openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Tödliche Bedrohung: Pipeline gefährdet unkontaktierte Indigene in Peru

25.03.201016:44 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Tödliche Bedrohung: Pipeline gefährdet unkontaktierte Indigene in Peru
Gekreuzte Speere unkontaktierter Indigener warnen  Außenstehende vor Betretung ihres Gebietes.  ©Marek Wolodzko/Survival
Gekreuzte Speere unkontaktierter Indigener warnen Außenstehende vor Betretung ihres Gebietes. ©Marek Wolodzko/Survival

(openPR) Das englisch-französische Ölunternehmen Perenco hat seine Pläne bekannt gegeben, eine Pipeline durch die Heimat unkontaktierter indigener Völker im Amazonas Regenwald zu legen.

Schätzungsweise 300 Millionen Barrel Öl sollen über die geplante Pipeline aus dem nördlichen Amazonasgebiet in Peru abtransportiert werden.

Ein Bericht Perencos zu den möglichen sozialen und ökologischen Auswirkungen der Pipeline wurde kürzlich auf der Internetseite des peruanischen Ministeriums für Energie veröffentlicht. Obwohl die Indigenen durch den Kontakt mit Mitarbeitern von Perenco erheblichen Schaden nehmen könnten, werden sie in dem dem Bericht nicht erwähnt. Es wird auch nicht auf die Tatsache eingegangen, dass die Pipeline durch ein geplantes Reservat der Unkontaktierten verlaufen würde.

„Perenco versäumt es zu erwähnen, dass die geplanten Bauarbeiten in einem Gebiet von unkontaktierten indigenen Gruppen stattfinden soll, und erinnert damit an das Verhalten der Briten in Australien zur Kolonialzeit. Um frei über das Land verfügen zu können wird die Existenz der Indigenen geleugnet“, sagte Survival Internationals Direktor Stephen Corry.

Das Energie Ministerium hat Perencos Bericht nicht genehmigt. Vielmehr forderte es das Unternehmen dazu auf, angesichts der „möglichen Existenz“ unkontaktierter Völker in der Region, einen „anthropologischen Ausweichplan“ zu verfassen.

Die Pipeline soll sich über 207 Kilometer erstrecken und mit einer bereits vorhandenen Pipeline verbunden werden, um das Öl bis zur peruanischen Pazifikküste zu transportieren. Laut Perencos Bericht wird der Regenwald 500 Meter auf beiden Seiten der Pipeline betroffen sein.

Perenco plant die Pipeline im Jahr 2013 in Betrieb zu nehmen. Das von dem Oxford Absolventen Francois Perrodo geleitete Unternehmen bestreitet die Existenz von unkontaktierten Indigenen in dieser Region, obwohl ein anderes Unternehmen, das zuvor in diesem Gebiet gearbeitet hat, ein Aufeinandertreffen für „wahrscheinlich“ hält.

Hochrangige Regierungsbeamte in Peru hoffen, dass die Pipeline einen wirtschaftlichen Aufschwung mit sich bringen wird. Survival International setzt sich gemeinsam mit anderen Organisationen dafür ein, die Regierung davon zu überzeugen, den Bau der Pipeline zu stoppen.



Lesen Sie diese Meldung online: http://www.survival-international.de/nachrichten/5365

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 412259
 169

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Tödliche Bedrohung: Pipeline gefährdet unkontaktierte Indigene in Peru“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Survival International Deutschland e.V.

