openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Offener Brief: Kritische Fragen zu Hirntod und Organtransplantation

18.11.201115:52 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) 18. November 2011

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

im Rahmen der geplanten Novellierung des Transplantationsgesetzes werden aus unserer Sicht in der öffentlichen Diskussion wichtige Aspekte nicht thematisiert. Bisher erfolgt die Aufklärung der Bürger hauptsächlich einseitig „pro Organspende“. Die Belange des Organspenders werden weitgehend ausgeblendet.


Da in der internationalen medizinischen Fachliteratur der „Hirntod als Tod des Menschen“ zunehmend in Frage gestellt wird, ist es unerlässlich, die Bürger wahrheitsgemäß, auch in einer für den medizinischen Laien verständlichen Form über Hirntoddiagnostik, Spenderkonditionierung und Organentnahme aufzuklären.
Im Organspenderausweis und in offiziellen Aufklärungsbroschüren der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird bisher zwischen „hirntot“ und „tot“ nicht differenziert.
Das ist irreführend, denn aus einer Leiche lassen sich keine vitalen Organe explantieren. Der Bürger muss wissen, dass der hirntote Organspender allenfalls ein Sterbender im möglicherweise irreversiblen Hirnversagen ist. Wird die Freigabe zur Organentnahme durch verharmlosende Informationen und das Verschweigen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse erschlichen, liegt eine rechtsgültige Zustimmung des Spendewilligen oder seiner Angehörigen nicht vor.
Höchst problematisch ist aus unserer Sicht die Meinung des Vorsitzenden der Ständigen Kommission Organtransplantation der Bundesärztekammer, Prof. Hans Lilie, Zitat:
„..es bleibt den Einzelnen überlassen, sich selber die notwendigen Informationen zu besorgen, sodass eine Organspende auch dann zulässig ist, wenn der Betreffende sich für die Spende ausgesprochen hat, ohne über die Einzelheiten zuvor aufgeklärt worden zu sein.“
Diese Position rechtfertigt Prof. Lilie rechtsdogmatisch damit, dass es sich bei der Organspende nicht um eine Verletzung der körperlichen Integrität handele, Zitat.: „Bei der postmortalen Organspende wird nur das über den Tod hinauswirkende Persönlichkeitsrecht verletzt, wenn die Organentnahme ohne Einwilligung erfolgt.“
Aus unserer Sicht wirft dieser Standpunkt ein Schlaglicht auf die derzeit fragwürdige Aufklärung über Organspende. Der Rechtsgrundsatz des „informed consent“ wird elementar verletzt.
Außerdem finden Hirntoddiagnostik und teilweise auch die Spenderkonditionierung immer „am noch „Lebenden“ im Patientenstatus statt. Auch hier wird der Bürger in der Regel über mögliche Gefahren und Belastungen im Unklaren gelassen.

Aufklärung über Hirntoddiagnostik
Zur Feststellung des Hirntodes ist eine Hirntoddiagnostik nach den Richtlinien der Bundesärztekammer vorgeschrieben. Über den Ablauf und die damit verbundene Risiken muss im Vorfeld wahrheitsgemäß aufgeklärt werden. Ist eine Organentnahme vorgesehen, handelt es sich um einen fremdnützigen Eingriff. Zustimmen kann daher nur der Spendenwillige zu Lebzeiten selbst. Weder Angehörige noch Betreuer sollten befugt sein, auf Grund des mutmaßlichen Willens des potentiellen Spenders zu entscheiden.
Fakt ist: Bei der Hirntoddiagnostik wird der noch lebende Spender diversen belastenden Testverfahren ausgesetzt:
– Vorgeschrieben ist das Auslösen starker Schmerzreize durch das Stechen in die Nasenscheidewand und heftiges Kneifen, sowie das Auslösen des Würgereflexes und das Spülen des Gehörganges mit eiskaltem Wasser.
– Zur Absicherung der Diagnose wird gelegentlich eine Angiographie mit Kontrastmittelgabe durchgeführt. Dieses Testverfahren kann beim noch lebenden Spender zu einem anaphylaktischen Schock mit Todesfolge führen.
– Empfohlen wird in den Handreichungen zur Hirntoddiagnostik einzelner Kliniken auch die Gabe von 1 - 2mg Atropin, um festzustellen, ob eine baldige Hirntoddiagnostik sinnvoll ist. Atropin führt in diesen Dosierungen zur Pupillenerweiterung und kann unter Umständen (bei besonderer Empfindlichkeit ) auch gefährliche Herzrhythmusstörungen und komatöse Zustände auslösen. Diese Symptome könne u.U. die Hirntoddiagnose verfälschen.
– Die entscheidende Untersuchung im Rahmen der Hirntoddiagnostik ist der Apnoe-Test. Selbst die DSO empfiehlt ihn als letzte klinische Untersuchung, um den Patienten nicht zu gefährden. Bei diesem Test kann es zu Blutdruckabfall, Herzrhythmusstörungen und sogar zum Herzstillstand kommen.

