… 70 Jahre von der COPD betroffen ist, dass aber nur die Hälfte der Erkrankten (merke: 50 Prozent!) wirklich diagnostiziert und behandelt ist.
Die COPD erhält zunehmende Bedeutung, vor allem als Todesursache und als Kostenfaktor im Gesundheitssystem. Schwergradige Erkrankungen schränken die Lebensqualität des Patienten extrem ein, führen zu Arbeitsunfähigkeit, Krankenhaus-aufenthalten, vorzeitiger Berentung.
Welche medizinischen Möglichkeiten stehen aktuell zur Behandlung der COPD und des Emphysems zur Verfügung mit Blick in die Zukunft?
Herr Prof. …
… der Hand: Die Patienten haben weniger Schmerzen, brauchen demzufolge weniger Schmerzmittel, sind deutlich schneller wieder mobil und kehren auch früher wieder an ihren Arbeitsplatz zurück. Orthesen helfen also auch, Kosten zu senken – für das Gesundheitssystem, aber auch für die Volkswirtschaft insgesamt. Die eurocom tritt deshalb dafür ein, dass der Einsatz von Orthesen bei Bandscheibenvorfällen in die Behandlungsempfehlungen aufgenommen und von den Krankenkassen generell vergütet wird.
Orthesen sind funktionssichernde, körperumschließende oder …
… Berufsausbildung für junge Menschen attraktiver zu machen. Außerdem forderte Widmann-Mauz, die Delegation ärztlicher Tätigkeiten an Pflegekräfte, die dem Ärztemangel geschuldet ist, aus dem Graubereich herauszuholen, in dem sie sich jetzt befinde.
Zum Thema Innovationen im Gesundheitssystem kündigte Widmann-Mauz an, dass das Ministerium über Erprobungsmöglichkeiten für neue Arzneien und Verfahren im ambulanten Bereich nachdenke, um Fortschritte schneller ins System zu bringen – im Gegensatz zu Krankenhäusern dürfen niedergelassene Ärzte bislang nur …
… Dr. Robert Jutte, federfuhrend fur den BÄK-Arbeitskreis „Placebo in der Medizin“, fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand zusammen: „Mit dem Einsatz von Placebos lassen sich erwunschte Arzneimittelwirkungen maximieren, unerwunschte Wirkungen verringern und Kosten im Gesundheitssystem sparen.“ Die Einschätzungen in der Ärzteschaft sind dagegen geteilt, wie die Befragung durch die DocCheck Marktforschung ergeben hat.
Das Ergebnis der Befragung unter 164 Medizinern, darunter Allgemeinmediziner, Internisten, Schmerztherapeuten und Psychiater: Mehr …
… Lüneburg stellte am Wirtschaftsförderungsprojekt Innovations Inkubator Möglichkeiten zur regionalen Wirtschaftsentwicklung mit neuen Versorgungsmodellen vor. Ab Herbst 2011 werden 1.800 Erstsemesterstudenten gemeinsam mit hochkarätigen Experten ein neues Finanzierungsmodell für das deutsche Gesundheitssystem entwickeln. Die Versorgung psychisch Erkrankter wird durch vernetzte regionale Lösungen erfolgen. Durch diese „Vernetzte Versorgung“ soll zum einen die Versorgungsqualität für Patienten gesteigert werden. Zum anderen sollen die Gesundheitskosten …
… internetbasierter, niedrigschwelliger Präventions- und Therapieangebote in enger Zusammenarbeit mit den deutschen Hausärzten. Onlinebasierte, individualisierte Verhaltensschulungs-Programme unterstützen die hausärztlichen Versorgungsleistungen.
Berlin, 06. 05. 2011. Chronische Krankheiten sind eine Herausforderung für das Gesundheitssystem, weil die Zahlen der Erkrankten steil nach oben gehen: Die Verbreitung von Bluthochdruck, Diabetes, Rückenleiden oder psychische Krankheiten wie Depression wird weiter deutlich zunehmen. Dabei sind die meisten …
… erarbeiten. Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen hat die „Nationale Krankenversicherung“ zum Thema ihres Weltgesundheitsberichtes 2010 gemacht. Damit hat sie gezeigt, wie wichtig es ist, dass die internationale Gemeinschaft umgehend ein gut entwickeltes öffentliches Gesundheitssystem aufbaut.
