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Internetkriminalität bekämpfen, aber ohne Online-Durchsuchungen

12.06.200712:45 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Internetkriminalität bekämpfen, aber ohne Online-Durchsuchungen

(openPR) Münster - Zum Auftakt der 5. Liberalen Woche besuchten die Jungen Liberalen Münster (JuLis) das Polizeipräsidium. Dabei erhielten sie praxisnah einen Einblick in die tägliche Arbeit der Leitstellendispo-nenten und bei der Vorbeugung gegen Internetkriminalität.

„Vor 20 Jahren wäre es undenkbar gewesen Gigabyte Speicherkapazitäten in der Größe eines Schlüsselanhängers zu haben. Ein gesundes Misstrauen ist daher im Internet ständig geboten, vor allem beim Chatten“, sagt Kriminal-hauptkommissar Thomas Götze vom Kommissariat Vorbeugung. Seit gerau-mer Zeit finden Betrugs- und Sexualdelikte auch im Internet statt. „Gerade unvorsichtige Heranwachsende und Jugendliche sind hier gefährdet. Hier ist die Sorgfaltspflicht der Eltern gefragt“, erklärte Götze.

Gerade aber die Strafverfolgung im Internet ist sehr umstritten. Die JuLis Münster lehnen ebenso wie der Landesverband die Möglichkeit der Durchsuchung des heimischen PCs ohne Vorankündigung ab. „Diese digitale Haus-durchsuchung greift tief in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger ein ohne dass ein wirksamer Rechtsschutz für die Betroffenen vorhanden ist“, sagte die Kreisvorsitzende der JuLis Münster Petra Pabst.

Neben der Prävention gegen Onlinekriminalität ließen sich die JuLis Münster außerdem von den Polizeihauptkommissaren Wolfgang Vollmar und Reinhard Baumeister die Leitstelle und die besondere Aufbauorganisation bei Ereignis-sen wie beim Amoklauf in Emsdetten erklären.
Weiter Informationen unter www.liberale-woche.de

Jörg Wischinski
stellvertretender Vorsitzender / Pressesprecher
Junge Liberale Münster

Geringhoffstr. 48
48163 Münster

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