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Indien: Brutaler Angriff auf bedrohtes Volk

06.05.201112:31 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Indien: Brutaler Angriff auf bedrohtes Volk
Eine illegale Straße führt Wilderer und Touristen mitten in das Land der Jarawa. © Survival
Eine illegale Straße führt Wilderer und Touristen mitten in das Land der Jarawa. © Survival

(openPR) Ein Mann vom Volk der Jarawa auf den indischen Andamanen Inseln wurde bei dem Versuch, das Vieh seiner Gemeinde gegen Wilderer zu verteidigen, angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes, drei Männer wurden festgenommen.

Der Mann namens Alomole erlitt schwere Verletzungen am Genick. Es gelang ihm Alarm zu schlagen und er wurde nach dem Angriff sofort in ein Krankenhaus gebracht. Nach einer Operation befindet er sich auf dem Weg der Besserung.

Es wird angenommen, dass es sich bei den Angreifern um drei Wilderer aus einer nahe gelegenen Siedlung handelt. Die Wilderer dringen regelmäßig über eine illegale Straße in das Reservat der Jarawa ein. Die Jarawa, die für ihr Überleben auf die Jagd von Wildschweinen angewiesen sind, hatten bereits in der Vergangenheit erklärt, dass das Jagen der Tiere wegen der Wilderei in den letzten Jahren sehr schwierig geworden sei. Ohne die Tiere, die die Lebensgrundlage der Menschen bilden, ist die unabhängige Lebensweise der Jarawa bedroht.

Mit dem Eindringen der Wilderer steigt für die Jarawa außerdem die Gefahr von Gewalt, sexuellem Missbrauch und Krankheiten. Alkohol- und Zigarettenmissbrauch und können zudem zu starken Abhängigkeiten führen. Das Volk der Jarawa zählt 365 Angehörige, die erst seit 1998 friedlichen Kontakt mit der Außenwelt haben.

Bereits 2008 kamen ein Jarawa-Mann und ein Wilderer bei einem gewaltsamen Zusammenstoß in dem Reservat ums Leben. Survival International fordert von der indischen Regierung die Straße durch das Gebiet zu schließen, um illegale Eindringlinge fernzuhalten. Wilderer und Touristen können Krankheiten in das Gebiet einführen, gegen welche die Jarawa keine Immunität aufweisen.

Alomole wurde 2008 von Survival-Mitarbeiterin Sophie Grig interviewt, als er Beschwerde gegen Wilderer bei den lokalen Behörden einreichen wollte. Grig erklärte heute: „Die Jarawa sind sehr wütend auf die Wilderer, die in ihren Wald eindringen und ihr Essen stehlen. Ohne Bedenken riskieren sie das Leben der Jarawa. Die Attacke ist ein Weckruf für die Verantwortlichen, damit sie sich endlich dafür einzusetzen, dem Eindringen und der Wilderei ein Ende zu setzen.“



Lesen Sie diese Meldung online: http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7262

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