… Forschungsliteratur bekannt sind. „Von den Mädchen gaben beispielsweise knapp 60 Prozent an, dass der Kontakt zu pornografischen Inhalten ungewollt war, bei den Jungen waren es nur 37 Prozent“, so Prof. Dr. Vogelgesang. Zu ungewollten Kontakten zählten die Forscher beispielsweise das Gezeigtbekommen von Pornografie durch Dritte oder das zufällige Antreffen dieser Inhalte im Netz.
„Die Ergebnisse legen zudem nahe“, unterstreicht Prof. Dr. Thorsten Quandt vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster, „dass Kinder und Jugendliche mit …
Forscherteam gelingt im Tiermodell erstmals die erfolgreiche und sichere Transplantation von Inselzellen eines Schweins mittels einer künstlichen Bauchspeicheldrüse
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Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, die zur irreversiblen Zerstörung von insulinproduzierenden Betazellen, auch Inselzellen genannt, führt. In den letzten Jahrzehnten wurden erhebliche Fortschritte bei Betazellersatztherapien erzielt. Der Mangel an geeigneten Spenderorganen und die Notwendigkeit einer dauerhaften Unterdrückung des Immunsystems, um eine Abstoßung …
… Eine Membran aus Fettmolekülen trennt das Zellinnere von der Umgebung und schafft dort ein für das Überleben notwendige Milieu. Auch für die Entwicklung künstlicher Zellen ist eine chemisch und mechanisch stabile Hülle eine wesentliche Voraussetzung. Forscher der Max-Planck-Gesellschaft sowie der Universitäten in Heidelberg, Jena, Magdeburg und Bordeaux haben nun im Rahmen des MaxSynBio-Netzwerks mit einer neuen Methode Partikel aus unterschiedlichen Fettsäuren erzeugt, die sich ähnlich wie natürliche Zellmembranen verhalten. Die Wissenschaftler …
… allem von Uneinigkeit und Konflikten beherrscht werden, schließen Menschen seit jeher Freundschaften über Gruppenzugehörigkeiten hinweg. Doch nach welchen Kriterien wählen sie Freunde aus, die einer anderen Gruppe angehören? In Zusammenarbeit mit Gartenbauern aus Bolivien haben Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der University of California Santa Barbara herausgefunden, dass Menschen sehr ähnliche Kriterien anwenden wie bei der Auswahl von Freunden innerhalb der eigenen Gemeinschaft: In beiden Fällen zählen …
… Mathematical Sciences Research Institute (MSRI) in Berkeley. Von April 2016 bis März 2017 hatte Amann eine Vertretungsprofessur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn inne.
Warum Augsburg?
2016 bewarb sich Amann erfolgreich im Heisenberg-Programm der DFG, das es berufungsfähigen Forscherinnen und Forschern ermöglicht, an einem Ort ihrer Wahl hochkarätige Projekte fortzusetzen und ihre wissenschaftliche Reputation weiter zu steigern. Warum fiel seine Wahl auf die Universität Augsburg? "Das", so Amann, "liegt insbesondere an der ausgenommen …
… aber – wie ihre Studie zeigt – nicht nur von der Höhe des Steuersatzes ab: Großzügigere Möglichkeiten zur Verlustverrechnung, welche die zu zahlenden Steuern verringern, sind eine weitere Maßnahme, um die Risikobereitschaft von Unternehmen zu fördern.
Die beiden Forscherinnen stellten darüber hinaus eine Wechselbeziehung fest: Selbst bei einem vergleichsweise hohen Steuersatz gehen die Unternehmen ein höheres Risiko ein, wenn sie gleichzeitig eine gute Perspektive erhalten, Verluste steuermindernd geltend zu machen. Auf diese Weise beteiligt sich …
… ein Luftballon verformbar ist. Von innen strahlt eine Infrarot-Leuchtdiode die veränderbare Membran an. Das Licht wird reflektiert und von vier Fotodioden gemessen. Aus diesem Messwert lässt sich berechnen, wie der Sensor gerade verformt wird.
