… auch im Laufe ihres Lebens an ihre Umwelt anpassen – durch Lernen. Genau das ist für viele Lebewesen, uns Menschen eingeschlossen, ein überlebenswichtiger Prozess.Knifflig wird es, wenn die Anpassung an eine gefährliche Umwelt erfolgen muss, etwa bei der Jagd auf besonders wehrhafte Beutetiere. „In solchen Fällen ist das Lernen durch Erkunden ein ernstes Risiko für das Überleben des Jungtiers“, weiß Dharanish Rajendra. Er ist Doktorand bei Chaitanya Gokhale, Professor für Theoretische Evolutionsbiologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg …
… unterschied.Lebensbedingungen prägen FressverhaltenDie Forschenden führen diese Unterschiede auf die sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen der Tiere in den jeweiligen Jahrzehnten und Regionen zurück. In den 1960er- und 1970er-Jahren standen Seehunde im Kattegat unter starkem Jagd- und Nutzungsdruck, zudem veränderten sich Fischbestände durch intensive Fischerei. Im Wattenmeer hingegen griffen ab den 1980er-Jahren zunehmend Schutzmaßnahmen, wodurch sich Bestände und Lebensräume stabilisierten. Die Seehunde reagierten offenbar flexibel auf diese …
… People and Nature veröffentlicht.Für die Untersuchung führten die Forschenden 38 Interviews in fünf Schutzgebieten des europaweiten Natura-2000-Netzwerks durch. Sie befragten Menschen, die dort wohnen, zu Besuch sind oder arbeiten – in der Land- oder Forstwirtschaft, der Jagd oder dem Naturschutz. „Wir wollten wissen, wie Menschen ihre persönliche Beziehung zur Natur wahrnehmen und wie Schutzgebiete diese Verbindung prägen“, erklärt Erstautorin Dr. Marion Jay vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen. „Die …
… einer rapiden Entwaldung und Waldfragmentierung mit einem Verlust von 3 bis 6 Millionen Hektar pro Jahr in den letzten zwei Jahrzehnten. Ein grosser Teil der heutigen Tropenwälder besteht daher aus vom Menschen veränderten Landschaften, die lokalen Belastungen wie Abholzung, Jagd und Bränden ausgesetzt sind. Die anthropogene Veränderung der Landschaft kann zur Zunahme einiger weniger Arten und zum Verlust vieler Arten führen.In einer neuen Studie zeigt ein internationales Team mit Beteiligung von Dr. Bruno X. Pinho vom Institut für Pflanzenwissenschaften …
"Mach' mit bei der Jagd nach E-Schrott- rette, recycle und belebe", lautet das Motto des diesjährigen E-Waste-Day am 14. Oktober.
Dieser Tag konzentriert sich auf ungenutzte Elektrogeräte, die Verbraucher*innen in ihren Haushalten aufbewahren, ohne sich bewusst zu sein, dass diese Gegenstände wertvolle Materialien zur Wiederverwertung enthalten. Zum Elektroschrott gehören Großgeräte wie Kühlschrank und Mikrowelle, aber auch Kleingeräte wie Mobiltelefone und LED- und Energiesparlampen. Letztere dürfen nicht über den Hausmüll entsorgt werden, da sie …
… weltweit eine bedeutende Todesursache für Vögel sind.2. Bedrohung der Eulenpopulation: Die nahegelegenen Wälder sind wichtige Lebensräume für Eulenarten wie den Kauz. Diese nachtaktiven Vögel sind besonders anfällig für Kollisionen mit den Rotorblättern der Windkraftanlagen, was ihre Jagd- und Navigationsfähigkeiten beeinträchtigt. Eine Studie von Voigt et al. (2018) hebt hervor, dass Eulen besonders gefährdet sind, da sie ihre Beute durch leise Flugmanöver erjagen, die durch die Windkraftanlagen gestört werden.3. Beeinträchtigung der Zugvögel: Der …
