Am 31. März endet die Jagdsaison 2013/2014. Im abgelaufenen Jahr wurden in Deutschland jeden Tag über 20.000 Tiere meist von Freizeitjägern erschossen - nach den Berechnungen*) von Wildtierschutz Deutschland insgesamt etwa sieben bis acht Millionen Tiere. Darunter etwa drei Millionen Vögel, zwei Millionen Rehe, Wildschweine und Hirsche, eine Millionen Füchse, Dachse, Waschbären und andere Beutegreifer inklusive etwa 200 bis 300 Tausend Katzen.
Auf der Streckenliste stehen ferner seltene Arten wie Rebhühner, Baummarder und Waldschnepfen, der in …
Andr Hölscher hat es geschafft: Seine beiden landwirtschaftlichen Grundstücke im Münsterland mit insgesamt 10 Hektar Fläche sind mit Beginn des neuen Jagdjahres am 1.4.2014 jagdfrei.
Andr Hölscher ist als Comedian alias "Bauer Heinrich Schulte-Brömmelkamp" bekannt. Presse und Fernsehen haben immer wieder über sein Engagement gegen die Jagd auf seinem Grundstück berichtet.
Am 7. März 2014 erhielt der 39-jährige Ladberger den Bescheid der Unteren Jagdbehörde des Kreises Steinfurt. "Gleich nach Bekanntwerden des Urteils des Europäischen Gerichtshofs …
Der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen will über seine vermeintliche Eigenschaft als "Tierschutzverein" ein Verbandsklagerecht beim Land NRW erstreiten, um bei Belangen des Tierschutzes (also zum Beispiel bei der Einschränkung des Jagdrechts) stärker einbezogen zu werden. Begründet wird das damit, dass Jagd und Tierschutz kein Widerspruch seien. So nachzulesen auf der Webseite des Verbandes.
Dazu Lovis Kauertz, Vorsitzender von Wildtierschutz Deutschland:
"Tierschutz bedeutet Tiere zu schützen, davor, dass ihnen Schmerzen, Leid oder Schaden …
"Jagd verboten", titelt die Rheinpfalz / Westricher Rundschau am 8.3.2014 und berichtet, dass das gut 25 Hektar große Grundstück von Margot Scheibe in Hohenöllern / Rheinland-Pfalz ab dem 1. April 2014 offiziell jagdfrei ist. "Die Untere Jagdbehörde bei der Kreisverwaltung hat ihrem Antrag entsprochen, ihr Grundstück als befriedet einzustufen", so die Zeitung.
Damit wurde für Frau Scheibe und die auf ihrem Grund lebenden Tiere ein großer Erfolg errungen!
Margot Scheibe, die vor Jahrzehnten selbst Jägerin gewesen war, ist seit vielen Jahren überzeugte …
Um die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest aus Osteuropa nach Deutschland zu verhindern, startet das Bundeslandwirtschaftsministerium am Montag eine Aufklärungskampagne. Till Backhaus, SPD-Landwirtschaftsminister in Mecklenburg-Vorpommern, will darüber hinaus die Jagd in seinem Bundesland intensivieren. Dazu Lovis Kauertz, Wildtierschutz Deutschland:
"Wir halten die jagdlichen Pläne des Landwirtschaftsministers in Mecklenburg-Vorpommern für reinen Aktionismus, der das mögliche Seuchenproblem allenfalls verschlimmert. Auf der Jahresversammlung …
"Wir sind hier, um zu zeigen, wie wichtig uns diese Freizeitbeschäftigung, diese Passion, diese Lebenseinstellung ist." Dieses Zitat des Vorstandsmitglieds des Deutschen Jagdverbandes, Hoffmann, offenbart, worum es bei der Jagd geht. Es geht den Jägern nicht um die Regulierung von Wildtierbeständen, es geht nicht darum die Artenvielfalt zu erhalten und es geht schon gar nicht um Naturschutz oder gar Tierschutz - es geht einfach darum, sich in seiner Freizeitbeschäftigung nicht einschränken zu lassen.