Seit ihrer Einführung im Jahr 1995 erhebt Taiwans nationale Krankenversicherung relativ niedrige Beiträge zur Kostendeckung ambulanter oder stationärer Behandlungen. Mit einer Versicherungsrate, die über 95 % Bevölkerung abdeckt und den Menschen …
ut in einem Krankenhaus oder Seniorenzentrum, kann sich aber durchaus die Selbständigkeit vorstellen – entsprechende Berufserfahrung und ständige Zusatzqualifikation vorausgesetzt.
Er liegt hier auf einer Linie mit Schulleiter Böhmker, der gerade die Physiotherapeuten mit einem Augenzwinkern als „fortbildungswütig” bezeichnet. Doch Böhmker stellte bei der Zeugnisübergabe eines klar: „Nicht das Fachwissen alleine, die Empathie für den Patienten ermöglicht ein wirklich professionelles Arbeiten im Gesundheitssystem.”
Das Gesundheitssystem ist sehr erfinderisch, wenn es um neue Berufe geht. So haben die Umwälzungen, die die Einführung des DRG-Systems in Deutschland 2003 mit sich gebracht hat, zum Beispiel zu einer verstärkten Nachfrage nach Dokumentationsfachkräften geführt. Übernommen werden diese Tätigkeiten von Medizinischen Dokumentationsassistenten. Aber so neu ist dieser Beruf dann doch nicht, denn die MDA werden bereits seit 1969 ausgebildet. Doch kaum jemand hat von diesem Berufsbild schon einmal gehört. Schade eigentlich, denn dabei bietet der MDA mehr …
Hannover, 18. April 2011 – Der Hals kratzt, der Magen spielt verrückt, der Kopf schmerzt – was kann man tun, damit man sich wieder wohlfühlt? Eines ist sicher: Wer zeitig auf die Signale seines Körpers reagiert und sich angemessen behandelt, ist schneller wieder gesund, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen. Und nicht nur das: Eine fundierte, effektive Selbstbehandlung entlastet auch die Krankenkassen.
Patienten, die den Weg der Selbstmedikation gehen, finden in ihrem Apotheker einen fachkundigen Lotsen durch den Medikamentendschungel. Er…
… Vertretern der Bereiche Gesundheitspolitik, Gesundheitsunternehmen, Medizinmanagement, Patientensicherheit sowie von Wirtschaftsmedien war der Meinung, dass das Projekt zukunftsweisend, aktuell, realisierbar, finanzierbar und weitreichend sei und seine Umsetzung Kosten senken sowie positive Auswirkungen auf das Gesundheitssystem haben werde. Mit neun weiteren Ideen wurde „Gesund Richtung Zukunft“ am 11. April in Berlin ausgezeichnet.
Dr. Karin Uphoff: Strategien für KMU
Über die Auszeichnung als zukunftsweisend ist Dr. Karin Uphoff als Teil des …
… in seiner Eröffnungsrede hervorhob.
Das Themenspektrum des Controller-Tages reichte von Gesundheitspolitik über Personal- und Finanzierungsmanagement bis hin zu nachhaltiger Strategieentwicklung. Es spiegelte die Fülle der Herausforderungen, vor dem das Deutsche Gesundheitssystem steht. Deutlich wurde vor allem das Spannungsfeld zwischen Kostendämpfungszwängen und Regulierungen einerseits und Innovationsdruck und Qualitätsanforderungen andererseits.
