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Magazin Marketing

Marketing Trends – Themen im Überblick

Technologien entwickeln sich ständig weiter und es ist eine Herausforderung mit den neuesten Trends up to date zu bleiben. Auch für Marketing & PR bedeutet dies, immer einen Schritt voraus zu sein. Analysen der Marketing Trends zeigen, dass vor allem datengestütztes Marketing an Bedeutung zunehmen wird. Es stehen immer mehr Daten zur Verfügung, die es ermöglichen, das Verhalten und die Vorlieben der Zielgruppen zu analysieren und die Marketingaktionen dahingehend auszurichten.

Marketing Trends © montri - stock.adobe.com
Marketing Trends © montri - stock.adobe.com
Fast alle Unternehmen und Organisationen bereiten sich derzeit auf die Zukunft vor. Sie alle fragen sich, wie die Pandemie, die Energie- und Wirtschaftskrisen, die Kundenbedürfnisse verändern werden und wie die "neue Normalität" aussehen wird. Dabei kristallisieren sich vier Trends, die die Zukunft des Marketings prägen werden:

1. Neue Kundenbedürfnisse

Die Frage, die sich jedes Unternehmen heute mehr denn je stellen sollte, um im Wettbewerb vorne dabei zu sein, ist die Frage nach den Bedürfnissen seiner Kunden, den Customer Needs. Dazu zählen vor allem:

Personalisierte Erlebnisse

Auf dem Weg in die Zukunft werden Unternehmen ihren Kunden immer mehr personalisierte Erlebnisse bieten müssen. Das kann von der Anpassung von Produkten bis hin zur Erfüllung eines bestimmten individuellen Bedarfs reichen. Personalisierung ist der Schlüssel zu einem großartigen Kundenerlebnis (Great Customer Experience). Kunden wollen das Gefühl haben, dass Sie als unverwechselbares Individuum gesehen werden und das Unternehmen ihre Bedürfnisse versteht.

openPR-Tipp: Lesen Sie hier mehr über Personalisierung und Individualisierung im Marketing.

Transparenz

Als Unternehmen wird es von entscheidender Bedeutung sein, auch mit seinen Marketingpraktiken transparent zu sein, um das Vertrauen der potenziellen Kunden zu gewinnen. Die Transparenzpolitik des Unternehmens ist nicht nur für Shareholder wichtig, sondern auch für Kunden, die über Arbeit und Ziele informiert werden wollen. Dabei steht weniger die Frage nach dem „Was“ im Vordergrund, sondern die nach dem „Wie“.

Umweltfreundliches Unternehmen

Trägt das Geschäftsmodell bei, den ökologischen Fußabdruck zu verringern, sind die Bemühungen, es nachhaltig auszurichten, glaubwürdig? Der Grat zwischen „grünem Unternehmen“ und Greenwashing ist schmal und die Kunden reagieren sehr sensibel auf mögliche Täuschungsversuche. Doch Unwahrheit kann teuer werden. Nicht nur durch Geldstrafen, sondern vor allem wegen des Verlustes von Kunden, die zum Wettbewerb abwandern.

openPR-Tipp: Lesen Sie hier mehr über Green Marketing.

Räumliche Kundenbindung (Spatial-Loyality-Marketing)

Wenn die Wachstumsraten sinken, dann sind Erhalt und Sicherung bestehender Geschäftsprozesse in Bezug auf die Wirtschaft „überlebenswichtig“. Preisdumping, um im Wettbewerb die Nase vorne zu haben, wird sich eher kurzfristig als Rohrkrepierer herausstellen. Tradierte Werte wie individuelle und örtliche Kundenansprache, die räumliche Verbundenheit mit dem Zielmarkt, Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region, Unterstützung von Lieferanten und gesellschaftliches Engagement werden Kunden mehr begeistern als einmalige Rabatt- oder Promo-Aktionen.

