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Survival International Deutschland e.V.

Survival International Deutschland e.V.

Linda Poppe Survival International Deutschland e.V. ?Haus der Demokratie und Menschenrechte? Greifswalder Str. 4? 10405 Berlin? Tel.: +49(0)30 72 29 31 08? presse@survivalinternational.de www.survivalinternational.de?

Über das Unternehmen

Survival ist eine der ältesten und zugleich die größte Organisation, die für die Rechte von Stammesvölkern kämpft. Die Nichtregierungsorganisation (NRO) konzentriert sich auf Kampagnen als effektive Methode, langfristige Verbesserungen für Stammesv

Aktuelle Pressemitteilungen von Survival International Deutschland e.V.
Bild: Buschleute in Botswana bitten Prinz William um Unterstützung
Survival International Deutschland e.V.

Buschleute in Botswana bitten Prinz William um Unterstützung

Die indigenen Buschleute Botswanas im Central Kalahari Game Reserve, haben Prinz William von Großbritannien um Unterstützung gebeten. Dieser wird im Juni das Land besuchen. Die Organisation der Buschleute, First People of the Kalahari, wandte sich in einem Brief an Prinz William: „Letzte Woche kamen Polizisten und Soldaten auf unsere Land und zwangen einige unserer Brüder und Schwestern mit vorgehaltener Waffe unsere Heimat im Central Kalahari Game Reserve zu verlassen. Dies bringt schreckliche Erinnerungen an die gewaltsame Vertreibung u…
07.06.2010
Bild: Indien: Polizeigewalt gegen indigene Demonstranten
Survival International Deutschland e.V.

Indien: Polizeigewalt gegen indigene Demonstranten

Survival International, die Organisation für die Rechte indigener Völker, fordert eiligst eine Untersuchung der zunehmenden Gewalt gegen indigene Gruppen im Bundestaat Odisha in Indien. Die Polizei hat in Menschenmengen geschossen, die unter anderem gegen das Unternehmen TATA demonstrierten. Jaguar, Land Rover, Corus und Tetley gehören TATA an. Survival ist besorgt, dass Proteste gegen das Unternehmen Vedanta Resources im gleichen Bundesstaat ebenfalls gewaltsam enden könnten. Letzten Monat eröffnete die Polizei das Feuer auf indigene Gru…
02.06.2010
Bild: Recht auf Wasser: Klage gegen Botswanas Regierung
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Recht auf Wasser: Klage gegen Botswanas Regierung

Die indigenen Buschleute der Kalahari klagen gegen die Regierung Botswanas, die ihnen den Zugang zu einem Wasserbohrloch auf ihrem Land verweigert. Die Verhandlung ist für den 9. Juni 2010 an Botswanas Oberstem Gerichtshof in Lobatse angesetzt. Seit der Vertreibung der Indigenen aus dem Central Kalahari Game Reserve durch die Regierung im Jahre 2002, hält die Regierung das umstrittene Wasserbohrloch verschlossen. Es ist die einzige Wasserquelle für die indigenen Buschleute in dem Reservat. 2006 entschied der Oberste Gerichtshof bereits …
01.06.2010
Bild: Obama soll Perus unkontaktierte Völker vor Ölpipeline schützen
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Obama soll Perus unkontaktierte Völker vor Ölpipeline schützen

US-Präsident Obama wurde dazu aufgefordert, sich bei seinem Treffen mit Perus Präsidenten Alan Garcia, am 1. Juni im Weißen Haus, für den Schutz von Perus unkontaktierten Völkern einzusetzen. Survival International hat sich in einem Brief an Präsident Obama gewandt, um auf die Gefahren für zwei der letzten unkontaktierten Völker der Welt aufmerksam zu machen. Diese sind vom Bau einer Ölpipeline durch ihre Heimat im abgeschiedenen peruanischen Amazonas bedroht. Das anglo-französische Unternehmen Perenco plant, eine Pipeline durch das Gebiet …
28.05.2010
Bild: Entrüstung über Auszeichnung für Botswanas Tourismusbehörde
Survival International Deutschland e.V.

