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Video Marketing - Definition, Beispiele und Tipps für Ihre Strategie

Der tägliche Kampf um Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit in Zeiten des WWW und der ständigen Social-Media-Präsenz, legt an Dynamik zu. Unternehmen ringen nicht mehr nur um die besten Ränge auf lokalen Märkten. Sie stehen einem Wettbewerb gegenüber, der aus sämtlichen Ecken des Planeten auftaucht. Im Beliebtheitsranking der Storys in den sozialen Medien nehmen Videos einen prominenten Platz ein. Ein neuer Begriff und Trend zum Video Marketing ist entstanden.

Was ist Video Marketing?

Video Marketing als Strategie © Mirko / Fotolia.com
Video Marketing als Strategie © Mirko / Fotolia.com
Ein Bewegtbild gibt die Botschaft und den Inhalt eindrucksvoller und schneller wieder, wie etwa reiner Text und Bilder. Mit einer wirkungsvollen Geschichte sprechen Sie direkt die emotionalen Areale im Gehirn der Zuseher an. Wörter hingegen liefern meist nur Sachverhalte. Aber Tatsache ist: Fakten informieren, Emotionen kaufen.

Warum Video Content?

Google hat bereits 2015 die Strategie „Content First“ ausgerufen und damit den „Keyword-Friedhöfen“ den Kampf angesagt. Das Ranking wird hauptsächlich durch relevante Inhalte positiv beeinflusst.

Content Marketing heißt die neue Strategie nun und umfasst Videos ebenso, wie Texte und Bilder. Experten sind begeistert von der viralen Verbreitungsmöglichkeit von Filmen. Wenn die Voraussetzungen stimmen, verbreiten sie sich im Netz ohne spezielles Zutun, sowie ein Virus im Körper eines Lebewesens. Deshalb:

  • eine klare Regie, die den Besucher führt
  • eine mitreißende Einleitung
  • konkrete Aussagen, fesselnde Sequenzen
  • Produkte und Dienstleistungen mehrfach nennen (Relevanz)

Insgesamt erhöht sich damit die „Watch-Time“, die ein weiteres wichtiges Kriterium für das Ranking Ihres Videos bei den Suchmaschinen ist.

 

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Vorteile vom Video Marketing

Die Wirkung von Video-Präsentationen zur Promotion und Teil des Marketing-Mix ist unbestritten. Ein professioneller Film, verstärkt den meinungsbildenden „Ersten Eindruck“ im positiven Sinne. Zuseher bewerten und verteilen ihn, versehen ihn mit Kommentaren. Ein Videospot mit Ihrer authentischen und glaubwürdigen Botschaft macht sich bereit, seine Reise in die weite Welt anzutreten, so wie sich ein Virus ausbreitet.

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass das Produkt hinter die Persönlichkeit tritt. Es sind die Personen, die es herstellen, vertreiben, nutzen, die die Werbebotschaft glaubhaft transportieren. Ein kurzer Film, weckt mehr Emotionen, wenn er mit einer realen Person verknüpft ist. Die Markenwerte von George Clooney, Barbara Schöneberger, Mathias Schweighöfer, die im Human-Brand-Index® dargestellt sind, sind beste Beispiele.

Die größten Vorteile vom Video Marketing:

  • Videos dienen dem besseren Verständnis für ein Konzept, eine Strategie. Menschen nehmen bewegte Darstellungen besser auf. Sehen – hören – verstehen: So verankern Sie die Inhalte Ihrer Botschaft nachhaltig in den Köpfen der Konsumenten.
  • Zuschauer interpretieren die Körpersprache und stimmlichen Ausdruck des Präsentators. Ist diese stimmig (kongruent), dann fällt ihnen die Entscheidung leichter, die Webseite zu besuchen, sich dort weitere Informationen zu holen oder das Produkt zu kaufen. Ohne Frage: Selbst ein perfektes Video ist kontraproduktiv, wenn die zugehörigen Web-Präsenzen, die geweckten Erwartungshaltungen bei Weitem nicht erfüllen.
  • Videos unterstützen das Branding Ihrer Marke. Durch die Kombination von Audioelementen mit bewegten Bildern steigt der Wiedererkennungswert in höherem Maße, gegenüber reinen Texten und einigen Bildern.