Das Bündnis für Wildtierrespekt hat am Samstag, 20. 01. 2024 eine Petition gestartet, um weitere Drückjagden auf Wildschweine im Kleinmachnower Ortsgebiet zu verhindern. Im Hinblick auf die derzeitige Ausarbeitung neuer Jagdpachtverträge werden die Bürgermeister der Gemeinden Kleinmachnow und Stahnsdorf aufgefordert, sich für ein ethisch vertretbares und für Anwohner und Haustiere sicheres Wildtiermanagement einzusetzen, um die Anzahl der im innerörtlichen Waldgebiet lebenden Wildschweine zu begrenzen. Das Bündnis spricht sich klar gegen eine mögliche …
Der Wildtierschutzverband - Dachverband für Wildtierschutz e.V. und die Bürgerinitiative Pro Fuchs Deutschland üben scharfe Kritik an den geplanten Änderungen des Niedersächsischen Jagdgesetzes. Danach soll künftig der Einsatz von Nachtsichtvor- und -aufsatzgeräten für Zielfernrohre zur Jagd auf Füchse und anderes angebliches „Raubwild“ erlaubt sein. In einem offenen Brief fordern die Verbände die sofortige Aussetzung des Gesetzesnovelle und ein generelles Verbot der Fuchsjagd. Adressaten des offenen Briefes sind neben dem Ministerpräsidenten des …
Der Kreisjagdverband Kempten (KJV) ruft den 3. November zum „Tag des Wildes“ aus. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, sich über ein Gewinnspiel daran zu beteiligen. „Wir finden, dass jene Tierarten, welche die Jagdgesetze als Wild definieren, auch einmal die besondere Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verdienen“, so Dr. Manfred Ziegler, Erster Vorsitzender des KJV Kempten. „Diese Arten unterliegen der besonderen Obhut der Jägerschaft, und wir sehen es als unsere Pflicht an, für sie zu sorgen und auch für sie um Hilfe zu rufen, wenn es ihnen …
… geführt werden. Ein Zyklon oder längere Trockenheit könnten nach deren Einschätzung genügen, die gesamte Population auszulöschen. „Übersehen würde dabei auch, dass Flughunde ähnlich unseren deutschen Schmetterlingen und vielen Vogelarten, mit einer Flügelspannweite von 80 Zentimetern Blüten bestäuben und Samen verbreiten. Die Spätfolgen der geplanten Jagd könnten also viel schlimmer ausfallen als derzeit vermutet“, erklären die Verantwortlichen der Green Value SCE Genossenschaft abschließend.
Weitere Informationen unter: https://www.green-value-sce.de
Als vermeintliche Delikatesse landen sie beispielweise auf ägyptischen Tellern: Diese Jagd auf geschützte Zugvögel muss ein Ende haben – so eine aktuelle Petition von «Rettet den Regenwald e.V.»
Suhl, 22.10.2018. „Zum Teil mühsam aufgezogene Störche und andere Zugvögel werden immer noch aus inakzeptablen Gründen in anderen Ländern gejagt“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE, die sich auf nachhaltige Investitionen spezialisiert hat. Denn Millionen von Zugvögeln landen jährlich in Fangnetzen, Schlingen und …
Fast täglich erscheinen Artikel in Zeitungen, in denen verschiedene Personen den Abschuss, die Regulierung, oder die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht fordern. Vertreter verschiedener Jägerschaften treten vornehmlich mit solchen Aussagen in den Vordergrund. Sie bezeichnen sich dabei gern als „Anwälte der Tiere“, oder „Retter der Weidetierhalter“.
Retter der Weidetierhalter! Durch die Wolfsregulierungen wollen verschiedene Vertreter von Jägerschaften die Weidetierhalter retten! Nicht durch Forderung nach Besserstellung der Weidetierhalter. Nicht …
… Infrastruktur erfolgt, gibt es hierfür nicht selten Förderungen der Europäischen Union. Im Ergebnis sorgen also europäische und deutsche Steuergelder für eine Vernichtung des Regenwalds und letztendlich für die Ausrottung der Gorillas“, so die Fachleute der Green Value SCE.
