(openPR) München, 6. Juni 2007 - Die Jungen Liberalen (JuLis) Bayern haben auf ihrem 66. Landeskongress am 2. und 3. Juni 2007 in München den Antrag zur Abschaffung der Erbschaftsteuer nach einer intensiv geführten Generaldebatte verabschiedet.
Sozialer Grundgedanke hinter der Erbschaftsteuer war ursprünglich die Herstellung einer höheren Chancengleichheit. Ein Chancenvorteil durch zufällige Geburt sollte somit ausgeglichen werden. Um dies tatsächlich zu erreichen, wäre jedoch ein Erbschaftsteuersatz von absurden 100% nötig.
Die Abschaffung der Erbschaftsteuer ist vielmehr gerechtfertigt, da das individuelle Einkommen während des Vermögensaufbaus bereits mehrfach besteuert wird und die Erbschaftsteuer nur den Vermögenstransfer besteuert. Dies lehnen die JuLis Bayern strikt ab.
Ein weiterer Grund für die Abschaffung der Erbschaftsteuer ist das hohe Maß an Bürokratie, welches bei ihrer Verwaltung und Erhebung anfällt. Volker Graul, Spitzenkandidat der Münchner JuLis für die kommende Kommunalwahl stellte dazu fest: „Allein die Kosteneinsparungen für sämtliche Prüfungen würden einen Großteil der Einnahmeausfälle decken. In manchen Bundesländern sind die Verwaltungskosten sogar höher als die durch die Erbschaftsteuer generierten Einnahmen.“
Der Antrag auf Abschaffung der Erbschaftsteuer wird auch vor diesem Hintergrund den JuLis aus ganz Deutschland auf dem nächsten Bundeskongress vorgetragen und ist jetzt schon Programmpunkt der JuLis Bayern.
Junge Liberale - Stadtverband München
Rindermarkt 6
80331 München











