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Survival International Deutschland e.V.

Survival International Deutschland e.V.

Linda Poppe Survival International Deutschland e.V. ?Haus der Demokratie und Menschenrechte? Greifswalder Str. 4? 10405 Berlin? Tel.: +49(0)30 72 29 31 08? presse@survivalinternational.de www.survivalinternational.de

Über das Unternehmen

Survival ist eine der ältesten und zugleich die größte Organisation, die für die Rechte von Stammesvölkern kämpft. Die Nichtregierungsorganisation (NRO) konzentriert sich auf Kampagnen als effektive Methode, langfristige Verbesserungen für Stammesv

Aktuelle Pressemitteilungen von Survival International Deutschland e.V.
Bild: Perus letzter Schlag gegen unkontaktierte Völker
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Perus letzter Schlag gegen unkontaktierte Völker

Perus Indigenen-Behörde hat ihre Absicht bekannt gegeben, die Reservate unkontaktierter Indianer für Ölunternehmen zu öffnen. Die Ankündigung kommt nur wenige Tage vor dem Antritt der neuen Regierung. Die neue Gesetzgebung würde dem Staat erlauben, Öl- und Gasunternehmen freien Zugang zu den Reservaten unkontaktierter Völker zu erteilen, trotz des extremen Risikos, welchem die Indigenen dadurch ausgesetzt würden. Der Antrag hat unter Indigenen-Organisationen eine Welle des Protests ausgelöst. Rund 15 indigene Völker in Perus Amazonasgebiet…
18.07.2011
Bild: Indigene in Borneo siegen über Palmölgigant
Survival International Deutschland e.V.

Indigene in Borneo siegen über Palmölgigant

Eine kleine Gemeinschaft von Jägern und Sammlern auf Borneo hat einen wichtigen Erfolg gegen einen Palmölkonzern errungen, der den Regenwald der Indigenen ins Visier genommen hatte. Im letzten Monat berichtete Survival International, dass das malaysische Unternehmen Shin Yang ein Waldgebiet für eine Palmölplantage rodet, auf das Mitglieder der indigenen Penan umgesiedelt werden sollen. Ihr bisheriges Gebiet müssen die Penan wegen des Baus des Murum-Staudamms verlassen. Nun gab der Konzern bekannt, die Arbeiten auf dem Land gestoppt zu haben…
14.07.2011
Bild: Reiseveranstalter lehnen „Menschensafaris“ ab
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Reiseveranstalter lehnen „Menschensafaris“ ab

Der Verband der Reiseveranstalter auf Indiens Andamanen Inseln unterstützt Survivals Boykottaufruf gegen Menschensafaris. Bei den Safaris werden Touristen entlang der illegal errichteten Andaman Trunk Road in das Reservat der erst kürzlich kontaktierten, indigenen Jarawa gebracht. „Wir unterstützen keinen „Jarawa-Tourismus“. Wir haben an die Behörden geschrieben und um eine alternative Route gebeten, damit die Touristen nicht auf der Andaman Trunk Road reisen müssen,“ berichtete der Präsident des Verbandes, Shri M Vinod, gegenüber Survival I…
06.07.2011
Bild: UN lässt unkontaktierte Indigene im Stich
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UN lässt unkontaktierte Indigene im Stich

Die Vorzeigeinitiative für Unternehmensverantwortung der Vereinten Nationen (UN) wird laut Ayoreo-Indianern in Paraguay missbraucht, um Menschenrechtsverletzungen zu verhüllen. Sprecher des indigenen Volkes, das teilweise noch unkontaktiert lebt, haben an den UN Global Compact geschrieben und ihre „Sorge und Frustration” darüber zum Ausdruck gebracht, dass das kontroverse brasilianische Viehzuchtunternehmen Yaguarete Porá Teil des Netzwerkes ist. Yaguarete wurde vergangenes Jahr angeklagt und mit einer Geldstrafe belegt, weil es den Wald de…
05.07.2011
Bild: Epidemie bricht unter Amazonas-Nomaden aus
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Epidemie bricht unter Amazonas-Nomaden aus