Um ihre Idee zu testen, integrierten die Forscher diesen Sensor in einen Ring, einen Armreif und ein Amulett, das kaum größer als ein 50-Cent-Stück ist. Die Herausforderung bestand nun darin, Gesten zu entwickeln, um damit Mobilgeräte zu steuern. Die Forscher taten dies für eine Smartwatch und für eine Brille, …
… die Menschen bei ihrer Arbeit unterstützen, die Qualität der Prozesse erhöhen und Kosten reduzieren – in vielen Bereichen, darunter Dienstleistungen, Transport, Gesundheit und Bildung. Dies macht die Notwendigkeit deutlich, relevante Fragestellungen mit anderen Forschern, Wissenschaftlern, Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren, Chancen aufzuzeigen, aber auch Herausforderungen zu lösen. Unter dem Dach der »Partnership on AI« haben sich namhafte Unternehmen und Institutionen zusammengeschlossen, um Möglichkeiten zu schaffen, …
… muss man sich herantasten – dies gilt auch für einzelne Zellen. Welche molekularen Abläufe dafür verantwortlich sind, haben jetzt zwei Arbeitsgruppen von der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund) herausgefunden.
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Die Forscher um Prof. Dr. Perihan Nalbant (UDE) und Priv.-Doz. Dr. Leif Dehmelt (TU Dortmund/Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie) identifizierten einen Mechanismus, mit dem menschliche Zellen die elastischen Eigenschaften ihrer Umgebung ertasten können. Ihre Ergebnisse wurden …
… die Menschen bei ihrer Arbeit unterstützen, die Qualität der Prozesse erhöhen und Kosten reduzieren – in vielen Bereichen, darunter Dienstleistungen, Transport, Gesundheit und Bildung. Dies macht die Notwendigkeit deutlich, relevante Fragestellungen mit anderen Forschern, Wissenschaftlern, Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern zu diskutieren, Chancen aufzuzeigen, aber auch Herausforderungen zu lösen. Unter dem Dach der »Partnership on AI« haben sich namhafte Unternehmen und Institutionen zusammengeschlossen, um Möglichkeiten zu schaffen, …
… für Brustkrebs identifiziert / Veröffentlichung in Nature und Nature Genetics
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Oft ist unklar, warum Krebs entsteht. Doch auch genetische Veränderungen können das Erkrankungsrisiko erhöhen. Nun haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und Forscherinnen und Forscher aus mehr als 300 weiteren Institutionen 72 neue genetische Risikofaktoren für Brustkrebs identifiziert. Damit hat sich die Zahl bekannter genetischer Faktoren für Brustkrebs fast verdoppelt, es sind nun insgesamt 180 Genvarianten bekannt. …
… aktive Zentrum, über das die DNA angegriffen wird, in der Tilivallin-Struktur blockiert ist. Die blockierende chemische Gruppe, ein Indol, kommt jedoch erst im letzten Schritt der Biosynthese hinzu, wie die Wissenschaftler herausfanden. Davor wird eine Substanz gebildet, die die Forscher Tilimycin nannten, und die sogar ein noch stärkeres Toxin als das Endprodukt Tilivallin ist. Dazu kommt, dass die Indolanlagerung spontan abläuft, ohne Hilfe eines Enzyms. Die Autoren stellten daher fest: „Klebsiella oxytoca ist in der Lage, zwei Pyrrolobenzodiazepine …
Forscher der Universitäten Würzburg und Duisburg-Essen (UDE) konnten zeigen, dass nach einem Schlaganfall ein erhöhtes Risiko besteht, eine chronische Herzschwäche zu entwickeln. Darüber und über Therapiemöglichkeiten berichten sie in dem Fachmagazin "Annals of Neurology".
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Menschen mit einer Herzschwäche erleiden überdurchschnittlich häufig Schlaganfälle. Wissenschaftler der Universitätskliniken Essen und Würzburg konnten jetzt erstmals experimentell zeigen, dass dies oft auch der umgekehrte Krankheitsverlauf auftritt: Nach einem Schlaganfall …
Die gute Haushaltslage täuscht: Für Steuersenkungen besteht kaum Spielraum
IMK: Steuersenkungen könnten Probleme mit Schuldenregeln bringen und die Ungleichheit vergrößern
Wirtschaftsforscher erwarten für das kommende Jahr einen Überschuss von über 35 Milliarden Euro in den öffentlichen Haushalten. Das Plus für Steuerentlastungen in ähnlichem Umfang zu nutzen, wäre jedoch ein schwerer wirtschaftspolitischer Fehler, wie eine aktuelle Analyse des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt.
