(openPR) Wirtschaftsjunioren: Gutachten zeigt Unfähigkeit der Politik
Berlin, 25. September 2008. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland fordern die Abschaffung der Erbschaftsteuer. "Das vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag in Auftrag gegebene Gutachten zeigt erneut, dass die Politik nicht in der Lage ist, eine Reform auf den Weg zu bringen, die verfassungsgemäß und für Unternehmen handhabbar ist", sagt Anja Kapfer, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland. "Die Politik muss sich deshalb endlich dazu entschließen, die Erbschaftsteuer abzuschaffen."
Bei der Erbschaftsteuer gehe es um nicht weniger als um die Frage, ob es eine weitere Generation von Familienunternehmern in Deutschland geben werde. "Der aktuelle Vorschlag bedeutet, dass man möglichen Nachfolgern so viele Knüppel zwischen die Beine wirft, dass sie entnervt aufgeben", sagt Kapfer, deren Verband rund 10.000 junge Unternehmer und Führungskräfte vertritt.
Die Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD) bilden mit rund 10.000 aktiven Mitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft den größten deutschen Verband von Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren. Bei einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Mrd. Euro Umsatz verantworten sie rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze. Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Deutschland Mitglied der mehr als 100 Nationalverbände umfassenden Junior Chamber International (JCI).





