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Survival International Deutschland e.V.

Survival International Deutschland e.V.

Survival International Deutschland e.V. Haus der Demokratie und Menschenrechte Greifswalder Str.4 10405 Berlin Laura Engel 030-72293108 info@survival-international.de www.survival-international.de

Über das Unternehmen

Survival ist eine der ältesten und zugleich die größte Organisation, die für die Rechte von Stammesvölkern kämpft. Die Nichtregierungsorganisation (NRO) konzentriert sich auf Kampagnen als effektive Methode, langfristige Verbesserungen für Stammesv

Aktuelle Pressemitteilungen von Survival International Deutschland e.V.
Bangladesch - Unabhängiges Untersuchungsteam verurteilt Unterdrückung der Jumma
Survival International Deutschland e.V.

Bangladesch - Unabhängiges Untersuchungsteam verurteilt Unterdrückung der Jumma

Einige bekannte Bangladescher haben nach einer Erkundungsreise „tiefe Besorgnis“ für die Jumma der Chittagong Hill Tracts ausgedrückt. Die Gruppe aus Akademikern, Schriftstellern, Journalisten, Entwicklungshelfern, Politikern und Aktivisten bestätigt „neue Ängste“ bei den Jumma, die durch die zunehmende Unterdrückung verursacht werden. Verhaftungen und Folterungen nahmen nach Ausrufung des Notstandes im Januar 2007 zu. Das Untersuchungsteam fand Beweise für Folterungen, politische Unterdrückung und religiöse Verfolgung. Weiterhin wurde wied…
15.02.2008
Kenia - Ogiek Anführer erhält Morddrohung
Survival International Deutschland e.V.

Kenia - Ogiek Anführer erhält Morddrohung

Ein Führer des Ogiek Stammes aus Kenia erhielt telefonisch eine Morddrohung. Ein unbekannter Anrufer drohte Herr Mpoiok Kobei: „Noch vor Dienstag den 19. brauchen wir deinen Kopf.“ Man geht von ca. 1000 Toten in Kenia aus, die infolge der umstrittenen Wahlergebnisse, in den letzten sechs Wochen Gewalt zum Opfer fielen. Mehr als 600.000 Menschen mussten aus ihren Häusern flüchten. Hunderte Ogiek Familien sind von der Gewalt betroffen und gehören zu den Vertriebenen. Einige Jugendliche wurden erschossen, Häuser niedergebrannt und Vergewaltig…
14.02.2008
PERU - Berichte über ein “Aufeinandertreffen” von Ölarbeitern und isoliert lebenden Indianern
Survival International Deutschland e.V.

PERU - Berichte über ein “Aufeinandertreffen” von Ölarbeitern und isoliert lebenden Indianern

Unbestätigte Meldungen berichten, dass ein Team, das tief im peruanischen Amazonasgebiet nach Öl suchte, auf ein Dorf gestoßen ist, in dem unkontaktierte Indianer leben. Die Männer, die für die kanadische Firma Petrolifera arbeiten, fanden angeblich Häuser, Wege und Geräte vor. Wen die Berichte der Wahrheit entsprechen, müssten die Indianer zu dem Stamm der Cacataibo gehören. Obwohl ihr Gebiet durch eine Hauptverkehrsstraße in zwei Teile geteilt wurde und von der Regierung für das Suchen von Öl freigegeben wurde, leben zwei Gruppen der Caca…
12.02.2008
Brasilien: Indigenenpolitik durchaus von Interesse für Deutschland
Survival International Deutschland e.V.

Brasilien: Indigenenpolitik durchaus von Interesse für Deutschland

Survival appelliert an deutsche Politiker: eine Diskussion indigener Rechte auf internationaler Ebene ist unumgänglich. Survival veröffentlicht einen sechsseitigen Bericht, der aktuelle politische Diskussionen in Brasilien und deren Bedeutung für deutsche Entwicklungsprojekte, vor allem der Demarkierung der indigenen Gebiete, darstellt. Die Nachhaltigkeit vieler dieser Projekte ist gefährdet. Bereits erreichte Ziele könnten rückgängig gemacht und neue Projekte behindert werden. Anlass für Survival die politische Situation Brasiliens erneut d…
04.02.2008
Weltweit: Julie Christie zur Survival Botschafterin ernannt
Survival International Deutschland e.V.

