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Bravourstück chinesischer Propaganda: Der Pavillon „Himmlisches Tibet“ bei der Shanghai Expo

30.04.201017:26 UhrKunst & Kultur
Bild: Bravourstück chinesischer Propaganda: Der Pavillon „Himmlisches Tibet“ bei der Shanghai Expo

(openPR) Mit ihrem Tibet-Pavillon bei der Expo 2010 in Shanghai, die am 30. April eröffnet wird, versucht die chinesische Regierung von der Realität in Tibet abzulenken, wo Menschenrechtsverletzungen und die Marginalisierung der Tibeter an der Tagesordnung sind.



Free Tibet ruft Besucher, besonders die Vertreter aus Politik und Wirtschaft, auf, von einer Besichtigung des Pavillons „Himmlisches Tibet“, der unter dem Vorzeichen „Neues Tibet - Besseres Leben“ steht, Abstand zu nehmen. Dieser Parodie einen Besuch abzustatten, kommt einer stillschweigenden Billigung der chinesischen Politik in Tibet gleich, was die willkürlichen Festnahmen, Folter, Verschwindenlassen von Personen, die patriotische Umerziehung und die Besetzung von Tibet, überhaupt alle anderen Repressalien mit einschließt.

Die Realität des Lebens in Tibet, die China mit seiner Tibet-Show bei der Weltausstellung so gerne vor den Augen der Welt verbergen möchte, ist in der Tat alles andere als „himmlisch“.

Über eintausend Tibeter, die während der Nachwehen der Protestaktionen von 2008 festgenommen wurden, werden immer noch vermißt und die Regierung schweigt dazu. Chinesische Gerichte in Tibet fahren fort, Tibeter, die die Außenwelt von der schrecklichen Lage in ihrem Land in Kenntnis setzen wollen, zu unverhältnismäßig hohen Strafen zu verurteilen. So wurde etwa der Tibeter Wangdu unter der Anklage der Spionage zu lebenslänglicher Haft verurteilt, nur weil er im E-Mail-Kontakt mit dem Ausland stand.

Internationale Medien berichteten kürzlich über eine auffällig starke Militärpräsenz auf den Straßen Lhasas und anderer tibetischer Städte, und über drastische Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von Tibetern, sowohl in den Städten selbst, als auch ihrer Möglichkeit, von einem Ort zum anderen zu reisen. Diese Maßnahmen sowie die Welle von extrem harten Urteilen erzeugten unter den Tibetern ein Klima der Furcht.

Bei seiner Rede am 10. März 2010, dem Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes von 1959, betonte der Dalai Lama, daß das Leben in Tibet in Wirklichkeit „die Hölle auf Erden“ ist, also ganz gewiß nicht „himmlisch“, wie von China behauptet.

Free Tibet möchte deshalb alle führenden Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, auch den die Ausstellung eröffnenden Präsidenten der Europäischen Gemeinschaft, José Manuel Barroso, nochmals aufrufen, diesen Pavillon zu meiden.

Stephanie Brigden, die Direktorin von Free Tibet erklärte dazu Folgendes: „Jede Besichtigung eines ausländischen Besuchers der Shanghai Expo stellt ein stillschweigendes Einverständnis mit der chinesischen Politik in Tibet dar, die von willkürlichen Festnahmen, Folter, dem Verschwindenlassen von Personen, der patriotischen Umerziehung und Repression gekennzeichnet ist. Unwissenheit vorzuschieben über das, was in Tibet geschieht, ist keine Entschuldigung. Die Fernsehaufnahmen über das brutale Vorgehen Chinas in Tibet, die vor erst zwei Jahren um die Welt gingen, machten deutlich, daß die chinesische Auffassung, in Tibet sei alles zum Besten, bloße Einbildung ist.“

Weitere Informationen bei:
Matt Whitticase, Pressesprecher: Tel. +44 (0)20 7324 4605 / +44 (0)7515 788456, Email: E-Mail
Stephanie Brigden, Direktor, Tel. +44 (0)20 7324 4605, Email: E-Mail

Quelle: Free Tibet, www.freetibet.org

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