Der 18. Controller-Tag hat wieder einmal mehr bewiesen, wie wichtig und nötig der gezielte fachliche …
… gesetzlichen Anspruch auf eine professionelle Versorgung mit modernen Hörgeräten. Doch in vielen anderen Ländern der Welt ist dieser Standard keineswegs eine Selbstverständlichkeit. In der einstigen Sowjetrepublik Weißrussland beispielsweise kann das marode Gesundheitssystem selbst hochgradig hörgeschädigten Kindern keinerlei Hörgeräte-Versorgung ermöglichen. Besonders bedauerlich ist dies für die Menschen in der Tschernobyl-Region, wo aufgrund der Spätfolgen des verheerenden Reaktor-Unglücks viele Kinder angeborene Hörschäden haben. Dass einige …
… langfristig und aus gesamtgesellschaftlicher Sicht kosteneffektiv ist. Kurzfristig kann die Impfung kaum patientenrelevanten Nutzen bringen, da sich Gebärmutterhalskrebs erst viele Jahre nach der Virusinfektion entwickelt. Gesamtgesellschaftlich heißt, dass nicht nur die Kosten für das Gesundheitssystem, sondern auch anderweitige Kosten mitberücksichtigt werden, beispielsweise der Ausfall an Arbeitszeit durch eine Krebserkrankung. Aus dieser Perspektive betrachtet, ist es auf lange Sicht empfehlenswert zu impfen und zu screenen. Dabei sollte nach unseren …
… zu können, sind aber noch eine Reihe weiterer Nährstoffe notwendig.
Schätzungsweise zehn Millionen Deutsche leiden an krankhaftem Knochenschwund - der Osteoporose. Die damit verbundene Anfälligkeit für Knochenbrüche sowie schmerzhafte Knochenabnutzungen belasten die Betroffenen wie auch das Gesundheitssystem gleichermaßen. Zur Vorbeugung hilft hier nur ein guter Knochenaufbau in jungen Jahren. Bereits Kinder lernen daher, wie wichtig Kalzium für gesunde Knochen ist. Allerdings verhilft das Mineral allein nicht zu einem festen Knochengerüst. Um Kalzium …
rteilt werden.
Der DÄB setzt sich für Rahmenbedingungen im Arztberuf ein, bei denen sich Beruf und Privatleben für Frauen und Männer in einer ausgewogenen Balance befinden. Dies bedeutet auch, gleiche Karrierechancen für Frauen zu fordern und sich für familienfreundliche Arbeitsbedingungen stark zu machen. Der Deutsche Ärztinnenbund engagiert sich darüber hinaus für eine nach Geschlecht differenzierende Gesundheitsforschung und -versorgung, von der Frauen und Männer und nicht zuletzt auch das Gesundheitssystem profitieren.
… sollen daher bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt stehen.
Obwohl Bauchwandbrüche zu den Routineeingriffen in der Chirurgie zählen, ist die Rückfallquote (Rezidivrate) relativ hoch. Aufgrund der Häufigkeit sind Hernienoperationen ein wichtiger Kostenfaktor im Gesundheitssystem. Dieser kann durch längere Krankschreibung, chronische Schmerzen und durch die Rückfallquote verstärkt werden. Umso entscheidender ist die Wahl des Operationsverfahrens und des behandelnden Arztes. Auf dieser Veranstaltung werden neben den verschiedenen Operationstechniken …
… interessierter Ärzte, sich für das deutsche Gesundheitswesen zu qualifizieren. Dadurch erlangen die rumänischen Mediziner ein solides Fachwissen, welches sie weiterhin in Deutschland einsetzen oder aber zurück in ihre Heimat tragen und zu einem verbesserten Gesundheitssystem beitragen können.
