openPR Recherche & Suche
Presseinformation

US-Bedarf für Tropenholz gefährdet unkontaktiertes Volk in Peru

Bild: US-Bedarf für Tropenholz gefährdet unkontaktiertes Volk in Peru
Kürzlich kontaktierter Murunahua Mann im Südosten  Perus. © Chris Fagan/Upper Amazon Conservancy
Kürzlich kontaktierter Murunahua Mann im Südosten Perus. © Chris Fagan/Upper Amazon Conservancy

(openPR) Illegale Holzfäller plündern auf der Suche nach Mahagoni das Land unkontaktierter indigener Gruppen im Amazonasgebiet, so der neue Bericht der Organisation Upper Amazon Conservancy (UAC). Die Plünderungen verstoßen der UAC zu Folge gegen internationale Abkommen.

UACs Bericht liegen Fotos bei, die ein Lager der Holzfäller und gefällte Mahagonibäume im Murunahua Reservat im südöstlichen Peru zeigen. Die UAC geht davon aus, dass Abholzung in dem Reservat, dessen Nutzung eigentlich unkontaktierten indigenen Gruppen vorbehalten ist, „weit verbreitet“ ist. Ein „umfangreiches Netzwerk von Straßen“, genutzt von „über einem Dutzend Traktoren“, verbindet das Reservat mit einem der größten Zuflüsse des Amazonas.

UAC sieht in der Abholzung „einen Beleg dafür, dass Peru nicht in der Lage ist, die ökologischen und forstwirtschaftlichen Verpflichtungen des 2009 abgeschlossenen Freihandelsabkommens (FTA) mit den USA zu erfüllen (..) da über 80 Prozent von Perus Mahagoni in die USA exportiert wird“.

Der Bericht stellt dar, wie es den Holzfällern gelingt vor peruanischen und US-Behörden den Anschein zu erwecken, dass es sich um legal gewonnenes Holz handelt. In dem Bericht heißt es weiter, dass „die Abholzung erst ein Ende finden wird, wenn die USA Perus Mahagonihölzer fragwürdiger Herkunft unilateral ablehnen.“

UACs Bericht folgt nur einen Monat nachdem US-Außenministerin Hillary Clinton Perus Präsidenten Alan Garcia besuchte und proklamierte: „die USA und Peru arbeiten zusammen, um die Umwelt zu schützen.“

Die UAC folgert darüber hinaus, dass die Abholzung das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) verletzt, welches den Handel mit Mahagonihölzern beschränkt.

Laut dem Bericht besitzen die unkontaktierten Völker des Reservats „keine natürliche Immunität gegenüber den von Außen eingeschleppten Krankheiten. Jeder Kontakt stellt für sie eine Gefahr da“.

Erst kürzlich wurde Öl- und Gasunternehmen der Zutritt zum Murunahua Reservat untersagt, da ihre Erkundungen die unkontaktierten Gruppen einem hohen Risiko aussetzen würden.

Survival Internationals Direktor Stephen Corry erklärte dazu: „Es wäre katastrophal, wenn US-Bürger weiterhin peruanische Mahagonihölzer kaufen, obwohl es das Überleben unkontaktierter Völker gefährdet.“


Lesen Sie diese Meldung online: http://www.survivalinternational.de/nachrichten/6207

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 447642
 168

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „US-Bedarf für Tropenholz gefährdet unkontaktiertes Volk in Peru“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Survival International Deutschland e.V.