 

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Videoarten & Formate von Online-Videos – Beispiele

Image-Video / Unternehmensvideo / Imagefilm

Image-Video © fizkes / Fotolia.com
Image-Video © fizkes / Fotolia.com
Ein Film, der das Bild eines Unternehmens vermittelt, ist inspirierend und mitreißend, weckt Begeisterung. Er transportiert die Werte effektiv und glaubwürdig. Basis der Strategie sind Content, Personas und Wettbewerb. Aufgaben dabei:

  • Klarheit über die Ziele und die Erfolgsmessung
  • Bedürfnisse der Zielgruppen analysieren
  • entsprechende, emotionale Kernbotschaften ausarbeiten
  • mit einer kreativen Geschichte umgeben
  • Skript und Storyboard entwickeln
  • Film produzieren (bearbeiten und animieren), veröffentlichen
  • Erfolg messen

Produkt-Video

Es ist Fakt, dass die Nutzer wählerischer sind. Ihnen stehen mehr Inhalte zur Verfügung, als noch vor 20 Jahren. Wenn etwas nicht sofort ihr Interesse weckt, nach zu offensichtlicher Werbung aussieht. springen Sie schon weiter. Deshalb:

  • Gleich zu Beginn eine Überraschung einbauen, Spannung erzeugen, sofort das Interesse wecken.
  • Hilfe anbieten (was kann das Produkt, die Dienstleistung für Dich tun), mit konkreten, aber kurzen Beispielen.
  • Nutzer zu Aktionen anregen (CTA).

Anleitung / Support Video

Videos herzustellen, bei denen ein Sprecher alle nötigen Schritte erklärt, um ein Gerät in Betrieb zu nehmen oder Fehler zu beheben, sind keine Hexerei. Aufnahmegeräte und Schnittprogramme gibt es in jeder Preisklasse, von teuer bis kostenlos. Screen-Recorder, zeichnen jede Aktion auf dem Bildschirm auf.

Innerhalb weniger Stunden erstellen Sie mit diesen Tools eine kundenfreundliche und moderne Bedienungsanleitung. Ein weiterer „einzigartiger Verkaufsvorteil“ für Ihre Produkte.

 

openPR-Tipp: YouTube ist eine nahezu unerschöpfliche Quelle an Videos mit Anleitungen zu (fast) jedem Thema: Handwerken, Malen, Schreiben, Software, Technik, u.v.m. Einfach, wie bei Google, den Suchbegriff eingeben und sich Ideen und Inspirationen holen.

 

Erklärvideo

Hinter dem eher kryptischen Titel steht eine hochinteressante Form der Wissensvermittlung mittels Videos. Selbst komplexe Inhalte sind damit leicht zu erklären. Im Grunde genommen handelt es sich um „multimediales Storytelling“.

Ein Erklärvideo ist in der Darstellung leicht verständlich und eher symbolhaft. Die Erstellung ist aufwändiger, denn um einen komplexen Inhalt (bspw. Themen der Quantenphysik) deutlich darzustellen, braucht es ein passendes Konzept. Darum sind vor der Produktion die Strategie und das Briefing, die wichtigsten Planungsschritte.

Event-Film

Event-Film © Jade / Fotolia.com
Event-Film © Jade / Fotolia.com
Aufnahmen, die Veranstaltungen dokumentieren, eine filmische „Nachlese“ darstellen, sind eine großartige Erinnerung und Dokumentation. Professionelle Eventfilme geben die Atmosphäre wieder, erzählen Geschichten, bauen einen Spannungsbogen auf. Für Social-Media-Inhalte ist die Aufbereitung knapp und visuell anregend. Die grundsätzlichen Erfolgsfaktoren sind:

  • Zeitnahe Auswertung, d.h. das Konzept muss schon vor der Veranstaltung fertig sein.
  • Die Erwartungshaltung des Zielpublikums ist zu bedienen (wer wird den Film sehen).
  • Content, der zum Teilen oder Weiterempfehlen anregt (wenn vom Veranstalter gewünscht).