Die Jagd ist eröffnet
So berichten Jochen Graebert und Holger Vogt beispielsweise über massenhaftes Abschlachten von Gorillas in Kamerun. Schonfristen, wie bei der deutschen Jagd üblich, gibt es nicht. Die Jagd ist ohnehin illegal, wird aber nicht weiter verfolgt. Nicht selten …
http://www.holz-forstwirtschaft.de/aktuelles_ASP.php
Ein Schrecken geht um! Da schreien nun Lobbyisten der Fleischindustrie, Politiker und der brave Konsument nach Hilfe. Die Welt geht unter. Die Seuche kommt und vernichtet alles, was sich ihr in den Weg stellt. Selbst „Die Grünen“ haben auf einmal die Jagd für sich wieder entdeckt, obwohl noch bis eben verpönt und die Abschaffung gefordert wurde. Die Jäger sind schuld und die Milliardenschäden für die Viehzucht durch die ASP sind vorhersehbar, heißt es aus zahlreichen Sprachrohren der Zeit.
Der Jäger! hat eine …
… Menabe im Westen Madagaskars ist ein Hotspot der Biodiversität. Neben der Fossa ist es Heimat von zahlreichen Tierarten, die nur in diesem Gebiet vorkommen. Darunter der kleinste Primat der Welt, Madame Berthe’s Mausmaki. Die Schaffung alternativer Einkommensquellen und alternativer Proteinressourcen verringert auch den Jagddruck auf andere einzigartige Wildtiere der Region. Die Jagd auf Lemuren als Nahrungsmittel ist mittlerweile ein großes Problem in vielen Gebieten der viertgrößten Insel der Erde.
Mehr zum Projekt auf www.chancesfornature.org.
… verpflichtet, vor der Mahd seiner Wiese sicherzustellen, dass sich kein Wirbeltier in dieser befindet. Jägerinnen und Jäger helfen ihnen dabei. Es gibt viele Möglichkeiten, die Jungtiere zu schützen, zum Beispiel wenn Mahdtermine rechtzeitig, sprich 24 Stunden vor der Mahd, dem Jagdpächter gemeldet werden, damit dieser die Wiesen nach Kitzen absuchen oder Wildscheuchen aufzustellen kann. Aber auch der Landwirt selbst kann mit der richtigen Mähstrategie, von innen nach außen, zur Rettung der Wildtiere beitragen.“ Junge Feldhasen und Rehe haben gegenüber ihren …
Spätestens mit dem Jahreswechsel ist die Jagd nach den Modetrends 2017 eröffnet! Fashionexperten sagen voraus, dass die kommenden Monate um einiges auffälliger werden als 2016: Leuchtende Neonfarben, Statement-Streifen und funkelnde Pailletten rücken wieder ins Rampenlicht. Zudem sorgt die Trendfarbe Grün dafür, dass sich die gesellschaftliche Entwicklung hin zum Green Lifestyle auch im Kleidungsstil ausdrückt.
Da die neuen Frühjahrs- und Sommer-Kollektionen bereits in den Startlöchern stehen, kann nun nur noch er einen Strich durch die Rechnung …
… dem Abschuss des Wolfs eine Straftat nach dem
Bundesnaturschutzgesetz begangen und zum anderen eine wichtige Informationsquelle für
Herdenschutz und Wildtierforschung mutwillig zerstört. Viel Arbeit waren für die Besenderung, im
Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts von Jagd, Forst und Naturschutz, dieses Wolfes
notwendig, ganz zu schweigen von dem finanziellen Aufwand,“ sagt Ralf Hentschel, Vorsitzender
vom Freundeskreis freilebender Wölfe e.V..
Die Meldungen von illegal getöteten Wölfen häufen sich.
Wir erwarten, dass die Ermittlungsbehörden …
… hohen Wechselprämien. Geworben wird, was das Zeug hält: Man solle besser sofort zugreifen, denn Schnäppchensaison ist nicht das ganze Jahr über. Der schlaue Verbraucher liest jetzt Studien und Tests, die ihm durch Informationsflut helfen. Er ignoriert auf der Jagd nach dem Wunschtarif alle Daumen, Sternchen und Smileys, denn er weiß bereits, dass hier manipuliert wird.
