Linda Poppe
Survival International Deutschland e.V.
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Über das Unternehmen
Survival ist eine der ältesten und zugleich die größte Organisation, die für die Rechte von Stammesvölkern kämpft. Die Nichtregierungsorganisation (NRO) konzentriert sich auf Kampagnen als effektive Methode, langfristige Verbesserungen für Stammesv
Hunderte von brasilianischen Indianern aus dem ganzen Land versammeln sich, um gegen die Morde an ihren Anführern, gegen den Diebstahl ihres Landes für Wirtschaftsprojekte und gegen andere Bedrohungen für ihr Überleben zu protestieren.
Er wird erwartet, dass ungefähr 800 Indianer aus vielen der 233 indigenen Völker Brasiliens an den Protesten zwischen dem 16. und 20. August teilnehmen werden.
Die Proteste werden im Bundesstaat Mato Grosso do Sul, südlich des Amazonas, stattfinden, um auf die kritische Lage der indigenen Völker in diesem Bun…
Zwei Anführer einer indigenen Protestbewegung gegen eine Kontroverse Mine in Indien wurden entführt. Nach lokalen Berichten fehlt von den zwei Männern jede Spur. ??
Lodu (Lado) Sikaka und Sena Sikaka, zwei Dongria Kondh Männer aus Odisha im Osten Indiens, führen den friedlichen Widerstand ihres Volkes an, gegen eine von Vedanta Resources geplante Bauxitmine auf dem Land der Dongria Kondh.
Berichte aus der Region weisen darauf hin, dass die beiden Männern in ihrem Dorf in einen Hinterhalt gelockt und unter vorgehaltenen Waffen in ein Fahrzeu…
Anlässlich des UN-Tages der indigenen Völker am 9. August hat Survival International einen neuen Bericht veröffentlicht, welcher die verheerenden Auswirkungen großer Staudammprojekte auf indigene Völker hervorhebt. Auch deutsche und österreichische Unternehmen sind an dem Bau einiger dieser Dämme beteiligt.
Anhand von Beispielen aus Asien, Afrika und dem amerikanischen Kontinent enthüllt Survivals Bericht Serious Damage die weitesgehend unbekannten Kosten der Erzeugung „grünen“ Stroms durch riesige Staudämme.
Weltweit nimmt derzeit der Bau …
Maude Barlow, ehemalige Beraterin der Vereinten Nationen in Wasserangelegenheiten, Trägerin des Alternativen Nobelpreises und Gründerin des Blue Planet Project, verurteilt die Regierung Botswanas für deren Unterlassen den Buschleuten Zugang zu Wasser zu gewähren.
Vor einer Woche erklärten die Vereinten Nationen das Recht auf Wasser zu einem grundlegenden Menschenrecht, kurz nachdem Botswanas Oberster Gerichtshof entschied, dass die Kalahari Buschleute kein Recht an der Nutzung eines Wasserbohrloches auf ihrem Land haben.
„In der vergangen W…
Die Jahreshauptversammlung des britischen Bergbauunternehmens Vedanta Resources in London hat heute Besuch von zwei Na´vi aus James Camerons Film „Avatar“ erhalten.
Die Na´vi schlossen sich einer Demonstration der Menschenrechtsorganisation Survival International gegen Vedanta an. Diese richtete sich gegen den umstrittenen Plan des Unternehmens, auf dem heiligen Berg der indischen Dongria Kondh eine Mine zu errichten.
Martin Horwood, britischer Parlamentsabgeordneter der Liberaldemokraten und Vorsitzender der parteiübergreifenden parlamenta…
Empörung begleitete das heutige Urteil des Obersten Gerichtshofs Botswanas, in dem das Gericht den Kalahari Buschleuten den Zugang zu Wasser verweigerte.
Der Richter entschied, dass die Buschleute kein Recht darauf haben ein Wasserbohrloch zu nutzen, welches ihre einzige Wasserquelle im Central Kalahari Game Reserve, einer der trockensten Regionen der Welt, darstellt. Die Anhörung in dem Fall fand bereits am 9. Juni statt, das Gericht vertagte aber seine Entscheidung bis heute.
Der Sprecher der Buschleute, Jumanda Gakelebone, sagte: „Dies i…
Ein kürzlich veröffentlichter Bericht mehrerer Menschenrechtsorganisationen in Malaysia deckt ein „Umfeld der Gewalt“ gegen indigene Frauen auf Borneo auf. Der Bericht beklagt mehrere Fälle von Vergewaltigungen und sexuellen Übergriffen auf Frauen der indigenen Penan durch Holzfäller, die in die Wälder des Volkes eindringen.
