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Generationswechsel im Wald

20.03.201217:18 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Generationswechsel im Wald

(openPR) In unseren Wäldern läuft in diesen Tagen die Pflanzsaison. Das Frühjahr bringt für viele Baumarten die besten Chancen für einen optimalen Pflanzerfolg. Vor allem bei Nadelhölzern gibt es enormen Aufholbedarf.

Berlin, 20. März 2012 – Passend zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März herrscht in diesen Wochen wieder geschäftiges Treiben im Wald: Waldbesitzer und Forstwirte verjüngen unsere Wälder. Frühtreibende Laubbäume und Lärchen werden spätestens im März gepflanzt. Bei wintergrünen Nadelbäumen und spättreibenden Laubbäumen ist noch Zeit bis April. Als Grundlage für diese Verjüngung wurden dem Wald im Herbst und Winter einzelne Bäume entnommen – der Förster spricht vom Durchforsten der Wälder. So wurde für die verbleibenden Bäume Platz und für die jungen Bäume Licht geschaffen. Dabei wird in deutschen Wäldern darauf geachtet, für den Naturschutz besonders wertvolle Brutbäume zu erhalten. Die letzte Bundeswaldinventur hat belegt, dass die Förster mit diesem Konzept auf dem richtigen Weg sind. Denn diese Frischzellenkur in Kombination mit dem Erhalt alter Bäume führte dazu, dass unser Wald in den letzten 20 Jahren immer struktur- und artenreicher wurde.



Auf die richtigen Witterungsbedingungen kommt es an
Bei der Bepflanzung machen Förstern von Ende März bis in den April hinein häufig auftretende Trockenperioden besonders zu schaffen. Die Böden profitieren dagegen zu Beginn des Frühjahrs noch von den Winterniederschlägen und sind deshalb gut durchfeuchtet. Dr. Denny Ohnesorge, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. (AGR), weiß um die Tücken des Wetters: „Bei der Frühjahrspflanzung kann eine lang anhaltende Trockenheit zu hohen Ausfällen führen.“ Die Witterung spielt auch bei der Bepflanzung eine wichtige Rolle. Das beste Pflanzwetter herrscht bei bedecktem Himmel, leichtem Regen und Windstille. Dann ist die Gefahr geringer, dass die Pflanzenwurzeln während der Arbeiten austrocknen. Zum Schutz vor Wildverbiss müssen viele Waldgebiete mit neu gepflanzten jungen Bäumen immer noch umzäunt werden. „Das liegt daran, dass in vielen Regionen Deutschlands die Wildbestände viel zu hoch sind, um artenreiche Mischwälder zu erzielen. Erst wenn der Waldnachwuchs der Reichweite hungriger Rehe entwachsen ist, werden die Zäune wieder entfernt. Dies dauert je nach Baumart und Wildart bis zu 20 Jahre“, erläutert Ohnesorge. Die Jagd sei deshalb unerlässlich und müsse intensiviert werden, um Wälder fit für den Klimawandel zu machen.

Neuanpflanzung von Nadelbäumen rückläufig
Bei Nadelbäumen gibt es nach Ansicht der AGR in den nächsten Jahren allerdings erheblichen Pflanzbedarf. Ohnesorge macht deutlich: „Wir befürworten die Entstehung neuer Mischwälder und sehen auch, dass die Förster hervorragende Arbeit geleistet haben. Doch seit einigen Jahren werden hauptsächlich Laubbäume gepflanzt. In der jüngeren Waldgeneration liegt der Anteil der Nadelbäume nur noch bei 29 Prozent.“ Nach Erkenntnissen der AGR wird sich das auf lange Sicht auch negativ auf die Holzversorgung auswirken. Zwischen 70 und 90 Prozent beträgt der Nadelholzanteil in den gängigsten Holzerzeugnissen. Im Gegensatz zu seinem Laub-Pendant ist Nadelholz oft leichter, tragfähiger und schneller im Wachstum. Während Eiche und Buche einen jährlichen Zuwachs von bis zu acht beziehungsweise 15 m³ aufweisen, sind es bei Fichte und Douglasie bis über 20 m³ pro Jahr und Hektar. „Bei der Verjüngung des Waldes sollte deshalb auf einen ausgewogenen Anteil aus Laub- und Nadelhölzern geachtet werden“, mahnt Forstwissenschaftler Ohnesorge.

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