Die preisgünstigsten Stromlieferanten knüpfen ihre Schnäppchen fast immer an unfaire Bedingungen. Wer nicht aufpasst, zahlt drauf und wird vom Schnäppchenjäger zur Beute. Doch …
… werden können.
•Damit möglichst viele Menschen mitmachen, können auch Kindergärten, Schulen und andere Vereine vor Ort eingebunden werden.
Sind alle Teilnehmer am Start mit Handschuhen und Müllsack versorgt, kann es losgehen. Idealerweise bilden sich mehrere Gruppen, die Jagd auf unterschiedliche Arten von Abfall machen. Werden Verpackungen, Papier und Glas getrennt gesammelt, können sie dem Recycling zugeführt und umweltgerechter entsorgt werden. „Klären Sie mit der Stadtreinigung, ob die vollen Müllsäcke abgeholt werden. Alternativ können sie …
… Zusammenarbeit mit dem tansanischen Ministerium für natürliche Ressourcen und Tourismus und der Wildtierbehörde TAWA. Das Selous-Schutzprojekt der ZGF wurde Anfang der 1980er Jahre gestartet.
Hinweise für Redaktionen:
Der Selous ist eines von Afrikas größten Schutzgebieten. Fototourismus und Jagd sind in Teilen des Gebietes zugelassen. Der Selous erstreckt sich über rund 50.000 km2, eine größere Fläche als die Schweiz, und ist als gefährdetes UNESCO-Weltnaturerbe anerkannt.
Der Selous ist ein Miombo-Baumsavannengebiet mit großer Artenvielfalt. Er ist …
… es zu Bodenbelastungen und auch zu Problemen mit der Beseitigung der auf Schießstätten anfallenden Abfallstoffe kommen.
Dies betrifft sowohl die Schießstände für den Kugelschuss als auch die Wurfscheibenanlagen, auf denen mit Bleischrot geschossen wird.
Die Jagd- und Sportschützenverbände, die Schießstandbetreiber und auch die Genehmigungsbehörden sehen sich hier neuen Anforderungen ausgesetzt.
Bundesweit stehen die Betreiber ziviler Schießstätten deshalb vor der Herausforderung, Maßnahmen zu treffen, mit denen der Betrieb einer Schießstätte umweltverträglicher …
Als das Jagdverbot auf Meister Reineke im letzten Jahr verkündet wurde, war der Protest des luxemburgischen Jagdverbands FSHCL massiv. Man startete Petitionen, zog vor Gericht, machte in der Presse publizistisch Hatz auf den Fuchs und die für das Jagdverbot verantwortlichen Politiker, allen voran den grünen Staatssekretär Camille Gira als Initiator der Regelung. (wildtierschutz-deutschland.de/2016/02/luxemburg-als-vorbild-in-sachen.html)
In öffentlichen Stellungnahmen malte der FSHCL Schreckensszenarien ausufernder Fuchsbestände und um sich greifender …
Wie im Koalitionsvertrag angekündigt hat die schwarz-grüne Landesregierung den Entwurf einer neuen Jagdverordnung vorgelegt, in der unter anderem die Jagd- und Schonzeiten in Hessen neu geregelt werden. Das im Juli dieses Jahres gegründete "Bündnis Jagdreform Hessen" (BJH) unterstützt die Landesregierung in ihrem Bestreben, die hessischen Jagdverordnungen zu reformieren und in einer neuen Jagdverordnung zusammenzufassen. Der aktuell vorgelegte Entwurf geht den Bündnispartnern allerdings nicht weit genug. Im Rahmen der schriftlichen Anhörung hat das …
… ist Walter Frisch von jeher fasziniert vom Auerochsen – dem urigen Wildrind mit einer Körpergröße von fast 2 Metern und einem Gewicht von einer Tonne. Neben dem Wisent beherrschte das Ur-Rind mit seinen gewaltigen Hörnern einst die europäischen Wiesen und Wälder.Durch die Jagd auf das Tier und die sich immer weiter ausbreitenden Kulturlandschaften wurden die Auerochsen mehr und mehr verdrängt. Die letzten noch lebenden Tiere in den Wäldern von Masowien (Polen) wurden Ende des 16. Jahrhundert unter den Schutz des Landesherrn gestellt. Das letzte Exemplar …
Hessen modernisiert sein Jagdrecht. Nach dem Entwurf der Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) zur neuen Hessischen Jagdverordnung sollen Altfüchse künftig eine Schonzeit von Anfang Februar bis Mitte August haben, die äußerst selten vorkommenden Hermeline, Mauswiesel, Iltisse und Baummarder sollen demnach ganzjährig geschont werden. (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/08/jagdverordnung-hessen-jager-glanzen.html)
Der Hessische Landesjagdverband sieht darin allen Ernstes eine Gefährdung anderer Tierarten, insbesondere der Arten, die man …
Prof. Dr. Theodor Heuss sagte es schon vor Jahrzehnten: “Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit”.
