(openPR) Verlierer, sucht endlich die Schuld bei euch selbst
„Können gewöhnliche Menschen, deren Lebenserfahrungen selten mehr umfassen als die Welt der Politik aus dem Blickwinkel von Parteisoldaten und Parlamentsabgeordneten mehr sein als Lobbyisten ihrer Parteien, ihrer Klientele und ihrer selbst? Warum gibt es so wenige Menschen, die über den Tellerrand ihrer eigenen (und ihrer Klientel im engsten Sinne des Wortes) Interessen hinausschauen können und wollen - noch dazu, wenn sie für ihr Leben mehr als gut versorgt sind, was man leider von immer mehr ihrer Versorger nicht sagen kann?
George Orwell, der Verfasser von “1984” schrieb 1944 über die Politiker: ”Niemand sucht nach der Wahrheit, jeder plädiert für seine Sache ohne irgendwelche Rücksicht auf Fairneß und Genauigkeit, und die einfachsten, offenkundigsten Tatsachen werden von denen ignoriert, die sie nicht sehen wollen.” Was hat sich bis heute geändert? Nichts!
Die ersten Stellungnahmen der Verlierer der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern haben George Orwell wieder einmal bestätigt. Statt endlich einzugestehen, daß sich die Politik von CDU/CSU, SPD und Grünen weit von den legitimen Interessen derer entfernt hat, die sie ernähren, haben sich die Geschäftsführer der etablierten Parteien ihre katastrophalen Wahlergebnisse wieder nur schöngeredet. Bei einer um ca. 20 Prozent gestiegenen Wahlbeteiligung – die aber für eine Demokratie beschämende 60 Prozent kaum überschritten hat – mußten alle etablierten Parteien krachende Niederlagen einstecken. Die Grünen flogen aus dem Parlament, die FDP kam wieder gar nicht hinein. Die AfD wurde mit 20,8 Prozent zweitstärkste Kraft.
Worum ging es? Natürlich um den Strom der Zuwanderer und um die innere Sicherheit. Aber keinesfalls nur darum. Blickt man auf die Erfahrungen mit den in den letzten 30 Jahren zugewanderten Türken zurück, sollte man der Problematik der Integration von Millionen Menschen aus anderen Kulturen sehr viel mehr Aufmerksamkeit zuwenden als mit „Wir schaffen das!“ Der konservative Islam ist nicht mit unserer Lebensweise vereinbar. Politiker dürfen das nicht ignorieren und versuchen, sich einfach um die Problematik herum zu schwätzen.
Mit der inneren Sicherheit steht es in Deutschland ersichtlich nicht zum Besten. Wer seine Grenzen öffnet und den Berufskriminellen damit ein reiches Revier anbietet, muß die Sicherheitskräfte verstärken, anstatt sie auszudünnen, um Geld zu sparen, damit die Reichen weniger Steuern zahlen müssen. Wenn die Kriminalität nicht anders deutlich reduziert kann, müssen die Grenzen eben wieder geschlossen werden. Die Menschen sind aber nicht bereit, sich einfach damit abzufinden, daß munter drauflos geklaut und betrogen wird und kriminelle Banden in Teilen des Landes sogar das Regiment übernehmen.
Die soziale Balance in unserem Land ist inzwischen vollkommen aus dem Lot geraten. Anstatt über Steuersenkungen für die Gut-und-reichlich-Verdiener zu schwadronieren, sollte endlich dafür gesorgt werden, daß kein Deutscher mehr unter Armut leidet. Dafür genügen weder Mindestlohn – der ohnehin lächerlich ist – noch Mindestrente, die aus Gründen falsch verstandener Kosteneinsparung gerade denen nicht zugutekommen würde, die sie in besonderem Maße brauchen, noch Hartz-IV. Es muß ein Grundeinkommen her, damit jeder Deutsche Staatsbürger einen angemessenen Anteil des Volkseinkommens erhält, einen Anteil, der ihm ermöglicht, in Würde am sozial-kulturellen Leben unseres Volkes teilzunehmen. Auch im Hinblick auf den absehbaren technologischen Fortschritt und seine sozialen Folgen ist eine solche Reform überfällig.
Die Politik der drei großen Notenbanken der Welt, FED, EZB und Bank von Japan, wird die Welt in eine wirtschaftliche Katastrophe treiben. Die mit Billionen Neugeld aufgeblasenen Spekulationsblasen werden platzen, sobald genügend vielen Menschen offensichtlich wird, daß sie längst keine realen Werte mehr repräsentieren. Haben die Politiker, hat unsere Regierung einen Plan für den Crashfall?
Das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern ist nicht das Ergebnis plötzlicher (Rechts-)Radikalität politischer Analphabeten. Es ist der leider allzu berechtigten Sorge geschuldet, daß unsere Politiker unfähig sind, das Schiff unseres Landes heil durch die schwere See und den zu erwartenden Orkan der Zukunft zu steuern. Politiker, wacht endlich auf!
Prof. Querulix beobachtet und kommentiert seit vielen Jahren das fragwürdige Treiben und die Verirrungen des Menschentiers, insbesondere das seiner Alphas. Seine Kommentare sind in bisher sechs Bänden der Serie „Tacheles“ gesammelt erschienen. Ein siebter Band ist für Ende des Jahres geplant. Die eBooks im Umfang zwischen ca. 180 und 280 Seiten kosten je 9,95 Euro. Der jüngste Band trägt den Titel „Menschenwelt im Umbruch“ (ISBN 978-3-943788-42-6). Alle Bände sind im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten (Internet-)Buchhandlungen erhältlich.
Zum Thema „Grundeinkommen“ ist vor einigen Jahren schon eine kleine Studie erschienen. Sie trägt den Titel „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“. Mit dem Grundeinkommen soll mittels minimalem bürokratischen Aufwand allen Bürgerinnen und Bürgern lebenslänglich ein zur angemessenen Teilnahme am sozial-kulturellen Leben genügendes Einkommen garantiert werden, sodaß Arbeitslosigkeit, Erwerbspausen zwecks Weiterbildung, Elternzeit, Krankheit oder der Ruhestand, das Einkommen zwar schmälern können, aber in keinem Fall auch nur entfernt existenzielle Not bedeuten.
Die Studie „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft (ISBN 978-3-943788-18-1, eBook (PDF) oder ISBN 978-3-943788-32-7, eBook (ePub), jeweils 9,95 Euro, ist beim eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen und dort wie in jeder gut sortierten (Internet-)Buchhandlung erhältlich.
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