Alles andere hält einer wissenschaftlichen Überprüfung …
Gau-Algesheim - 10. Februar 2014 Der Deutsche Jagdverband ruft seine Kleintierjäger zur verstärkten Fallenjagd auf Waschbär und Marderhund auf. Dabei suggeriert der Verband der Öffentlichkeit, der Waschbär stelle die größte akute Gefahr für das Fortbestehen von Sumpfschildkröte und Graureiher in Deutschland dar !
"Seit Jahren diskreditiert der Deutsche Jagdverband eingewanderte Arten wie Waschbär und Marderhund. Der Jagdverband scheint in diesen seit langem in Deutschland heimischen Tieren lediglich Schädlinge zu sehen. Ein ernstzunehmendes …
… Schonzeit für Füchse vom 15. Januar bis 15. August hat das Saarland in Deutschland Pilot-Charakter.
Auf der anderen Seite ist nicht nachvollziehbar, warum Marderhund, Waschbär und weitere Beutegreifer überhaupt und dann auch noch ganzjährig ohne Schonung nachgestellt werden darf und warum Jagdhunde nach wie vor an lebenden Enten und an Füchsen ausgebildet werden dürfen.
Schon Ende der 1980er, Anfang der 90er Jahre gab es im Saarland einen großräumigen von Kleintierjägern initiierten Feldversuch mit dem Ziel Fasan, Rebhuhn und Feldhase zu retten. …
… wird oder beim Schmelzen von Schokolade mithilfe eines aus Alufolie gebastelten Sonnenkochers. Zusätzlich geben die Pädagogen der Deutschen Umwelt-Aktion allen Schülern Tipps und Tricks auf den Weg, wie sie zu Hause Strom sparen. Als Hausaufgabe können sie mit ihren Eltern Jagd auf Stromfresser machen.
Für die Stadtwerke Stuttgart ist das Projekt ein Baustein ihres Einsatzes für die Energiewende. „Als Stadtwerk wollen wir informieren – gerade auch die Generation von morgen. Das Energieprojekt eignet sich sehr gut dazu. Die Kinder lernen spielerisch, …
… Bodenbelastungen und auch zu Problemen mit der Beseitigung der auf Schießstätten anfallenden Abfallstoffe kommen.
Dies betrifft sowohl die Schießstände für den Kugelschuss als auch die Wurfscheibenanlagen, auf denen mit Bleischrot geschossen wird. Die Jagd- und Sportschützenverbände, die Schießstandbetreiber und auch die Genehmigungsbehörden sehen sich hier neuen Anforderungen ausgesetzt.
Bundesweit stehen die Betreiber ziviler Schießstätten deshalb vor der Herausforderung, Maßnahmen zu treffen, mit denen der Betrieb einer Schießstätte umweltverträglicher …
… Feierlichkeiten mit einer Ruder-Regatta um die nationale Meisterschaft eröffnet.
Noch am vergangenen Freitag war aus dem Tourismus-Büro in der Insel-Hauptstadt zu vernehmen, dass sich eine Blamage ankündigt, weil im Gegensatz zu allen Vorjahren im Jahr 2013 noch keine Grindwaljagd für das Frischfleisch-Angebot der Meeressäuger stattgefunden hat.
Am Sonntag war es dann aber doch soweit. In einer abgelegenen Bucht im Norden der Inselgruppe wurden 125 Wale zusammen getrieben. Dem Massaker fielen überwiegend Walkühe, Kälber und ungeborene Walbabys zum …
Mit besonders harten Bandagen wird die Auseinandersetzung um die Fuchsjagd derzeit im Saarland geführt: Dort gilt seit 2010 eine sechsmonatige Schonzeit für Füchse. Vielen Jägern ist selbst dieser vorübergehende Schutz ihres Beutekonkurrenten Reineke ein Dorn im Auge. Sie argumentieren, Füchse hätten sich seit Einführung der Jagdruhe stark vermehrt, wodurch nun vermehrt die Räude auftrete.