Eines der letzten Nomadenvölker im Amazonasgebiet muss mit dem Ausbruch einer Atemwegsinfektion kämpfen. Grippe und Malaria haben das Volk in den letzten Jahren bereits stark dezimiert. Schätzungsweise 35 Nukak-Maku, darunter neun Kinder, sind ins San José del Guaviare Krankenhaus im südlichen Amazonasgebiet in Kolumbien eingeliefert worden. Gesundheitsberater Héctor Muñoz berichtete gegenüber kolumbianischen Medien, dass das Krankenhaus überfüllt ist und einige Nukak auf provisorischen Betten Platz finden müssen. Viele Mitglieder des Vol…
23.06.2011
Bild: Survival fordert Boykott von „Menschensafaris“
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Survival fordert Boykott von „Menschensafaris“

Survival International ruft zum Tourismusboykott einer Fernstraße auf den indischen Andamanen Inseln auf. Die Straße führt illegal durch das Land der indigenen Jarawa. Die Andaman Trunk Road verstößt gegen indisches Recht und ist eine ernsthafte Bedrohung für die Jarawa, die nur noch 365 Mitglieder zählen. Bereits 2002 hatte der Oberste Gerichtshof die Schließung der Straße angeordnet. Das isoliert lebende Jäger-und-Sammler-Volk hat erst seit 1998 friedlichen Kontakt zu Außenstehenden. Touristen riskieren durch den Kontakt die Übertragung v…
22.06.2011
Bild: Beweisfotos illegaler Abholzung: Viehzüchter angeklagt
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Beweisfotos illegaler Abholzung: Viehzüchter angeklagt

Brasilianische Rinderbarone sind in Paraguay wegen illegaler Abholzung angeklagt worden, nachdem die Rodung des Landes unkontaktierter Indianer durch Satellitenbilder aufgeflogen war. Survival International hatte im April die Satellitenaufnahmen veröffentlicht, die die illegale Entwaldung durch die Viehzuchtunternehmen BBC S.A. und River Plate aufdeckte. Die abgeholzte Fläche entspricht 5.600 Fußballfeldern (4.000 Hektar). Das Gebiet im Norden Paraguays ist die Heimat der unkontaktierten Ayoreo-Indianer, die für ihr Überleben gänzlich vom W…
16.06.2011
Bild: Zwangsumsiedlung der Penan auf Palmölplantage
Survival International Deutschland e.V.

Zwangsumsiedlung der Penan auf Palmölplantage

Über 1.000 Angehörige der Penan sollen aus ihrer Heimat im Regenwald auf eine Palmölplantage umgesiedelt werden, um Platz für den Murum-Staudamm im malaysischen Sarawak zu machen. Obwohl die Penan nicht umsiedeln wollen, wird ihnen keine Wahl gelassen. Sie haben der Regierung gegenüber den Wunsch geäußert, zumindest in ein anderes Gebiet ihrer Vorfahren umzusiedeln. Dem Wunsch wurde stattgegeben, das Gebiet jedoch bereits im Voraus an das malaysische Unternehmen Shin Yang verkauft. Dieses hat bereits begonnen, den Wald abzuholzen und Tausen…
15.06.2011
Bild: Unkontaktierte Völker: Peru beteuert Schutz von Reservat
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Unkontaktierte Völker: Peru beteuert Schutz von Reservat

Perus Kulturministerium hat versichert, ein Schutzgebiet für unkontaktierte Indigene im Amazonasgebiet beizubehalten. Berichten zufolge hatte die Regierung geplant, das Reservat zu schließen. In einer Erklärung stritt das Ministerium letzte Woche die Anschuldigung ab, das Murunahua Reservat schließen zu wollen und bestätigte, dass das Land nach peruanischem Gesetz geschützt ist. Die Kontroverse um das Gebiet ging auf mehrere Treffen zwischen Mitarbeitern von Perus Abteilung für Indigene Angelegenheiten (Indepa, Teil des Kulturministeriums) …
14.06.2011
Bild: Yanomami besetzen Flugzeug bei Protesten um Gesundheitsbeauftragten
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Yanomami besetzen Flugzeug bei Protesten um Gesundheitsbeauftragten

Bei Protesten gegen die Korruption im brasilianischen Gesundheitssystem haben Yanomami-Indigene im Amazonasgebiet ein Flugzeug beschlagnahmt, welches von Gesundheitsarbeitern genutzt wird. Die Yanomami protestieren gegen die Ernennung eines neuen Beauftragten für indigene Gesundheit, welcher kaum Verbindungen zu den indigenen Völkern hat. Es wird angenommen, dass er für politische Gefälligkeiten ernannt wurde. Yekuana-Indigene haben sich ebenfalls den Protesten angeschlossen. In einem Brief von der Yanomami Organisation Hutukara an den bras…
03.06.2011
Bild: Unkontaktierte Völker: Peru plant Schließung von Schutzreservat
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Unkontaktierte Völker: Peru plant Schließung von Schutzreservat

