(openPR) Die deutsche Initiative „Abtreibungsmoratorium - jetzt!“ unterstützt den aktuellen Appell des italienischen Publizisten und Intellektuellen Guiliano Ferrari zugunsten eines weltweit verbindlichen Abtreibungs-Moratoriums. Ferrara ist Chefredakteur der italienischen Tageszeitung Il Foglio; er begrüßt den Entschluß der UNO für die Aussetzung der Todesstrafe, verlangt aber zugleich, daß diesem Schritt nun zügig ein internationales Abtreibungsmoratorium folgen muß, um dieses millionenfache Unrecht an Ungeborenen zu beenden. Zudem müßten die Dinge beim Namen genannt werden, handle es sich doch bei der Abtreibung um ein „Blutbad an Unschuldigen“, so der Chefredakteur wörtlich, der mit seinem Appell eine vielstimmige Debatte weit über Italien hinaus auslöste.
Aus der Sicht von Ferrari ist der bisherige UN-Beschluß lediglich ein „kleines Moratorium“ für das Leben. Zu einem umfassenden, großen Moratorium gehöre unbedingt auch die Ächtung der Kindestötung im Mutterleib, die eine Schande unserer Zeit sei. Daher sei ein Abtreibungsmoratorium nicht nur vernünftig, sondern gerecht und notwendig. Ferraris Aufruf kommt nicht von kirchlicher Seite, wenngleich der Vatikan seinen Appell unterstützt, sondern aus dem Mund eines laizistischen Intellektuellen, der sich selbst als „frommen Atheisten“ bezeichnet. Er argumentiert auf dem Fundament des Naturrechts und der menschlichen Grundwerte gegen den weltweiten Kindermord im Mutterleib. Er vertritt ein glasklares Nein ohne jedes Ja zur Abtreibung.
Die politische Offensive „Abtreibungsmoratorium - jetzt“, die in Deutschland von Jens Falk, dem verantwortlichen Redakteur des Internet-Magazins Katholisches, initiiert wurde, fordert den deutschen Bundestag auf, Artikel 2 (2) des Grundgesetzes „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit“ uneingeschränkt zu achten und mit einem Zusatz zu ergänzen, so daß Art. 2,2 des GG nunmehr lauten soll: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit von der Zeugung bis zum natürlichen Tod.“
Bundestag und Bundesregierung werden überdies aufgefordert, sich bei den Vereinten Nationen um eine Ergänzung von Art. 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte einzusetzen, der heute lautet: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ – Künftig soll der Passus heißen: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod, Freiheit und Sicherheit der Person.“
Die Initiative Ferraris wird international von Christen und ethisch orientierten Nicht-christen, von Lebensrechtlern aus allen Konfessionen und Religionen begrüßt, die bereit sind, die Stimme der Stummen zu sein, Anwalt der Entrechteten und Fürsprecher der Wehrlosen. Menschenrechte brauchen Öffentlichkeit, unschuldige Kinder unsere aktive Solidarität und unsere rettende Hilfe!
Weitere Infos zur Aktionen finden Sie unter www.abtreibungsmoratorium-jetzt.de