Allerdings gibt es weder für die behauptete Zunahme der Fuchspopulation noch für eine eventuelle Ausbreitung der Räude überhaupt belastbare Daten. Die Anhaltspunkte, …
An diesem Wochenende veranstaltet die Jagdgenossenschaft des rheinhessischen Ockenheim im Landkreis Mainz-Bingen (Rheinland-Pfalz) eine "größere Kaninchenbejagung". Im lokalen Amtsblatt wird die Bevölkerung um Verständnis gebeten, da auch in den Abend- und Nachtstunden gejagt werde.
Wildtierschutz Deutschland hat hierzu bei der zuständigen Unteren Jagdbehörde in Ingelheim und der Oberen Jagdbehörde in Neustadt /Weinstraße nachgefragt. Schließlich findet diese Jagd während einer Zeit statt, in welcher viele Tiere noch ihrem Brutgeschäft oder der …
Das Jagdjahr beginnt am 1. April - aber was jagt der gewöhnliche Jagdscheinbesitzer eigentlich im April? Der Feldhase zieht seine ersten Jungen auf, Jungfüchse verweilen noch in ihrem Bau, Vögel bauen ihre Nester. Obwohl die Natur jetzt alle Ruhe verdient hätte, gibt es immer noch Jäger, welche kleinen und großen Wildtieren nachstellen.
Im ersten Monat des Jagdjahres sind das vor allen Dingen Kaninchen, für manch selbsternannten "Artenschützer" auch Füchse. Beide Tierarten dürfen in weiten Teilen der Republik ganzjährig bejagt werden. Davon ausgenommen …
… aus Herzogenrath die Fels- und Höhlenmalereien in Nordostaustralien als einzigartiges kulturelles Erbe für künftige Generationen zu bewahren. Die „Felskunst“ („rock art“) erzählt die Geschichte der Bulwai-Vorfahren, in der es oft um Geburt und Tod, die Jagd oder den Kontakt mit den ersten weißen Siedlern geht.
Ein Dokumentarfilm, der in Koproduktion mit dem Kultursender 3sat erstellt wurde, beleuchtet die Situation der australischen Ureinwohner: Die sprechenden Felsen der Aborigines.
Großflächige Laserreinigung des Parlamentsgebäudes in Ontario/Kanada
Am …
Die vom Forstministerium Rheinland-Pfalz unter Leitung von Ulrike Höfken zum Sommer geplante Änderung der Landesjagdverordnung sieht unter anderem die Abschaffung der Schonzeit für Wildschweine vor - bereits seit 2002 ist diese durch eine Verwaltungsanordnung ausgesetzt. Begründet wird diese Maßnahme damit effizienter jagen zu können, Schäden in der Landwirtschaft zu reduzieren und mehr zum Tierschutz beizutragen.
Dazu erklärt Wildtierschutz Deutschland:
"Bereits mit dem seit 2002 erstmals in Rheinland-Pfalz angewandten Bejagungskonzept für Wildschweine …
Die in diesem Sommer geplante Änderung der Landesjagdverordnung des Mainzer Landwirtschaftsministeriums sieht gemäß Aussagen der rheinland-pfälzischen Ministerin Ulrike Höfken eine Jagd vor, die "umwelt-, tier- und artenschutzgerechter" sein soll. Ferner soll durch eine Konsolidierung von Jagdzeiten eine effektivere und fehlerfreiere Jagd ermöglicht werden.
