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Vorläufiges Jagdverbot in Italien

12.09.201218:26 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Vorläufiges Jagdverbot in Italien

(openPR) Münster, 12. September 2012. In der Region Piemont wurde die Jagd für ein Jahr ausgesetzt. Geklagt hatte unter anderem die Liga für die Abschaffung der Jagd und die Stiftung Pro Natura. Als Gründe werden gesetzlich nicht geregelte Jagdzeiten und handwerkliche Fehler in der Verwaltung angege- ben. Dadurch existiere kein Schutz der Tierpopulation. Der Streit um die Jagd schwelt schon seit längerem. Nachdem im Frühjahr ein Referendum für die Abschaffung der Jagd scheiterte, haben die Jagdgegner nun den gerichtlichen Weg beschritten.

Die regionalen Bauernverbände fürchten durch ein mögliches Jagdverbot große Einbußen für die Landwirtschaft. Insbesondere steigende Wildschäden im Wein- bau sind in der Region zu befürchten, da beispielsweise durch Wildschweine die Anbauflächen beschädigt werden.

Welche Auswirkungen ein Jagdverbot auf die Natur und Artenvielfalt, aber auch für den Steuerzahler einer ganzen Region hat, zeigt sich im Kanton Genf in der Schweiz. Im Jahr 1974 haben die Stimmbürger entschieden, dass kein Privat- mann mehr jagen darf. Seitdem leistet sich der Kanton den Luxus, die Jagd durch 13 fest angestellte Wildhüter durchführen zu lassen. Jährlich anfallende Kosten im Staatshaushalt werden auf rund 400.000 Euro geschätzt.

Verbände wie der BUND fordern auch in Deutschland eine starke Einschränkung der Jagd - bis hin zu einem generellen Verbot. Dass diese Forderung für den Natur- und Artenschutz fatal und finanziell eine große Belastung wäre, zeigt das Schweizer Beispiel. In der Landes- und Regionalpolitik bilden die sogenannten Naturschutzverbände jedoch eine einflussreiche Lobby, auf die Parteien vermehrt eingehen.

Politik und Öffentlichkeit sind gefordert, sich mit Sachverstand und Expertenwis- sen mit der Jagd und dem damit verbundenen Natur- und Artenschutz zu be- schäftigen. Dabei dürfen sich Medien, wie auch Politiker nicht von Scheinargu- menten täuschen lassen, sondern müssen das Gespräch mit Wildbiologen, Landnutzern und Verbänden des ländlichen Raums suchen. Es bleibt abzuwarten, ob das Urteil in weiteren Instanzen bestätigt wird.

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