(openPR) Von 1. April bis 1. Juli 2012 dreht sich im Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten/Österreich alles um die Haie. Zum 10jährigen Jubiläum der Artenschutzorganisation Sharkproject wird bei der Sonderausstellung „Haitanic“ alles Wissenswerte zum Thema „Hai“ vermittelt. Darüber hinaus findet am 20. April eine Benefizgala mit prominenten Gästen statt.
Man schützt nur, was man nicht fürchtet. Das ist der Grund, warum Haie weder Freunde noch Lobby haben. Die Artenschützer von Sharkproject wollen dies ändern, mit der Ausstellung „Haitanic“ aber nicht belehren, sondern informieren. „Wir hoffen, mit dieser Ausstellung die öffentliche Meinung und die Sicht diesen Tieren gegenüber nachhaltig korrigieren zu können“, erklärt Dr. Walter Buchinger, Präsident von Sharkproject Austria, die Intention hinter der jetzigen Ausstellung im Landesmuseum Niederösterreich.
Rund um die „Haitanic“ ist im Landesmuseum zusätzlich ein Rahmenprogramm geplant, das insbesondere für Kinder und Jugendliche ausgerichtet ist. Besonders Schulklassen sind dabei gern gesehene Gäste.
Benefizgala am 20. April
Um auch das 10jährige Jubiläum von Sharkproject gebührend zu feiern, wird darüber hinaus am 20. April ab 17.00 Uhr eine Benefizgala mit namhaften Persönlichkeiten veranstaltet. Zum Preis einer Abendkarte zu 69,- Euro genießt man einen Abend mit Führungen durch die "Haitanic", ein Dinner im architektonisch und naturgeschichtlich interessanten Ambiente des Landesmuseums, eine Tombola mit hochwertigen Preisen und kann darüber hinaus einen Blick hinter die Kulissen von Sharkproject werfen.
Der „Gründungsvater“ und Präsident von Sharkproject International, Gerhard Wegner, und Walter Buchinger, Präsident von Sharkproject Austria, werden zudem in einer Doppelconference unter dem Titel: „10 Jahre Sharkproject – Ein Blick hinter die Kulissen“ anhand ihrer Erfahrungen die Vergangenheit in Form einer Multimediashow Revue passieren lassen.
Die Einnahmen kommen zur Gänze dem Schutz von Haien zu Gute. Kartenreservierungen bitte per Email an
Von der Angst vor Haien zur Hai-Mafia
Der Ausstellung „Haitanic“ liegt die Idee zu Grunde, die ganze Welt der Haie komprimiert auf 100 m² zu präsentieren. Einem verrosteten Wrack nachempfunden, wird in verschiedenen Abteilungen an Hand von Modellen, Filmen und 3D-Animationen über diese, für das ökologische Gleichgewicht der Meere so wichtigen Tiere informiert.
Nach einer Publikumsbefragung von SHARKPROJECT verbinden 82,4% der Befragten mit dem Begriff Hai „…frisst Menschen, ist gefährlich…“. Das ist verständlich, beziehen wir in Mitteleuropa unser Wissen über Haie doch ausschließlich über die Medien. Kaum jemand weiß, dass den 6 Menschen, die durchschnittlich bedauerlicherweise jährlich bei Haiunfällen zu Tode kommen, 150 bis 200 Millionen durch Menschen getötete Haie gegenüberstehen.
Die Jagd nach Haiflossen (beim „Finning“ geht es gar nicht um den Hai - der wird, nach Abtrennung der Flossen, lebendig, bewegungsunfähig und damit todgeweiht wieder ins Meer zurückgeworfen) hat einen Industriezweig mit mafiaähnlichen Strukturen auf den Plan gerufen, die Gewinnspanne ist bereits höher als beim Rauschgifthandel.
Und auch wer mit Artenschutz gar nichts am Hut hat sollte wissen, dass wir den Sauerstoff unserer Atemluft nicht nur den Regenwäldern, sondern zu mehr als zwei Drittel den Ozeanen verdanken – ein funktionierendes ökologisches Gleichgewicht, das auch (wie an Land) eines „Topräubers“ bedarf, voraus gesetzt.
Weiterführende Informationen:
www.sharkproject.org
www.landesmuseum.net











