(openPR) Münster - „Mit der Umsetzung des Antrags „Kostenbewusstsein bei öffentlichen Einrichtungen schaffen“ durch die Verwaltung der Stadt Münster wird eine Forderung der Jungen Liberalen Münster umgesetzt“, freut sich die Kreisvorsitzende der JuLis Münster Petra Pabst. Der Hauptausschuss des Rats der Stadt hatte letzte Woche den Antrag der FDP-Fraktion angenommen.
In Zukunft sehen die Bürgerinnen und Bürger genau wie hoch der Zuschuss zum Besuch des Theaters oder des Schwimmbades durch die Stadt ist. „Dies trägt zur Transparenz enorm bei. Außerdem stärkt diese Maßnahme das Kostenbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger“, so Pabst, „Ein Schuldenabbau kann effektiv nur dann erfolgen, wenn alle, Politiker, Verwaltung und die Bürgerinnen und Bürger für die Ausgaben der Kommune sensibilisiert sind.“
Die JuLis setzen durch ihre Initiative auf mehr Verständnis der Bürger für den bisherigen Sparkurs der gelb-schwarzen Koalition. „Vielen wird erst durch unsere Schilder bewusst werden, wie viel Geld die Stadt für sie in die Hand nimmt und welch große Teile der Eintrittspreise durch die Stadt subventioniert sind.“
Doch auch die Diskussion über den bewussten Umgang mit Steuergeldern soll mit dieser Maßnahme angeregt werden. „Den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt soll klar gemacht werden, dass nur verteilt werden darf, was auch tatsächlich im Stadtsäckel vorhanden ist. Wer alles andere als einen Schuldenabbau betreibt oder fordert, ist verantwortungslos seinen Kindern und der Jugend dieser Stadt gegenüber“, so die Kreisvorsitzende Pabst.
Keineswegs soll mit dieser Maßnahme eine weitere Runde von Sparmaßnahmen im Kulturbereich eingeläutet werden. „Mit dem Aufstellen der Schilder wird nun noch stärker vor Augen geführt, wo überall die Stadt finanziell beteiligt ist. Hoffentlich werden die Rufe nach immer weiteren Beteiligungen der Stadt nun verstummen“, glaubt die JuLi-Vorsitzende. Vor dem Hintergrund der hohen Schuldenbelastung und der knappen Kassen der Stadt könnten solche Förderungen nur durch mehr Schulden und damit durch neue Steuern von morgen geschehen.
Auf Initiative der JuLis wurde der Antrag im Herbst vergangenen Jahres zunächst in die Parteigremien der FDP Münster eingebracht und fand schnell Unterstützung. „Wir freuen uns, dass wir mit unseren Anliegen für mehr Generationengerechtigkeit stets auf offene Ohren in der Partei und der Ratsfraktion stoßen. Die Umsetzung des Antrags ist der Beweis für die gute Zusammenarbeit der JuLis und der FDP in Münster“, so die 24-jährige abschließend.
Weitere Informationen unter www.julis-ms.de
Jörg Wischinski
stellvertretender Vorsitzender / Pressesprecher
Junge Liberale Münster
Geringhoffstr. 48
48163 Münster