Interview

Ein Interview ist nicht etwas „das mal eben“ zu machen ist. Sogar viele Journalisten scheuen sich davor, da es in den meisten Fällen live mitgeschnitten wird. Um die Person, die interviewt wird, „ins beste Licht“ zu setzen, ist ein relativ hoher Mehraufwand an Technik und Material erforderlich. Licht und Ton müssen passen, ein Maskenbildner die  Hand anlegen. Was ist beim Dreh eines Interviews zu berücksichtigen:

  • Genügend Zeit einplanen, damit das Setting, wie Platz, Licht, Ton, ausgetestet werden kann.
  • Frageliste vor dem Interview abklären und die Interview Situation abstimmen (Gegenfragen, Frage und Antwort, etc.).
  • Die Personen und deren Blickrichtung im Interview beachten (Kamera, Reporter).

Messe-Film

Ein Film, der auf Ihrem Messe-Stand gezeigt wird, erregt Aufmerksamkeit, ist so interessant, dass die Messegäste motiviert sind, stehenzubleiben und sich nähere Informationen zu holen. Messefilme vermitteln einen authentischen Einblick in Ihr Unternehmen. Emotionen werden angesprochen, die Atmosphäre eingefangen. Lachende Gesichter, inspirierende Atmosphäre. In diesem Unternehmen will man nicht nur Kunde sein, sondern womöglich einen Arbeitsplatz finden.

Mitschnitte von Webinaren / Videokonferenzen

Videos bearbeiten © Sutipond Stock / Fotolia.com
Videos bearbeiten © Sutipond Stock / Fotolia.com
Webinare sind schon einige Zeit ein spannendes Tool, um Wissen zu vermitteln und Erfahrung weiterzugeben.

Videokonferenzen sparen Zeit und Geld. Mittlerweile haben PCs, Notebooks und Tablets eingebaute Kameras. Damit ist die Teilnahme an einer Konferenz nur vom Vorhandensein einer Internet-Verbindung abhängig.

Anstatt einer Nachlese erhalten die Teilnehmer an einem Webinar oder einer Konferenz eine Kopie der Veranstaltung als Videofilm.

Recruiting-Film

Eine neue Form des Personalmanagements, ist der Einsatz von Videos bei der Bewerberauswahl. Für das übliche Interview mit den Aspiranten, steht eine Videoplattform zur Verfügung. Es ist möglich die Gespräche aufzuzeichnen.

Im Rahmen des „Employer Branding“ ist Video-Recruiting ein Werkzeug zur Erhöhung der Arbeitgeber Attraktivität. Wirksamkeit und Effektivität des Personal Recruitings erfahren dadurch eine dauerhafte Steigerung.

Reportage

Reportagen zu erstellen, ist die Kernkompetenz von Journalisten und Medienleuten. Ihnen stehen die Möglichkeiten des WWW und dessen Verfügbarkeit, für Ihre Berichte aus der ganzen Welt zur Verfügung.

Wir brauchen aber gar nicht so weit in die Ferne schweifen. Feuerwehrfeste, Vernissagen, Ausstellungen, Schulveranstaltungen, lokale Events sind hervorragende Möglichkeiten für Reportagen. Falls ein Profi zur Verfügung steht, der das Material aufbereitet, schneidet und  vertont, ist ein Siegeszug in die Weiten des Internets durchaus möglich.

Trailer

Ein Trailer ist ein kurzer Videoclip, der sich aus Teilen originaler Werke zusammensetzt, um einen Überblick über das Thema zu bieten. Die meisten von uns kennen Trailer aus unterschiedlichen Video-on-Demand Portalen, die dort Werbung für den Hauptfilm machen. Trailer werden hauptsächlich im Kino und Fernsehen eingesetzt. Ihre Anwendungsmöglichkeiten umfassen auch Bücher, Theater, Radiosendungen.

