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Protest zum Expo-Auftakt gegen Propaganda-Show im Tibet-Pavillon

29.04.201015:16 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Berlin, 29.4.2010 – Zur Eröffnung der Expo 2010 am morgigen Freitag, 30. April, in Shanghai protestiert die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID) gegen die verherrlichende Darstellung der chinesischen Tibet-Politik. Die TID fordert Bundespräsident Horst Köhler sowie alle anderen Besucher der Expo auf, sich deutlich von der chinesischen Propaganda zu distanzieren und auf einen Besuch des Tibet-Pavillons zu verzichten.

„Peking nutzt den Tibet-Pavillon, um ein idyllisches Abziehbild von Tibet zu zeichnen und die kommunistische Partei als Heilsbringer zu feiern, während Militär, Polizei und Justiz weiterhin hart in Tibet durchgreifen“ erklärt Wolfgang Grader, Vorsitzender der TID. „Unsere Politiker müssen ein klares Zeichen setzen, indem sie bei ihrem Besuch der Expo dieser absurden Inszenierung fernbleiben.“

„Die Bezeichnung des Pavillons ‚Himmlisches Tibet’ ist zutiefst zynisch angesichts der allgegenwärtigen Überwachung und Unterdrückung in Tibet“, sagt Dalha Agyitsang vom Vorstand der TID. „Ich bitte alle Expo-Besucher, nicht an dieser Propaganda-Show teilzunehmen.“

Der Tibet-Pavillon, so verkünden staatliche chinesische Medien, stehe für Umweltschutz, Kulturerhalt, ein glückliches Leben und nachhaltige Entwicklung. Er werde „der Welt ein glänzendes Tibet vorführen“. Peking setzt währenddessen die Unterdrückung der Tibeterinnen und Tibeter, die Einschränkung der Meinungsfreiheit und der religiösen Freiheit sowie die Ausbeutung der Umwelt in Tibet unvermindert fort.

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