Über belastende Untersuchungen, mögliche Gefahren und Fehleinschätzungen bei der Hirntoddiagnostik wird der spendenwillige Bürger derzeit nicht aufgeklärt. Dieses Wissen ist bisher nur dem medizinisch Geschulten zugänglich. Auch das widerspricht dem Rechtsgrundsatz des „informed consent“.

Vorbereitung auf die Organentnahme und Spenderkonditionierung
Die Spenderkonditionierung beginnt nicht selten schon vor der abschließenden Hirntoddiagnostik und dient dazu, die Spenderorgane auf ihre Qualität zu untersuchen und sie für die Transplantation zu optimieren.
Dazu gehören u.a.:
– die Verabreichung von Antibiotika
– Heparin zur Blutverdünnung
(mögl.Nebenwirkung: Hirnbluten)
– das Legen von zentralen Zugängen
– bei geplanter Lungenentnahme u.U.
eine Bronchoskopie
– das Legen eines Herzkatheters
Die Spenderkonditionierung nach Hirntoddiagnostik ist medizinisch unerlässlich und nur bei korrekter Aufklärung erlaubt. Ethisch höchst problematisch allerdings ist eine Spenderkonditionierung vor der abschließenden Hirntoddiagnostik. Genau das aber wird in Fachkreisen zur Zeit unter dem Stichwort „präfinale Spenderkonditionierung“ kontrovers diskutiert. Solchen fremdnützigen Eingriffen kann nur der Spendenwillige selbst zu Lebzeiten zustimmen. Weder Angehörige noch Betreuer sind aus unserer Sicht berechtigt, auf Grund des „mutmaßlichen Willens“ zu entscheiden.

Aufklärung über den Ablauf einer Explantation
Bei der Organentnahme kommt es in vielen Fällen zu einem rapiden Blutdruckanstieg beim Einschneiden in den Spenderkörper, nicht selten auch zu heftigen Abwehrbewegungen. Normalerweise gelten solche Phänomene als Stress- und Schmerzreaktionen. Da ein Schmerzempfinden mit letzter Sicherheit nicht ausgeschlossen werden kann, ist in der Schweiz inzwischen eine Vollnarkose bei der Explantation vorgeschrieben. Selbst die DSO empfiehlt zur „Optimierung des chirurgischen Eingriffs“ Fentanyl, ein synthetisches Opioid (Opiat). Fentanyl ist eines der stärksten Schmerzmittel. Auch darüber müssen Spendewillige zu Lebzeiten korrekt aufgeklärt werden. Nur so können sie eine rechtlich verbindliche Entscheidung treffen. Wegen der Tragweite des Eingriffs darf der mutmaßliche Wille - geäußert von Angehörigen oder Betreuern -keine Erlaubnis für eine Explantation sein.

