(openPR) Düsseldorf. Die Jungen Liberalen NRW (JuLis) lehnen den am kommenden Mittwoch im Landtag zu diskutierenden Antrag der SPD-Fraktion zum Thema "Mindestlöhne" deutlich ab. Die NRW-SPD fordert gesetzliche Mindestlöhne in Branchen einzuführen, in denen es keine tariflichen und rechtlichen Untergrenzen gibt. Die JuLis NRW lehnen dies entschieden ab.
"Wir JuLis NRW lehnen Mindestlöhne deutlich ab. Mindestlöhne sind eine unsoziale Maßnahme, da sie Einstellungen verhindern und dadurch arbeitswillige Menschen schädigt statt ihnen zu helfen. Die SPD sollte endlich einsehen, dass der Staat die Rahmenbedingungen für Arbeit schaffen kann und auch sollte, aber nicht den Arbeitsmarkt überregulieren darf. Dies führt nicht zu mehr Beschäftigung, sondern zu mehr Arbeitslosigkeit", erklärt der Landesvorsitzende der JuLis NRW Marcel Hafke.
"Das Beispiel Frankreich zeigt deutlich, zu was Mindestlöhne führen können. In so gut wie keinem europäischen Land ist die Jugendarbeitslosigkeit höher und nirgendwo haben es gering qualifizierte Arbeitswillige schwerer in den Beruf einzusteigen. Denn Mindestlöhne betreffen zumeist gering bezahlte Jobs für Menschen ohne oder ohne eine derzeit gefragte Berufsausbildung. Die werden es demnach auch in Deutschland schwerer haben eine Stelle zu finden. Die Einführung von Mindestlöhnen würde die wenigen für sie in Deutschland noch vorhandenen Jobs entweder komplett ins Ausland vertreiben oder vernichten", so der Chef des FDP-Jugendverbandes Marcel Hafke abschließend.
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