Bild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen ÖlkonzernBild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
Indigene aus dem Amazonas-Regenwald in Peru und Brasilien haben sich zusammengetan, um ein kanadisches Öl-Unternehmen davon abzuhalten, ihr Land zu zerstören und das Leben unkontaktierter Völker zu bedrohen. Hunderte Matsés-Indianer haben sich letzten Samstag an der Grenze zwischen Peru und Brasilien versammelt und ihre Regierungen aufgefordert, Erkundungen zu stoppen, da die Bauarbeiten ihre Heimat im Wald zerstören würden. Der Ölkonzern Pacific Rubiales, mit Hauptsitz in Kanada, hat bereits begonnen, in Perus “Block 135” nach Öl zu suchen…
Bild: Gericht verpasst Chance, ‘Menschensafaris’ endgültig zu stoppenBild: Gericht verpasst Chance, ‘Menschensafaris’ endgültig zu stoppen
Gericht verpasst Chance, ‘Menschensafaris’ endgültig zu stoppen
Das Oberste Gericht Indiens soll gegen die Aufrechterhaltung eines “provisorischen Beschlusses” vom Januar entschieden haben, mit dem es “Menschensafaris” auf den Andamanen-Inseln untersagt hatte. Dies ist ein tragischer Rückschlag für die Kampagne gegen die kontroversen Touristentouren durch das Gebiet der indigenen Jarawa. Der Beschluss vom Januar hatte die Anzahl von Fahrzeugen, die durch das Schutzgebiet der Jarawa fahren, um zwei Drittel reduziert. Zuvor waren täglich Hunderte Touristen entlang der illegalen Andaman Trunk Road unterwegs…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Deutscher Wald auf der TerrasseBild: Deutscher Wald auf der Terrasse
Deutscher Wald auf der Terrasse
Tropenholz war als Terrassendiele lange Zeit weit verbreitet. Der Verkauf nicht zertifizierter Tropenhölzer wird aber ab 2013 von der EU verboten. Eine Alternative zu Tropenholz kommt mit „Dauerholz“ nun direkt aus Deutschland. (tdx) Kiefer aus dem Wald um die Ecke als Terrassendiele im Garten? Das geht nicht! Ging nicht, muss es jetzt heißen. Tropenholz, …
Bild: Belo Monte: Proteste und Richterspruch gegen StaudammBild: Belo Monte: Proteste und Richterspruch gegen Staudamm
Belo Monte: Proteste und Richterspruch gegen Staudamm
… Belo Monte Staudamm – aufgrund umweltrechtlicher Bedenken gestoppt. Es wird jedoch erwartet, dass die Regierung gegen die Entscheidung Einspruch einlegt. „Diese Projekte werden mein Volk von seinem Land vertreiben und unsere Art zu leben beenden“, sagte Ruth Buendia Mestoquiari, Ashaninka Anführerin. Ruth Buendia Mestoquiari, eine Ashaninka aus Peru, …
Bild: Nachhaltige Geschenke aus dem TreeShop - dauerhaft sinnvolle Geschenkideen von ForestFinanceBild: Nachhaltige Geschenke aus dem TreeShop - dauerhaft sinnvolle Geschenkideen von ForestFinance
Nachhaltige Geschenke aus dem TreeShop - dauerhaft sinnvolle Geschenkideen von ForestFinance
… den eigenen von ForestFinance ökologisch bewirtschafteten Wäldern in Panama. Das Besondere: Kunden können die Herkunft des Holzes genau nachvollziehen – eine Tatsache, die gerade bei Tropenholz bislang nicht selbstverständlich ist. Der Online-Shop geht hier neue Wege und liefert zu seinen Produkten direkt auch die GPS-Daten des Waldes, in dem der Baum …
Bild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen ÖlkonzernBild: Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
Indigene im Amazonas-Regenwald vereinigt gegen kanadischen Ölkonzern