Video-Ad (Werbung)

Video-Ad drehen © werbefoto-burger.ch / Fotolia.com
Video-Ad drehen © werbefoto-burger.ch / Fotolia.com
Video-Ad ist die Abkürzung von „Video Advertising“. Dabei handelt es sich um kurze Werbevideos, die in Webseiten oder Filmen integriert werden. Meist sind sie vorgeschalten. YouTube zeigt das bspw. mit „Sie können die Werbung in … Sekunden“ überspringen“.

Beispiele:

  • In-Stream Video Ads, vor oder nach anderen Videos oder in Zeiten der Werbeunterbrechung.
  • In-Banner Video Ads, parallel zum Haupt-Content, meist als Banner am unteren Rand des Videos. Ist ein klassischer „Störer“ und zieht so die Aufmerksamkeit auf sich.
  • Video Interstitial blendet über Webseiten ein und verdeckt (verdunkelt) die Hauptinformation für eine gewisse Zeit. Ist für den User sehr störend und kann sich negativ auf die beworbene Seite auswirken.
  • In-Text Video sind in den Text eingebettet. Wenn der User den Mauszeiger über Inhalte führt (Schlagwörter, Begriffe), öffnet sich ein Videoplayer und spielt das Video ab.

Virales Video

Dabei handelt es sich um einen Video-Clip, der sich im Internet, ohne größere Beteiligung des Erstellers oder Anbieters, verbreitet. Ist das kurze Video aufregend, lustig, lehrreich, spektakulär, geheimnisvoll, dann sehen es über die sozialen Netzwerke bald Zig-Tausende User. Sie verbreiten es dann wiederum weiter. Vor 40 Jahren hieß das System „Kettenbrief“.

Webcast

Ein Webcast wird für das Internet als audiovisueller Beitrag aufbereitet, ist auf eigenen Plattformen gespeichert. Er ist dort als Aufzeichnung abrufbar. Der Webcast ist das, um visuelle Elemente erweiterte, Gegenstück zum Podcast, den es schon mehr als zwei Jahrzehnte gibt. Webcasts lassen sich ebenso abonnieren (RSS), damit keine Folge versäumt wird. Sie sind für wissenschaftliche Artikel, Produktneuheiten, Interviews und vieles mehr einzusetzen.

Video Marketing als Strategie: Ziele und Zielgruppen definieren

Video im Marketing-Mix © Thomas Reimer / Fotolia.com
Video im Marketing-Mix © Thomas Reimer / Fotolia.com
Bevor Sie über die Strategie nachdenken, stellen Sie sich die unglaubliche Anzahl von 1,5 Milliarden Menschen vor, die Videoplattformen, allen voran YouTube, aktiv nutzen. Diese Programme sind auf dem besten Weg dem öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem das Wasser abzugraben. Speziell jüngere Nutzer zappen sich signifikant häufiger durch Videos im Internet als zwischen Fernseh-Kanälen.

Welche Vorteile bietet die Vermarktung durch Videos auf verschiedenen Plattformen?

Dennoch: die Zahl 1,5 Milliarden User ist eine Zahl sonst nichts. Als Unternehmer sind andere Werte wichtig. Hier eine einfache Checkliste, warum Videos, am Beispiel YouTube, eine interessante Ergänzung in Ihrem Marketing-Mix sind:

  • YouTube ist (noch) eine freie Plattform und schnell verfügbar. Ein Google Account reicht um einen eigenen Kanal (Channel) einzurichten. Sie können sofort beginnen, Content zu erstellen und auf YouTube zu verteilen
  • YouTube wächst rasant, so wie das Internet auch. Wenn man früher Freunde oder Kollegen um Hilfe bei einer kniffligen Herausforderung bat, dann sucht man heute zuerst nach einer Lösung in YouTube. Und findet sie mit großer Wahrscheinlichkeit.
  • YouTube lässt sich gut regionalisieren, wenn man die Suchalgorithmen von Google kennt. Wenn Sie YouTube für Ihr Marketing benutzen, dann ist es einzig und allein der Content, der Sie von den anderen Anbietern unterscheidet. Die Gefahr, dass Sie dem Wettbewerb Tür und Tor öffnen ist groß. Andererseits haben Sie dieselben Möglichkeiten.