2. Veränderungen im Einkaufsprozess

Die Erforschung der Marketing-Trends beginnt mit einer Reihe von systemrelevanten Veränderungen, die bereits heute unseren Alltag prägen. Die Corona-Krise hat uns die Anfälligkeit globaler Wertschöpfungsketten vor Augen geführt und Remote-Work ist im Alltagsleben eingekehrt.

Rückkehr zum Dialog

Direkter Dialog ist einer der stärksten Motivatoren für die Kaufentscheidung. So kann es mit einem KI-basierenden Chatbot gelingen, ein persönlicheres und ansprechenderes Kundenerlebnis zu bieten. Instant-Messenger ermöglichen Real-Time-Kommunikation; mit Sprachassistenten und Service-Bots lassen sich „echte“ Gespräche mit Kunden führen (vgl. Conversational Commerce).

Zielgruppen wollen verstanden werden

Der Aufbau einer emotionalen Beziehung beschleunigt den Kaufprozess. Kunden erwarten die Erfüllung eines Bedürfniswunsches beinahe in Echtzeit und ohne komplizierte Vorgänge. Vom Service wird hohe Kompetenz und 24/7-Errreichbarkeit erwartet.

 

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3. Die Bedeutung der Neuen Medien

Das Internet hat die Art und Weise, wie wir kommunizieren, völlig revolutioniert. Wenn man früher ein großes Publikum erreichen wollte, musste man auf traditionelle Kanäle wie Fernsehen, Radio oder Printmedien zurückgreifen.

Ein Trend, der sich fortsetzen wird, ist die Vorliebe für individuelle Einkaufserlebnisse. Dazu wird es neuer Marketingstrategien bedürfen. Es zeigt sich, dass die persönliche Interaktion der Trigger zu neuen Umsätzen sein kann, unabhängig vom Produkt oder der Dienstleistung. Den „Neuen Medien“ kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, sind sie doch viel effektiver und effizienter. Die Marketing-Trends werden von einer Reihe neuer Begrifflichkeiten geprägt sein:

Voice Commerce

Immer mehr Menschen suchen online nach Produkten und Leistungen. Im Voice Commerce sollen Sprachassistenten dazu die möglichst menschlich wirkenden Begleiter sein und das nötige Vertrauen aufbauen. Die Hälfte aller über 18-jährigen nutzt bereits Voice Search (Alexa, Siri, Cortana).

Programmatic Print & Advertising

Programmatic Print und Programmatic Advertising ermöglilchen individualisierte und voll automatisch erstellte Kampagnen mit Druck und online. Mit Smart Templates lassen sich Analysedaten verknüpfen, um bspw. Abbrecher des Kaufprozesses zu reaktivieren und ihnen passende Werbung zu bieten.

Visual Commerce

Vielmehr als bisher wird durch Visual Commerce das Potenzial der Bildsprache im Marketing nutzen müssen. Von 3-D-Produktvisualisierung über visuelle Produktkonfiguration bis zu Augmented Reality. Ein menschliches Gehirn nimmt Bilder mit einer 60.000-fachen schnelleren Geschwindigkeit auf als reine Texte. Die visuellen Stützen, die Marketing entwickelt, verleihen dem „Gebäude“ festen Halt und Widerstandsfähigkeit.

openPR-Tipp: Lesen Sie hier mehr über Augmented Reality im Marketing.

Social Commerce

Social Media © arrow - stock.adobe.com
Social Media © arrow - stock.adobe.com
Nach einer Accenture-Studie kann sich der Umsatz über Social-Media-Plattformen bis 2025 verdreifachen, vor allem weil Kunden die App nicht mehr verlassen müssen. Einen großen Einfluss hat auch das „Social Proofing“, bei der sich potenzielle Kunden an den Kaufentscheidungen der sozialen Gruppe orientieren. Eine Strategie für Social Commerce kann es sein, den Aufbau authentischer Interaktionen mit den anderen Nutzern zu forcieren, um damit langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen (Social Selling).

