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Die Dinge beim richtigen Namen nennen!

17.06.201610:30 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Die Dinge beim richtigen Namen nennen!
Prof. Querulix, Tacheles, 6. Band (ISBN 978-3-943788-42-6), eBook, 286 S. 9,95 Euro
Prof. Querulix, Tacheles, 6. Band (ISBN 978-3-943788-42-6), eBook, 286 S. 9,95 Euro

(openPR) „Volksverdummung ist die straffreie Version der Volksverhetzung“, konnten wir kürzlich von Prof. Querulix im „Volksmund“ lesen. Das merken allmählich immer mehr Menschen und fragen sich, warum die vom Volk gewählten Abgeordneten als Gesetzgeber zwischen diesen beiden menschenfeindlichen Verhaltensweisen einen so großen Unterschied machen.



Die Antwort ist so einfach wie erschreckend: Weil es ihnen und ihren Klientelen nützt.

Beispiel Mindestlohn. Ohne einen Mindestlohn können Menschen wirtschaftlich ausgebeutet werden. Das bringt wenigen satte Profite, wofür sie denen, die ihnen das ermöglichen, natürlich dankbar sind. Das von den Protagonisten einer „freien Lohnfindung“ angeführte Standardargument lautet: Damit werden Arbeitsplätze gesichert. Das klingt gut, zeigt aber im günstigsten Fall eine ausgeprägte Unfähigkeit, in Zusammenhängen und Wirkungsketten zu denken, im ungünstigsten Fall die Neigung, das Volk für dumm zu verkaufen.

Millionen Mitbürgerinnen und Mitbürger müssen für diese Wohltat aber mit Hungerlöhnen auskommen, von denen sie nicht leben können. Nicht selten genügen sogar zwei oder drei Jobs, um über die Runden zu kommen. In vielen Fällen muß der Steuerzahler via Hartz-IV noch Geld drauflegen. Weder für die Psyche noch für den Körper ist ein solches Leben gesund. Für Krankheit und Pflege muß aber der Steuerzahler aufkommen. Das sind vor allem diejenigen, deren zu versteuerndes Einkommen im unteren Bereich des Progressionstarifs liegt. Eine Altersversorgung können Menschen, die nur das Allernötigste für ihren Lebensunterhalt verdienen, auch nicht finanzieren. Dafür muß später ebenfalls der Steuerzahler sorgen. Von den jetzt schon absehbar verheerenden weiteren sozialen Folgen der politisch gewollten Proletarisierung wollen wir gar nicht reden.

Und wo liegt der wirtschaftliche Vorteil von Dumpinglöhnen? Wer kein Geld hat, kann nichts kaufen. Die wenigen Profiteure dieser Ausbeutungspolitik können das nicht einmal annähernd ausgleichen. Die Kosten der sozialen Verwerfungen, die durch die Proletarisierung von Millionen Mitbürgerinnen und Mitbürgern auf uns zukommen, werden einfach aus dem Bewußtsein verbannt. Dabei bekommt Europa doch im Gefolge der Spekulations-, Banken und Staatsschuldenkrise gerade schon Anschauungsunterricht im eigenen Revier.

Nein, wir brauchen nicht immer geringere Löhne, sondern schnellstens ein Mindesteinkommen, besser noch ein unbedingtes individuelles Grundeinkommen! Nur dadurch versöhnen wir die sozialen mit den wirtschaftlichen Notwendigkeiten.

Zweites Beispiel: Lebensmittelrecht. Falsche Ernährung macht krank. Verbrauchertäuschung wird aber vom Gesetzgeber erlaubt. Billige Fleischfetzen können beispielsweise zusammengeklebt und dann als Schinken teuer verkauft werden. Stark fett- oder zuckerhaltige Lebensmittel den Menschen mit ausgefeilten Werbemaschen untergejubelt werden, obwohl es ihrer Gesundheit schadet. Von diesen und anderen Mißständen wird täglich in Presse, Internet, Rundfunk und Fernsehen berichtet. Sind die Lobbys so stark, daß ihnen unsere Gesetzgeber nicht Paroli bieten können? Oder ist Profitmachen um jeden Preis inzwischen auch das Credo der Politiker und genießt deshalb bei ihnen auch höhere Priorität als die Volksgesundheit?

Wie steht es eigentlich mit dem Verantwortungsbewußtsein unserer Privilegierten Mitbürgerinnen und Mitbürger in den gesetzgebenden Gremien? Sind sie nur ihrem eigenen Gewissen verantwortlich oder auch denen, die sie vertreten?

Was legal ist, wird heutzutage immer öfter auch dann gemacht, wenn es illegitim ist. Moral und Anstand kommen mehr und mehr auf den Hund. Das menschliche Klima wird zunehmend vergiftet, von denen, die sich christlich oder sozial etikettieren nicht weniger als von denen, die sich liberale Abzeichen anstecken. Wer zufällig die Macht hat, der nutzt sie zu seinem Vorteil: Da werden Wähler getäuscht, Verbraucher Mitarbeiter ausgebeutet, Kunden abgezockt – alles ohne jedes Unrechtsbewußtsein. Es geschieht ja alles legal.

Herr Draghi druckt Geld wie wild, verteilt es zum Nulltarif an Banken, Bankster und verantwortungslose Regierungen, um ein bißchen Inflation zu erzeugen. Dabei vernichtet er das Vermögen des Mittelstandes, die Altersversorgungen von Millionen und riskiert eine Weltwirtschaftskrise. Kollateralschäden. Man gönnt sich ja sonst nichts. Die sozialen Verheerungen werden aber politische Folgen haben, und die werden nicht sehr angenehm sein.

Wir sollten Maßstäbe für das allgemeine Wohl definieren und dann die Abgeordneten gesetzlich darauf verpflichten, dieses allgemeine Wohl zu fördern. Der Gemeinnutz muß endlich wieder sein angemessenes Primat vor dem Eigennutz der Lobbyvereine und ihrer nützlichen Idioten bekommen. „Eigennutz treibt die kulturelle Entwicklung menschlicher Gesellschaften voran, aber nur Gemeinnutz erhält sie“, meint Prof. Querulix, und dürfte damit ins Schwarze getroffen haben. Wäre die geistige Führung in eine moralisch aufgerüstete und re-integrierte Gesellschaft nicht eine ehrenhafte Aufgabe für die nächste Bundesregierung?

Prof. Querulix sieht sorgenvoll in die Zukunft. Es ist bisher kein Silberstreif am Horizont zu erkennen. Eher ziehen immer neue dunkle Wolken auf. In den nächsten Tagen erscheint der 6. Band seiner eBook-Reihe „Tacheles“ im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital unter dem Titel „Menschenwelt im Umbruch (ISBN 978-3-943788-42-6, eBook, 286 Seiten, 9,95 Euro).

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