Nachdem Bilder eines unkontaktierten Volkes in Brasilien im Februar um die Welt gingen, ist nun das Leben dieser Gemeinschaft erneut in Gefahr. Die peruanische Regierung hat angekündigt ein anliegendes Schutzreservat zu schließen, welches das Gebiet des Volkes beschützt.? ?Die unkontaktierten Indianer auf den Bildern leben in Brasilien, nahe der Grenze zu Peru. Das Murunahua-Reservat soll das Überleben unkontaktierter Völker in Peru schützen. Wegen illegaler Abholzung in dem Gebiet fliehen diese jedoch vermehrt über die Grenze nach Brasilien…
01.06.2011
Bild: Brasilien: Landwirt für Shell Biokraftstoff äußert Todesdrohung
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Brasilien: Landwirt für Shell Biokraftstoff äußert Todesdrohung

Ein brasilianischer Großgrundbesitzer, dessen Land auf indigenem Gebiet liegt, hat lokalen Berichten zufolge eine Todesdrohung gegen einen politischen Konkurrenten ausgesprochen. José Teixeira ist Abgeordneter des Bundesstaates Mato Grosso do Sul und gleichzeitig an der Zuckkerrohrlieferung für ein Gemeinschaftsunternehmen von Energieriese Shell beteiligt. Teixeira soll zu seinem Rivalen gesagt haben: „Wenn es nach mir ginge, währen Sie bereits unter der Erde.“ Obwohl die Regierung die Guarani-Indigenen als rechtmäßige Besitzer des Landes be…
31.05.2011
Bild: Brasilien: Indigene besetzen angestammtes Land
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Brasilien: Indigene besetzen angestammtes Land

Eine Gemeinschaft von Guarani-Indigenen in Brasilien hat letzte Woche in einem Akt der Verzweiflung einen Teil ihres angestammten Landes wiederbesetzt. Die Gemeinde hatte zuvor anderthalb Jahre lang am Rande einer Bundesstraße gelebt. Die Laranjeira Nanderu- Gemeinde wurde in den 1960er Jahren von ihrem Land verdrängt, um Platz für die Viehzucht zu schaffen. Bereits 2008 hatten sie versucht ihr Land wiederzubesetzen, wurden jedoch im September 2009 erneut vertrieben. Kurz darauf wurde ihr Dorf brutal angegriffen und niedergebrannt. Seitdem …
27.05.2011
Bild: Wikileaks: Indiens Indigene „ausgebeutet und misshandelt“
Survival International Deutschland e.V.

Wikileaks: Indiens Indigene „ausgebeutet und misshandelt“

Geheimen Dokumenten zufolge betrachten amerikanische Diplomaten Indiens Regierung als „unwillig und unfähig”, die Ausbeutung der 84 Millionen Indigenen (Adivasi) in Indien zu stoppen. Die Dokumente wurden von der indischen Zeitung The Hindu veröffentlicht. Die amerikanische Regierung befürchtete, dass die Haltung der indischen Regierung „die Bewegung der Naxaliten bestärkt“, eine maoistisch extremistische Gruppe, die derzeit verstärkt an bewaffneten Aufständen in Indien beteiligt ist. Während sich Indien stark auf sein Wirtschaftswachstum k…
26.05.2011
Bild: Anti-Strohdach-Kampagne: Ruanda bekennt Einsatz von Zwang
Survival International Deutschland e.V.

Anti-Strohdach-Kampagne: Ruanda bekennt Einsatz von Zwang

„Manchmal setzen wir ein wenig Zwang ein,“ gab jetzt ein Verantwortlicher für Ruandas Regierungsprogramm gegen Strohdächer zu. Bei der heftig kritisierten Maßnahme sollen bis Ende dieses Monats alle Strohdächer im Land abgeschafft werden. Das Geständnis folgte einem Aufruf zum Onlineprotest von Survival International, an dem sich hunderte Twitter-Nutzer beteiligten. Zusammen mit Survival verurteilten sie die Zerstörung von Häusern der Batwa-Pygmäen, durch die viele der Indigenen obdachlos geworden sind. Ruandas Regierung gab daraufhin via T…
25.05.2011
Bild: Indische Regierung stoppt Ausweisung indigener Völker aus Nationalparks
Survival International Deutschland e.V.