Der Geschäftsführer von MedCoNet und Gesundheitsökonom Silvio von Entress-Fürsteneck am Rande der Veranstaltung: "Der Schwerpunkt von MedCoNet ist die Qualifizierung und Weiterbildung ausländischer Ärzte für den deutschen Gesundheitsmarkt. Wir engagieren uns dabei …
… Kongressen über seine Forschungsergebnisse. Ligamenta setzt nicht nur medizinisch Zeichen: „Unsere Patienten bekommen sehr zügig einen Termin, denn wir sehen uns als Partner der Patienten!“
Vom Leistungssportler zum medizinischen Visionär: Ralf Wagner und Peer Joechel
Im Gesundheitssystem und bei den innovativen OP-Methoden alternative, neue Wege zu gehen, dies war der Anstoß für den Wirbelsäulenchirurgen Dr. Ralf Wagner und den Orthopäden und Unfallchirurgen Dr. Peer Joechel, gemeinsam das Frankfurter Wirbelsäulenzentrum Ligamenta zu gründen. „Wir …
… unter 20% geringer vergütet. „In Anbetracht der Untervergütung verbietet sich diese Polemik gegenüber den Vertragsärzten, die Individuelle Gesundheitsleistungen dazu nutzen, ihre Patienten einigermaßen adäquat zu versorgen“, stellt Dr. med. Siegfried Götte klar.
Statt das Gesundheitssystem weiter in Frage zu stellen und rationierende Entwicklungstendenzen zu fördern, appelliert die GFB an den GKV-Spitzenverband, auf verlässliche Strukturen zu bauen und die Versorgung an ärztlichen Kompetenzen auf der Basis betriebswirtschaftlicher Berechnungen auszurichten.
… Zeiten/Schlechte Zeiten – Wo steht die deutsche Gesundheitswirtschaft?“. Der Kongress steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Arbeit und Soziales – Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel wird den Kongress mit einem Vortrag zur aktuellen Sozialpolitik eröffnen.
Das Gesundheitssystem steckt in Reformen, die Gesundheitswirtschaft ist gefordert und die Mittel sind knapp. Krankenhäuser wie auch andere Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft müssen sich positionieren und stehen vor großen Herausforderungen. In dieser entscheidenden Phase veranstaltet der …
… Sechs Prozent der Fälle kreisen um zwischenmenschliche Störungen zwischen Arzt und Patient. Anfragen von Rechtsanwälten, Sozialarbeitern, Krankenkassen machen fünf Prozent aus. Diercks: „Und zunehmend werden Versicherte auch von ihren Krankenkassen an uns verwiesen.“
„In einem Gesundheitssystem, das immer weniger leistet und immer mehr Eigenverantwortung von den Versicherten verlangt, ist eine funktionierende Beratung unverzichtbar“, resümieren ZÄK-Präsident Dr. K. Ulrich Rubehn und der KZV-Vorsitzende Dr. Peter Kriett. „Mit dem Service bekennen …
… hat schon jetzt jeder fünfte Arbeitnehmer innerlich gekündigt.
Die Gesundheitswirtschaft als Brutstätte für Burn-out
Vor allem Ärzte, Krankenschwestern und Therapeuten leiden besonders häufig unter stressbedingten Krankheiten wie Burn-out. Das liegt zum einen am auf Leistung ausgerichteten Gesundheitssystem, zum anderen an den Helfern selbst. So schreibt der Münchner Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer in seinem Buch “Die hilflosen Helfer”, dass die seelischen Risiken in den helfenden Berufen besonders hoch sind. Kranken Menschen helfen zu wollen, …
… HopeLab, bei einer zusätzlichen ¾ Meile mehr am Tag als vor Zamzee.
Die Kosten für diese Incentives betragen 5 bis 20 US-$. Eine Gesamtangabe zur Höhe der Kosten des Programms existiert nicht, aber verglichen mit den Kosten, die das amerikanische Gesundheitssystem jährlich für die Folgeerkrankungen von Adipositas aufwenden muss, dürften sie geradezu lächerlich gering sein. Tate bezifferte diese Ausgaben auf 100 Milliarden US-$, eine Studie von PriceWaterhouseCoopers sogar auf das Doppelte.[21] Damit wären die Ausgaben für Adipositas höher als für …
… in manchen Fällen Rezidive vermeiden und Heilungschancen wahren ließen, so Overkamp weiter.