Es sind u.a. folgende Änderungen vorgesehen:
Für Rehe und Hirsche soll eine einheitliche Jagdzeit vom 1. August bis 31. Januar gelten. Ausnahmen gibt es für Jungtiere und für Rehböcke, die bereits …
Begründung:
Schon die Tatsache, dass hochentwickelte Tiere lediglich als "Ressourcen", also als Rohstoffe bezeichnet werden, entlarvt des Jägers Verhältnis zur Natur. Natur- und Artenschutz sind meines Erachtens nichts als ein Vorwand für die Jagd. Ja, es gibt Projekte, bei welchen Jägern zum Erhalt und zur Schaffung von Lebensraum für wohl bemerkt jagdbare Arten beitragen, aber wie viele Jäger gibt es, die als Landnutzer Lebensräume und Lebensgemeinschaften zerstören? Wenn Sie ein Glas Wasser in einen 20-Liter-Eimer kippen, haben Sie in etwa das …
… 3.000 bis 5.000 Wildkatzen. Hauptlebensräume sind die geschlossenen Waldgebiete von Eifel, Hunsrück, Pfälzer Wald und Taunus, das Hessische Bergland, Spessart und Harz. Nach Schätzungen von Wildtierschutz Deutschland kommen jährlich bis zu zehn Prozent der geschützten Tiere durch die Jagd um.
Möglich macht das der Jagdschutzparagraf im deutschen Jagdrecht. Dieser ermöglicht den Abschuss von Katzen, wenn diese nur wenige hundert Meter von bewohntem Gebiet entfernt sind. "Jedes Jahr werden in Deutschland vermutlich weit über 200.000 Katzen durch Jäger …
… deren Rotorblätter in vielen Fällen den Lebensraum der geschützten Arten erst gar nicht erreichten, wie im Übrigen eine jüngst veröffentlichte Studie zum Vogelschutzgebiet „Hellwegbörde“ zeige. Windenergieanlagen seien jedenfalls im Vergleich zu anderen Risiken (Verkehrsverluste, illegale Jagd in den Überwinterungsgebieten) nur zu einem äußerst marginalen Teil für Eingriffe in die vorhandenen Populationen verantwortlich zu machen. Nach Hochrechnungen des Verwaltungsgerichts Minden beträgt für den Rotmilan das Risiko, in NRW an einer Windenergieanlage …
Von Jägern und Jagdverbänden ist derzeit einmal mehr zu hören, dass die Räude insbesondere in süddeutschen Fuchsbeständen um sich greife. Angeblich müsse man Füchse noch intensiver bejagen, um eine weitere Ausbreitung der Infektion zu unterbinden.
Kein Grund für die Fuchsverfolgung
Dabei wird geflissentlich übergangen, dass es derzeit überhaupt keine belastbaren Zahlen über den Verbreitungsgrad der Räude gibt - für die Behauptung, die Räudefälle hätten zugenommen, gibt es also keinen Beleg. Weit schwerer wiegt noch, dass die Jagd zur Bekämpfung …
Derzeit hört und liest man immer wieder, dass es zu viele Wildschweine gäbe. In einem Beitrag des SWR vom 18.10.2012 bezeichnen Jäger und Landwirte die Wildschweinzunahme als dramatisch und plädieren für eine weitere Verschärfung der Jagd auf das so genannte Schwarzwild. Insbesondere durch großflächige, revierübergreifende Bewegungsjagden mit Dutzenden von Jägern, Treibern und Hunden. Den Tieren soll weiterhin ganzjährig - also ohne jegliche Schonzeit - der Garaus gemacht werden. Gefördert und gefordert wird dieses Szenario auch seitens des Ministeriums …
… mindestens drei der fünf folgenden Kriterien erfüllt:
• Biologischer Anbau zertifiziert nach EG Ökoverordnung (Bio-Siegel) oder höherwertig (Bioland, Demeter, Naturland)
• Regionale Herstellung von Produzenten aus Umkreis von maximal 100 km
• Saisonale Verarbeitung
• Vegetarisch
• Wild aus heimischer Jagd / Fisch aus Wildfang / Beeren aus Wildsammlung / Streuobst
Der so genannte „Veggieday“ ist ebenfalls Bestandteil des Projekts, da fleischlose Kost zur Reduzierung klimaschädlicher Methangase beiträgt.
Jedes „Klima-Hotel“ kann individuell entscheiden, …
… Ende diesen Jahres an der kanadischen Botschaft in Berlin medienwirksam übergeben werden sollen.