Videos in der Marketing Strategie

Die folgenden Fragen sollten Sie in Ihrer Marketing-Strategie beantworten, denn Videos sind aktuell eine ernstzunehmende Alternative zur Vermittlung von Werbebotschaften geworden:

  • Wie können Sie mit Filmen Ihre Marke weiter ausbauen, um zusätzliche Zielgruppen für Ihr Produkt / Ihre Dienstleistung zu erschließen?
  • Was unternehmen Sie, damit Sie mehr Abonnenten bekommen?
  • Welche Kundenprobleme können Sie mit Videos besser lösen, als bisher?
  • Wie ändert sich die Struktur in Ihren Zielgruppen, wenn Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen zusätzlich auf YouTube vermarkten.

Video Marketing unterscheidet sich strategisch kaum vom klassischen Marketing, deshalb stehen diese Punkte auf der Checkliste:

  • Was ist das Ziel und wie werden wir es messen?
  • Wer ist unser Kunde, welche Bedürfnisse hat er, bei welchen Herausforderungen können wir ihm helfen?
  • Welche Botschaft unterstützt unsere Marke, baut Vertrauen auf.

Videoproduktion

Lösen Sie sich von dem Gedanken, Ihre Videos einfach mal so „nebenbei“ zu drehen. Es ist die Professionalität, die letztendlich User überzeugt, das Video bis zum Ende anzusehen, die Watch-Time zu verlängern und die gewünschte Aktion auszulösen (CTA).

Video-Produktion verlangt Strategie, Konzept, einen professionellen Partner mit der richtigen Technik und der nötigen Kompetenz. Klar, das geht ins Geld. Doch überlegen Sie einmal wieviel Geld es kostet, wenn Sie schlecht gemachte Videos ins Netz stellen und einige tausend User Ihr Unternehmen auf diese Weise kennenlernen.

Marketing & Social Media

Wenn Ihr Video auf YouTube oder einer anderen Plattform angenommen wird, dann können Sie daran gehen, es im Netz zu verteilen. Laden Sie kein Originalvideo (bspw. auf Facebook) hoch, sondern betten Sie nur den Verweis ein, wo es gehostet wird.  Sie verlieren sonst schnell die Übersicht und die Gefahr, dass „verwaiste“ Videokopien im Netz herumschwirren ist groß.

In den sozialen Netzwerken reicht es nicht aus, dass Video einmal zu verteilen. Sie brauchen einen Rhythmus, mit dem Sie den Film in den richtigen Abständen in alle Netzwerke posten. Im besten Fall liegt dahinter ein abgestimmter Redaktionsplan. Das kostet ordentlich Zeit, deshalb gibt es Helferlein, die das für Sie erledigen. Je nach Bedarf ganz ohne Kosten. 

Bei den meisten Tools  ist die Verteilung der Inhalte im Voraus zu planen. Alle bieten 30-tägige Probezeit und Free-Accounts an, die kostenfrei sind, aber eingeschränkte Funktionalität haben.

PR-Portale

Wenn Sie Neuigkeiten über Ihr Unternehmen verteilen, ein neues Produkt lancieren, dann bedienen Sie sich der Unterstützung durch PR-Portale. Hier veröffentlichen Sie die relevanten Informationen als Pressemitteilung (inkl. Bild oder Video). Das Portal verteilt Ihre Botschaft automatisiert an eine Menge von Presseverteilern und über die gängigen Social-Media-Kanäle. Support und Unterstützung bei der Erstellung der Pressemeldung ist tarifabhängig möglich. Als Marktführer bei den Presseportalen bedient openPR mehr als 300 Städte-Portale in Deutschland und ist der ideale Partner zur Erweiterung Ihrer Public-Relations Kompetenzen

 

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Videomarketing mit YouTube

YouTube, weltweit größte Videoplattform und gleichzeitig Suchmaschine, spielt eine Hauptrolle in der Content-Strategie Ihres Unternehmens.