„Arzt-Patienten-Gespräch ist unterbewertet“
Nach Ansicht der DGHO ist eine verbesserte Gesprächsführung nicht nur für die Krebspatienten von unmittelbarem Nutzen, sondern auch für das gesamte Gesundheitssystem. Erste Evidenznachweise für den Nutzen von Arzt-Patienten-Gesprächen gebe es bereits. So ließen sich beispielsweise bei der Behandlung von Tumorschmerzen Kosten einsparen, wenn der Arzt die Ängste der Patienten vor Opiaten ernst nimmt, zur Einnahme …
… hat für uns wegen seiner Bevölkerungsdichte eine herausragende Bedeutung für die Eröffnung neuer Wundzentren." Lantin hatte als Referent während der Veranstaltung über die Rolle als Indikationsspezialisten gesprochen, die Wundzentren der gvw im Gesundheitssystem übernehmen. Sein Konzept hat sich in den letzten Jahren bestens bewährt: Patienten der Wundzentren finden Therapiemöglichkeiten mit außergewöhnlichen hohen Abheilungsquoten vor. Dahinter stecken einerseits die Spezialisierung des Fachpersonals, andererseits das strikte Behandlungsmanagement …
… 10-Millionen-Metropole Guanzghou das erste Airnergy Erlebniszentrum auf einer Fläche von 1.500 m² eröffnet. Verantwortlich für die Entstehung des für Airnergy weltweit größten Energiezentrums ist der Vorsitzende Wen Xiaoqiang (35). Als Gesundheitsexperte und erfolgreicher Unternehmer im chinesischen Gesundheitssystem hat er in den Jahren zuvor nahezu alle verfügbaren Technologien und Produkte verglichen und getestet, die das Ziel verfolgen, dem effektiveren Atmen und der besseren Sauerstoffverwertung des Menschen zu dienen.
Einige hundert Gäste und Kunden …
Köln. Übergewicht ist eine weltweite Epidemie. Immer mehr Bundesbürger sind adipös. Das Deutsche Krebsforschungszentrum befürchtet in Zukunft mehr Krebs durch Übergewicht als durch Rauchen. Schon jetzt belasten Folgekosten von jährlich 70 Milliarden Euro unser Gesundheitssystem. Anlässlich des heutigen Tages der gesunden Ernährung mahnen die Frauenärzte der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn deshalb im Rahmen ihrer Präventions-Initiative konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung von Übergewicht, Fettleibigkeit und den Folgeerkrankungen an. Allen voran die …
… psychisch kranker Menschen aus. „In den letzten Jahren ist endlich das Bewusstsein dafür gewachsen, dass psychische Erkrankungen eine enorme gesellschaftliche Herausforderung darstellen, da die Morbidität ständig steigt“, sagt Dr. Friedrich-Meyer. Wegen der hohen Kosten, die das Gesundheitssystem verursacht, ergebe sich zwangsläufig die Frage nach der Finanzierbarkeit des Möglichen und Wünschenswerten und nach deren Grenzen.
Bei der Debatte um die Priorisierung wird der Schweregrad einer Erkrankung als Argument für die optimale Verwendung der knappen …
Hamburg, 21. Februar 2011. Das Gesundheitssystem krankt. Das ist auch im Pflegemarkt zu spüren. Immer wieder ist von Pflegenotstand die Rede. Eine Folge des Pflegenotstandes ist die fehlende Kommunikation der Sektoren Pflege, Arzt und Krankenhaus. Eigentlich aber liegen die Probleme ganz wo anders: Die Pflege „erstickt“ an ihrer eigenen Kommunikation. Das ist Thema auf dem Kongress ZUKUNFT DER PFLEGE in Hamburg.
Auf dem Kongress ZUKUNFT DER PFLEGE diskutieren am Dienstag, 22. Februar 2011, in Hamburg Carsten Sterly, Vorstand Deutsche Gesellschaft …
… Osteoporose-Behandlung zu optimieren. Die Umfrage, die in 13 Ländern in Europa und Australien durchgeführt wurde, offenbart neue Herausforderungen in der Osteoporose-Behandlung, denen man durch verbesserte Selbstmanagementstrategien für Patienten und Kommunikationsnetzwerke im Gesundheitssystem Rechnung tragen muss.
