(openPR) Am 31. Dezember 2007 hielt der Präsident der Republik Belarus Alexander Lukaschenko die traditionelle Neujahrsansprache an belarussische Bürger. Darin betonte das Staatsoberhaupt insbesondere die Einheit und Standhaftigkeit der belarussischen Nation, die sich nicht „durch den politischen Kampf und die Umverteilung des Eigentums“ zerreißen lasse, sondern bereit sei, gemeinsam den eigenen Entwicklungsweg zu wahren.
Dem Staatschef zufolge, war das Jahr 2007 das schwierigste in der jüngsten Geschichte der Republik Belarus. Es sei ein „heftiger politischer und wirtschaftlicher Druck“ ausgeübt, „verschiedene Sanktionen“ eingeleitet worden.
„Zu einer ernsthaften Haltbarkeitsprüfung für unsere Wirtschaft wurde die Erhöhung der Energiepreise“, – betonte der belarussische Präsident. Dies sei ein derart umfangreicher Anschlag gewesen, der „in jedem Land einen Zusammenbruch verursachen könnte“.
Belarus sei aber nicht in die Knie gezwungen worden, – unterstrich Alexander Lukaschenko. Das Land habe nicht nur den Schwierigkeiten standgehalten, sondern sich auch weiterhin erfolgreich entwickelt. Die Probleme des Jahres 2007 hätten die Belarussen noch mehr gestählt und das historische Faktum bewiesen, dass sich Belarus als ein unabhängiger Staat bewährt habe. Man habe gelernt, verhältnismäßig zu leben, – so der belarussische Präsident.
Laut Alexander Lukaschenko, sei die Zeit des Überlebens schon vorbei. Heutzutage stünden qualitativ neue Aufgaben auf der Tagesordnung, vor allem eine beschleunigte und innovative Wirtschaftsentwicklung. Im Laufe des Jahres 2007 seien in Belarus 24 neue Produktionsstandorte eröffnet worden, darunter für die Herstellung des Zeitungspapiers, der nahtlosen Stahlrohre, der Eisenbahnwaggons, der Haushaltsgeräte, der Dieselmotoren der vierten Generation, des Biokraftstoffes etc. In der Landwirtschaft arbeite man „ruhig und systemisch“ unter Verwendung der einheimischen Technik und eigener Technologien, mit stets hohen Leistungen.
Im vergangenen Jahr wurde zum ersten Mal in der Geschichte das belarussische Erdöl auf dem amerikanischen Kontinent gewonnen, – erinnerte das Staatsoberhaupt. Belarus schaffe neue Produktionsstandorte im Ausland, seine Handelsmarken würden in der ganzen Welt bekannt. Dadurch erhalte die multivektorale Außenpolitik der Republik Belarus neue Dimensionen. Das Land sei sowohl den traditionellen Verbündeten treu, als auch für neue Partner offen, – betonte Alexander Lukaschenko.
Als einen positiven Trend erwähnte der belarussische Präsident den bemerkbaren Zuwachs an Neugeborenen in der Republik Belarus 2007. Es sei bereits heute die Geburtenrate erreicht, mit der man lediglich 2010 gerechnet habe.
Alexander Lukaschenko zeigte sich zuversichtlich, dass sich der Aufschwung in Belarus auch im kommenden Jahr trotz aller Probleme fortsetzen werde. Man habe u.a. vor, den Wohnungsbau auszuweiten, Kleinstädte und Dörfer zu erneuern, günstige Bedingungen für eine freie Entwicklung der Privatinitiative zu schaffen, den Prozess der Entbürokratisierung erfolgreich abzuschließen. Der Staat werde eine besondere Aufmerksamkeit den sozial schwächeren Bürgern schenken. „Jedem, der die staatliche Hilfe braucht, wird sie auch nicht fehlen“, – versicherte der belarussische Präsident.
Das Staatsoberhaupt teilte seine Entscheidung mit, 2008 in Belarus zum Gesundheitsjahr zu erklären. Im Mittelpunkt würden Ausbau der medizinischen Versorgung, der Bildung, des Sports, Förderung einer gesunden Lebensweise und der Beziehungskultur, Umwelt- und Ethikschutz stehen.