Forderungen

1. Verpflichtend ist aus unserer Sicht die systematische Erfassung, Meldung und Publikation von Fehldiagnosen bei der Hirntoddiagnostik.
2. Definitiv nicht möglich sein darf eine Berufung auf § 34 „Rechtfertigender Notstand“ bei einer Organentnahme ohne ausdrückliche Zustimmung. Laut Kommentar zum Transplantationsgesetz (Sengler et al. ,Erläuterungen zu §4 TPG , Punkt 9, S. 67 unten) ist die Berufung auf den Notstand zwar strafbar, aber „gegebenenfalls“ doch möglich. Mit diesem Passus wird das Verbot ausgehebelt.
3. Rehabilitation und Palliativtherapie bei schwer hirnverletzten Patienten müssen absoluten Vorrang haben.
4. Zu forcieren ist die Forschung zur Weiterentwicklung von vollimplantierbaren Kunstherzen, von Organersatz aus adulten Stammzellen und technischen Systemen der Organunterstützung.
5. Um die Zahl der Organtransplantationen zu reduzieren, müssen geeignete Maßnahmen zur Vermeidung von irreversiblem Organversagen ergriffen werden. Unerlässlich dafür sind Programme gegen Schmerzmittelabusus, Nikotin-, Alkohol- und Drogenmissbrauch.
6. Patientenbezogene Daten dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung des Spendenwilligen (zu Lebzeiten) nicht an die DSO und Eurotransplant weitergegeben werden.
7. Auf Ärzte und Kliniken, die nicht an die DSO melden, darf kein Druck ausgeübt werden.
8. Eine Todesfeststellung nach dem „Stand der medizinischen Wissenschaft“ darf nicht dazu führen, dass auch in Deutschland Organe von „non heart beating donors“ (NHBD) entnommen werden dürfen. Auch eine Kopplung von assistiertem Suizid und Organspende, wie sie in Belgien bereits seit 2005 praktiziert wird, ist abzulehnen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 588516
 1701

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Offener Brief: Kritische Fragen zu Hirntod und Organtransplantation“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Dr. med. Regina Breul

Verzicht auf Schmerzbekämpfung bei potentiellen Organspendern zugunsten der Organentnahme
Verzicht auf Schmerzbekämpfung bei potentiellen Organspendern zugunsten der Organentnahme
Ergänzung zum offenen Brief an die Bundeskanzlerin: Kritische Fragen zu Hirntod und Organspende Bei der Diskussion um die Novellierung des Transplantationsgesetzes bleibt ein heikler Punkt unerwähnt: die Konditionierung der potentiellen Organspender vor der offiziellen Hirntoddiagnose, d.h. zu einem Zeitpunkt, an dem sie auch rechtlich gesehen noch als Lebende gelten. Darf beim bloßen Verdacht auf Hirntod schon auf Schmerzmittel verzichtet werden ? Hat der potentielle Organspender nicht mehr das Recht auf eine Behandlung, die seinem eigenen …