Das Kuratorium Knochengesundheit e.V. leistet als älteste patientenorientierte Organisation in Deutschland, die sich für die Prävention, Therapie und Rehabilitation der Knochengesundheit und Patienten mit einer Osteoporose einsetzt, …
… Noch gravierender ist das für die Zivilisationserkrankungen Herzinfarkt und Schlaganfall – daran verstreben jährlich über 350.000 Menschen in Deutschland.
Appell-Meldungen kommen jedes Jahr – nur kümmert sich niemand um die notwendige Veränderung. Auch das „Gesundheitssystem“ versage hier weitgehend, so der Nürnberger Vorsorgespezialist Dr. Volker Weidinger. „Eine der Ursachen für die meisten Krebs- und Herzkreislauferkrankungen ist das kranke Gesundheitssystem. Echte Vorsorge und Prävention finden flächendeckend nicht statt. Durch echte Vorsorge …
… kann, oder hinsichtlich einer nachhaltigen Gewichtsreduktion. So bleibt der mögliche Erfolg einer Therapie wegen mangelhafter oder fehlerhafter Anwendung oft aus. Diese so genannte „Non-Compliance“ ist einem amerikanischen Dozent zufolge das vielleicht teuerste Phänomen in den Gesundheitssystemen dieser Welt.
Dr. Klaus Kenn von der Schön Klinik Berchtesgadener Land in Schönau am Königsee
ist allerdings nicht der Meinung, dass Non-Compliance nur auf einem patientenseitigen Missverständnis beruht. Vielmehr spiegele sie auch die in den Zwängen unseres …
Hannover – Seit dem 1. Januar 2011 gibt es zahlreiche Neuregelungen im Gesundheitssystem, die bei Patienten für Verwirrung sorgen. Bisher hat schon nahezu jeder Patient einmal ein anderes als das verschriebene Medikament ausgehändigt bekommen, da die Krankenkassen mit den Arzneimittelherstellern Rabattverträge geschlossen haben. Apotheker sind gesetzlich dazu verpflichtet, nur das Medikament auszuhändigen, für das solche Rabattverträge zwischen Krankenkasse und Hersteller bestehen.
Seit 2011 kann der Patient nun in der Apotheke auf sein verschriebenes …
Unsere Gesundheit und die Erhöhung der Lebensqualität stehen auch im Internet auf den vordersten Rängen der Suchanfragen der Bundesbürger. Zwar sind wir mit einem flächendeckenden Gesundheitssystem ausgestattet und haben potentiellen Zugang zu zahllosen Angeboten in den Bereichen Medizin, Wellness und/oder Prävention.
Aber viele Menschen wollen sich nicht allein auf ärztliche und therapeutische Verordnungen und Meinungen bzw. auf vorgeschriebene Standardverfahren verlassen, sondern ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden selbst präventiv oder im akuten …
… Veröffentlichung aller Studien für alle, grundsätzlich unabhängige Arzneimittel-Prüfungen, Patienten-Meldesysteme für Nebenwirkungen. Statt gesellschaftlichen Konsens zu suchen, herrsche kurzsichtige Fokussierung auf den eigenen Profit. „Wir sind hier nicht im Darwinismus!“ beendet er seinen anschaulichen Vortrag. „Die Berücksichtigung der Interessen aller Parteien wäre die beste Stabilisierung für das Gesundheitssystem.“
Somit bleibt am Ende das Fazit: Das AMNOG ist zwar kein Holzweg, aber immer noch kein struktureller Ausweg für unser Gesundheitssystem.
… in Kraft. Das Portal PatientenWieIch.de informiert über die Maßnahmen der Reform und lädt ein zur Diskussion.
Als die Gesundheits-Reform – genau das GKV-FinG – im November 2010 im Deutschen Bundestag verabschiedet worden war, ist ein stabiles und nachhaltiges Gesundheitssystem das Ziel der Politiker. Was genau bedeuten die Maßnahmen für die Patienten, Versicherten oder Krankenhäuser? Was ändert sich für die Versicherten und welche Auswirkungen bedeuten die Beschlüsse für uns alle?