Discovery Commerce

Discovery Commerce - diese zwei Worte stehen für die Umkehr im Kaufprozess. Nicht mehr die Kunden finden die Produkte, sondern die Produkte selbst finden die künftigen Kunden. Wir können das heute schon beim Scrollen durch einen Social-Media-Feed beobachten, wenn rechts genau jene Produkte auftauchen, nach denen wir schon mal gesucht haben.

Omnichannel-Marketing

Es gilt nicht nur einen Kanal zu bedienen. Marketing stehen eine Reihe von Plattformen zur Verfügung, über die Nachrichten aus dem Unternehmen transportiert werden: Facebook, Instagram, Twitter und Co. Es geht bei Omnichannel-Marketing darum, die Customer Journey einheitlich zu gestalten und auf eine konsistente Markendarstellung auf allen Kanälen zu achten.

Headless Commerce

Für den klassischen Anwender / Entwickler heißt Headless Commerce das, dass Inhalte und Aussehen von Webseiten, Onlineshops und mehr ohne definiertes Backend angepasst werden können. Daten werden zentral und einmal gepflegt und dann passend für die unterschiedlichen Kanäle ausgespielt.

Mobile First und Progressive-Web-Apps (PWA)

Die mobilen Endgeräte sind unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Webseiten müssen heutzutage für mobile Nutzung optimiert sein. Google hat bereits 2020 damit begonnen, die Algorithmen der Suchmaschinen anzupassen und die Seiten zu bevorzugen, die „mobile-friendly“ sind. PWA sind ein neuer Ansatz, mit dem spezielle Browseranwendungen für Mobilgeräte die Funktionalität einer App aufweisen. Damit werden die Vorteile mobiler Apps mit klassischen Webseiten verbunden. Es entsteht ein verbessertes Kundenerlebnis und höheres Kundenengagement.

Verbraucher nutzen bereits jetzt alle verfügbaren Medien von YouTube bis Facebook, von Instagram bis Twitter und Co., um ihre Kaufentscheidungen zu fixieren. Der Mainstream löst sich auf, die Kategorien wie Low-End und High-End sind schwammig und durchlässig geworden. Beispiele:

  • Der Konsument, der aus Kosten- oder emotionalen Gründen auf eine Flugreise verzichtet, leistet sich eine Luxusuhr um mehrere tausend EURO.
  • Menschen, die auf Handwerkskunst und Tradition setzen, begeistern sich in gleichem Ausmaß an KI-gesteuerten Maschinen (Robotern).

4. Die „großen Drei“ des Marketings

Data-Driven-Marketing als Trend © Graf Vishenka - stock.adobe.com
Data-Driven-Marketing als Trend © Graf Vishenka - stock.adobe.com
Big Data, soziale Medien und flexible Fertigung sind die großen drei Blöcke der künftigen Strategien. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass auf individualisierte Designs und Produkte zu setzen, der Erfolgsweg schlechthin sein wird. Quer über alle Branchen hinweg.

Dazu ein Beispiel aus dem Gesundheitssektor: Pharmaunternehmen könnten personalisierte Medikamente auf den Markt bringen, die auf die individuellen Unterschiede (Alter, Geschlecht, Gewicht, Krankengeschichte) abgestimmt sind. So besteht die Möglichkeit unterschiedlicher Behandlungen für gleichartige Erkrankungen.

Marketing-Kernaufgabe: Messung und individuelle Beeinflussung

Marketing steht vor der Herausforderung, die eingesetzten Strategien und Instrumente zu messen und den Konsens zur Geschäftsentwicklung darzustellen. Die Zeit der unpersönlichen Massenmails und -aussendungen ist vorbei. Je früher Unternehmen stattdessen auf gezielte, personalisierte Ansprache einschwenken, desto eher wird der Spam-Briefkasten sich leeren und die Zustimmung der Kunden sich erhöhen.

Je intensiver wir uns mit dem Thema Personalisierung auseinandersetzen, desto stärker kommen wir mit der DSGVO, der Datenschutzgrundverordnung in Berührung. Marketingfachleute werden sich künftig mit dem Thema persönlicher Datenschutz und den rechtlichen Schranken mehr beschäftigen müssen.