Indische Regierung stoppt Ausweisung indigener Völker aus Nationalparks

Indiens Regierung hat eine kontroverse Richtlinie zu Naturschutzgebieten verworfen, der zufolge indigene Völker aus Gebieten mit hohem Wildtierbestand ausgewiesen werden sollten, um dort Nationalparks zu errichten. Neuen Vorschlägen zufolge dürfen indigene Völker nicht mehr ohne ihr vorherige, freie und informierte Zustimmung ausgewiesen werden. Tiger-Reservate sind jedoch weiterhin von dieser Voraussetzung befreit. Survival International hat sich mit einem Schreiben an Indiens Ministerium für Umwelt und Wälder gewandt, in dem die Menschenre…
16.05.2011
Bild: Umstrittenes Amazonas-Projekt: Ölgigant ConocoPhillips 'steigt aus'
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Umstrittenes Amazonas-Projekt: Ölgigant ConocoPhillips 'steigt aus'

Laut der Organisation Amazon Watch hat der US-Ölgigant ConocoPhillips angekündigt, sich aus Block 39 im nördlichen Amazonasgebiet in Peru zurückzuziehen. Die Entscheidung fiel, nachdem es zu weltweiter Empörung über die Bedrohungen für zwei unkontaktierte Völker durch Ölarbeiten in dem Gebiet kam. Mehr als 50 internationale NGOs haben im November 2010 einen Brief von Survival International unterschrieben, welcher die Ölunternehmen ConocoPhillips, Repsol-YPF und Perenco dazu aufruft, sich umgehend aus dem Gebiet zurückzuziehen. Unkontaktier…
13.05.2011
Bild: Indien: Brutaler Angriff auf bedrohtes Volk
Survival International Deutschland e.V.

Indien: Brutaler Angriff auf bedrohtes Volk

Ein Mann vom Volk der Jarawa auf den indischen Andamanen Inseln wurde bei dem Versuch, das Vieh seiner Gemeinde gegen Wilderer zu verteidigen, angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes, drei Männer wurden festgenommen. Der Mann namens Alomole erlitt schwere Verletzungen am Genick. Es gelang ihm Alarm zu schlagen und er wurde nach dem Angriff sofort in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer Operation befindet er sich auf dem Weg der Besserung. Es wird angenommen, dass es sich bei den Angreifern um drei Wild…
06.05.2011
Bild: Santander suspendiert Finanzierung von kontroversem Staudamm
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Santander suspendiert Finanzierung von kontroversem Staudamm

Europas größtes Finanzinstitut Banco Santander hat die Finanzierung für Brasiliens umstrittenen Santo Antonio Staudamm auf Eis gelegt. Die Bank führt für die Entscheidung ökologische und soziale Bedenken an. Santanders Ankündigung ist ein herber Rückschlag für das Staudammprojekt. Santo Antonio ist Teil einer Reihe von Staudämmen im Amazonasgebiet, die in Brasilien und international heftig kritisiert werden. Anfang des Jahres bereisten drei Sprecher indigener Völker des Amazonasgebiets Europa, um gegen die Dämme zu protestieren. Santo Anton…
05.05.2011
Bild: Planet der Menschen: Unkontaktiertes Volk auf Servus TV
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Planet der Menschen: Unkontaktiertes Volk auf Servus TV

Filmaufnahmen eines unkontaktierten indigenen Volkes werden am Mittwoch auf Servus TV in der Dokumentarserie "Terra Mater - Planet der Menschen" in der Folge "Dschungel" (20:15 Uhr) gezeigt. Fotos der unkontaktierten Gruppe, welche Survival mit Genehmigung der brasilianischen Regierung veröffentlicht hat, erreichten weltweit Schlagzeilen. Die Filmaufnahmen zeigen das unkontaktierte Volk im brasilianischen Amazonasgebiet in erstaunlichem Detail. Das Material wurde von einem BBC-Filmteam von einem Kilometer Entfernung aufgenommen, um Störunge…
26.04.2011
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