Freier Upload, längere Video-Dauer, effektive Bearbeitungsmöglichkeiten und Monetarisierung. Das sind die Zutaten, die YouTube zur optimalen Plattform für bewegte und vertonte Inhalte, für Ihre Werbeanzeigen,  macht.

openPR-Tipp: Seit YouTube zum Google Imperium gehört, ist festzustellen, dass dort gehostete Filme im Vergleich besser ranken. Diesen Mehrwert sollte man sich nicht entgehen lassen.

So wie die Mutter aller Suchmaschinen, zeigt YouTube nur jene Videos auf den vordersten Plätzen, die relevante Inhalte (Content) versprechen. Beschreibung, Keywords und die Watch-Time haben dabei eine hohe Gewichtung. Die richtige Kombination führt dazu, dass Ihr Video gefunden, angesehen und geteilt wird. Im Übrigen hat der „Daumen nach oben“ für das Ranking nur untergeordnete Bedeutung, weil er kaum etwas über die Relevanz aussagt. Welche Punkte sind beim strategischen und operativen YouTube-SEO zu beachten:

  • Das Thema, wird nachgefragt und gesucht.
  • Das Video ist so gestaltet, dass es zum Anklicken „verführt“.
  • Es hat eine hervorragende Wirkung auf die Zuseher.
  • Die Präsentation ist hochwertig, der Inhalt relevant.
  • Zwei bis vier Minuten sind für eine Werbebotschaft optimal.
  • Zwei oder mehr Aufforderungen (Call-to-Action) zu festgelegten Aktionen (Web-Seite aufrufen, Anruf tätigen, Mail schreiben, etc.) sind vorhanden. YouTube bietet die Möglichkeit, solche CTA innerhalb des Videos, an relevanten Stellen, einzubauen.
  • Gestalten Sie Ihre Filme so, dass Sie für unterschiedliche Endgeräte geeignet sind (Smartphone, Tablet, Fernseher).
  • Die Bild- und Tonqualitäten beeinflussen die „Watch-Time“ und damit das Ranking.

Wie Sie Themengebiete und Relevanz überprüfen? Am Beginn steht die Analyse, ob die Thematik gefragt ist. Mit einer Keyword-Recherche erhalten Sie schon mal einen passablen, ersten Überblick. Und, wen wundert es, Google hat gleich das richtige Tool dazu. Es nennt sich Keyword Planer und liefert, regional zugeordnet, die Information darüber, ob die abgefragten Keywords Relevanz haben. Lassen Sie sich durch die Ideen inspirieren, die das Tool auswirft. Wählen Sie am besten Schlüsselworte, die weder zu allgemein noch zu spezifisch sind.

Beispiel: Wenn sie Kfz-Händler sind, dann mag das Haupt-Keyword (Fokus) „Autoverkauf“ sein. Nachdem allein wird aber kaum gesucht werden. Darum erweitern Sie Ihr Keyword  bspw. auf „wo Autoverkauf gebraucht“, „Autoverkauf mit Garantie“, „Autoerkauf Luxus“, usw.

Google bevorzugt „phonetische“ Keyword Kombinationen (Long Tail). So als würden Sie einen Freund fragen: „Wo gibt es günstige Gebrauchtwagen in …“. Das Schlüsselwort ist auf den Menschen und nicht die Maschine zu optimieren.

Dazu einige Tipps und Möglichkeiten, wie Sie relevante Keywords finden:

  • Suchen Sie nach sinngleichen Worten. Am besten finden Sie die, wenn Sie in der Suchleiste Ihres Browsers das Keyword, gefolgt von dem Begriff „Synonym“ eingeben.
  • Besuchen Sie Foren, die das Thema abhandeln und verfolgen Sie thematisch passende Threads.
  • Durchforsten Sie die Wikipedia nach relevanten Textpassagen.
  • Nutzen Sie Amazon als Suchmaschine und geben Ihr Fokus-Keyword in der  Suchleiste ein. Die meisten Werke haben die „Blick-ins-Buch-Funktion“ eingebaut. Das Inhaltsverzeichnis, das Sie dort gewöhnlich finden, liefert kostbare Ideen für Ihre Keyword-Sammlung.
  • Frageplattformen wie „gutefrage.net“ sind eine lohnende Quelle, um zu erfahren welche Themen aktuell sind.
  • Recherche mit SEO-Tools, wie z.B. Semrush