Entrüstung über Auszeichnung für Botswanas Tourismusbehörde

Der internationale Tourismusrat World Travel and Tourism Council (WTTC) hat die Auszeichnung „Tourism for Tomorrow“ an Botswanas Tourismusbehörde vergeben und damit Empörung ausgelöst. Survival International hatte im Vorfeld die Regierung für ihren Umgang mit den indigenen Buschleuten in der Kalahari-Wüste verurteilt. Das Botswana Tourism Board ist eine Regierungsbehörde. Sie gewann den „Destination Stewardship“ Preis, mit dem „Einsatz und Erfolg in der Unterstützung eines Programms für nachhaltigen Tourismus“ ausgezeichnet wird. Seit eini…
27.05.2010
Bild: Peru: Schutzgebiet Unkontaktierter für Öl-Unternehmen gesperrt
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Peru: Schutzgebiet Unkontaktierter für Öl-Unternehmen gesperrt

Ein Schutzgebiet für unkontaktierte Indigene im entlegenen peruanischen Amazonas-Gebiet ist für Öl- und Gasunternehmen gesperrt worden. Die Entscheidung wurde heute morgen bekannt gegeben, im Rahmen einer Werbeveranstaltung des peruanischen Staatsunternehmens Perupetro in London. Perupetro ist in Peru für die Förderung von Öl- und Gaserkundung zuständig. Das Schutzgebiet ist als Lot 110 bekannt, und war zum größten Teil für das brasilianische Unternehmen Petrobras zur Erkundung freigegeben. Das Schutzgebiet wird von einem der letzten unkon…
21.05.2010
Bild: Mega-Staudämme im Amazonas gefährden unkontaktierte Indigene
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Mega-Staudämme im Amazonas gefährden unkontaktierte Indigene

Zwei Mega-Staudämme werden im brasilianischen Teil des Amazonas errichtet und drohen, mehrere Gruppen unkontaktierter Indigener zu vernichten. Der Santo Antonio und der Jirau Damm werden entlang des Madeira Flusses gebaut, in unmittelbarer Nähe eines Gebietes isoliert lebender indigener Völker, die nichts darüber wissen, dass viel von ihrem Land zerstört werden könnte. Eine Forschungsreise der FUNAI – der brasilianischen Behörde für indigene Angelegenheiten – bestätigte kürzlich, dass in dem betroffenen Gebiet unkontaktierte Indigene leben …
19.05.2010
Bild: Botswana: Tourismusrat aufgerufen Nominierung wegen Buschleuten zurückzuziehen
Survival International Deutschland e.V.

Botswana: Tourismusrat aufgerufen Nominierung wegen Buschleuten zurückzuziehen

Survival hat den internationalen Tourismusrat World Travel and Tourism Council (WTTC) dazu aufgerufen, das Unternehmen Wilderness Safaris von der Liste der Nominierungen für seine alljährlichen Auszeichnungen zu streichen. Wilderness Safaris wurde in der Kategorie Global Tourism Business für den Tourism for Tomorrow Preis nominiert, der nachhaltigen Tourismus auszeichnet. Die Bekanntgabe der Preisträger ist für den 26. Mai geplant. 2009 ließ Wilderness Safaris jedoch eine Touristenlodge auf dem angestammten Land der Gana und Gwi Buschleute i…
12.05.2010
Bild: Brasilien: Historischer Mordprozess unterbrochen
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Brasilien: Historischer Mordprozess unterbrochen

Der Prozess gegen drei Männer, die des Mordes an dem Guarani-Anführer Marcos Veron aus dem brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul beschuldigt werden, wurde am Montag vertagt. Bereits am ersten Verhandlungstag wurde das Verfahren ausgesetzt, da sich der vorsitzende Richter weigerte, Zeugenaussagen in der Sprache der Guarani zuzulassen. Die Staatsanwaltschaft brach das Verfahren mit der Begründung ab, dass alle Guarani Zeugen – unabhängig von ihren Portugiesisch Kenntnissen – das Recht haben, sich in Guarani an das Gericht zu wenden. …
10.05.2010
Bild: Informationen zurückgehalten: Viehzüchter müssen hohe Geldstrafe zahlen
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Informationen zurückgehalten: Viehzüchter müssen hohe Geldstrafe zahlen

Die paraguayische Regierung hat eine hohe Geldstrafe gegen das Viehzuchtunternehmen Yaguarete Pora SA verhängt. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, auf einem Gebiet illegal Wald zu roden, auf dem das letzte unkontaktierte indigene Volk außerhalb des Amazonasbeckens lebt. Paraguays Umweltministerium (SEAM) begründete die Strafe damit, dass „das Yaguarete Pora SA Information zurückgehalten hat, die die Existenz indigener Völker in dem Gebiet belegen, in dem das Unternehmen eine Arbeitslizenz besaß.“ Yaguarete versäumte anzuerkennen, dass der Wa…
06.05.2010
Bild: Yanomami Schamane besucht Deutschland
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Yanomami Schamane besucht Deutschland