Der Bericht folgt Anschuldigungen von anderen Penan Frauen aus dem Jahr 2008, welche die Regierung Malaysias zunächst bestritt aber später bestätigen musste.
Der Bericht verurteilt das Vorgehen der malaysischen Regierun…
Behörden in Botswana hindern die Kalahari Buschleute daran, ihren Angehörigen Wasser in das Central Kalahari Game Reserve (CKGR) zu bringen, in eines der trockensten Gebiete der Erde.
Der Schritt deutet darauf hin, dass Botswanas Regierung ihre langjährigen Bemühungen verschärft, die Buschleute von ihrem angestammten Land zu vertreiben und in Lagern neu anzusiedeln.
Wildhüter erklärten Buschleuten, sie dürften für den Transport von Wasser keine Esel nutzen, da diese nicht länger erlaubt seien. Die betroffen Buschleute hatten versucht, ihren…
Temperaturen von knapp unter 40 Grad machen vielen Menschen in Deutschland schwer zu schaffen. In der Kalahari Wüste in Botswana, einem der heißesten Orte der Erde, müssen die Bewohner jedoch vor Gericht gehen, um das Recht auf Wasser zu erkämpfen.
Das lang erwartete Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofs Botswanas im Streit um das Recht auf Wasser der indigenen Kalahari Buschleute, ist nun für den 21. Juli 2010 in Lobatse, Botswana angekündigt.
Die Anhörung fand bereits am 9. Juni statt. Zu diesem Anlass hatten viele Mitglieder der ind…
Bereits zum dritten Mal in diesem Monat erlebt das kontroverse Bergbauprojekt des Unternehmens Vedanta Resouces einen Rückschlag. Der Chefsekretär des indischen Bundesstaates Odisha hat eine erneute Untersuchung der Rechte der indigenen Dongria Kondh angeordnet, die von dem Bergbauprojekt betroffen wären.
Die Ankündigung kommt nur zwei Wochen nachdem der indische Umweltminister eine Untersuchung zum selben Thema einleitete und zehn Tage nachdem der niederländische Finanzdienstleister PGGM seine Anteile an Vedanta aufgrund ethischer Bedenken…
Illegale Holzfäller plündern auf der Suche nach Mahagoni das Land unkontaktierter indigener Gruppen im Amazonasgebiet, so der neue Bericht der Organisation Upper Amazon Conservancy (UAC). Die Plünderungen verstoßen der UAC zu Folge gegen internationale Abkommen.
UACs Bericht liegen Fotos bei, die ein Lager der Holzfäller und gefällte Mahagonibäume im Murunahua Reservat im südöstlichen Peru zeigen. Die UAC geht davon aus, dass Abholzung in dem Reservat, dessen Nutzung eigentlich unkontaktierten indigenen Gruppen vorbehalten ist, „weit verbrei…
PGGM, ein Finanzdienstleister in den Niederlanden, hat seine Anteile am Unternehmenskonglomerat Vedanta Resources in Höhe von 13 Millionen Euro abgestoßen. Als Begründung führte PGGM an, dass Vedanta „ungenügende Verbesserungen“ gemacht hatte um menschenrechtliche Standards einzuhalten.
PGGM verwaltet Rentenfonds von über zwei Millionen Niederländern.
PGGM hatte seit einiger Zeit „intensive Bemühungen“ gemacht um sich mit dem britischen Bergbauunternehmen Vedanta über seine Pläne im indischen Bundesstaat Odhisa zu einigen. Vedanta plant d…
Indigene Nomaden auf Borneo haben eine Straßenblockade errichtet, um Holzfäller davon abzuhalten ihren Regenwald abzuholzen.??
Mitglieder des Penan Volkes blockieren eine Straße in Sarawak, dem malaysischen Teil von Borneo, um die Zerstörung ihrer Lebensgrundlage, dem Regenwald, aufzuhalten.
Das malaysische Holzunternehmen Lee Ling ist in dem Gebiet tätig. Es gibt Pläne, den Wald der Penan vollständig kahlzuschlagen um Plantagen schnellwüchsiger Bäume für die Papierproduktion zu schaffen.?
Laut den Penan werden ihnen diese Plantagen alles …
Ein Mitglied des letzten unkontaktierten Volkes Südamerikas außerhalb des Amazonasbeckens, wurde gesichtet. Der Mann wurde in der Nähe eines Gebietes gesehen, das von brasilianischen Viehzüchtern abgeholzt wird.