Jedes Jahr ziehen schwangere Sattelrobbenmütter an die Küsten Kanadas um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Genauso pünktlich unterstützt die Kanadische Regierung jedes Jahr die Robbenjagd. Das Fleisch der Tiere wird durch die ansässigen Fischer verarbeitet, ihr Pelze auf dem internationalen Markt verkauft.
Die Preise für Robbenpelze sind in den letzten Jahren stark stagniert. Russland, mit 95% Marktanteil bisher größter Importeur kanadischer Robbenfelle, …
Münster, 12. September 2012. In der Region Piemont wurde die Jagd für ein Jahr ausgesetzt. Geklagt hatte unter anderem die Liga für die Abschaffung der Jagd und die Stiftung Pro Natura. Als Gründe werden gesetzlich nicht geregelte Jagdzeiten und handwerkliche Fehler in der Verwaltung angege- ben. Dadurch existiere kein Schutz der Tierpopulation. Der Streit um die Jagd schwelt schon seit längerem. Nachdem im Frühjahr ein Referendum für die Abschaffung der Jagd scheiterte, haben die Jagdgegner nun den gerichtlichen Weg beschritten.
Die regionalen …
Ein heißes Eisen ist derzeit die im Koalitionsvertrag von NRW geregelte Vereinbarung zur Reformierung des antiquierten Jagdgesetzes. Obwohl der zuständige Umweltminister Remmel (B90/Die Grünen) noch gar keine konkreten Pläne zur Novellierung vorgelegt hat, laufen Jäger seit geraumer Zeit Sturm gegen alles, was ihre vermeintlichen Rechte im Umgang mit wildlebenden Tieren nur ansatzweise einschränken könnte. Am 22. September findet vor dem Düsseldorfer Landtag ab 11h00 sowohl eine Großkundgebung von Jägern als auch eine Gegendemo von Tierfreunden statt. …
… verbessern, sind die afrikanischen und asiatischen Nashorn-Länder ausdrücklich aufgerufen, sich der Initiative Indonesiens anzuschließen. Denn auch die beiden afrikanischen Nashornarten sind stark bedroht. Ziel der indonesischen Initiative ist es, den illegalen Handel und die Jagd, insbesondere in Bezug auf die charakteristischen Hörner, durch Abschreckung und Strafdurchsetzung unter Kontrolle zu bringen. Zugleich soll das Bestandswachstum angeregt werden. Dazu werden in Indonesien isoliert lebende Nashörner in speziell ausgewiesene Schutzgebiete gebracht, …
In einem aktuellen Positionspapier zur Fallenjagd spricht der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) in diesem Zusammenhang von "Nutzung natürlicher Ressourcen".
Widerspruch zur Fallenjagd kommt inzwischen nicht nur vom Deutschen Tierschutzverband und von ökologischen Jagdgruppierungen, auch viele Natur- und Umweltschutzverbände, darunter NABU und BUND distanzieren sich von der Erfordernis der Fallenjagd. "Zielgruppe" dieser heftig umstrittenen Jagdmethode sind meist nachtaktive Beutegreifer wie Waschbär, Marderhund, Dachs und Fuchs. Wissenschaftler …
Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) bekräftigte kürzlich mit einem Eckpunktepapier sein Festhalten an der umstrittenen Fallenjagd. In einer ersten Kontra-Position legte Wildtierschutz Deutschland bereits dar, dass die Fallenjagd und generell die Jagd auf Beutegreifer wie Marder, Waschbär, Fuchs und Dachs keineswegs zum Artenschutz beiträgt. So unter anderem nachzulesen in einer Forschungsarbeit von Langgemach/Bellebaum (Prädation und der Schutz bodenbrütender Vogelarten in Deutschland, 2005).