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Tag der Organspende: Kritik an mangelnder Kontrolle bei Hirntod-FeststellungenBild: Tag der Organspende: Kritik an mangelnder Kontrolle bei Hirntod-Feststellungen
Tag der Organspende: Kritik an mangelnder Kontrolle bei Hirntod-Feststellungen
Bremen (06.06.14). Anlässlich des „Tag der Organspende“ am 7. Juni kritisiert der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation (KAO) e.V. die mangelnde Kontrolle bei Hirntod-Feststellungen und stellt das Hirnversagen als Tod des Menschen grundsätzlich in Frage. „Wie können unsere Mediziner Patienten für tot erklären, die noch warm und durchblutet …
Bild: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. kritisiert Ethikrat-Stellungnahme zu Hirntod / OrganspendeBild: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. kritisiert Ethikrat-Stellungnahme zu Hirntod / Organspende
Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. kritisiert Ethikrat-Stellungnahme zu Hirntod / Organspende
Kempen (04.03.15). Am 24.02.15 hat der Deutsche Ethikrat seine Stellungnahme zu Hirntod und Organspende abgegeben. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) begrüßt es, dass ein knappes Drittel des Ethikrates anerkennt, dass der Hirntod nicht gleichbedeutend mit dem Tod des Menschen ist. KAO kritisiert jedoch, dass daraus nicht …
Bild: Tag der Organspende am 7. Juni - Die verschwiegene Seite der OrganspendeBild: Tag der Organspende am 7. Juni - Die verschwiegene Seite der Organspende
Tag der Organspende am 7. Juni - Die verschwiegene Seite der Organspende
… Werbung versucht, mehr Organe zu akquirieren. So auch am bundesweiten "Tag der Organspende" am 7. Juni. Dabei wäre nach Ansicht des Vereins "Kritische Aufklärung über Organtransplantation - KAO" eine Denkpause dringend nötig, um zu prüfen, ob Organtransplantation überhaupt eine ethisch verantwortbare Medizin ist. "Es ist verständlich, dass kranke Menschen …
Bild: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) fordert Einhaltung geltenden Rechts für SterbendeBild: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) fordert Einhaltung geltenden Rechts für Sterbende
Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) fordert Einhaltung geltenden Rechts für Sterbende
Im Zusammenhang mit ihrem Jahreskongress beklagt die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) wieder einmal den Mangel an Spenderorganen. Zur Lösung fordert sie neue Konzepte bezüglich Fragen am Lebensende. Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) kritisierte den Vorstoß scharf und fordert dagegen die Einhaltung geltenden …
Bild: Organspende: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. fordert umfassende Aufklärung statt WerbungBild: Organspende: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. fordert umfassende Aufklärung statt Werbung
Organspende: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. fordert umfassende Aufklärung statt Werbung
Bremen (31.05.13). Der Verein Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) fordert anlässlich des Tages der Organspende am 1. Juni neutrale umfassende Information statt einseitiger Werbung und weist zudem auf mögliche Widersprüche in Patientenverfügungen zu Organspendeerklärungen hin. „Am 'Tag der Organspende' wird wieder um Organspender …
Bild: Organspende: Bündnis gegen Widerspruchs- und Erklärungsregelung gegründet - Appell zur Organspende-DebatteBild: Organspende: Bündnis gegen Widerspruchs- und Erklärungsregelung gegründet - Appell zur Organspende-Debatte
Organspende: Bündnis gegen Widerspruchs- und Erklärungsregelung gegründet - Appell zur Organspende-Debatte
… Bündnis ist ein Zusammenschluss diverser Organisationen, Vereinen, Arbeitsgemeinschaften und Einzelunterstützer. Hierzu gehören bislang die Initiative Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) aus Bremen, die Informationsstelle Transplantation und Organspende in Hamburg, die InteressenGemeinschaft Kritische Bioethik Deutschland (München), …
Zehn Jahre Transplantationsgesetz - Erosion der Moral
Zehn Jahre Transplantationsgesetz - Erosion der Moral
… Dezember 2007 - Zum 1. Dezember 1997 trat das Transplantationsgesetz in Kraft. Anlässlich des zehnten Jahrestages des Gesetzes veranstaltete der Verein "Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V." am Samstag, 01.12.2007, ein öffentliches Podiumsgespräch im Haus der Evangelischen Kirche in Bonn, um Bilanz zu ziehen. Geladen waren Angehörige von …
Verzicht auf Schmerzbekämpfung bei potentiellen Organspendern zugunsten der Organentnahme
Verzicht auf Schmerzbekämpfung bei potentiellen Organspendern zugunsten der Organentnahme
… Ärzteblatt. Er kritisierte die drastische Reduzierung fester, mobiler Spezialistenteams für die Hirntoddiagnostik aus Kostengründen. Stattdessen würden von der Dt. Stiftung Organtransplantation (DSO) von Fall zu Fall niedergelassene Neurologen „im Lassoprinzip“ hinzugezogen,denen es nicht selten an genügend Erfahrung bei der Hirntoddiagnostik mangele. Die …
Bild: Sinkende Organspendezahlen 2013: Menschen lassen sich nicht mehr so leicht für tot verkaufenBild: Sinkende Organspendezahlen 2013: Menschen lassen sich nicht mehr so leicht für tot verkaufen
Sinkende Organspendezahlen 2013: Menschen lassen sich nicht mehr so leicht für tot verkaufen
Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. (KAO) beklagt anhaltende einseitige Information pro Organspende Bremen (21.01.13) Vergangene Woche hat die Deutsche Stiftung Organtransplantation ihre neuesten Organspenderzahlen vorgelegt. Dabei wurde in der Öffentlichkeit der starke Rückgang der Organspendebereitschaft in Deutschland beklagt. Als …
Bild: Tag der Organspende: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. kritisiert Ethikrat-StellungnahmeBild: Tag der Organspende: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. kritisiert Ethikrat-Stellungnahme
Tag der Organspende: Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. kritisiert Ethikrat-Stellungnahme
… Diskurs einzutreten, hat letzte Skrupel gründlich beseitigt und damit den Verfehlungen in der Transplantationsmedizin der letzten Jahre Vorschub geleistet. KAO - Kritische Aufklärung über Organtransplantation e.V. setzt sich schon seit langem für eine offene und neutrale Aufklärung über Organtransplantation ein. Dr. M. Stahnke, 1. Vorsitzender von KAO, …
Sie lesen gerade: Offener Brief: Kritische Fragen zu Hirntod und Organtransplantation