Bild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen ÖlkonzernBild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
Indigene aus dem Amazonas-Regenwald in Peru und Brasilien haben sich zusammengetan, um ein kanadisches Öl-Unternehmen davon abzuhalten, ihr Land zu zerstören und das Leben unkontaktierter Völker zu bedrohen. Hunderte Matsés-Indianer haben sich letzten Samstag an der Grenze zwischen Peru und Brasilien versammelt und ihre Regierungen aufgefordert, Erkundungen zu stoppen, da die Bauarbeiten ihre Heimat im Wald zerstören würden. Der Ölkonzern Pacific Rubiales, mit Hauptsitz in Kanada, hat bereits begonnen, in Perus “Block 135” nach Öl zu suchen…
Bild: Gericht verpasst Chance, ‘Menschensafaris’ endgültig zu stoppenBild: Gericht verpasst Chance, ‘Menschensafaris’ endgültig zu stoppen
Gericht verpasst Chance, ‘Menschensafaris’ endgültig zu stoppen
Das Oberste Gericht Indiens soll gegen die Aufrechterhaltung eines “provisorischen Beschlusses” vom Januar entschieden haben, mit dem es “Menschensafaris” auf den Andamanen-Inseln untersagt hatte. Dies ist ein tragischer Rückschlag für die Kampagne gegen die kontroversen Touristentouren durch das Gebiet der indigenen Jarawa. Der Beschluss vom Januar hatte die Anzahl von Fahrzeugen, die durch das Schutzgebiet der Jarawa fahren, um zwei Drittel reduziert. Zuvor waren täglich Hunderte Touristen entlang der illegalen Andaman Trunk Road unterwegs…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Amazonasauktion: Indigene verlangen StellungnahmeBild: Amazonasauktion: Indigene verlangen Stellungnahme
Amazonasauktion: Indigene verlangen Stellungnahme
… seine Ölexploration in Block 39 im nördlichen Amazonasgebiet. Das Gebiet ist die Heimat von zwei unkontaktierten indigenen Völkern. Unkontaktierte Völker in Peru sind einer wachsenden Bedrohung von einem Aufschwung der Ölforschung ausgesetzt. Mehr als 70 Prozent des Amazonasgebiets in Peru stehen der Öl- und Gasförderung zur Verfügung. Im letzten Monat …
Peru - Anglo-französisches Ölunternehmen steht vor Milliardenverlusten im Amazonas
Peru - Anglo-französisches Ölunternehmen steht vor Milliardenverlusten im Amazonas
… Öl zu bohren, wird nun vielleicht zum Abbruch des Projekts gezwungen, da die Regierung droht, ihre Beteiligung am Projekt zurückzuziehen. Das Projekt hängt vom Bau einer Pipeline ab, die eine Milliarde Dollar kosten und das Öl vom fernen Amazonas bis zur peruanischen Küste transportieren würde. Perupetro, das staatliche Ölunternehmen, ist gerade dabei, …
Luftaufnahmen decken auf - Illegaler Holzeinschlag in Schutzreservat
Luftaufnahmen decken auf - Illegaler Holzeinschlag in Schutzreservat
… kürzlich verlauten, es gebe keinen Beweis dafür, dass die Indigenen über die Grenze fliehen. „Es scheint, als seien alle vier Camps aktiv. Illegale Abholzung ist eine ernste Bedrohung für die Indigenen, die in dieser Region leben. Diese bisher unkontaktierten Menschen sind nicht nur in hohem Maße anfällig für Krankheiten, denen sie durch den Kontakt …
PERU: Öl-Unternehmen bereit, in Gebiete unkontaktierter indigener Gruppen einzudringen
PERU: Öl-Unternehmen bereit, in Gebiete unkontaktierter indigener Gruppen einzudringen
… Land ist, dass sie das Recht haben, dort nach ihren Vorstellungen zu leben und dass dort keine Bohrungen stattfinden sollten. Wenn dies nicht geschieht, wird sie wirklich etwas Stören: Die Bedrohung, für immer ausgelöscht zu werden.“ -ENDE- Survival International Deutschland e.V. Haus der Demokratie und Menschenrechte Greifswalder Str.4 10405 Berlin
