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Tierschutzpartei NRW ruft zum Boykott von RWE auf

19.09.201808:59 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die Räumung und anstehende Rodung des Hambacher Forst ist nicht nur aus Klima- und Umweltschutzgründen zutiefst verwerflich und aus Sicht des Strombedarfs für Deutschland vollkommen unnötig, sondern auch eine pure Machtdemonstration des Energie-Konzerns, sowie der Landesregierung NRW.


So jedenfalls sieht es der Landesvorstand der Tierschutzpartei NRW und sehr viele Bürger dürften dieser Meinung derzeit folgen.

Sandra Lück, Landesvorsitzende und wohnhaft im Kreis Düren, unweit des betroffenen Gebietes, sieht nur einen Weg, den 12.000 Jahre alten Rest-Wald noch zu retten. Und der heißt Boykott.

„Es geht nicht darum, einen angeblichen Kohlebedarf zu decken, ohne den in Deutschland die Lichter im Kühlschrank ausgehen würden. Dieser könnte nach Expertenangaben problemlos alternativ gedeckt werden, ohne den Hambacher Forst roden zu müssen. Es geht nur um Profit.

Die Entscheidung, die Camps im Hambacher Wald noch vor einer abschließenden Entscheidung der Kohlekommission bezüglich des Kohleausstieges zu räumen, hat für Tatsachen gesorgt und den klaren Unwillen von RWE, auf die Rodung zu verzichten, deutlich gemacht.

Die ersten Bäume sind außerhalb der Rodungssaison gefallen, die Vorbereitungen laufen.
Die Landesregierung aus CDU und FDP stützt diese Entscheidung und hat aus lobbypolitischen Gründen keinen Atemzug daran verschwendet, RWE von diesem Vorhaben abzubringen.

SPD und Grüne haben die Genehmigungen für die Rodungen in ihrer letzten Legislaturperiode erst auf den Weg gebracht.

Die etablierten Parteien betreiben Konzernpolitik und ignorieren den Willen der Wähler, so wie RWE für einen Maximalgewinn in Zeiten eines heftigen Klimawandels die Zukunft unserer Kinder killt.
Weder der Wähler, noch der Verbraucher darf das verzeihen. Die einzige Konsequenz kann der absolute Boykott sein. Die Wähler müssen die aktuelle Politik für ihr Handeln bei der kommenden Wahl zur Rechenschaft ziehen, die Verbraucher den Konzern!

Jetzt muss jeder, der sich für den Erhalt des Hambacher Forst und ein Ende des Kohleabbaus einsetzt, seinen Stromanbieter überdenken.
Wer nun noch bei RWE oder einer Tochterfirma, wie beispielsweise Innogy Kunde ist, sollte umgehend wechseln.

Der weltweite Imageschaden für das Unternehmen ist bereits jetzt enorm, doch wehtun muss es vor allem finanziell. Wenn der Dax komplett in den Keller rutscht, überdenkt RWE vielleicht nochmal, ob es sich lohnt, diesen wunderschönen Wald zu töten.“

Die Regionalgruppe Kreis Düren der Tierschutzpartei ruft für Sonntag, den 23.09.2018 ab 15 Uhr zu einem Picknick an der Sperrgrenze zum Hambacher Forst/Buir auf.

Ein ursprünglich geplantes Regionalgruppentreffen zum Austausch über kommunale Themen wurde kurzfristig vorverlegt und in eine friedliche Protest- und Plakataktion umgewandelt.

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