Wir gehen diesem Phänomen kurz nach und begeben uns auf Spurensuche im bekriminalisierten Jagdwesen. Dabei fällt einem ziemlich schnell auf, dass eine militante Minderheit bestimmt, was das Gros der Gesellschaft an Wildtieren zu sehen bekommt bzw. sich daran erfreuen kann. Vielleicht ist dies sogar ein Grund für die grosse Nachfrage nach Tierbesichtigungen in den unwürdigen Zoos. Allein die Jagd produziert nachhaltig extrem ängstliche …
Jedes Jahr sterben in Deutschland im Mittel 30 bis 40 Menschen durch Jäger oder durch Jagdwaffen. Seit 2001 dokumentiert die Initiative zur Abschaffung der Jagd anhand von Pressemeldungen die Opfer von Jagdunfällen und Straftaten mit Jagdwaffen. (wildtierschutz-deutschland.de/2015/07/halbjahresbilanz-mindestens-12-tote.html)
Von Januar bis Juni 2015 gab es bislang mindestens 12 Tote und viele verletzte Personen durch Jäger oder Jagdwaffen. Die Meldungen berichten insbesondere von Beziehungstaten (»Jäger erschießt Ehefrau«) und bewaffneten Auseinandersetzungen …
Da hat man doch den Bock zum Gärtner gemacht! Der Deutsche Jagdverband (DJV) und seine Mitgliedsverbände haben den Status von Naturschutzverbänden. Wie ist das mit der landläufigen Vorstellung von Naturschutz zu vereinbaren: Jagd und Naturschutz? Dem Jäger geht es selten um den Erhalt der Natur, ihm geht es vorrangig um die Jagd, wildreiche Reviere, um Trophäen, um das Töten von Tieren. (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/07/jagerlatein-nr-143-jagd-ist-angewandter.html)
Ja, es mag auch Projekte geben, die durchaus die Bezeichnung "Naturschutz" …
Es gibt eine Menge anderer Dinge, die man tun kann, um Tiere und Natur zu schützen.
Die Jagd hat eine zu lange Tradition der Misshandlung und Schädigung unsere Heimatkultur. Die Jägerinnen und Jäger engagieren sich in vielfältiger Weise für die Tierquälerei und Störungen in der Natur. Sie stellen immer wieder sicher, dass die Artenvielfalt beim Wild gemindert und dass die Populationen überhandnehmen. Die Jagdstatistiken sprechen eine deutliche Sprache. Jagd bedeutet nicht weniger Wild, sondern mehr Geburten.