Weltweit: Julie Christie zur Survival Botschafterin ernannt

Die mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin Julie Christie wurde heute für ihren Einsatz für die Bewegung für indigene Völker zur Botschafterin für Survival International ernannt. Seit über 30 Jahren unterstützt die 2008 für einen Oscar nominierte Schauspielerin Survival. In einem Interview bei BBC gab sie an: “Ich engagiere mich persönlich für Survival, weil ich mich für das Überleben der vielen verschiedenen Menschen einsetze.” Die neueste Zusammenarbeit zwischen Christie und Survival ist der Film Uncontacted Tribes. Dieser einzigartige F…
01.02.2008
Kenia: Ogiek in Unruhen verwickelt
Survival International Deutschland e.V.

Kenia: Ogiek in Unruhen verwickelt

Ogiek Anführer gaben an, dass ihr Volk zum Ziel der gewalttätigen Ausschreitungen in Folge der Wahlen in Kenia geworden ist. Ein Anführer sagte heute: „Wir sind Opfer von Schießereien der Polizei, werden eingeschüchtert und bedroht. Fünf Jugendliche wurden bereits durch Schüsse verletzt, als sie mit ihren Familien aus Häusern flüchteten. Es mangelt an Essen, Unterkünften und Medizin.“ Erste Fälle von Vergewaltigungen durch Polizisten sowie Brandstiftung an Ogiek Häusern wurden bekannt. Die Ogiek sind eine der letzten Jäger- und Sammlergese…
31.01.2008
Australien: Survival fordert Neuanfang bei australischer Indigenenpolitik
Survival International Deutschland e.V.

Australien: Survival fordert Neuanfang bei australischer Indigenenpolitik

Anlässlich des Australia Days am 26. Januar appelliert Survival International an Australiens neue Regierung die Gelegenheit für einen Neubeginn der Beziehung zu seinen indigenen Völkern – Aborigines und Bewohner der Torres Strait Inseln - zu nutzen. Survivals Forderungen beinhalten: • Das Notfallprogramm, welches für das Northern Territory durch die Vorgängerregierung durchgeführt wurde, soll umfassend überprüft werden. Viele indigene Organisationen haben Kritik zu dem Programm geäußert: Einreisezulassungen wurden nicht mehr benötigt und es…
24.01.2008
Botswana: „Befragung“ zum Bau einer Mine - zum Scheitern verurteilt
Survival International Deutschland e.V.

Botswana: „Befragung“ zum Bau einer Mine - zum Scheitern verurteilt

Vertreter des Planungsbüros von Marsh Environmental Services starten heute mit einer 12-tägigen Befragung, in und um das Zentral-Kalahari-Wildtierreservat (die CKGR) in Botswana. Die Befragung ist Teil des Plans eine Diamantenmine im Wert von 2.2 Billionen US-Dollar im Reservat zu errichten. 2002 wurden mehr als 600 Buschleute durch einen gesetzeswidrigen Beschluss der Regierung Botswanas gezwungen, die CKGR zu verlassen. Bereits 1997 waren hunderte Buschleute vertrieben worden. Einer geringen Anzahl an Buschleuten ist es gelungen zurückzuke…
22.01.2008
INDIEN: Jarawa durch wachsenden Verkehr auf Bundesstraße gefährdet
Survival International Deutschland e.V.

INDIEN: Jarawa durch wachsenden Verkehr auf Bundesstraße gefährdet

Auf der „Andaman Trunk Road“, die laut einem Beschluss des Obersten Gerichts in Indien bereits vor sechs Jahren geschlossen werden sollte, ist das Verkehrsaufkommen seit 2001 um das Dreifache gestiegen. Die Bundesstraße durchquert das Gebiet der Jarawa, die vor 1998 noch als unkontaktiert galten. Das Oberste Gericht Indiens ordnete 2002 die Schließung der Straße an. Lokale Behörden widersetzten sich der Anordnung und versuchen diese rückgängig zu machen. Weiterhin gaben sie ein erhöhtes Verkehrsaufkommen bekannt: im Jahr 2001 nutzten 17.315…
21.01.2008
BANGLADESCH: Neue Hoffnung für Indigene - Jumma König zum Regierungsmitglied ernannt
Survival International Deutschland e.V.

