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Survival International Deutschland e.V.

Survival International Deutschland e.V.

Survival International Greifswalder Str. 4 10405 Berlin

Über das Unternehmen

Survival ist eine der ältesten und zugleich die größte Organisation, die für die Rechte von Stammesvölkern kämpft. Die Nichtregierungsorganisation (NRO) konzentriert sich auf Kampagnen als effektive Methode, langfristige Verbesserungen für Stammesv

Aktuelle Pressemitteilungen von Survival International Deutschland e.V.
Bild: Yanomami Schamane im Bundeskanzleramt empfangen
Survival International Deutschland e.V.

Yanomami Schamane im Bundeskanzleramt empfangen

Davi Kopenawa Yanomami, Schamane und Sprachrohr der im Amazonasgebiet lebenden Yanomami Indianer in Brasilien, wurde zu einem Gespräch im Bundeskanzleramt empfangen. Er übergab dort einen an die Bundeskanzlerin adressierten Brief, in dem er die deutsche Bundesregierung auffordert, sich für den Schutz seines Volkes einzusetzen. Er bittet die Kanzlerin insbesondere, die Konvention 169 für die Rechte indigener Völker der internationalen Arbeitsorganisation zu unterzeichnen. Dieses Gesetz wäre ein wirksamer Schutz für die Rechte der Yanomami und…
25.10.2007
Yanomami Schamane drängt auf Verabschiedung der ILO169
Survival International Deutschland e.V.

Yanomami Schamane drängt auf Verabschiedung der ILO169

Der für seine Bemühungen zum Schutz seines Volkes und des Regenwaldes mehrfach ausgezeichnete Anführer von Amazonas Indianern Davi Yanomami, kommt heute in Berlin an. Er wird in dieser Woche die deutsche Regierung um Unterstützung bei seinem Einsatz für die Rechte seines Volkes bitten. Davi Yanomami wird am Mittwoch den 24.10.2007 im Bundeskanzleramt empfangen werden und die Bundeskanzlerin in einem Brief auffordern, die Konvention 169 der International Arbeitsorganisation (ILO 169) zu unterzeichnen. Dabei handelt es sich um ein Gesetz zum S…
22.10.2007
Bild: Yanomami Schamane bittet Merkel: "Helft uns, unser Land zu schützen"
Survival International Deutschland e.V.

Yanomami Schamane bittet Merkel: "Helft uns, unser Land zu schützen"

SURVIVAL INTERNATIONAL PRESSEMITTEILUNG - 15.Oktober 2007 Ein mehrfach ausgezeichneter Anführer von Amazonas Indianern ist heute in Europa angekommen. Er wird in den nächsten zwei Wochen die deutsche und britische Regierung um Hilfe bitten, um den Regenwald vor der Zerstörung zu bewahren. Nächste Woche wird er im Bundeskanzleramt empfangen und die Bundeskanzlerin auffordern, die Konvention 169 der International Arbeitsorganisation zu unterzeichnen. Dies ist ein Gesetzt zum Schutz von indigenen Völkern und ihrem Land. Deutschland hat sich bi…
15.10.2007
Bild: Botswana: Regierung nimmt Buschleute Jäger ins Visier
Survival International Deutschland e.V.

Botswana: Regierung nimmt Buschleute Jäger ins Visier

Laut First People of the Kalahari, einer Menschenrechtsorganisation der Buschleute, wurden sechs Buschmänner wegen Jagens im Umsiedlungslager New Xade verhaftet. Die neuesten Verhaftungen erhöhen die Zahl der Buschmänner, die seit dem historischen Gerichtsurteil im letzten Jahr wegen Jagens verhaftet wurden, auf mindestens achtundvierzig. Die meisten wurden seit Juni diesen Jahres verhaftet. Der oberste Gerichtshof Botswanas urteilte im Dezember, dass die Gana und Gwi zu unrecht 2002 von ihrem Land in der Zentral Kalahari vertrieben worden…
10.10.2007
Botswana: Buschleute berichten von weiteren Festnahmen
Survival International Deutschland e.V.

