(openPR) Nach der deutlichen Korrektur von Dienstag stabilisiert sich der Ölpreis in London und New York bei USD 71.50. Die US-Währung bewegt sich in einem Korridor von CHF 1.06 und 1.07 auf tiefem Niveau ebenfalls seitwärts. Daraus resultiert ein Heizölpreis in der Schweiz, der zu den teureren des laufenden Jahres, aber zu den günstigeren der vergangenen Jahre zählt. Die Ölpreis-Bildung passiert seit Wochen zwischen folgenden Faktoren: eine ausgezeichnete Versorgungslage, erhebliche Förderreserven, geringe Nachfrage auf der preissenkenden Seite. Und grossflächiger Spekulation auf rasche wirtschaftliche Erholung und steigende Ölnachfrage. Angetrieben wird diese Spekulation von zinslosen Krediten durch die Notenbanken für die Finanzindustrie (Leitzinsen nahe Null). Wahrscheinlich spielen die ‚flüssigen’ Staatsfonds einzelner Ölländer mit spekulativem Einsatz ihrer enormen Mittel auch eine preistreibende Rolle. Tatsache ist, dass aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage der Ölpreis zu hoch ist. Nicht zu beseitigen ist allerdings auch der preisstützende Einfluss der Spekulation. Der Spielraum für Ölpreis-Bewegungen scheint auf beide Seiten limitiert – so betrachtet, dürfte der Ölpreis auf dem aktuellen Niveau seitwärts weiter laufen. Empfehlenswert ist es aber, vor dem 1.Januar 2010 den Heizöl-Vorrat zu ergänzen. Auf diesen Zeitpunkt führen die Schweizer Behörden die CO2-Abgaben-Erhöhung durch. Sie wird bei der aktuellen Erhöhung CHF 7.— pro 100 Liter kosten und eine spürbare Teuerung auslösen, die mit frühzeitigem Bestellen einfach vermeidbar ist. Beachten Sie dabei bitte auch die Heizölpreis-Steigerung für die späteren Lieferfenster.