BANGLADESCH: Neue Hoffnung für Indigene - Jumma König zum Regierungsmitglied ernannt

Die Übergangsregierung in Bangladesch gibt den Jumma der Chittagong Hill Tracts neue Hoffnung: ein Jumma König soll zukünftig die Angelegenheiten der Region vertreten. Raja Devasish Roy, der zum „Sonderassistent des Regierungsleiters“ ernannt wurde, ist gleichzeitig König der Chakmas, dem größten der elf Jumma Stämme. Die Jumma Stämme leiden seit Jahrzehnten an brutaler Unterdrückung durch Militärs und Bengalen, die zu tausenden von der Regierung auf das Land der Jumma umgesiedelt wurden. 1997 unterzeichneten Regierung und Vertreter der Jum…
18.01.2008
Peru: "In der Falle" - Dringender Aufruf für unkontaktierte Indigene
Survival International Deutschland e.V.

Peru: "In der Falle" - Dringender Aufruf für unkontaktierte Indigene

Heute wird ein dringender Aufruf an Lateinamerikas oberste Instanz für die Menschenrechte gerichtet, in dem die Notwendigkeit, einer unkontaktierten Gruppe Indigener zu helfen, die in einem schwindenden Fleckchen Regenwald „in der Falle sitzt,“ zum Ausdruck kommt. Die Cacataibo sind die letzte noch unkontaktierte indigene Gruppe im zentralen peruanischen Regenwald. Sie sind von Siedlern und Holzfällern umgeben, die sich von allen Seiten annähern. Eine kanadische Ölfirma, Petrolifera, ist dabei in ihr letztes Rückzugsgebiet einzudringen. Di…
19.12.2007
Survival steht am Jahrestag des Richterspruchs weiter an der Seite der Buschleute
Survival International Deutschland e.V.

Survival steht am Jahrestag des Richterspruchs weiter an der Seite der Buschleute

Am heutigen Jahrestag des historischen Richterspruchs zugunsten der Buschleute hat Survival International das Versprechen erneuert, sie in ihrem noch andauernden Kampf um die Rückkehr auf ihr Land zu unterstützen. Die Buschleute denken darüber nach, weitere gerichtliche Schritte gegen die Regierung zu unternehmen, die bisher dabei versagt hat, das Gerichtsurteil vom vergangenen Jahr auch umzusetzen. Survival hat ihnen dabei weiterhin Unterstützung zugesichert. Der Direktor von Survival, Stephen Corry, sagte dazu: „Das Gerichtsurteil wurde…
13.12.2007
SURVIVAL nennt die 'Schrecklichen Zehn': Die Hauptverantwortlichen für Verstösse gegen Rechte indigener Völker
Survival International Deutschland e.V.

SURVIVAL nennt die 'Schrecklichen Zehn': Die Hauptverantwortlichen für Verstösse gegen Rechte indigener Völker

Anlässlich des UN Menschenrechtstags (10. Dezember) hat Survival die „schrecklichen Zehn“ benannt: Die Hauptverantwortlichen für Verstöße gegen die Rechte indigener Völker im Jahr 2007. Indonesien, Australien, Kanada, die USA, Neuseeland, Botswana, Brasilien, Peru, Paraguay und Malaysia haben sich besonders negativ hervorgetan. Indigene Völker in West Papua leiden unter furchtbarer Gewalt durch das indonesische Militär. Es kommt zu Tötungen, willkürlichen Festnahmen, Vergewaltigungen und Folter, während ihr Land von der indonesischen Regier…
07.12.2007
PERU: Öl-Unternehmen bereit, in Gebiete unkontaktierter indigener Gruppen einzudringen
Survival International Deutschland e.V.

PERU: Öl-Unternehmen bereit, in Gebiete unkontaktierter indigener Gruppen einzudringen

Zwei Öl-Unternehmen haben von der peruanischen Regierung grünes Licht bekommen, die Suche nach Öl in einem abgelegenen Teil des Amazonas, der von noch unkontaktierten indigenen Gruppen bewohnt wird, aufzunehmen. Diese Entscheidung folgt auf die zuvor gemachte Aussage eines peruanischen Regierungssprechers, unkontaktierte indigene Gruppen würden nicht existieren, weil es keine „handfesten Beweise“ für ihre Anwesenheit gäbe. Die Regierung Ecuadors hat jedoch Pläne für ein bi-nationales Abkommen mit Peru zum Schutz der Indianer, die in der Näh…
05.12.2007
Bangladesch: Not der indigenen Gruppen unverändert
Survival International Deutschland e.V.