Der DJV argumentiert, dass er mittels der Fallenjagd …
Nach Auskunft von Wildtierschutz Deutschland werden hierzulande im Rahmen der Jagdausübung jedes Jahr über eine Millionen Beutegreifer getötet, viele durch den Einsatz von Fallen. Der von Jägern immer wieder beschworene Nutzen für die Artenvielfalt ist nicht gegeben. Selbst eine vom Deutschen Jagdschutzverband (DJV) als vermeintliche Argumentation für die Fallenjagd zitierte Studie von Bellebaum/Langgemach konstatiert, dass beispielsweise die Ausbreitung von Marderhund und Waschbär durch die Jagd nicht einmal ansatzweise verhindert oder verlangsamt …
Dieser Tage las und hörte man viel über die kontinuierlich rückläufigen Hasenbestände in Deutschland. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) spricht von einem Restbestand von gerade mal 350.000 Hasen, eine Hochrechnung des Deutschen Jagdschutzverbandes dagegen kommt auf 4 Millionen Feldhasen. Einig ist man sich dahingehend, dass die Hasenpopulation rückläufig ist und die Hauptursache des Rückgangs in der Veränderung der Lebensräume durch die Landwirtschaft liegt.
Wildtierschutz Deutschland hat nun die Hasenbestände anhand von Jagdstrecken, …
Der European Biodiversity Summit zeigt den Weg zur ressourceneffizienten Wirtschaft.
München/Bonn, 3. April 2012: Laut einer kürzlich erschienenen Studie der Gaia-Stiftung in London gefährdet ein weltweites Gerangel um Land und Rohstoffe die letzten intakten Ökosysteme. Angetrieben durch Investitionen in Milliardenhöhe, werden nicht nur Landschaften, sondern auch globale Süßwasserreserven und Traditionen zerstört. Wie Unternehmen an diese Herausforderungen herangehen und nachhaltig von den Leistungen, die intakte Ökosysteme bereitstellen, pr…
In Deutschland werden Jahr für Jahr etwa vier Millionen Vögel im Rahmen der Jagdausübung getötet. Diese Zahl weist Wildtierschutz Deutschland e.V. für das Jagdjahr 2010/2011 aus.
Während eine vom Deutschen Jagdschutzverband veröffentlichte Jagdstrecke lediglich gemeldete Abschüsse von Fasanen, Enten, Gänsen und Tauben, darüber hinaus selten gewordenen Rebhühnern und Waldschnepfen ausweist (insgesamt 1.516.446 Vögel), umfassen die Zahlen von Wildtierschutz Deutschland auch die hohe Dunkelziffer verendeter und nicht gemeldeter Tiere sowie nicht …
… Antworten finden.
Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Rettungsnetz für die Wildkatze“, werden auch die potenziellen Wildkatzenlebensräume im Nordschwarzwald/Landkreis Calw grundlegend erforscht. Dank tatkräftiger Unterstützung des Kreisforstamtes Calw sind viele haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus Forst, Jagd und Naturschutz seit Anfang März der Wildkatze auf der Spur. Hierzu werden sogenannte Lockstöcke in den Waldboden eingebracht – raue, mit Baldrian besprühte Holzstöcke, an denen sich die Wildkatzen reiben und dabei Haare hinterlassen. …
… beziehen wir in Mitteleuropa unser Wissen über Haie doch ausschließlich über die Medien. Kaum jemand weiß, dass den 6 Menschen, die durchschnittlich bedauerlicherweise jährlich bei Haiunfällen zu Tode kommen, 150 bis 200 Millionen durch Menschen getötete Haie gegenüberstehen.
Die Jagd nach Haiflossen (beim „Finning“ geht es gar nicht um den Hai - der wird, nach Abtrennung der Flossen, lebendig, bewegungsunfähig und damit todgeweiht wieder ins Meer zurückgeworfen) hat einen Industriezweig mit mafiaähnlichen Strukturen auf den Plan gerufen, die Gewinnspanne …
… Wildbestände viel zu hoch sind, um artenreiche Mischwälder zu erzielen. Erst wenn der Waldnachwuchs der Reichweite hungriger Rehe entwachsen ist, werden die Zäune wieder entfernt. Dies dauert je nach Baumart und Wildart bis zu 20 Jahre“, erläutert Ohnesorge. Die Jagd sei deshalb unerlässlich und müsse intensiviert werden, um Wälder fit für den Klimawandel zu machen.
