(openPR) Der Umgang mit der Corona-Pandemie macht diese für die Menschheit zur größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Folgen der „Krisenbewältigung“ durch die Mächtigen sind nicht abzusehen. Wir sollten uns diesbezüglich auf das Schlimmste einstellen.
Derzeit scheinen die politischen Entscheider zwischen der Sorge um die Eindämmung der Pandemie, dem Unverständnis der davon (noch) nicht Betroffenen Bevölkerungsmehrheit und den wirtschaftlichen Interessen der besitzenden Minderheit und hin- und hergerissen. Die Folge sind zahlreiche gesetzgeberische und administrative Eiertänze.
Im Zentrum des politischen Managements der Krise stehen gigantische Geldverschwendung und damit verbunden massenhafte Bereicherung skrupelloser Krisenabsahner auf der einen Seite und echte wirtschaftliche Not auf der anderen. Diejenigen, die aus eigener Kraft durch die Krise kommen könnten, aber clever genug sind, sich trotzdem an den üppigen Rettungsmitteln zu bedienen, werden die Krise glänzend überleben und gestärkt aus ihr hervorgehen. Viele derjenigen, denen die Selbstbedienung an der Allgemeinheit nicht im Blut liegt, werden die Krise allenfalls mit viel Glück und Geschick überstehen.
Die Deutschen werden nach Überwindung der Corona-Krise nicht mehr die gleichen sein und Deutschland wird nicht mehr das gleiche Land sein.
Unser an Reichen so reiches Deutschland wird große finanzielle Lasten tragen müssen. Ob die Politiker kapieren, daß diese gerecht verteilt, d.h. vor allem von den stärksten Schultern getragen werden müssen, wenn wir den sozialen Frieden nicht riskieren wollen? Ob sie in der Lage sein werden, die Krisenverlierer mit den Krisengewinnern zu versöhnen? Wenn nicht, könnten sie unser Land nach drei Generationen zum zweiten Mal an die Wand fahren.
Politik bedeutet seit jeher Kampf der Menschentiere um Macht und Beute. Von den Folgen können wir in den Geschichtsbüchern lesen. Lernen könnten wir aus dem Gelesenen auch. Doch zeigt die Geschichte, daß uns dies leider nicht gerade in den Genen liegt.
Was könnten wir aus unserem Land machen, wenn uns Vernunft und Gemeinsinn leitete?
Politische und wirtschaftliche Stabilität erwächst aus dem Zusammenstehen des Volkes. Das wiederum hat die Überzeugung der überwiegenden Mehrheit zur Voraussetzung, von denen, die den Staat beherrschen und sich die größten Bissen von der gemeinsamen Beute aneignen, wertgeschätzt und angemessen behandelt sowie an den Früchten der gemeinsamen Arbeit beteiligt zu werden.
Nichts einfacher als das? Noch dazu in einem reichen und an Reichen überreichen Land? Denkste! Wir sind meilenweit davon entfernt. In Deutschland gibt es mehr Armut als in vielen anderen Mitgliedsländern der Europäischen Union, deren Wirtschaft weniger glänzend dasteht als die unsere.
Abhilfe wäre mit einem Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer einfach, gerecht, kostengünstig und nachhaltig zu schaffen, und wir würden dabei sogar Geld sparen. Das wurde an dieser Stelle schon vielfach dargestellt. Interessierte finden eine Anregung in der Studie „Unbedingtes individuelles Grundeinkommen in Gestalt einer negativen Einkommensteuer - Kernstück einer unvermeidlichen Radikalreform unserer Gesellschaft“ (erschienen als eBook, ISBN 978-3-943788-18-1, 9,95 Euro).
Mit einem Grundeinkommen, so hoch, daß damit jeder im Falle von Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit sowie im Alter (anstelle der heutigen Rente) auf angemessenem Wohlstandsniveau leben kann, würde endlich sozialer Gerechtigkeit genüge getan und Armut sicher verhindert. Dar Haken an der Sache für die gegenwärtig Privilegierten und ihre Vertreter im Bundestag ist allerdings, daß Ausbeutung dann nicht mehr möglich wäre. Von der Ausbeutung von Millionen Mitmenschen profitieren aber viele Bessergestellte und (die meisten) Menschen können nun einmal unseren Wesenskern, das räuberische Rudeltier, nicht verleugnen. Deshalb denken die (meisten der) mit zahlreichen Privilegien und üppigen Bezügen ausgestatteten Abgeordneten im Deutschen Bundestag auch nicht im Traum an ein Grundeinkommen.
Welche Probleme uns die sich entwickelnde Weltfinanz- und Wirtschaftskrise noch bringen wird und was die Problemlösungsversuche der Politiker und der sie bearbeitenden Interessenvertreter des großen Geldes bewirken – oder sollten wir besser „anrichten“ sagen? – werden, wissen wir nicht. Sicher ist nur, daß es viele Verlierer geben wird und daß Fett immer oben schwimmt.
In der Reihe „Tacheles“ stellt Prof. Querulix seit vielen Jahren seine Beobachtungen und Kommentare des bunten Treibens der Menschentiere vor. Bisher gibt es 7 Bände eBooks. Der 7. Band der Reihe trägt den Titel „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3, 264 S.) und ist in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro erhältlich.
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