… werden. Was wird aus den Fischen werden? Was werden die Tiere trinken?” Rund 2.200 Matsés leben entlang der peruanisch-brasilianischen Grenze. Gemeinsam mit dem verwandten Matis-Volk wurden sie wegen ihres Gesicht-Schmucks und Tätowierungen, die wie das Schnurrhaar und die Zähne des Jaguars aussahen, als “Jaguar-Volk” bekannt. 1960 wurde erstmals mit …
Bild: Unkontaktierte: Brasilien erhöht Sicherheit wegen "Krisensituation"Bild: Unkontaktierte: Brasilien erhöht Sicherheit wegen "Krisensituation"
Unkontaktierte: Brasilien erhöht Sicherheit wegen "Krisensituation"
… der brasilianischen Behörde für indigene Angelegenheiten (FUNAI) einen zerbrochenen Pfeil im Rucksack eines Schmugglers fanden. FUNAI hat einen Beobachtungsflug über das Gebiet des unkontaktierten Volkes durchgeführt. Ihr Dorf und ihre Felder sind in gutem Zustand. Ohne bestätigte Sichtung der Indianer, konnten Sorgen um ihr Wohlbefinden jedoch nicht …
Faszination Peru
Faszination Peru
… Perus waren die Chimú. Über ihre Kultur gibt es kaum Aufzeichnungen, allerdings ist anzunehmen, dass sie wie ihre Vorgänger ein überaus gewaltbereites Volk waren. Menschenopfer waren als Mittel zur Besänftigung der Götter an der Tagesordnung. Weitere Informationen:http://magazin.travel24.com/laender/peru-auf-den-spuren-uralter-hochkulturen/332867.html
Bild: WikiLeaks: Peru gibt Fälschung von Tropenholzzertifikaten zuBild: WikiLeaks: Peru gibt Fälschung von Tropenholzzertifikaten zu
WikiLeaks: Peru gibt Fälschung von Tropenholzzertifikaten zu
… „gefälschte Dokumente und Bestechungen“ einen legalen Anschein erhält. Die Enthüllung wird einige amerikanische Baumärkte blamieren, welche gegenüber Survival International angegeben haben, weiterhin Tropenholz aus dem Amazonasgebiet zu importieren. So haben Home Depot, Lowe’s und Lumber Liquidators bestätigt, dass in ihrer Produktion Tropenholz verwendet …
Ecuador friert Öl-Erträge von Perus "Wirtschaftshoffnung" ein
Ecuador friert Öl-Erträge von Perus "Wirtschaftshoffnung" ein
… Die Identität der Gruppen ist nicht ganz geklärt. Eine indigene Gruppe ist als Taromenane bekannt, wahrscheinlich eine Untergruppe der bekannteren Woarani. Das zweite Volk ist als Pananujuri bekannt. Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: „Ölarbeiten in Gebieten von unkontaktierten indigenen Gruppen führen zu deren Vernichtung. Sie verstoßen …
Bild: Planet der Menschen: Unkontaktiertes Volk auf Servus TVBild: Planet der Menschen: Unkontaktiertes Volk auf Servus TV
Planet der Menschen: Unkontaktiertes Volk auf Servus TV
Filmaufnahmen eines unkontaktierten indigenen Volkes werden am Mittwoch auf Servus TV in der Dokumentarserie "Terra Mater - Planet der Menschen" in der Folge "Dschungel" (20:15 Uhr) gezeigt. Fotos der unkontaktierten Gruppe, welche Survival mit Genehmigung der brasilianischen Regierung veröffentlicht hat, erreichten weltweit Schlagzeilen. Die Filmaufnahmen …
Luftaufnahmen decken auf - Illegaler Holzeinschlag in Schutzreservat
Luftaufnahmen decken auf - Illegaler Holzeinschlag in Schutzreservat
… und daher sehr verletzbare Indigene bestimmt ist. Die Bilder zeigen ein Holzfällercamp innerhalb des Murunahua-Reservates in Peru. Das Reservat wurde 1997 eingerichtet, um das unkontaktierte Volk der Murunahua zu schützen. Es wurden noch drei weitere Camps im Reservat gesichtet. Die Anwesenheit illegaler Holzfäller in dieser Region machte im Mai 2008 …
Sie lesen gerade: US-Bedarf für Tropenholz gefährdet unkontaktiertes Volk in Peru