Tierarten haben im Jagdrecht nichts …
… ihm leben zu müssen" konstatierte bereits 1981 Dr. Walburga Lutz, eine Pionierin der deutschen Waschbärenforschung. (wildtierschutz-deutschland.de/2015/06/waschbaren-erfolgreiche-einburgerung.html)
Die erste erfolgreiche und dokumentierte Aussetzung der possierlich anmutenden Kleinbären erfolgte mit Erlaubnis des Preußischen Landesjagdamtes 1934 in Nordhessen. Heute kommt der Waschbär in unterschiedlichen Bestandsdichten in ganz Deutschland vor. Vor drei Jahren wurde der Bestand noch mit mindestens 500 Tausend beziffert, inzwischen dürften etwa …
Fragt man danach, welche Vorstellungen der unbescholtene Bürger von der Jagd hat, hört man vielleicht, dass der Jäger sich um kranke und verletzte Wildtiere kümmert, dass die Jagd gesundes Wildbret hervorbringt, dass der Jäger ja nicht nur tötet, sondern auch "Hege" betreibt und dass er den Wildbestand reguliert. (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/p/newsletter-anmeldung.html)
Wir haben uns nun einige Jahre schon sehr intensiv mit dem Thema Jagd befasst und kommen zu dem Schluss, dass sie in ihrer heutigen Form im Grunde auf den Freizeitfaktor …
Gemeinsam mit der Facebook-Gruppe "Luxemburg for Foxes" und Wildtierschutz Deutschland e.V. aus dem benachbarten Rheinland-Pfalz (D) haben die Tierrechtsaktivistin Alix Rassel und Gleichgesinnte etwa 11.000 Unterschriften für die Beibehaltung des Fuchsjagdverbotes in Luxemburg gesammelt. (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/04/11000-unterstutzer-fur-das-ende-der.html)
Anlass für diese Aktion ist der Protest des lokalen Jagdverbandes FSHCL, der seinerseits eine Anhörung zu diesem Thema im Parlament erreicht hat. "Mit unserer Petition wollen wir …
Keine Fuchsjagd in Luxemburg (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/03/wegweisend-fur-europa-keine-fuchsjagd.html)Auch im neuen Jagdjahr ab dem 1. April werden in Luxemburg keine Füchse gejagt. Wildtierschutz Deutschland begrüßt die Entscheidung der Regierung die Fuchsjagd zunächst für ein Jagdjahr auszusetzen ausdrücklich: "Meister Reineke hat damit erst einmal Ruhe vor oftmals grausamen Nachstellungen mit Flinten, Fallen und Hunden", erläutert der Vorsitzende Lovis Kauertz.
Das zuständige Ministerium vertritt die Ansicht, dass die Fuchsjagd …
Feldhasen auf dem Rückzug (wildtierschutz-deutschland.de/2015/03/hasenbestande-gehen-dramatisch-zuruck.html) - Entgegen anders lautender Meldungen von Jagdverbänden geht Wildtierschutz Deutschland davon aus, dass der Bestand des Feldhasen seit Jahren dramatisch rückläufig ist. Demnach gibt es heute noch etwa halb so viele Hasen wie vor 10 Jahren. Bereits vor zwei Jahren hat Wildtierschutz Deutschland deshalb gefordert, die Hasenjagd unverzüglich einzustellen.
Ein Indiz für den rasanten Rückgang der Hasenbestände sind die aktuellen Abschusszahlen …
Petition zur Einstellung der Fuchsjagd
Anlass für diese Petition ist der starke Protest von Jägern in Luxemburg gegen die zunächst einjährige Aussetzung der Fuchsjagd. Sie wendet sich als Unterstützung an den zuständigen Staatssekretär Gira in Luxemburg und als Aufforderung die Fuchsjagd in Deutschland abzuschaffen an die in Deutschland auf Bundes- und Landesebene zuständigen Ministerien. Die Petition hat zunächst eine Laufzeit bis zum 17. April 2015.
In Deutschland gibt es keine oder nur unzureichende Schonzeiten für Füchse. In Luxemburg sollen …
Wildtierschutz Deutschland (http://wildtierschutz-deutschland.de) - Wie in der Wetterauer Zeitung zu lesen war, plant der Jagdverein Hubertus, Kreis Büdingen/Hessen, eine Massentötung von Füchsen, um die Verbreitung vereinzelt auftretender Fälle von Staupe und Räude einzudämmen. "Wir halten den Aktionismus des Vorsitzenden Jägers Mohr für nicht nur ethisch, sondern auch epidemiologisch bedenklich: Erfahrungen zeigen, dass die Jagd auf Füchse bei der Bekämpfung von Wildtierkrankheiten kontraproduktiv ist", erklärt Lovis Kauertz von Wildtierschutz …
… zu lesen, dass die Jägerschaft sich um Rehe und Hirsche sorge, die vom Luchs gerissen werden.