Die aktuellen Messmethoden von Online-Aktivitäten (Likes, Clicks, Conversions) sind bei Weitem nicht vollständig und deshalb haben sie wenig Aussagekraft. Untersuchungen haben ergeben, dass etwa die Hälfte des Budgets, das für „Likes“ und „Clicks“ (bspw. Google Ads) zur Verfügung gestellt wird, keine Auswirkungen auf Leads und Conversions haben, also nicht ein Mehr an Unternehmenswerten generieren. Das ist dadurch begründet, dass zwar nach den Mengen und den Zielgruppen gefragt wird, nicht jedoch nach den Gründen für die Zustimmung oder Ablehnung. Doch gerade darin liegt die Herausforderung für Marketing: Weshalb wird ein Produkt, eine Leistung gekauft und wie genau kann dieser Entscheidungsprozess beeinflusst werden? Kurz gesagt: Die digitale Komponente muss in den komplexen Prozess der Kaufentscheidungen eingebunden werden.

 

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6 zentrale Themen im Hinblick auf Marketing

1. Data Driven Content is King

Inhalte zu erstellen ist und bleibt eine Kernaufgabe für Marketing. Künftig können KI-Tools bei der Erstellung helfen, da es damit möglich ist, Content datengestützt zu erstellen, Auswertungen und Feedback zu erhalten.

  • Datengesteuerte Beiträge liefern messbar bessere Rankings.
  • Personalisierte E-Mails und Website-Texte führen zu vermehrten Conversions.
  • Mit A/B-Test steigt die Leistung der Seite.
  • Effektive Keyword-Recherchen und SEO-optimierte Verwendung erhöht die Sichtbarkeit.
  • Optimierte Social-Media-Posts nach dem Omnichannel-Prinzip sorgen für gleichartige Darstellung der Inhalte.
openPR-Tipp: Lesen Sie hier mehr über datenbasierte PR.

2. KI-gestützte Analysen steigern den Marketingerfolg

Mit „von der Suchmaschine zur Vorhersagemaschine“ (prädiktive Analytik) ist das Paradigma gut umschrieben, mit der KI-Tools den Erfolg von Marketing-Kampagnen steigern können. Die Basis ist, dass das System „lernt“ und selbstständig die Ergebnisse verbessert.

  • Analyse dessen, was gut funktioniert und was zu verbessern ist (Ladegeschwindigkeiten und weitere technische Probleme).
  • Erkennen, wann die Besucher der Seite das Interesse verlieren und warum.
  • Mit Lead-Scoring-Verfahren das Profil des idealen Kunden ermitteln.
  • Das Kundenverhalten vorhersagen (welche Produkte / Leistungen) werden nachgefragt und gekauft).
  • Wettbewerbsanalysen und Sammlung von Informationen.
openPR-Tipp: Lesen Sie hier mehr über KI-Trends im Marketing.

3. Muster geben über Kundenwünsche Auskunft und verbessern Werbekampagnen

Mit dem Erkennen der Muster von Besuchern der Website, geht die individuelle Veränderung der Inhalte einher. Je genauer die Vorhersage über das Verhalten ist, desto zielgerichteter kann der Content präsentiert werden.

  • Finden neuer Werbekanäle, die vom Wettbewerb nicht genutzt werden.
  • Mit Pay-per-Click (PPC) und Cost-per-Click (CPC) Targeting und Anzeigenauslieferung optimieren.  