Weil YouTube eine Suchmaschine ist, weicht YouTube SEO gar nicht so weit von der klassischen Suchmaschinenoptimierung ab. So wie bei den Texten auf der Web-Site, orientieren sich Besucher an der Überschrift. Je fesselnder sie gestaltet ist, je neugieriger sie macht, desto höher die Chancen, dass das Video angeklickt wird. In der Description beschreiben Sie die Details des Videoinhaltes näher und verwenden die ermittelten Keywords. Achten Sie darauf, dass Sie halten, was sie im Titel versprechen. Bauen Sie in der „Description“ eine „Call-to-Action“ ein.

Wenn Sie Ihr Video auf YouTube geladen und veröffentlicht haben, teilen Sie es auf sozialen Plattformen (Facebook, Google, Instagram, Linkedin …). Damit setzen Sie den „Virus“ in die virtuelle Welt, Ihr virales Marketing läuft dann an, wenn andere Ihnen folgen und Ihre Inhalte teilen.

Mit Videos Geld verdienen - Influencer als Brotberuf?

Videos in Social Media © thodonal / Fotolia.com
Videos in Social Media © thodonal / Fotolia.com
Die Karriereberichte von Bloggern und Influencern füllen die Seiten der Yellow-Press. Doch nur wenige schaffen es, durch Ihre Präsenzen in den sozialen Medien, Jahresgagen zu erzielen, die weit über 100.000,-- liegen. In Deutschland sind Bibi, Dagi Bee und Julenico_ die Stars der Branche.

Das Rezept klingt mühelos:

  • über 1000 Follower (Empfehlung)
  • Werbepartner, die für jeden Klick (oder Kauf) zahlen

Ein Affiliate, so die offizielle Bezeichnung, fängt meist mit dem Erstellen eines Blogs, einer Beitragsseite an. Der Inhalt ist trendig, folgt dem Zeitgeist und zieht eine Menge Follower auf die Seite. Weblogs, mit bewegten Bildern, visuellen Elementen, verbreiten sich am schnellsten.

Im nächsten Schritt wird Werbung geschalten, die auf die Seite des Affiliate-Partners verlinkt. Bezahlt wird pro Klick und / oder abgeschlossenem Kauf.

Einen Film auf YouTube dürfen Sie „monetarisieren“, das heißt mit Werbung hinterlegen und dafür Geld kassieren.

Wie man YouTube – Videos monetarisiert

Um Werbung in YouTube einzublenden, sind Voraussetzungen zu erfüllen. Filme, die „nicht werbefreundlich“ sind, haben kaum eine Chance.

YouTube überprüft die Einhaltung der Richtlinien und ob Rechte an Ton und Bildern verletzt werden. Nach der Aktivierung wird in Ihren Videos Werbung eingeblendet, bezahlt wird pro „Klick“, abgerechnet über den Google Account.

openPR-Tipp: Seit 2018 macht es YouTube Usern, nicht so leicht an die Geldtöpfe zu kommen. Es sind 1000 Abonnenten des Kanals und 4000 Stunden Videoabrufe in den vergangenen 12 Monaten erforderlich, um im Werbeprogramm zu bleiben.

Tipps – häufige Fehler beim Videomarketing vermeiden

Soweit es nicht schon aus den vorhergegangenen Inhalten ableitbar ist, zum Abschluss die Fehler, die Ihre ganze Kampagne gefährden können:

  • Sie erzählen keine Geschichte, Ihr Film baut keine Spannung auf
  • das Intro fehlt, ist wenig anregend, regt nicht zum Weiterschauen an
  • der Titel ist nichtssagend und sehr allgemein gehalten
  • schon die ersten 20 Sekunden wirken einschläfernd, fade, mit schlechter Bild- und Tonqualität
  • kein Fokus auf SEO (inhaltlich, strukturell)
  • Nutzen für die Besucher fehlt, Anreiz, um zu abonnieren ist nicht vorhanden
  • der Film ist zu lang (ausgenommen Lehrvideos)
  • es fehlen Sequenzen, die zum Lachen anregen (Humor)

 

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