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Verbreitung von 'Menschensafaris' bedroht unkontaktierte Völker in Peru

28.02.201214:25 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Verbreitung von 'Menschensafaris' bedroht unkontaktierte Völker in Peru
Unkontaktierte Mashco-Piro Indianer wurden mehrmals in dem Gebiet gesehen. © G. Galli/Survival
Unkontaktierte Mashco-Piro Indianer wurden mehrmals in dem Gebiet gesehen. © G. Galli/Survival

(openPR) Perus unkontaktierte Mashco-Piro Indianer sind von der Ausbeutung durch 'Menschensafaris' bedroht, schreibt die britische Zeitung The Observer.

Letzten Monat veröffentlichte Survival International detaillierte Aufnahmen der unkontaktierten Indianer, um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist sie vor ungewolltem Kontakt mit Außenstehenden zu schützen.

Die Mashco-Piro leben in Perus Manú-Nationalpark, der ein beliebtes Reiseziel für Touristen ist. Sichtungen der unkontaktierten Indianer haben sich im letzten Jahr gehäuft.

Illegale Abholzung und benachbarte Öl- und Gasprojekte treiben die Mashco-Piro aus dem Wald und näher an die Flussufer, wo sie für Touristen besser sichtbar sind.

The Observer berichtet nun, dass den Mashco-Piro so eine weitere Gefahr droht: 'Menschensafaris'. Survival International hatte bereits 2010 in Indien einen ähnlichen Fall von 'Menschensafaris' aufgedeckt.

Eine Untersuchung von The Observer legt nahe, dass einige skrupellose Reiseführer im Manú Park versuchen von den Sichtungen zu profitieren.

Der Zeitung liegen Beweise vor, denen zufolge einige Reiseanbieter "maßgeschneiderte Programme" anbieten, bei denen Touristen "Glück haben könnten" und "unkontaktierte Ureinwohner" zu sehen bekommen.

Die Recherchen weisen beunruhigende Parallelen zu dem Skandal um 'Menschensafaris' auf Indiens Andamanen Inseln auf. Doch Organisationen in Peru handeln schnell, um eine ähnliche Eskalation zu vermeiden.

Die peruanischen Behörden und die Indigenen-Organisation Fenamad fordern Anwohner auf, sich den unkontaktierten Indianern nicht zu nähern. Zudem wird ein Wachposten eingerichtet, um Eindringlinge davon abzuhalten, gegen den Willen der Mashco-Piro Kontakt zu suchen.

Die Behörden und Fenamad arbeiten auch eng zusammen, um illegale Holzfäller zu stoppen und das Land des unkontaktieren Volkes zu schützen.

Survival Internationals Direktor Stephen Corry sagte heute: "Natürlich veranstalten nicht alle Reiseanbieter 'Menschensafaris'. Es ist beruhigend zu lesen, dass einige auch die Gefahren für Reisende und Mashco-Piro anerkennen, die das Eindringen einer großen Zahl von Menschen in das Gebiet beinhaltet. Aber skrupellose Reiseanbieter müssen entlarvt werden, denn Touristen darin zu bestärken die Mashco-Piro 'anzuschauen', ist absolut verantwortungslos und möglicherweise tödlich."



Lesen Sie diese Meldung online: http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8136

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