4. Vorhersagen, welche Produkte / Leistungen Kunden kaufen werden

Damit einher gehen die personalisierten Angebote in den Feeds der sozialen Netzwerke (Produktempfehlungen). Es muss allerdings gelingen, die potenziellen Kunden auf der richtigen Plattform und zum richtigen Zeitpunkt zu erreichen. Amazon erzielt ein Drittel seines Umsatzes mit solch zielgerichteten Empfehlungen. Darin liegt auch die Ursache, weshalb manche Unternehmen mehr verkaufen als andere. Die Technik, die hinter solchen „Empfehlungsmaschinen“ steckt, ist äußerst komplex. Schließlich gilt es mehrere Tausend Datensätze in Echtzeit zu überwachen. Allerdings kaufen Kunden zu 80 % dort, wo personalisierte Empfehlungen angeboten werden.

5. Exzellenter Service ist kaufentscheidend

Der Satz verdient noch den Zusatz „… ist aber personalintensiv und deshalb teuer“. Zwischen Kosten und Nutzen kann sich eine Schere auftun, die schnell die Grenzen des Möglichen aufzeigt. Die Lösung: Chatbots, die in Echtzeit kommunizieren und die Kundenbindung verbessern.

  • Funktioniert rund um die Uhr.
  • Hilft dabei, Kunden besser kennenzulernen.
  • Unterstützt Kunden bei der Entscheidungsfindung.
  • Stellt personalisierte und benutzerspezifische Inhalte zur Verfügung.

Aktuell nutzen bereits 59 % aller Unternehmen Chatbots im Marketing und Vertrieb, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein.

6. Augmented (AR) und Virtual Reality (VR) erhöhen den Marketingerfolg

Kunden sollen und werden die Möglichkeit erhalten, ihre Produkte bereits vor dem Kauf anzupassen, z. B. Farben oder der Schnitt von Kleidungsstücken, die Konfiguration der neuen Familienkutsche oder das Golf-Set, welches passgenau auf die physischen Bedürfnisse des Kunden abgestimmt ist.

Mit gezielten Videos auf YouTube über Anpassungs- und Gebrauchsmöglichkeiten kann die Verweildauer und Markentreue erhöht werden. Im besten Fall sind damit auch Werbeeinnahmen zu generieren.

  • Verbesserung der Kundeninteraktion
  • Steuerung des Online-Managements
  • Erhöhung des Gesamterlebnisses
  • Generierung eines einzigartigen Erlebnisses in Präsenzstores und Geschäften

Marketing 2023 © redpixel - stock.adobe.com
Marketing 2023 © redpixel - stock.adobe.com
Über allen Marketing-Trends stehen die Notwendigkeiten von Erfolgskontrolle und Steuerung. Erfolge werden in Echtzeit gemessen, Entscheidungen faktenbasiert getroffen. Dass dabei KI aufgrund der Unmenge der auszuwertenden Daten eine tragende Rolle spielt, ist nicht wegzudiskutieren. Das Bauchgefühl wird durch Daten in Echtzeit, durch komplexe Berechnungen und aussagekräftige Auswertungen ersetzt.
Marketingmaßnahmen werden über Kampagnen und Kanäle hinweg gemessen und ausgewertet. Das übergeordnete Ziel, die Verbesserung des ROI, ist Trigger für den idealen Marketingmix.

Kennzeichnend wird die rasante Entwicklung der Technologie sein. Dennoch wächst vielleicht noch im Verborgenen eine kleine Pflanze, die dafürsteht, dass Marketing sich mehr den Menschen zuwendet und nicht allein auf die Segnungen von künstlicher Intelligenz und massenhafter Auswertung von riesigen Datenmengen basiert.

Jedes Jahr ist das Jahr des Kunden. Wir erleben einen massiven Wandel in der Auffassung, was Marketing eigentlich ist. Es geht zwar immer noch darum, Menschen davon zu überzeugen, bei diesem Unternehmen zu kaufen oder mit ihm zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig verlagern sich die Prioritäten. Künftig werden es die fantastischen und individualisierten Kundenerlebnisse sein, die Menschen dazu bringen, immer wieder zu kommen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es wiederum die Menschen in den Unternehmen sind, die dafür verantwortlich zeichnen. Deshalb ist auch ein übergeordneter Marketing-Trend der Aufbau einer positiven Unternehmenskultur.

 

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