Durch das Umsteuern hin zu einkommensunabhängigen Zusatzbeiträgen …
… selbst hat den Weg vom „Pillenverkäufer“ zur aktiven und integrierten Beteiligung an der Patientenversorgung geebnet. Keiner weiß mehr über Krankheitsbilder, als die forschenden Arzneimittelunternehmen. Es wäre jetzt die Zeit, dieses geballte Wissen zum Nutzen aller in unser Gesundheitssystem einzubringen. Das Gesundheitssystem würde davon profitieren. Dass es in den Pharmaunternehmen kein großes Interesse für die Teilnahme an der integrierten Versorgung gibt und das Produktmanagement die Chancen nicht sehen, ist ein bedauerlicher Zustand, so …
… Integrationspreis Seelische Gesundheit des Bundesverbands der Angehörigen psychisch Kranker e.V. und Janssen-Cilag GmbH ausgezeichnet worden.
In Deutschland leben rund 1,5 Millionen Kinder mit einem psychisch kranken Elternteil zusammen. Professionelle Unterstützung durch das Gesundheitssystem erfahren sie dabei kaum. „Damit sich diese oftmals vergessenen Kinder dennoch gesund entwickeln können, hat die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft in Duisburg ein vorbildliches Netzwerk geschaffen“, so Jurymitglied und Laudator Joachim Storck, Geschäftsführer …
… zum Arzt gehen
Berlin, 11. Januar 2011. Der deutsche Tourismusverband ruft das Jahr 2011 zum Jahr des Medizintourismus aus. Grund: deutsche Kliniken sehen in Patienten aus dem Ausland eine lukrative Einnahmequelle. Russische oder arabische Patienten etwa profitieren vom deutschen Gesundheitssystem, das festgelegte Preise vorschreibt – für alle Patienten, egal ob aus dem In- oder Ausland. Die Realität für deutsche Patienten sieht hingegen anders aus: viele haben Angst, sich eine optimale medizinische Versorgung im Heimatland nicht mehr leisten zu …
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) macht derzeit auf seiner Internetseite auf wichtige gesundheitspolitische Änderungen zum 1. Januar 2011 aufmerksam. Die Eckpunkte für die neue strukturelle Reform des Gesundheitssystems wurden im Juli 2010 vom Bundeskabinett festgelegt. Dabei ist die Liste der Neuerungen lang: sie reicht vom Beitragssatz, der wieder 15,5 % betragen wird, bis hin zum Kartellrecht, welches für freiwillige Verträge von Krankenkassen und Leistungserbringern gelten wird. Ziel der Änderungen ist es, Einsparungen im Bereich der …
… in ambulante Behandlungen verbunden mit größerer Verantwortung der TherapeutInnen bei der PatientInnenversorgung.
4. um die Qualität zu sichern und eine auf Evidenz basierende Therapie zu garantieren, die eine optimale PatientInnenversorgung gewährleistet und gleichzeitig unserem Gesundheitssystem Kosten spart, müssen auch die auf der Grundlage empirischen Wissens eingesetzten Behandlungsformen zukünftig nachvollziehbar auf ihre Effektivität und Effizienz überprüft werden.
Deshalb hat der Deutsche Bundestag 2009 in einem ersten Schritt eine Modellklausel …
Viele formal übergewichtige Patienten bekommen von vielen Seiten den Eindruck vermittelt, ungesund und ungezügelt zu leben und das Gesundheitssystem zu belasten. Als Entlastung dieser wird oft vorgetragen, dass gerade die im Überfluss vorhandenen Lebensmittel mit schneller Verfügbarkeit eine oftmals ungünstige Nährstoffzusammensetzung aufweisen und das seit Jahrtausenden geltende Prinzip „Ernährung durch Bewegung“ ausser Kraft setzen. Dies hat geradezu direkt zur Folge, dass ungünstige Folgen für die Gesundheit in Kauf genommen werden müssen und …
… im Gesundheitswesen.
