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Hambacher Forst: 4800 Polizei-Stunden Einsatz für Identitätsfeststellung wegen Fäkalienwurfes

26.04.201910:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Hambacher Forst: 4800 Polizei-Stunden Einsatz für Identitätsfeststellung wegen Fäkalienwurfes
Sandra Lück - Bundesvorsitzende Tierschutzpartei
Sandra Lück - Bundesvorsitzende Tierschutzpartei

(openPR) Hambacher Forst:
4800 Polizei-Stunden Einsatz für Identitätsfeststellung wegen Fäkalienwurfes


Am 25.03.2019 kam es wiederholt zu einem Großeinsatz im Hambacher Forst.

Ein Aktivist soll RWE-Mitarbeiter mit Fäkalien beworfen haben.



Die Polizei Aachen rückt zur Identitätsfeststellung des mutmaßlichen Täters mit einer Hundertschaft aus. Eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz NRW durch die Bundesvorsitzende der Tierschutzpartei sorgt nun für Wirbel:

Rund 4800 Polizei-Einsatzstunden brachte NRW auf, um einen Verdächtigen festzunehmen, der mit "Scheiße" geworfen haben soll.



Ein erneuter Großeinsatz der Polizei Aachen im Hambacher Forst sorgte im März für Aufsehen.

Mit Hundertschaft, Helikopter und Hubsteiger bemühten sich die Einheiten des Innenministers Herbert Reul, einen Aktivisten festzunehmen, der mutmaßlich Fäkalien auf RWE-Mitarbeiter geworfen haben sollte.

Der Einsatz dauerte rund 30 Stunden, dann verließ der Aktivist freiwillig das massiv umstellte Baumhaus.

Sandra Lück, Bundesvorsitzende und Europakandidatin der Tierschutzpartei, stell im Anschluss an den Einsatz eine Anfrage nach IFG NRW (Informationsfreiheitsgesetz).

Neben Anzahl der eingesetzten Polizeikräfte, Hilfsmittel und Ermittlungsstand, erfragte sie auch die Einsatzstunden der Beamten.

„Ein Teil der Anfrage blieb nach Aussage der Polizei Aachen aufgrund laufender Ermittlungen unbeantwortet. So zum Beispiel meine Frage, ob die Polizei die Fäkalien zur DNA-Probe gesichert habe, um den mutmaßlichen Täter auch tatsächlich identifizieren zu können.

Allerdings durften wir in Erfahrung bringen, dass zur Feststellung der Identität eines einzelnen Aktivisten rund 4800 Stunden Polizei-Einsatz aufgewandt wurden.“ sagt Sandra Lück, ebenfalls Landesvorsitzende in NRW.


Tierschutzpartei NRW solidarisch mit Hambacher Aktivisten

Die Tierschutzpartei, die sich seit geraumer Zeit solidarisch mit den Aktivisten im Hambacher Forst zeigt, sei entsetzt über die noch immer massiv betriebenen Einsätze gegen die Waldbesetzer.


„Während ganz Deutschland auf NRW schaut und darauf wartet, dass unser Innenminister den unfassbaren Missbrauchsskandal in Lügde oder den schrecklichen Tod von Ahmed A. durch einen Zellenbrand aufarbeitet, werden trotz aller Kritik weiterhin Steuergelder und vor allem notwendige Kapazitäten verschwendet, um den Handlanger für RWE zu spielen.Wie möchte Herr Reul uns noch erklären,dass der Schutz unserer Kinder scheinbar nurr halb so viel wert ist, wie Konzerninteressen?“ so Lück, selber Mutter von 3 Kindern.

Die Tierschutzpartei NRW verurteile die Prioritäten der Landesregierung zutiefst und fordert den Rücktritt von Innenminister Reul, sowie ein sofortiges Ende der Einsätze im Hambacher Forst.

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