openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Peru: Öl-Unternehmen haben "absurden" Megaphon Plan

17.09.200712:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Zwei Unternehmen, die vorhaben im Regenwald, der von unkontaktierten Stämmen bewohnt wird, Öl zu fördern, haben nun Pläne zur "Kommunikation" mit den Indianern offengelegt. Im Fall eines Angriffs auf ihre Mitarbeiter möchten sie Megaphone benutzen.

Dieses Vorhaben wurde von Perus nationaler Indianer Organisation AIDESEP als "absurd" bezeichnet.

Niemand kennt die Sprachen der Indigenen und es ist wahrscheinlich, dass sie Mannschaften des Öl-Unternehmens als feindliche Eindringlinge wahrnehmen. In der Vergangenheit wurden bereits Mitarbeiter von Öl-Unternehmen in den Amazonas Gebieten von isoliert lebenden Indianern getötet.

Trotz dieses grossen Risikos für ihre eigenen Mitarbeiter und obwohl eine ebenso grosse Gefahr besteht, tötliche Krankheiten unter den Indianern zu verbreiten, haben es die Unternehmen Barrett Resources aus den USA und Repsol YPF aus Spanien abgelehnt, Abstand von diesem Vorhaben zu nehmen.

Die Arbeiter von Barrett sollen unter anderem zu ihren potentiellen Angreifern sagen :"Wie viele Tage (Monde oder Sonnen) seid Ihr schon gelaufen?" , "Wir sind Menschen, so wie Ihr." , "Stört Euch etwas?" und "Wir sind nicht wegen der Frauen hier, wir haben unsere eigenen Frauen in unsererm Dorf."

Stephen Corry, der Direktor von Survival Intrenational sagte heute: "Meinen Repsol und Barrett tatsächlich, dass es für unkontaktierte Stämme leichter sein wird, sie zu verstehen, wenn man sie durch ein Megaphon anbrüllt? Diese Stammesgruppen haben eine begründete Angst vor Menschen von Außerhalb und es ist sehr wahrscheinlich, dass sie die Mannschaften der Öl-Unternehmen, die in ihr Gebiet eindringen, angreifen werden. Es ist aber äußerst beunruhigend, dass beide Unternehmen es unter gewissen Umständen überhaupt empfehlen, mit den Stämmen in Kontakt zu treten."

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte Laura Engel unter 030-72293108 oder per E-Mail an E-Mail

Survival International Deutschland e.V.
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalderstr.4
10405 Berlin

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 158506
 101

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Peru: Öl-Unternehmen haben "absurden" Megaphon Plan“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Survival International Deutschland e.V.