Die Weiterbildung "eHealth - Gesundheit vernetzt" (10 Samstage), die im Februar 2011 startet, basiert auf einem umfassenden, bottom up Verständnis von eHealth, in dem die Konsumenten und Adressaten von Health Care als Hauptakteure des Gesundheitssystems betrachtet werden, die einen entscheidenden Einfluss auf künftige Entwicklungen, Märkte und Prozesse haben.
Ausgehend von einer Perspektive, in welcher der Menschen im Mittelpunkt steht, orientiert sich der berufsbegleitende Zertifikatskurs an einem breiten, das ganze Leben …
Über das Gesundheitssystem wurde in Deutschland im Jahr 2010 heftig diskutiert. Auch in anderen Ländern, wie beispielsweise in den USA, war dies nicht anders. Der weltweit größte technische Berufsverband IEEE (ieee.org) hat sich zum Ziel gesetzt, Ingenieurwissenschaften stärker mit Medizin- und Biowissenschaften zu vernetzen. Durch die Förderung kooperativer Forschungsansätze in Bereichen wie IT, Systembiologie und Robotertechnik in der Medizin soll die Erforschung und das Verstehen von Krankheiten vorangetrieben werden.
„Rasante Technologieentwicklungen …
… Pflege, vor allem der Pflege Demenzkranker, kommt es auf eine gute Kommunikation an. Und die ist bei Dienstkräften, die aus dem Ausland kommen, schon jetzt nicht immer gewährleistet. Es gibt bereits vielfältige Klagen darüber, dass in den Gesundheitssystemen zu wenig verständlich deutsch gesprochen wird.
Die beim Pflege-Dialog angesprochene Reform der Berufsgesetze in der Pflege erscheint wenig geeignet, irgendein Pflegenotstandsproblem aufzulösen. Der Pflegenotstand und all das, was damit zusammenhängt, hat mit den Berufsgesetzen absolut nichts zu …
… – zu Preisen, denen nicht immer ein direkter Zusatznutzen für Patientinnen und Patienten gegenüber steht. Mit anderen Worten: Überteuerte Arzneimittel ohne einen entsprechenden Wert, die letztlich die Versichertengemeinschaft unnötig belasten und dem Gesundheitssystem Geld entziehen - Geld, das zur Finanzierung anderer notwendiger Leistungen dringend benötigt wird.
Mit dem Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz soll deshalb gewährleistet werden, dass der Preis, den die gesetzliche Krankenversicherung für ein Arzneimittel bezahlt, zukünftig ausdrücklich …
… erfahrener Lotse gemeinsam mit dem Patienten den Weg durch die Therapien beschreitet sowie ein besseres Verständnis der Prozesse und der verschiedenen an der Behandlung beteiligten Mediziner und Pflegekräfte sowie der möglichen weiteren Ansprechpartner im Gesundheitssystem (z.B. Beratungsstellen, Rehabilitations-Einrichtungen, Krankenkassen, Rentenversicherungsträger etc.) entwickeln hilft.
So kann dem Patienten sowie seinen Familienangehörigen geholfen werden, aus der gefühlten Verunsicherung durch verschiedene Therapie-Ansätze und beteiligte …
… noch verbessert. Wir sind stolz darauf, dass wir die Erfolge unserer strategischen Ausrichtung direkt an die Mitglieder der Audi BKK weitergeben können.“
Dennoch hält die Audi BKK an ihrer Kritik gegenüber dem Gesetzgeber fest, die steigenden Kosten im Gesundheitssystem einseitig über die zahlenden Mitglieder zu finanzieren. Vielmehr müssen alle Leistungserbringer einen Teil zur Konsolidierung und nachhaltigen Finanzierung beitragen.
Unabhängig davon ist Tomas Borm, Vorstand der Audi BKK, überzeugt, dass die Kasse ihren erfolgreichen Weg auch in …