Davi Kopenawa, Schamane und Sprecher der indigenen Yanomami aus Brasiliens Amazonasgebiet, wird in diesen Tagen Deutschland besuchen. Das Leben der Yanomami, eines der größten, relativ isoliert lebenden Völker im Amazonas, wird gegenwärtig durch eine Invasion von Goldgräbern bedroht. Die Eindringlinge arbeiten illegal auf dem Land des Volkes. Davi wird am 8. Mai der Uraufführung des Amazonas Musiktheaters, einer multimedialen Theaterproduktion, auf der Münchener Biennale beiwohnen. Im Vorfeld hatte er bereits als Berater die Inszenierung un…
05.05.2010
Bild: Proteste gegen spanisches Öl-UnternehmenBild: Proteste gegen spanisches Öl-Unternehmen
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Proteste gegen spanisches Öl-Unternehmen

Demonstranten haben heute in Madrid vor dem Sitz des Öl-Giganten Repsol YPF protestiert. Der Protest galt den Plänen des Unternehmens, auf dem Land von unkontaktierten Indigenen in Peru nach Öl zu suchen. Repsol, welches heute seine Jahreshauptversammlung abhält, glaubt nicht an die Existenz von unkontaktierten Gruppen in dem Gebiet. Vor dem Unternehmenssitz hielten die Demonstranten Plakate mit der Aufschrift „Repsol: Bedrohung für unkontaktierte Indigene" in die Höhe. Repsol ist ein spanisch-argentinisches Unternehmen. Es hat angekündigt, …
30.04.2010
Bild: Survival fordert Richtigstellung durch Staudamm-Bauunternehmen
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Survival fordert Richtigstellung durch Staudamm-Bauunternehmen

Das kontroverse italienische Bauunternehmen Salini Costruttori hat Anschuldigungen gegen Survival erhoben. Salini ist mit dem Bau von Afrikas höchstem Staudamm beauftragt. Das Bauprojekt an Äthiopiens Omo Fluss hatte heftige Kritik ausgelöst. Salini beschuldigt Survival, die Größe der Staubecken des Damms um ein 15-faches übertrieben zu haben. Survival hat jedoch keine solche Aussagen gemacht und Salini dazu aufgefordert, die Anschuldigung zu belegen oder zurück zu ziehen. Das Bauunternehmen hat sich bisher nicht dazu geäußert. Der Staudamm…
28.04.2010
Bild: Peru: Öl-Gigant plant Ausbeutung des Regenwaldes unkontaktierter Indigener
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Peru: Öl-Gigant plant Ausbeutung des Regenwaldes unkontaktierter Indigener

Das spanisch-argentinische Erdölunternehmen Repsol YPF plant auf dem Land unkontaktierter Indigener im Amazonas nach Ölvorkommen zu suchen. Das Unternehmen hat bei Perus Regierung einen Antrag auf seismische Erkundungen in der Region gestellt. Das Gebiet in dem Repsol YPF beabsichtigt zu arbeiten ist bekannt als Lot 39. Es ist die Heimat von mindestens zwei der letzten noch unkontaktierten indigenen Völker dieser Erde. Es besteht die Gefahr, dass die Völker durch den Kontakt mit den Arbeitern von Repsol stark dezimiert werden. Auf einer Str…
20.04.2010
Bild: Appell an Puma: Investition in kontroverses Touristikunternehmen zurückziehen
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Appell an Puma: Investition in kontroverses Touristikunternehmen zurückziehen

Survival International ruft den deutschen Sportartikelhersteller Puma dazu auf, seine Investition in das Tourismusunternehmen Wilderness Safaris zurückzuziehen. Wilderness Safaris betreibt auf dem Land der Gana Buschleute in Botswana eine Lodge. Puma erwarb 20% der Anteile an dem Unternehmen im Rahmen einer Privatplatzierung, kurz bevor Wilderness Safaris am 8. April 2010 in Botswana und Johannesburg an die Börse ging. Wilderness Safaris präsentiert sich als „Naturschutzorganisation und Ökotourismusunternehmen, welches sich für verantwort…
14.04.2010
Bild: Internationale Anzeigen-Kampagne zum Schutz unkontaktierter Indigener
Survival International Deutschland e.V.

