(openPR) Heidelberg. Die CDU Sozialausschüsse (CDA) warnen vor politischen Sektierern aus dem Wirtschaftsflügel der Union. Der stellvertretende CDA Bundesvorsitzende Christian Bäumler sprach sich gegen einen Kurswechsel der CDU aus. "Wenn über 80 Prozent der Wähler für Mindestlöhne und den Grundsatz "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" sind, begeben sich die Gegner dieses Kurses ins politische Abseits. Die Prekarisierung der Arbeitswelt hat die Kinder und Enkel der CDU Mitglieder längst erreicht. Wir brauchen überall, wo die Tarifpartner keinen tariflichen Mindestlohn zustande bringen, einen gesetzlichen Mindestlohn", fordert der CDA Vize. Die Höhe dieses Mindestlohns solle sich am Mindestlohn für die Leiharbeit orientieren, erklärte Bäumler auf der Bezirkstagung der CDA Nordbaden in Heidelberg.
Die CDU Baden-Württemberg mit Ministerpräsident Stefan Mappus an der Spitze sei ein Beispiel für eine Partei, die soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Kompetenz miteinander verbindet. Bäumler, der auch Landesvorsitzender der CDU Sozialausschüsse ist, hob hervor, das sich die CDU Baden- Württemberg in ihrem Regierungsprogramm für einen Mindestlohn in der Zeitarbeit und den Verzicht auf die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen stark mache. Die Beschäftigungsverhältnisse der Lehrer sollen so gestaltet werden, dass sie nicht zu Beginn der Sommerferien in die Arbeitslosigkeit geschickt werden. Zeitarbeit und Praktika sollen nicht für Lohndumping missbraucht werden. "Wir wollen Arbeitsplätze zu fairen Bedingungen und die Partnerschaft von Arbeitnehmern und Arbeitgebern", erklärt Bäumler. Die CDU könne die Landtagswahl nur mit den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen gewinnen.