Botswana: Buschleute berichten von weiteren Festnahmen

Eine Menschenrechtsorganisation der Buschleute berichtete gestern, dass mindestens zehn Männer wegen Jagens im Kaudwane Umsiedlungslager von Wildschutzbeamten verhaftet und geschlagen wurden. Mindestens einer der Männer, Motsoko Ramahoko, wurde gefoltert, während die Beamten ihn zwingen wollten zuzugeben, dass er ohne Erlaubnis gejagt habe. Ramahoko war Zeuge in dem historischen Gerichtsprozess, in welchem das Oberste Zivilgericht Botswanas zugunsten hunderter Buschleute entschied, dass sie zu Unrecht von ihrem Land in der Zentral Kalahari …
05.10.2007
“Sie existieren” – Unkontaktierte Indianer aus der Luft gesichtet
Survival International Deutschland e.V.

“Sie existieren” – Unkontaktierte Indianer aus der Luft gesichtet

Einundzwanzig unkontaktierte Indianer wurden während eines Fluges über eine der abgelegensten Regionen des peruanischen Regenwaldes aus der Luft gesichtet. Ihre Gebiete sind derzeit das Ziel von illegalen Holzfällungen. Die Indianer wurden am Ufer des Las Piedras Flusses im Süd-Östlichen Teil des peruanischen Amazonasgebiets gesichtet Sie verliessen ihre am Strand gebauten Hütten, um das vorbeifliegende Flugzeug zu beobachten, das von der peruanischen Umweltbehörde gechartet wurde. Während des zweiten Überflugs gestikulierte eine der Indian…
02.10.2007
Bild: Stammesführer von Amazonas-Indianern reist nach Deutschland: “UNSER VOLK STIRBT, GENAU WIE DIESER PLANET”Bild: Stammesführer von Amazonas-Indianern reist nach Deutschland: “UNSER VOLK STIRBT, GENAU WIE DIESER PLANET”
Survival International Deutschland e.V.

Stammesführer von Amazonas-Indianern reist nach Deutschland: “UNSER VOLK STIRBT, GENAU WIE DIESER PLANET”

Ein mehrfach ausgezeichneter Stammesführer von Amazonas-Indianern in Brasilien wird im Oktober Europa besuchen und mit Nachdruck um Hilfe dabei bitten, sein Volk vor dem Untergang zu bewahren. Davi Kopenawa Yanomami, eines der weltweit bekanntesten indigenen Oberhäupter, muss einen Wettlauf gegen die Zeit gewinnen, wenn er die Zerstörung des Regenwaldes aufhalten will. Die Yanomami sind eine der größten und am abgeschiedensten lebenden indigenen Gruppen im Amazonasgebiet. * Fototermin am Mittwoch den 24.10.2007, um 15:30 Uhr vor dem Bundesk…
26.09.2007
Peru: Öl-Unternehmen haben "absurden" Megaphon Plan
Survival International Deutschland e.V.

Peru: Öl-Unternehmen haben "absurden" Megaphon Plan

Zwei Unternehmen, die vorhaben im Regenwald, der von unkontaktierten Stämmen bewohnt wird, Öl zu fördern, haben nun Pläne zur "Kommunikation" mit den Indianern offengelegt. Im Fall eines Angriffs auf ihre Mitarbeiter möchten sie Megaphone benutzen. Dieses Vorhaben wurde von Perus nationaler Indianer Organisation AIDESEP als "absurd" bezeichnet. Niemand kennt die Sprachen der Indigenen und es ist wahrscheinlich, dass sie Mannschaften des Öl-Unternehmens als feindliche Eindringlinge wahrnehmen. In der Vergangenheit wurden bereits Mitarbeiter…
17.09.2007
UN verabschiedet Erklärung zu Rechten indigener Völker
Survival International Deutschland e.V.

