(openPR) 06.11.2006. Düsseldorf. Die Jungen Liberalen NRW (JuLis) sprechen sich gegen das gestrige Todesurteil gegen den ehemaligen Diktator des Iraks Saddam Hussein aus. Sie lehnen die Todesstrafe unter allen Umständen ab. Die JuLis NRW fordern den Irak auf, dieses Urteil nicht zu vollstrecken, sondern die Menschenrechte anzuerkennen.
"Wir JuLis NRW lehnen dieses Urteil konsequent ab. Der Irak sollte hier die Menschenrechte respektieren und dieses Urteil daher nicht vollstrecken. Auch wenn der ehemalige Diktator Hussein verurteilt wurde aufgrund eines Massakers und wir seine Schuldigkeit nicht bezweifeln, so ist die Todesstrafe trotzdem der absolut falsche Weg" so der Chef des FDP-Jugendverbandes Marcel Hafke.
Im Irak wurden unter Saddam Husseins Macht viele Menschen ermordet und gefoltert. In Europa wird die Todesstrafe zu Recht abgelehnt. Der Irak darf sich nicht auf dieselbe Stufe begeben, wie früher unter Saddam Hussein.
"Europa lehnt die Todesstrafe zu Recht ab. Der Irak darf sich nicht auf dasselbe Niveau begeben, wie früher unter Saddam Hussein. Wir JuLis NRW hoffen, dass dieses Todesurteil nicht vollstreckt wird. Saddam Hussein gehört eingesperrt bis an das Ende seines Lebens", so der Landesvorsitzende der JuLis NRW Marcel Hafke.
"Wir fordern die Bundesregierung auf, deutlich Kritik an diesem Urteil zu üben, so wie es andere europäische Länder, wie Frankreich und Italien bereits getan haben. Ebenso fordern wir unsere Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf, dem amerikanischen Präsident George W. Bush deutlich zu machen, dass Deutschland diese Todesstrafe in höchstem Maße verurteilt", so Hafke abschließend.