Bangladesch: Not der indigenen Gruppen unverändert

Am zweite Dezember jährt sich der Tag des Friedensabkommens zwischen der Regierung Bangladeschs und den Jumma, den indigenen Gruppen der Chittagong Hill Tracts. Die Regierung hat jedoch fast keine der Vorgaben des Abkommens umgesetzt. Gewalt, illegale Landnahme und Einschüchterungsversuche sind in den Hill Tracts angestiegen, seit im Januar der Ausnahmezustand in Bangladesch ausgerufen wurde. Survival und andere Organisationen werden am 27. November zeitgleich in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Italien un…
26.11.2007
INDIGENE FRAUEN VON GEWALT "BESONDERS GEFÄHRDET"
Survival International Deutschland e.V.

INDIGENE FRAUEN VON GEWALT "BESONDERS GEFÄHRDET"

Zum Anlass des 25 November, dem internationalen Tag zur Abschaffung der Gewalt gegen Frauen, schrieb Survival international an die UN, um ihnen mitzuteilen, dass indigene Frauen durch Gewalt und sexuelle Ausbeutung „besonders gefährdet“ sind, wenn Außenstehende in ihr Land eindringen. Die meisten Gewalttaten an indigenen Frauen werden nicht gemeldet und die vorliegenden Zahlen repräsentieren wahrscheinlich nur ein Bruchteil der tatsächlichen Vorfälle. Im Oktober wurden zwei Guarani Frauen von Sicherheitsbeamten, die für einen Rancher arbei…
22.11.2007
Buschleute ziehen wieder vor Gericht?
Survival International Deutschland e.V.

Buschleute ziehen wieder vor Gericht?

Eine Gruppe von Buschleuten in Botswana hat heute angekündigt, sie planen innerhalb weniger Wochen wieder vor Gericht zu ziehen, wenn die Regierung sie weiterhin von der Heimkehr auf ihr Land abhalten würde. Die Gana und Gwi wurden 2002 von ihrem Land im Central Kalahari Game Reserve vertrieben, konnten aber im vergangenen Jahr einen historischen Prozess gewinnen und bekamen das Recht zugesprochen, nach Hause zurückzukehren. Hunderte, von Buschleuten unterzeichnete Briefe, in denen sie ihr Anliegen beschreiben, wurden heute Botswanas Wild…
20.11.2007
Bild: Davi Kopenawa Yanomami erhält Morddrohung
Survival International Deutschland e.V.

Davi Kopenawa Yanomami erhält Morddrohung

Ein Rancher, der ein Stück Land im Inneren des Yanomami Gebietes in Brasilien illegal besetzt hält, hat angedroht den bekannten Yanomami Anführer Davi Kopenawa umzubringen. Davi besuchte im Oktober gemeinsam mit seinem Sohn Dário Deutschland und Großbritannien, um den neuesten Bericht von Survival über die Gesundheit von indigenen Völkern publik zu machen. Er forderte außerdem Angela Merkel und Gordon Brown auf, ein internationales Gesetz für die Rechte von indigenen Völkern zu unterzeichnen. Von der Morddrohung erfuhr er kurz nach seiner Rü…
16.11.2007
Indigene durch Diabetes stark bedroht
Survival International Deutschland e.V.

Indigene durch Diabetes stark bedroht

Während am 14. November der erste UN Welt Diabetes Tag stattfindet, betont ein neuer Bericht von Survival International die katastrophalen Auswirkungen von Diabetes auf Angehörige indigener Völker, die von ihrem Land vertrieben wurden. Das Problem ist so ernst, dass Professor Paul Zimmet vom Internationalen Diabetes Institut meinte „Ohne ein sehr schnelles Handeln besteht die reelle Gefahr, dass [aufgrund von Diabetes] ganze indigene Gemeinschaften ausgelöscht werden könnten oder sogar noch in diesem Jahrhundert komplett aussterben. Surviv…
13.11.2007
BOTSWANA: FOLTER VON BUSCHLEUTEN - SCHOCKIERENDE EINZELHEITEN
Survival International Deutschland e.V.

BOTSWANA: FOLTER VON BUSCHLEUTEN - SCHOCKIERENDE EINZELHEITEN

Im Fall der gefolterten und geschlagenen Gruppe von Buschleuten im Kaudwane Umsiedlungslager in Botswana sind neue schockierende Einzelheiten bekannt geworden. Ende September wurden fünfzehn Männer wegen Jagens festgenommen und mindestens zehn von ihnen gefoltert. Mit diesen Vorfällen ist die Gesamtzahl der wegen Jagens verhafteten Buschleute in diesem Jahr auf 53 gestiegen. Während dieser Zeit hat die Regierung den Buschleuten nicht eine einzige Erlaubnis zum Jagen auf ihrem Land erteilt, trotzdem das Oberste Zivilgericht von Botswana die V…
01.11.2007
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