Einzigartig in Berlin ist die ständige Verkaufsausstellung figurativer Skulptur im Showroom des Kunsthandels Dr. Wilfried Karger auf etwa 600 m² Fläche. Von über 30 Bildhauerinnen und Bildhauern sind plastische Werke ausgestellt und Zeichnungen bzw. Druckgrafiken von diesen im Bestand.
Vereint sind hier Werke von Bildhauerinnen und Bildhauern aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aus dem Osten und Westen Deutschlands, die unbeirrt von den Einflüssen der Kunstdoktrinen und des Marktes am Abbild der menschlichen Figur festhielten.
Zu sehen sind Werke von Walter Arnold, Theo Balden, Heinz Beberniß, Wieland Förster, Waldemar Grzimek, Joachim Dunkel, Friedrich B. Henkel, Richard Heß, Ingeborg Hunzinger, Jo Jastram, Ludwig Kaspar, Karl-Heinz Krause, Waldemar Otto, Gerhard Rommel, Jürgen Weber und Martin Wetzel aus der ersten Generation nach 1945. Aus der nachfolgenden Generation sind Bernd Göbel, Sabina Grzimek, Sylvia Hagen, Sabine Heller, Emerita Pansowová, Susanne Rast, Jutta Schölzel und Anna Franziska Schwarzbach zu nennen. Die jüngere Bildhauergeneration ist durch Sarah Esser und Michael Karlovski vertreten.
Übergreifender Schwerpunkt des Angebots ist die Bewahrung zeitloser überkommener Qualitätsmaßstäbe in der Bildenden Kunst des zwanzigsten Jahrhunderts, so dass diese verdientermaßen im Blickfeld bleiben und den Kunstmarkt substantiell bereichern.
In seiner Laudatio zur Ausstellung von Richard Heß im Wrangelschlösschen Steglitz sagte der bekannte Berliner Kunsthistoriker Prof. Dr. Helmut Börsch-Supan am 30.8.2012:
»Wer sich heute über die Berliner Skulptur der Nachkriegszeit informieren will, geht am besten ins stilwerk zum Kunsthandel Dr. Wilfried Karger.«
Im Kabinett des Showrooms finden regelmäßig kleinere Personal- oder thematische Ausstellungen figurativer Skulptur statt.