Bild: Peru: Schutzgebiet Unkontaktierter für Öl-Unternehmen gesperrtBild: Peru: Schutzgebiet Unkontaktierter für Öl-Unternehmen gesperrt
Peru: Schutzgebiet Unkontaktierter für Öl-Unternehmen gesperrt
… Schritt wurde sofort von Perus Indigenenorganisation AIDESEP kritisiert, die sich für das Amazonasgebiet engagiert. Es handele sich um eine „erneute Provokation“ und eine „neue Bedrohung“ für Perus indigene Bevölkerung. Die Werbetour von Perupetro startete Anfang der Woche in Houston, Texas. Daniel Saba, der Vorsitzende des Unternehmens, sorgte bereits …
Bild: Peru: Indigenen-Anführer verurteilt Ölunternehmen nach Rückkehr aus ExilBild: Peru: Indigenen-Anführer verurteilt Ölunternehmen nach Rückkehr aus Exil
Peru: Indigenen-Anführer verurteilt Ölunternehmen nach Rückkehr aus Exil
… von Pizango verurteilt weil es die Existenz unkontaktierter indigener Gruppen in einem entlegenen Teil des peruanischen Amazonasgebiets bestreitet. Das Erdölunternehmen plant dort eine Pipeline zu bauen, um Vorkommen von schätzungsweise 300 Mio. Barrel Rohöl auszubeuten. ? ?In einem Brief an Perus Behörde für Indigene Angelegenheiten INDEPA, weist Pizango …
Bild: Die Repression von AIDESEP wird weltweit verurteiltBild: Die Repression von AIDESEP wird weltweit verurteilt
Die Repression von AIDESEP wird weltweit verurteilt
Der beispiellose Versuch der peruanischen Regierung, die Bewegung der indigenen Bevölkerung des Amazonasgebietes zu unterdrücken, ist von den Anführern indigener Völker auf der ganzen Welt verurteilt worden. Das Vorhaben der peruanischen Regierung, Perus führende indigene Organisation AIDESEP zu verbieten, löste eine Welle der Entrüstung aus. „Wir, die …
Bild: Survival warnt UN vor Ölpipeline in PeruBild: Survival warnt UN vor Ölpipeline in Peru
Survival warnt UN vor Ölpipeline in Peru
… gegeben, 50.000 Tonnen „Bau und Verbrauchsmaterial“ in diese Region transportiert zu haben, vergleichbar mit „sieben Eiffeltürmen“. Perenco wartet auf die Genehmigung von Perus Energieministerium um eine Pipeline zu bauen, die 207 km durch das Land verlaufen wird und sich auf beiden Seiten über 500 Meter auf den Regenwald auswirken wird. Bei den anderen …
Bild: Terminankündigung - Erdölwochen vom 31. Januar bis 28. FebruarBild: Terminankündigung - Erdölwochen vom 31. Januar bis 28. Februar
Terminankündigung - Erdölwochen vom 31. Januar bis 28. Februar
… von der tropischen Umgebung bringen sie ihre ganz eigenen Vorstellungen vom "Leben am anderen Ende der Pipeline" zu Papier. Der Regenwald und die Bedrohung durch die Erdölförderung stehen dabei im Mittelpunkt. ----- 6. -12. Februar, 9.00 - 17.30 Uhr ÖlKunst-Ausstellung im Regenwaldhaus Hannover Über 300 faszinierende Bilder zeigen das Thema "Schwarzes …
Bild: Proteste gegen spanisches Öl-UnternehmenBild: Proteste gegen spanisches Öl-Unternehmen
Proteste gegen spanisches Öl-Unternehmen
… Jahreshauptversammlung abhält, glaubt nicht an die Existenz von unkontaktierten Gruppen in dem Gebiet. Vor dem Unternehmenssitz hielten die Demonstranten Plakate mit der Aufschrift „Repsol: Bedrohung für unkontaktierte Indigene" in die Höhe. Repsol ist ein spanisch-argentinisches Unternehmen. Es hat angekündigt, Schneisen mit einer Gesamtlänge von 454 km in …
Sie lesen gerade: Tödliche Bedrohung: Pipeline gefährdet unkontaktierte Indigene in Peru