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“Sie existieren” – Unkontaktierte Indianer aus der Luft gesichtet

02.10.200718:07 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Einundzwanzig unkontaktierte Indianer wurden während eines Fluges über eine der abgelegensten Regionen des peruanischen Regenwaldes aus der Luft gesichtet. Ihre Gebiete sind derzeit das Ziel von illegalen Holzfällungen.

Die Indianer wurden am Ufer des Las Piedras Flusses im Süd-Östlichen Teil des peruanischen Amazonasgebiets gesichtet
Sie verliessen ihre am Strand gebauten Hütten, um das vorbeifliegende Flugzeug zu beobachten, das von der peruanischen Umweltbehörde gechartet wurde. Während des zweiten Überflugs gestikulierte eine der Indianer-Frauen sehr aggressive in Richtung des Flugzeugs. Sie trug Pfeile in der Hand und wurde von einem kleinen Jungen begleitet. Der Rest der Gruppe suchte derweil im Unterholz Zuflucht.

“Die ist ihre aktuellste aufgezeichnete Sichtung,” erklärte Perus nationale Indianer Organisation AIDESEP. “Die unkontaktierten Stämme existieren. Wenn wir jetzt nicht agieren, kann es morgen schon zu spät sein.”

Man schätzt, dass insgesamt 15 unkontaktierte Stämme in Peru leben, die alle in akuter Gefahr sind, besonders durch Abholzung und Ölförderung. Durch ihre Isolation haben sie keine Immunität gegen von Außen eingeschleppte Krankheiten und jede Form des Kontakts kann für sie tötlich sein.

Die Sichtung erfolgte, nachdem der Vorsitzende des peruanischen staatlichen Ölunternehmens Perupetro hatte verlauten lassen, es sei “absurd zu behaupten, es gäbe unkontaktierte Völker, wo sie doch nie jemand gesehen hätte.” Ein andere Sprecher von Perupetro verglich die Stämme sogar mit dem Monster von Loch Ness.

Stephen Corry, der Direktor von Survival, sagte heute: „Braucht es noch mehr Beweise für die Existenz der unkontaktierten Stämme? Sie sind da, wo alle Welt sie sehen kann – Peru’s gefährdetste Bürger, für die ihre Regierung nun ihre Pflich erfüllen muss. Es ist an der Zeit, dass ihnen die Rechte an ihrem Land anerkannt und diese auch resprektiert werden. Öl- und Gasförderung auf ihren Gebieten müssen verboten werden und alle Holzfäller und Eindringlinge müssen von dort entfernt werden.”

Survival International Deutschland e.V.
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalderstr.4
10405 Berlin

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