(openPR) Vor der beeindruckenden Kulisse des überfüllten Saals im Münchner Hofbräukeller fand der diesjährige Parteitag der Bayernpartei statt. Landesvorsitzender Florian Weber konnte nicht nur zahlreiche Mandatsträger der Partei begrüßen, es war auch eine Delegation der Partei „Die Friesen“ anwesend. Es wurden Grußworte der Präsidentin der Europäischen Freien Allianz, Nelly Maes, und Vertreter anderer europäischer Regionalparteien verlesen. Unisono wünschten sie der Bayernpartei für den bevorstehenden Landtagswahlkampf viel Erfolg.
Der Vorsitzende der Partei „Die Friesen“, Arno Rademacher, betonte in seinem Grußwort auch die Gemeinsamkeiten von Bayern und Friesen. Auch die Differenzen mit den jeweiligen Regierungen seien die selben. "Die gleichen Probleme, die ihr mit der CSU habt, haben wir mit den niederen Sachsen in Hannover!", rief er und erntete dafür tosenden Applaus. Überall würden historische Sprachen verdrängt und auch der politische Druck auf die autochthone Bevölkerung wachse stetig.
Es gab noch viele weitere große Momente auf dem Parteitag. Hervorzuheben ist auch die Rede des BP-Generalsekretärs Hubert Dorn, bei der er die Politik der politischen Gegner mit bekannt markigen Worten geißelte. Auch die von der CSU neu entdeckte Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung nahm er aufs Korn. Er kritisierte die Regierungspartei, weil sie im Gegensatz zu Rauchverbot und Ernährungskampagnen gleichzeitig auf die grüne Gentechnik setzt: „Wenn man dann den politisch korrekten Rübensalat isst, bekommt man nach zwei Tagen Pickel, nach vier Wochen Haarausfall und acht Monate später ist man schwanger!“
Richard Progl wies darauf hin, dass Bundeskanzlerin Merkel bei ihren Verhandlungen in Brüssel ein möglichst homogenes und zentralisiertes Deutschland vorweisen müsse, weil sich anderenfalls die Bundesebene bei zu vielen Länderkompetenzen selbst überflüssig mache. Den Bundesländern drohe, zu machtlosen Provinzen zu verkommen. Daher sei es oberste Aufgabe der Bayernpartei, gegen die weitere Zentralisierung Deutschlands anzugehen.
Nach dem Mittagessen wurde der bisherige Vorstand nach einer teilweise recht kontrovers geführten Debatte eindrucksvoll im Amt bestätigt. Starker Applaus begleitete die Verkündung der Wahlergebnisse. Mit Richard Progl und Uwe Hartmann wurden neue Stellvertreter ins Präsidium berufen. Als erste Amtshandlung bestätigte der neue Vorstand Johann Eberle in seiner Position als Geschäftsführer und bestellte Richard Schöps zum Internetbeauftragten der Partei.
Die Bayernpartei startet gestärkt und motiviert aus dem Landesparteitag 2008 in den Wahlkampf. Bei den Landtagswahlen ist sie eine echte konservative Alternative, die mit klaren Konzepten und einem attraktiven Wahlprogramm gute Chancen hat, ins Maximilianeum einzuziehen.