Internationale Anzeigen-Kampagne zum Schutz unkontaktierter Indigener

Survival International hat eine internationale Anzeigen-Kampagne gestartet, die zum Schutz eines der letzten unkontaktierten Völker Südamerikas aufruft. Eine Anzeige zeigt die Zerstörung vom Wald der Ayoreo-Totobiegosode in Paraguay. Dieser wird dem Erdboden gleichgemacht, um Platz für Viehzucht zu schaffen. Die Anzeige beschreibt, dass die Indigenen „gezwungen werden zu fliehen, und um ihr Leben zu rennen“ und bittet Unterstützer dringend, einen Brief an Paraguays Staatspräsidenten Fernando Lugo zu schicken. Eine weitere Anzeige wird wel…
13.04.2010
Bild: Safari-Lodge ist Symbol für Missachtung der Buschleute
Survival International Deutschland e.V.

Safari-Lodge ist Symbol für Missachtung der Buschleute

Nur wenige Tage vor dem Börsengang eines Tourismusunternehmens, das auf dem angestammten Land der Gana Buschleute in Botswana ein Urlaubsresort eröffnet hat, macht Survival International erneut auf die Lage der Buschleute aufmerksam. Das Unternehmen Wilderness Safaris wird am 8. April 2010 in Botswana und Johannesburg an die Börse gehen. Der Vorstandschef Andrew Payne beschreibt dies als „einen bedeutsamen Schritt für die Unternehmensentwicklung“. Das Wilderness Safaris Kalahari Plains Resort wurde 2009 auf dem angestammten Land der Busch…
08.04.2010
Bild: Bahnbrechend: Schwimmflügel für Buschleute in Wüstenresort
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Bahnbrechend: Schwimmflügel für Buschleute in Wüstenresort

Die botswanische Regierung bezog heute Stellung gegenüber Kritikern, die ihre Politik im Central Kalahari Game Reserve (CKGR) als „unmoralisch“ bezeichnen. Dort erlaubt die Regierung den Bau von Swimmingpools in Hotelanlagen, während den dort lebenden Gana und Gwi Buschleuten der Zugang zu Wasser verwehrt wird.?? Vor Ort, in der jüngst entstandenen Touristenanlage des Veranstalters Wilderness Safari inmitten des CKGR, gab der Minister für das Wohlbefinden der Buschleute, Lasstsie Biertrinken, den Plan bekannt, allen Buschleuten Schwimmflügel…
01.04.2010
Bild: Appell an UN-Generalsekretär Ban: brasilianisches Viehzuchtunternehmen vom Global Compact ausschließen
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Appell an UN-Generalsekretär Ban: brasilianisches Viehzuchtunternehmen vom Global Compact ausschließen

Survival International fordert, ein kontroverses brasilianisches Viehzuchtunternehmen von der UN-Initiative „Global Compact“ auszuschließen. Dieses plant, das Land unkontaktierter Indigener in Paraguay zu planieren. Das Unternehmen Yaguarete Pora S.A. gehört dem UN Global Compact an. Der Global Compact stellt den Vereinten Nationen zufolge eine „strategischen Politik-Initiative für Unternehmen dar, die sich bereit erklären, zehn Prinzipien innerhalb ihres Einflussbereiches umzusetzen. Die Prinzipien beziehen sich sich auf die Bereiche Mensch…
31.03.2010
Bild: Tödliche Bedrohung: Pipeline gefährdet unkontaktierte Indigene in Peru
Survival International Deutschland e.V.

Tödliche Bedrohung: Pipeline gefährdet unkontaktierte Indigene in Peru

Das englisch-französische Ölunternehmen Perenco hat seine Pläne bekannt gegeben, eine Pipeline durch die Heimat unkontaktierter indigener Völker im Amazonas Regenwald zu legen. Schätzungsweise 300 Millionen Barrel Öl sollen über die geplante Pipeline aus dem nördlichen Amazonasgebiet in Peru abtransportiert werden. Ein Bericht Perencos zu den möglichen sozialen und ökologischen Auswirkungen der Pipeline wurde kürzlich auf der Internetseite des peruanischen Ministeriums für Energie veröffentlicht. Obwohl die Indigenen durch den Kontakt mit…
25.03.2010
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