(openPR) Wer im Berufsleben den Umgang mit Namen beherrscht, hat deutliche größere Chancen. Warum aber fällt es so vielen schwer, sich Namen merken, sich an Gesichter erinnern zu können?
Nicht nur Führungspersonen oder Spitzenleute im Vertrieb wissen es, ihr Gegenüber unmittelbar, aber auch nach Monaten korrekt anzusprechen, kann Gold Wert sein. Wer regelmäßig Netzwerktreffen besucht oder in seiner Freizeit mit vielen Menschen zu tun hat, kann ein Lied davon singen, wie wichtig der Umgang mit dem persönlichen Gut unseres Namens ist. Warum das Namenmerken so wichtig für den persönlichen Erfolg im Berufs- sowie im Privatleben ist, verrät der Gedächtnistrainer Jens Seiler.
»Hey, Sie« führt selten zum Erfolg
Der Name ist mit das Persönlichste eines Menschen. Wenn Sie Ihr Gegenüber von Anfang korrekt mit seinem Namen ansprechen, signalisieren Sie, dass Sie ihn ernst nehmen. Sie selbst werden ebenfalls als Persönlichkeit wahrgenommen. Was denken Sie, wann Sie besseren Service erfahren: Wenn Sie einen Kellner mit »Garcon« rufen oder wenn Sie ihn mit Namen ansprechen? Auch erhalten Sie eine bessere Beratung, wenn Sie den Fachverkäufer mit Namen ansprechen. Das Personal trägt das Namensschild nicht nur für den Fall, bei dem Sie sich beschweren möchten.
Motivation und Betriebsklima
Das gilt insbesondere im Berufsleben. Eine Führungskraft, die all seine Mitarbeiter bei Namen kennt, stärkt seine Position. Er zeigt Respekt. Das motiviert und wirkt sich positiv auf das Betriebsklima aus.
In Gesprächsrunden können Teilnehmer, die alle korrekt ansprechen, eher das Gespräch auf ihre Seite ziehen. Und unser Berufsalltag ist voll von Konferenzen, Verkaufsgesprächen, Diskussionsrunden, Netzwerktreffen und dergleichen. Bedenken Sie: Ein Argument, das personifiziert an eine Person herangetragen wird, ist stärker als dasselbe Argument, welches in den Raum geworfen wird.
Namenmerken ist schwer
Die Schwierigkeit, sich Namen und Gesichter einzuprägen, liegt, so Gedächtnistrainer Jens Seiler, darin begründet, dass beim ersten Kontakt viele Dinge auf einmal im Kopf ablaufen müssen:
• Zunächst müssen wir zuhören
Nur Namen, die wir gehört haben, können wir abspeichern. Leider machen wir viel zu oft den Fehler, uns just in diesem Moment zu wenig zu konzentrieren. Der Name wird nicht wahrgenommen.
• Namen sind oft abstrakt.
Wir können sie uns nicht vorstellen. Unser Gehirn hat Probleme, sich Abstraktes zu merken. Jens Seiler rät, sich möglichst schon beim Hören des Namens ein Bild herzuleiten: ich bei Seiler unmittelbar ein Seil vorzustellen.
• Den Namen dem Gegenüber zuordnen
Der nächste Schritt ist, beim Gegenüber etwas Markantes zu entdecken: Brille, Frisur, Kleidung. Dieser markante Punkt wird nun mit dem Seil aus Seiler fantasievoll verknüpft.
Weiterführende Tipps
Ist der Name so erst einmal abgespeichert, sollten Sie Ihr Gegenüber öfter mit seinem Namen ansprechen. Das aktiviert Ihr Klang-Gedächtnis. Doch übertreiben Sie es nicht. Auch hier zählt: Weniger ist mehr. Gedächtnistrainer Jens Seiler rät: Ab und an den Namen nur in Gedanken zu erwähnen.
Seminar »Namen und Gesichter merken«
Sie möchten mehr über die Techniken des Namenmerkens erfahren. Jens Seiler hält regelmäßige öffentliche Seminare im deutschsprachigen Raum. Die nächste Gelegenheit haben Sie zum Beispiel am 16. Juni in Köln. Das Gedächtnis Seminar an diesem Tag hat den Schwerpunkt Namenmerken.