Der Mann versteckte sich nach seiner Entdeckung hinter einem Baum und floh kurz darauf. Am Tag darauf wurden ein verlassenes Lager, eine Lehmschüssel und lebendes Wild für den Verzehr gefunden.
Der Mann ist Mitglied einer unbekannten Anzahl unkontaktierter Ayoreo-Totobiegosode Indianer, die in den Trockenwäldern Paraguays leben. Di…
Der Yanomami Sprecher und Schamane, Davi Kopenawa, hat einen Fonds für die Yanomami gestartet. Die Aktion findet in Kooperation mit Survival International und dem Goethe-Institut statt und folgt dem Besuch einiger Mitglieder der Yanomami Indigenen Anfang Mai in Deutschland.
Das Leben der Yanomami, das größte, relativ isoliert lebende indigene Volk im Amazonas Regenwald, wird derzeit durch die wachsende Invasion illegaler Goldschürfer bedroht.
?Der Fonds wird von der Yanomami Organisation Hutukara verwaltet. Davi Kopenawa, der Präsident von…
Ein Abgeordneter des indischen Parlaments hat dazu aufgerufen, die Kinder einer erst kürzlich kontaktierten indigenen Gruppe auf den Andamanen-Insel von ihren Eltern zu trennen und in Internate zu schicken. Sein Vorschlag hat weltweit für Empörung gesorgt.
Mitglieder indigener Völker auf der ganzen Welt reagierten schockiert. Die Vorgehensweise erinnert an die Politik der „gestohlenen Generation“ in Australien und an ähnliche Vorfälle in Nordamerika, welche heutzutage weitgehend verurteilt werden.
Michael Cachagee, Direktor der NRSSS (Natio…
Kurz nach seiner Rückkehr aus dem politischen Asyl in Nicaragua hat Alberto Pizango, Präsident von Perus größter Indigenen-Organisation AIDESEP, das französische Erdölunternehmen Perenco scharf kritisiert. Pizango hatte elf Monate im politischen Asyl in Nicaragua verbracht.?
?Perenco wurde von Pizango verurteilt weil es die Existenz unkontaktierter indigener Gruppen in einem entlegenen Teil des peruanischen Amazonasgebiets bestreitet. Das Erdölunternehmen plant dort eine Pipeline zu bauen, um Vorkommen von schätzungsweise 300 Mio. Barrel Roh…
Das Überleben des Jarawa Volkes auf den Andamanen Inseln ist durch das Eindringen lokaler Reiseveranstalter bedroht.
Survival International gab heute bekannt, dass die Organisation acht Reiseanbieter angeschrieben hat, welche Touren zu den Jarawa anbieten. In den Briefen fordert Survival die Unternehmen dazu auf, die Ausflüge einzustellen. Da die Mitglieder des indigenen Volkes kaum Immunität gegen eingeschleppte Krankheiten besitzen, stellen die angebotenen Touren eine große Gefahr für ihr Überleben dar.
Die Förderung von Touren zu den Ja…
Italiens Regierung plant, den Bau des kontroversen Gibe III Staudamms in Äthiopien mit insgesamt € 250 Millionen zu unterstützen. Um gegen diese Pläne zu protestieren, versammeln sich heute Demonstranten vor dem italienischen Außenministerium in Rom.
Der Staudamm Gibe III wird die Lebensgrundlage von mindestens acht indigenen Völkern des Unteren Omo Tals in Äthiopien zerstören. Das betroffene Tal ist zudem UNESCO Weltkulturerbe.??
Im Rahmen der Demonstration wird dem Ministerium auch eine Unterschriftensammlung übergeben, die von einigen Or…
Botswanas Oberster Gerichtshof hat gestern sein Urteil gegen Botswanas Regierung vertagt. Das Verfahren soll den Zugang zu einem Wasserbohrloch regeln, auf welches die Kalahari Buschleute für ihre Wasserversorgung angewiesen sind.
Die Buschleute haben bei dem Gericht eine Klage gegen Botswanas Regierung eingereicht, um Zugang zu ihrem Wasserbohrloch zu erhalten. Der Zugang zu dem Borhloch wird ihnen von der Regierung seit 2002 verweigert.
Die Regierung von Botswana hat das Wasserbohrloch der Buschleute im Jahre 2002 versiegelt, als es die I…