Neuanpflanzung von Nadelbäumen rückläufig
Bei Nadelbäumen gibt es nach Ansicht der AGR in den nächsten Jahren allerdings erheblichen Pflanzbedarf. Ohnesorge macht deutlich: „Wir befürworten die …
Minister Remmel plant, das Jagdgesetz NRW zu reformieren und wird dafür von den Jagdgenossen landesweit kritisiert.
Geplante Änderungen:
1. Kürzung der jagdbaren Arten
2. Verbot einiger Jagdarten, speziell der Fallenjagd
3. Verbot der Hundeausbildung an lebenden Tieren
Wieso aber stellen sich die deutschen Jäger quer, wenn unsere Politik endlich einmal tierschutzverbessernde Maßnahmen ankündigt? Sind es doch gerade die Jäger, die sich nur zu gern in der Öffentlichkeit als vorgebliche Naturschützer hinstellen. Wenn die Liste der „jagdbaren Arten“ …
… mit Dag Frommhold, dem Betreiber der größten deutschen Internetseite über den Fuchs und 70 unterstützenden Organisationen die Initiative "Schonzeit für Füchse" ins Leben gerufen hat, widerspricht der Argumentation der Jäger vehement.
Ohne Bejagung - das zeigen Studien in jagdfreien Gebieten - wächst der Bestand der Füchse keineswegs ins Unermessliche. Innerhalb ungestörter stabiler Familienstrukturen vermehren sich wesentlich weniger geschlechtsreife Fähen, und die Anzahl der Welpen pro Wurf ist geringer. Die Anzahl der Füchse in einem Revier wird …
2011 sind mindestens 40 Menschen in Deutschland durch Jagdwaffen getötet geworden, etwa 800 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.
Eine zentrale Erfassung aller tödlichen Jagdunfälle und Strafdelikte mit Jagdwaffen gibt es in Deutschland nicht. Während Jagdverbände gerne ausschließlich die Anzahl der Toten durch Jagdunfälle veröffentlichen, erfasst die Initiative "Abschaffung der Jagd" sämtliche Opfer, die in Deutschland durch eine Jagdwaffe umkommen. Dazu ist ein Pressedienst eingerichtet, der sämtliche Beiträge deutscher Medien entsprechend …
… Windhuk/ Namibia
„Großkatzenschutz und -forschung in Namibia gemeinsam mit der einheimischen Bevölkerung“
Kristina Killians Einsatz gilt dem langfristigen und nachhaltigen Schutz des Großkatzenbestands
– v. a. des afrikanischen Leoparden – im Khoma Hochland Namibias. Durch illegale Jagd, Krankheiten und Umweltveränderungen sind die Tiere immer stärker bedroht. Kristina Killian erlangt durch die Sammlung und Auswertung wissenschaftlicher Daten neue Erkenntnisse für den Artenschutz. Die lokale, junge Bevölkerung integriert sie durch ein Bildungsprogramm, …
Die unermüdliche Öffentlichkeitsarbeit von Wildtierschutz Deutschland zeigt Wirkung - mit zahlreichen Erwähnungen in der regionalen und bundesweiten Presse. In den ersten sechs Wochen des Jahres konnte der deutschlandweit agierende Verein zahlreiche jagdkritische Artikel lancieren oder inhaltlich dazu beitragen.
Im Januar und Februar beherrschten zwei Themen die jagdkritischen Medien: das Unvermögen der Jäger durch jagdliche Mittel den Wildschweinbestand im Zaum zu halten und das massenhafte Töten eines der nützlichsten Tiere unserer Fauna - …
Die sechs vor einer Woche im Norden Berlins aufgefundenen verwaisten Wildschweinbabys haben Namen: Die Mädels heißen Nasty, Diva und Pünktchen, die Jungs Borstel, Moses und Turbo.