Bild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen ÖlkonzernBild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
Indigene aus dem Amazonas-Regenwald in Peru und Brasilien haben sich zusammengetan, um ein kanadisches Öl-Unternehmen davon abzuhalten, ihr Land zu zerstören und das Leben unkontaktierter Völker zu bedrohen. Hunderte Matsés-Indianer haben sich letzten Samstag an der Grenze zwischen Peru und Brasilien versammelt und ihre Regierungen aufgefordert, Erkundungen zu stoppen, da die Bauarbeiten ihre Heimat im Wald zerstören würden. Der Ölkonzern Pacific Rubiales, mit Hauptsitz in Kanada, hat bereits begonnen, in Perus “Block 135” nach Öl zu suchen…
Bild: Gericht verpasst Chance, ‘Menschensafaris’ endgültig zu stoppenBild: Gericht verpasst Chance, ‘Menschensafaris’ endgültig zu stoppen
Gericht verpasst Chance, ‘Menschensafaris’ endgültig zu stoppen
Das Oberste Gericht Indiens soll gegen die Aufrechterhaltung eines “provisorischen Beschlusses” vom Januar entschieden haben, mit dem es “Menschensafaris” auf den Andamanen-Inseln untersagt hatte. Dies ist ein tragischer Rückschlag für die Kampagne gegen die kontroversen Touristentouren durch das Gebiet der indigenen Jarawa. Der Beschluss vom Januar hatte die Anzahl von Fahrzeugen, die durch das Schutzgebiet der Jarawa fahren, um zwei Drittel reduziert. Zuvor waren täglich Hunderte Touristen entlang der illegalen Andaman Trunk Road unterwegs…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Amazonasauktion: Indigene verlangen StellungnahmeBild: Amazonasauktion: Indigene verlangen Stellungnahme
Amazonasauktion: Indigene verlangen Stellungnahme
Bei der neuesten „Amazonasauktion“ in Peru letzte Woche wurden14 Aufträge zur Öl- und Gasforschung im Amazonasgebiet an ausländische Ölunternehmen vergeben. Die Auktion wird nun von indigenen Gruppen angefochten nachdem bekannt wurde, dass die indigene Bevölkerung möglicherweise zu dem Verkauf nicht konsultiert wurde. Ein offener Brief von der Indigenenorganisation …
Peru - Anglo-französisches Ölunternehmen steht vor Milliardenverlusten im Amazonas
Peru - Anglo-französisches Ölunternehmen steht vor Milliardenverlusten im Amazonas
Ein anglo-französisches Ölunternehmen, das plant, auf dem Land unkontaktierter indigener Völker im peruanischen Amazonas nach Öl zu bohren, wird nun vielleicht zum Abbruch des Projekts gezwungen, da die Regierung droht, ihre Beteiligung am Projekt zurückzuziehen. Das Projekt hängt vom Bau einer Pipeline ab, die eine Milliarde Dollar kosten und das Öl …
Bild: Peru: Schutzgebiet Unkontaktierter für Öl-Unternehmen gesperrtBild: Peru: Schutzgebiet Unkontaktierter für Öl-Unternehmen gesperrt
Peru: Schutzgebiet Unkontaktierter für Öl-Unternehmen gesperrt
Ein Schutzgebiet für unkontaktierte Indigene im entlegenen peruanischen Amazonas-Gebiet ist für Öl- und Gasunternehmen gesperrt worden. Die Entscheidung wurde heute morgen bekannt gegeben, im Rahmen einer Werbeveranstaltung des peruanischen Staatsunternehmens Perupetro in London. Perupetro ist in Peru für die Förderung von Öl- und Gaserkundung zuständig. …
Bild: Peru trotzt UN-Richtlinien zu unkontaktierten VölkernBild: Peru trotzt UN-Richtlinien zu unkontaktierten Völkern
Peru trotzt UN-Richtlinien zu unkontaktierten Völkern
Perus Regierung ignoriert neue Richtlinien der UN zum Schutz unkontaktierter Indianer im Amazonasgebiet. Der UN-Bericht unterstützt das Recht indigener Völker zur Isolation. Die Richtlinien verdeutlichen, dass das Land unkontaktierter Völker unantastbar sein sollte und dass "keine Rechte erteilt werden sollten, die die Ressourcen-Ausbeutung [durch nicht-Indigene] …
Bild: Proteste gegen spanisches Öl-UnternehmenBild: Proteste gegen spanisches Öl-Unternehmen
Proteste gegen spanisches Öl-Unternehmen
… heute in Madrid vor dem Sitz des Öl-Giganten Repsol YPF protestiert. Der Protest galt den Plänen des Unternehmens, auf dem Land von unkontaktierten Indigenen in Peru nach Öl zu suchen. Repsol, welches heute seine Jahreshauptversammlung abhält, glaubt nicht an die Existenz von unkontaktierten Gruppen in dem Gebiet. Vor dem Unternehmenssitz hielten die …
Ecuador friert Öl-Erträge von Perus "Wirtschaftshoffnung" ein
Ecuador friert Öl-Erträge von Perus "Wirtschaftshoffnung" ein
Dem französischen Unternehmen Perenco, das Perus Wirtschaft transformieren soll, werden die gesamten Öl-Einkünfte im benachbarten Ecuador eingefroren. Dies teilte PetroEcuador mit, nachdem Perenco die Terminfrist versäumt hatte, Verbindlichkeiten von über 350 Millionen US-Dollar an die Regierung von Ecuador zu begleichen. Berichten zufolge wird PetroEcuador …
Bild: Tödliche Bedrohung: Pipeline gefährdet unkontaktierte Indigene in PeruBild: Tödliche Bedrohung: Pipeline gefährdet unkontaktierte Indigene in Peru
Tödliche Bedrohung: Pipeline gefährdet unkontaktierte Indigene in Peru
… unkontaktierter indigener Völker im Amazonas Regenwald zu legen. Schätzungsweise 300 Millionen Barrel Öl sollen über die geplante Pipeline aus dem nördlichen Amazonasgebiet in Peru abtransportiert werden. Ein Bericht Perencos zu den möglichen sozialen und ökologischen Auswirkungen der Pipeline wurde kürzlich auf der Internetseite des peruanischen Ministeriums …
Bild: Doppelter Erfolg für die3 beim German Design Award 2018Bild: Doppelter Erfolg für die3 beim German Design Award 2018
Doppelter Erfolg für die3 beim German Design Award 2018
Auszeichnung auch beim Econ Megaphon Award Die Vorarlberger Branding- und Kommunikationsagentur die3 zählte am Freitag in Frankfurt beim German Design Award 2018 – Excellent Communications Design – zu den Gewinnern. Die Jury zeichnete Kampagnen für Bosch Sensortec und Tridonic aus. Auch eine Auszeichnung beim Econ Megaphon Award bekam die Dornbirner …
PERU: Öl-Unternehmen bereit, in Gebiete unkontaktierter indigener Gruppen einzudringen
PERU: Öl-Unternehmen bereit, in Gebiete unkontaktierter indigener Gruppen einzudringen
Zwei Öl-Unternehmen haben von der peruanischen Regierung grünes Licht bekommen, die Suche nach Öl in einem abgelegenen Teil des Amazonas, der von noch unkontaktierten indigenen Gruppen bewohnt wird, aufzunehmen. Diese Entscheidung folgt auf die zuvor gemachte Aussage eines peruanischen Regierungssprechers, unkontaktierte indigene Gruppen würden nicht …
Bild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen ÖlkonzernBild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
Indigene aus dem Amazonas-Regenwald in Peru und Brasilien haben sich zusammengetan, um ein kanadisches Öl-Unternehmen davon abzuhalten, ihr Land zu zerstören und das Leben unkontaktierter Völker zu bedrohen. Hunderte Matsés-Indianer haben sich letzten Samstag an der Grenze zwischen Peru und Brasilien versammelt und ihre Regierungen aufgefordert, Erkundungen …
Sie lesen gerade: Peru: Öl-Unternehmen haben "absurden" Megaphon Plan