UN verabschiedet Erklärung zu Rechten indigener Völker

14.09.2007 - PRESSEMITTEILUNG SURVIAL INTERNATIONAL Indigene Völker überall auf der Welt feierten am Donnerstag den 13.9.2007 die Verabschiedung der Erklärung der Rechte für indigene Völker durch die UN-Hauptversammlung. Die Erklärung wurde gestern in New York von einer überwältigenden Mehrheit in einer historischen Abstimmung anerkannt. Die Abstimmung beschreibt den Höhepunkt von 22 Jahren intensiver Debatten und Verhandlungen. Australien, Neuseeland, Kanada und die Vereinigten Staaten von Amerika stimmten gegen die Deklaration, während 14…
17.09.2007
UN stimmt nach 22 Jahren über Deklaration der Rechte indigener Völker ab
Survival International Deutschland e.V.

UN stimmt nach 22 Jahren über Deklaration der Rechte indigener Völker ab

10 September 2007 - Zweiundzwanzig Jahre intensiver Diskussionen und Verhandlungen erreichen in dieser Woche ihren Höhepunkt in New York, wo die Hauptversammlung der Vereinten Nationen über die Anerkennung der Deklaration der Rechte indigener Völker abstimmt. Kanada, die USA, Australien und Neuseeland sowie die Russische Föderation (alles Länder mit grossen indigenen Bevölkerungsgruppen) haben die Anerkennung der Deklaration energisch abgelehnt. Ihr Verhalten hat bei Stammesvölkern weltweit Entrüstung hervorgerufen. Die ablehnend gestimmte…
10.09.2007
Bild: 57.000 Unterschriften für  Ayoreo-Totobiegosode in Paraguays
Survival International Deutschland e.V.

57.000 Unterschriften für Ayoreo-Totobiegosode in Paraguays

Survival International Deutschland e.V wird der Regierung Paraguays am 9. August, dem Tag der indigenen Völker der UNO, eine Petition mit 57.000 Unterschriften zur Unterstützung der nicht kontaktierten Ayoreo-Indianer übergeben. Die Petition wird zeitgleich auch in Berlin, Madrid, Paris, London und Brüssel übergeben. Die Ayoreo-Totobiegosode sind der letzte überlebende nicht kontaktierte Stamm Südamerikas außerhalb des Amazonasbeckens. Ihr Wald wird illegal abgeholzt und planiert, wodurch sie ständig auf der Flucht vor Bulldozern sind. Da…
08.08.2007
Peru-Brasilien: Unkontaktierte Stämme fliehen vor dem "Roten Goldrausch"
Survival International Deutschland e.V.

Peru-Brasilien: Unkontaktierte Stämme fliehen vor dem "Roten Goldrausch"

In einem entlegenen Dorf im amazonischen Regenwald nahe der peruanisch-brasilianischen Grenze ist nach Berichten eines brasilianischen Regierungsbeamten und Experten für unkontaktiere Stämme eine große Gruppe unkontaktierter Indianer aufgetaucht. Die Indianer sind offenbar aus Peru nach Brasilien geflohen, da illegale Holzfäller auf der Suche nach dem seltenen Mahagoni, bekannt als „rotes Gold“, durch Perus Regenwälder streifen. Die Holzfäller zerstören die Gebiete der Indianer und zwingen sie damit, anderswo Zuflucht zu suchen; außerdem füh…
03.08.2007
Bild: Paraguay: Satellitenbilder enthüllen Zerstörung von Stammesgebieten
Survival International Deutschland e.V.