Die inzwischen 10 Tage alten Frischlinge, die ihre Mutter möglicherweise durch die Jagd verloren haben, sind inzwischen wohl auf. Dank der Wildtierauffangstation Lehnitz bei Oranienburg werden sie mit Ferkelaufzuchtmilch und Brei aufgepäppelt und haben auch schon eine Zukunftsaussicht: da die nun handzahmen Borstentiere kaum noch ausgewildert werden könnten, finden sie …
Hört man sich beim Deutschen Jagdschutzverband (DJV) und in Hegegemeinschaften um, so erfährt man, dass die Jagd erforderlich sei, um Wildtierbestände zu regulieren - schließlich gebe es ja keine großen Raubtiere mehr. In der aufgeräumten Kulturlandschaft müsse man zudem durch die Bejagung von Fuchs, Dachs und Krähe für ökologisches Gleichgewicht sorgen. Schädlinge, die den Wald verbeißen und Äcker umwühlen, müssten dezimiert werden, um Schäden von Dritten abzuwenden.
Befragt man den Deutschen Naturschutzring (DNR), in welchem auch die großen …
Als ein wesentliches Argument für die Jagd wird immer wieder der Schutz vor Schäden an land- oder forstwirtschaftlichen Flächen und auch in der Binnenfischerei vorgegeben. Hauptverursacher seien das Rehwild im Wald, das Schwarzwild auf den Äckern und Kormorane an den Binnengewässern.
Um das Schadenproblem - welches übrigens niemand genau quantifizieren kann - in den Griff zu bekommen, braucht es keine intensive Bejagung rund ums Jahr. Diese ist nach Meinung von Wildtierschutz Deutschland auch nicht zielführend: Trotz - manche Kritiker sagen …
… - keiner will sie haben, der Wildtierpark nicht, NABU nicht, Förster nicht, dem Jäger will man sie nicht geben: "kein Interesse" - "die sind doch eine Plage" - "werfen Sie die an die Wand".
Nach Auskunft von Inge K. fand am Tage zuvor eine Jagd in der Nähe des Reiterhofes statt. Vermutlich ist die führende Bache dabei umgekommen. "Eine echte Schweinerei", sagt Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland. "Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, dass das Tier durch Hunde von den Jungtieren getrennt wurde, ansonsten würde eine Wildschweinmutter ihre …
… vielerorts sogenannte "Fuchswochen" veranstaltet, bei denen revierübergreifend versucht wird, so viele Füchse wie irgend möglich zu töten. Um diese erbarmungslose Verfolgung unseres letzten größeren Beutegreifers zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd sei "notwendig", weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen.
Fuchsbestände müssen nicht "reguliert" werden
Die 2011 gegründete Initiative "Schonzeit für Füchse", der bereits über 70 Organisationen aus dem gesamten Bundesgebiet angehören, widerspricht dieser Behauptung vehement: …
Verfolgt man die Presse und sonstige Verlautbarungen aus Jagdkreisen hat man schnell den Eindruck, dass es kaum noch Wildtiere gibt - Schädlinge scheinen an deren Stelle getreten zu sein.
So wird als wesentliches Argument für die Jagd und für die Rücknahme von Schonzeiten immer wieder der Schutz vor Schäden an land- oder forstwirtschaftlichen Flächen und auch in der Binnenfischerei vorgegeben. Die Jägerei soll uns vor Seuchen bewahren und in der aufgeräumten Landschaft für ökologisches Gleichgewicht sorgen.
Wer in unserer Natur als Schädling diffamiert …
In Nordrhein-Westfalen gehen Jäger auf die Barrikaden. Anlass ist die längst fällige Novellierung des Landesjagdrechts. Jochen Borchert, ehemaliger Landwirtschaftsminister, heute Präsident des Landesjagdverbandes NRW, sieht den "gesellschaftlichen Konsens auf dem Gebiet des Jagdrechts" gefährdet. Sein Jagdverband ist gegen eine Änderung des Gesetzes, welches sich seit langer Zeit "bewährt" habe.
Das seit über 60 Jahren nahezu unveränderte Jagdrecht bedarf dringend einer Modernisierung. Insbesondere aus ökologischer Sicht und aus der Sicht des Tierschutzes …