Luchse sind die besseren Jäger
Dabei argumentiert die Jägerschaft gerade mit der vermeintlichen Überpopulation von Reh- und Rotwild, wenn es um die Rechtfertigung der Jagd geht: Aufgrund der hohen Schalenwildbestände seien beträchtliche Schäden am Wald nur durch intensive Jagd zu vermeiden. Offensichtlich akzeptiert man die "Regulierung" der Rehwildbestände aber nur, wenn sie durch die eigene Büchse erfolgt - den Luchs als Beutekonkurrenten lehnt man …
… zu Bodenbelastungen und auch zu Problemen mit der Beseitigung der auf Schießstätten anfallenden Abfallstoffe kommen.
Dies betrifft sowohl die Schießstände für den Kugelschuss als auch die Wurfscheibenanlagen, auf denen mit Bleischrot geschossen wird.
Die Jagd- und Sportschützenverbände, die Schießstandbetreiber und auch die Genehmigungsbehörden sehen sich hier neuen Anforderungen ausgesetzt.
Bundesweit stehen die Betreiber ziviler Schießstätten deshalb vor der Herausforderung, Maßnahmen zu treffen, mit denen der Betrieb einer Schießstätte umweltverträglicher …
Keine Chance für Baby-Füchse in Baden-Württemberg (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/01/grun-rot-ermoglicht-fallenjagd-auf.html)
Wildtierschutz Deutschland kritisiert den nun vorgelegten Entwurf zur Durchführungsverordnung zum neuen Jagd- und Wildtiermanagementgesetz für Baden-Württemberg. Die Verordnung soll am 1. April des Jahres in Kraft treten. Nach dem Willen der grün-roten Landesregierung können Jäger Fuchswelpen künftig ohne weiteres bereits am Bau mit der Falle fangen und töten. Wildtierschutz Deutschland moniert des Weiteren, …
Fuchsmassaker in Euskirchen geplant
Wie die Kölnische Rundschau in ihrer Online-Ausgabe am 21.Januar berichtet, sollen bei einer durch Hegeringleiter Johann Jütten (Hellenthal) anberaumten revierübergreifenden Fuchsjagd am 7./8. Februar (auf der Seite des Hegerings heißt es am 14.-16. Feb.) in 300 Revieren im Kreis Euskirchen etwa 100 Füchse erschossen werden. Der Jägermeister "halte des Fuchsbestand für zu hoch". Ziel sei es die Verbreitung des Fuchsbandwurms einzudämmen.
Dazu erklärt Lovis Kauertz von Wildtierschutz Deutschland:
"Die Argumentation …
… veranstaltet, bei denen mehrere Jäger gemeinsam versuchen, so viele Füchse wie irgend möglich zu töten. Um diese erbarmungslose Verfolgung unseres letzten größeren Beutegreifers zu rechtfertigen behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd sei "notwendig", weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen.
Weniger Jagd - weniger Füchse (http://www.wildtierschutz-deutschland.de/2015/01/die-paarungszeit-der-fuchse-ist-die.html)
Soziale Dichtekontrolle reguliert Fuchsbestände Wie wir aus jagdfreien Gebieten wissen, sorgt die Sozialstruktur unter den Füchsen …
Zur Rechtfertigung der Jagd wird immer wieder auf die vielerorts fehlenden großen Raubtiere wie Luchs, Braunbär und Wolf verwiesen, die man zu ersetzen hätte. Doch diese auf den ersten Blick einleuchtende Logik entspricht nicht der Realität und ist zugleich der Grund für viele Irrtümer und ein falsches Verständnis von Räuber-Beute-Beziehungen.
Wolf und Luchs beanspruchen sehr große Reviere. Gemessen an der Fläche des Reviers ist die Zahl der Beutetiere, die ein Wolfsrudel dort reißt, aber vergleichsweise gering. Generell kann man davon ausgehen, …
Wussten Sie, dass die Jagd auf Füchse bedrohten Tierarten schadet?
