Ich schlage vor, daß wir mit unseren europäischen Partnern über die Einführung eines echten europäischen Zivildienstes nachdenken." Der französische Premierminister nennt Europa "ein Labor für neue politische, wirtschaftliche und soziale Ideen" in der Welt.
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an:
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Georg Paul Hefty
Verantwortlicher Redakteur für Zeitgeschehen
Tel.: 0049 (0) 69 - 7591-1450
E-Mail: ![]()












