Eine der wichtigsten Aufgaben, die ein PR-Beauftragter haben kann, ist das Branding eines Unternehmens oder einer Organisation. Bei der Öffentlichkeitsarbeit geht es darum sicherzustellen, dass man die öffentliche Wahrnehmung eines Unternehmens kontrolliert und Branding ist definitiv ein Teil davon.
Physical Branding
Es gibt zwei Teile des Branding, die wir in diesem Artikel diskutieren werden. Das erste ist physisches Branding. Physisches Branding ist die eigentliche visuelle Darstellung eines Unternehmens, in der Regel durch die Verwendung eines einzigartigen und einprägsamen Logos. Physisches Branding beinhaltet nicht nur die Erstellung eines Logos, das das Unternehmen im bestmöglichen Licht erscheinen lässt, sondern auch das Erkennen des Unternehmens, wenn man es sieht.
Was fällt auf, wenn man über das physische Branding nachdenkt? Viele Menschen werden jetzt wahrscheinlich mit "Star Wars" antworten. Star Wars ist momentan sehr beliebt und überall findet man Star Wars Merchandise. Das Tolle ist: je mehr Leute Star Wars Merchandise in den Läden sehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie den Film sehen wollen; und je mehr Leute den Film sehen, desto mehr StarWars-Merchandise-Produkte wir es in mehr Läden geben. Dann beginnt der Zyklus von vorne. So macht sich das Branding selbstständig und man kann es zu seinem Vorteil nutzen.
Physisches Branding bedeutet die Erstellung eines Logos. Wenn man jedoch keine PR-Person bei einem brandneuen Start-up ist, hat das Unternehmen wahrscheinlich bereits ein Logo. Daher hat man möglicherweise nicht viel Kontrolle über das Design. Die PR-Person in einem Unternehmen hat jedoch normalerweise ein Mitspracherecht, wo das Logo erscheinen wird. Wo das Logo gesehen werden kann, kann die öffentliche Meinung des Unternehmens beeinflussen, so sollte die PR-Person wissen, wie das Logo verwendet wird.
Metaphorisches Branding
Die zweite Art des Brandings ist Metaphorisches Branding. Wenn es um die "Unternehmensmarke" geht, spricht man nicht nur darüber, was Menschen visuell sehen könnten, sondern auch über den Ruf des Unternehmens und wie es in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Der PR-Verantwortliche hat die Verantwortung dafür zu sorgen, dass das metaphorische Branding des Unternehmens auch für das Image der Firma positiv ist.
Das kann beinhalten
- die Geschäftsleitung darüber zu beraten, ob eine Entscheidung eine gute Idee ist oder nicht,
- Beziehungen mit der Presse aufzubauen und
- Nachrichten zu verwalten, wenn sie herauskommen, sowie
- verschiedene andere Aufgaben und Entscheidungen die beeinflussen können, wie die Unternehmensmarke in der Öffentlichkeit gesehen wird.
Eine PR-Person kann helfen, die visuelle Marke eines Unternehmens zu fördern indem sie entscheidet, wo sie angezeigt wird. Außerdem kann sie Einfluss darauf nehmen, wie der Ruf eines Unternehmens durch PR-Entscheidungen betrachtet wird.
Bei Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit) geht es heute mehr als je zuvor um offene und ehrliche Kommunikation mit wichtigen Zielgruppen.
Zu diesen Zielgruppen gehören natürlich Kunden und Aktionäre, aber auch
- Medienanalysten,
- einflussreiche politische Entscheidungsträger und
- viele mehr.
PR-Vertreter müssen wissen mit wem und wie sie sprechen. Nicht nur mit Worten, sondern auch mit den Botschaften, die mit jeder Aktion eines Unternehmens gesendet werden.
Alle verschiedenen Elemente des Unternehmensimages gehen in das Branding ein. Von der Persönlichkeit der Firma, bis zu den Zeiten in denen nichts passiert, wird das Unternehmen beurteilt. Funktionale und emotionale Vorteile können genutzt werden, um das Image eines Unternehmens zu verändern. Die Kernbotschaft und die Überzeugungen des Unternehmens sind Teil des Branding.
Fazit
Eine Public Relations Person zu sein ist heute ganz anders als vor zwanzig oder sogar zehn Jahren. Heute muss sich eine PR-Person wesentlich mehr mit der Verwaltung des Images eines Unternehmens beschäftigen als früher. Marketingprofis und PR-Experten sind in der Lage, Schlüsselstrategien zu entwickeln, die dann neuen Public Relations Mitarbeitern vermittelt werden. Es gibt eine Menge neuer Informationen bezüglich Bildmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. PR ist nicht so einfach wie früher. Es ist eine Herausforderung.
Das Internet hat fast alles in der PR-Welt verändert. Wo früher Informationen verschickt wurden, die vorher alle kontrolliert wurden, gehen heute die Pressemappen weitgehend direkt online raus. Das ist für viele Unternehmen ein Problem, zumindest wenn es um PR geht, weil die Informationen nicht mehr kontrolliert werden. Mit anderen Worten, jemand könnte auf die Unternehmenswebsite gehen und dort Informationen erhalten. Aber er könnte diese Informationen ebenso mittels einer Suchmaschine erhalten und Ergebnisse bekommen, die das Unternehmen nicht selbst veröffentlicht hat, was die Firma nicht so gut aussehen lassen könnte.
Zusätzlich zu der sich ändernden Art und Weise, wie PR-Mitarbeiter Informationen nutzen müssen, gibt es auch große Veränderungen bei der Art und Weise, wie Nachrichten dank des Webs erneut bereitgestellt werden.
PR-Mitarbeiter müssen sich um
- Blogs,
- unabhängige Nachrichten-Websites,
- YouTube-Kanäle und
- Podcasts
fast genauso sorgen, wie um regelmäßige Nachrichtenmedien. Sicher, das Publikum ist in den meisten Fällen klein, aber wenn eine Information viral wird, erreicht sie so viele Leute wie eine nationale Nachrichtenorganisation.