Paraguay: Satellitenbilder enthüllen Zerstörung von Stammesgebieten

25. Juli 2007 - Satellitenbilder haben offenbart, dass die letzte Zuflucht unkontaktierter südamerikanischer Indianer illegal zerstört wurde. Das Land des Ayoreo-Totobiegosode-Stammes in Paraguay wird rasend schnell von Bulldozern planiert, sodass die Indianer sich nur noch in die letzten verbliebenen Fleckchen des Waldes retten konnten. Viele Ayoreo wurden bei den letzten Zusammenstößen mit Menschen von außerhalb getötet. Der Survival-Forscher Jonathan Mazower kehrte erst vor Kurzem aus Paraguay zurück, wo er Verwandte der isoliert lebenden…
25.07.2007
BOTSWANA: UN Menschenrechtskomitee wird Fall in Botswana untersuchen
Survival International Deutschland e.V.

BOTSWANA: UN Menschenrechtskomitee wird Fall in Botswana untersuchen

19. Juli 2007 - Pressemitteilung Survival International Deutschland e.V. Survival International hat dem UN Menschenrechtskomitee einen Bericht vorgelegt, der das Versagen der botswanischen Regierung bei der Umsetzung des Urteils im Fall der Kalahari Buschleute von Dezember 2006 detailliert beschreibt. Das Komitee wird am Montag zusammenkommen, um über Problematiken hinsichtlich Botswanas Einhaltung des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte zu beraten. Seit der Entscheidung im Dezember hat sich die Regierung Botswan…
19.07.2007
Großbritannien: Lord Jones stellt Survivals Integrität nicht in Frage
Survival International Deutschland e.V.

Großbritannien: Lord Jones stellt Survivals Integrität nicht in Frage

Lord Jones of Cheltenham, Mitglied des britischen Hochadels, hat Berichte, nach denen er die Integrität und die Abrechnungsverfahren von Survival International in Frage gestellt hatte, zurückgewiesen. Die Zeitung Daily News, die der Kontrolle der botswanischen Regierung unterliegt, hatte berichtet, Jones hätte gesagt, dass Survival in ihrer Kampagne zur Unterstützung der Kalahari Buschleute „der Welt irreführende Informationen“ gebe und „Lügen verbreitet um bei Spendern um Gelder zu werben“. Jetzt sagte Jones jedoch, „Meine Ansichten zu dies…
02.07.2007
BRASILIEN: UNKONTAKTIERTER STAMM AUFGETAUCHT
Survival International Deutschland e.V.

BRASILIEN: UNKONTAKTIERTER STAMM AUFGETAUCHT

*Es kam letzte Woche zu einer außergewöhnlichen Begegnung, als plötzlich eine Gruppe von 89 unkontaktierten Indianern in einer Indianergemeinde im brasilianischen Staat Pará auftauchte. Die Indianer waren, vermutlich auf der Flucht vor Angriffen durch Holzfäller oder Bergarbeiter, fünf Tage lang durch den Wald gewandert. Das Gebiet wurde abgesperrt, um die isolierte Gruppe vor Krankheiten zu schützen, die tödlich für sie sein könnten. Der erste Kontakt erfolgte Berichten zufolge durch zwei Männer, die vor einem Haus Geräusche machten und vo…
07.06.2007
IACHR – Unkontaktierte Stämme müssen geschützt werden
Survival International Deutschland e.V.

IACHR – Unkontaktierte Stämme müssen geschützt werden

02. April 2007. Die Inter-Amerikanische Menschenrechtskommission (Inter-American Commission on Human Rights - IACHR) hat die peruanische Regierung dringend ersucht, einige der letzten Stammesvölker der Welt zu schützen. Abgesehen von ihrem ihrem offensichtlichen Wunsch , keinen Kontakt zur Außenwelt zu haben, ist wenig von diesen Stammesvölkern bekannt. Einer der Stämme sind die Mashco-Piro mit einer Bevölkerung von etwa 600 Menschen. Illegale Holzfäller, die einige der letzten kommerziell nutzbaren Mahagoni-Reserven ausbeuten, sind in das L…
05.04.2007
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