Jäger machen immer wieder den Fuchs für den Rückgang bedrohter Tierarten verantwortlich. Dabei stellt sich die Frage, warum die Waidmänner selbst jedes Jahr mehr als eine Viertelmillion Hasen und mehrere Tausend Rebhühner abschießen.
Keine Tierart wird in Deutschland durch den Fuchs oder andere Beutegreifer im Bestand bedroht - dafür ist vielmehr die Zerstörung sensibler Lebensräume verantwortlich. Wie Studien zeigen, ist die Jagd nicht geeignet Fuchsbestände dauerhaft zu reduzieren.
Dadurch, …
Wussten Sie, dass Füchse durch die Jagd nicht "reguliert" werden?
Wie wir aus jagdfreien Gebieten (z.B. Bayerischer Nationalpark) wissen, sorgt die Sozialstruktur von von Füchsen dafür, dass sie sich nicht über Gebühr vermehren. Lässt man Füchse in Ruhe, so leben sie in stabilen Familiengemeinschaften zusammen, in denen nur die ranghöchste Füchsin Nachwuchs bekommt.
Englische Forscher um den Biologen Stephen Harris konnten zeigen, dass selbst ein 150faches Nahrungsüberangebot die Fuchsdichte nicht weiter wachsen lässt. Greift nun jedoch der …
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ihren Entwurf für ein neues Landesjagdgesetz vorgelegt. Wildtierschutz Deutschland e.V. begrüßt, dass darin einige wichtige tierschutzrelevante Verbesserungen Eingang gefunden haben, kritisiert die Änderungen jedoch als insgesamt unzureichend.
Zu den zentralen Verbesserungen des Gesetzentwurfs gehören zweifellos das Verbot einiger besonders tierquälerischer Jagdpraktiken wie der Baujagd, der Jagd mit Totschlagfallen sowie der Jagdhundeausbildung an lebenden Tieren. Ein wichtiger Schritt in die richtige …
… Bodenbelastungen und auch zu Problemen mit der Beseitigung der auf Schießstätten anfallenden Abfallstoffe kommen.
Dies betrifft sowohl die Schießstände für den Kugelschuss als auch die Wurfscheibenanlagen, auf denen mit Bleischrot geschossen wird. Die Jagd- und Sportschützenverbände, die Schießstandbetreiber und auch die Genehmigungsbehörden sehen sich hier neuen Anforderungen ausgesetzt.
Bundesweit stehen die Betreiber ziviler Schießstätten deshalb vor der Herausforderung, Maßnahmen zu treffen, mit denen der Betrieb einer Schießstätte umweltverträglicher …
… Veterinärbehörden zur Untersuchung eingeschickt.
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Bis vor einem Jahrzehnt wurde der Abschuss des Fuchses noch mit der Tollwut argumentiert. Seitdem Deutschland gemäß Weltgesundheitsbehörde WHO als frei von terrestrischer Tollwut gilt, fehlt es Jägern dennoch nicht an vermeintlichen Gründen für die Fuchsjagd.
Ohne die Jagd würde es zu viele Füchse geben und außerdem könnten sich Seuchen verbreiten. Einen Beweis dafür sind die Jagdverbände in all den Jahren allerdings schuldig geblieben. Auch gibt es keinen Beleg dafür, dass sich die Jagd positiv …
… angestiegen, denn unsere Kulturlandschaft bietet ideale Bedingungen für die Vermehrung der intelligenten Borstentiere. Häufige Baummasten, ein üppiges Nahrungsangebot in der Feldflur und zunehmende Rückzugsgebiete durch den Waldumbau sind dafür bestimmende Faktoren.
Für den Bayerischen Jagdverband (BJV) als Fachverband in Sachen Natur, Wild und Jagd kam diese Entwicklung keineswegs überraschend. Im Gegenteil: Der BJV hat vorausschauend reagiert und schon 2008 ein landesweites Schwarzwild-Management-Konzept initiiert. Die Ergebnisse daraus bestätigen, dass …