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Der Staat …
Mit dem Thema Autoritarismus befasst sich vom 27. bis 29. Oktober eine Konferenz der Universität Leipzig in Kooperation mit der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Autoritarismus ist ein Modell, das Ende der 1920er Jahre vom Frankfurter Institut für Sozialforschung zur Erklärung und Messung antidemokratischer Einstellungen in der Bevölkerung entwickelt wurde. Die etwa 120 Teilnehmer der Konferenz wollen diskutieren, welche Aktualität das Modell heute noch hat.
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"Wir haben dafür internationale Referenten gewinnen können, etwa Prof. Dr. He…
… hieraus Vorteile für die natürliche Anpassung etwa an den Klimawandel und mögliche Potenziale für die biotechnologische Nutzung erwachsen können. Neben Arabidopsis stehen dabei auch Pappel- und Schlickgras- sowie Schnecken-, Fisch- und Lemuren-Arten im Fokus der Forscherinnen und Forscher.
„Die Organismen sind so ausgewählt, dass wir zentrale Fragen der Hybridforschung an je einer Pflanzen- und einer Tierart untersuchen können“, erklärt Prof. Schnittger. „Ausgehend von der Hybridverbreitung und einer Untersuchung der genomischen Bedingungen für …
Forscher der Universität des Saarlandes um Professor Dieter Bruns konnten erstmals nachweisen, dass Astrozyten, die zu den wichtigsten Bestandteilen des Gehirns zählen, einen aktiven Einfluss bei der Signalübertragung im Gehirn haben. Astrozyten gehören zu der Gruppe der Gliazellen und galten bis vor nicht allzu langer Zeit noch als Zellen, die lediglich dazu dienen, dem Gehirn Stabilität zu verleihen. Die Erkenntnisse könnten Grundlage neuartiger Therapieansätze für neurologische Erkrankungen wie beispielsweise Epilepsie sein. Ihre Studie erscheint …
… anfälliger für Antibiotika machen. Ausgehend von diesen Ergebnissen kann nun untersucht werden, ob der betrachtete Mechanismus einen Angriffspunkt für Wirkstoffe darstellt, um die Virulenz von Bakterien zu reduzieren und die Wirkung vieler Antibiotika zu steigern.
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Im Oktober hat das Forscherteam um Professor Bert van den Berg von der Newcastle University, zu dem auch Prof. Ulrich Kleinekathöfer von der Jacobs University Bremen gehört, in Nature Microbiology von seinen Ergebnissen berichtet. Unterstützt wird das Forschungsprojekt im Rahmen des „New …
… Frage zu finden, wie diese Materialien ihre supraleitenden Eigenschaften erhalten, ist eine der größten Herausforderungen in der modernen Festkörperphysik“, sagt Prof. Dr. Ilya Eremin, einer der Autoren von der Ruhr-Universität Bochum. Um das Rätsel zu lösen, benötigen Forscher möglichst viele experimentelle Daten, aus denen sie auf den zugrunde liegenden Mechanismus der Supraleitung schließen können.
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„Es ist wichtig, die Daten mit unterschiedlichen Methoden zu generieren, um Fehler zu vermeiden und ein möglichst genaues Bild zu erhalten“, so …
… Veranstaltung Kolloquium Mikroproduktion findet am 27. und 28. November 2017 bereits zum 8. Mal statt – davon zum zweiten Mal in Bremen. Sie dient der Vernetzung der verschiedenen Standorte der Mikrotechnik. Zielgruppe sind Forscher und industrielle Anwender der Mikrotechnik. Themenschwerpunkte der Veranstaltung sind unter anderem mikrogerechte Fertigungsprozesse, Entwurf und Simulation von Mikrosystemen, Qualitätsprüfung, anforderungsgerechte Werkstoffe, Werkzeugherstellung und Montage- und Verbindungstechniken. Kontakt: Malte Behlau, Tel.: 0421 218 …
… Gutenberg-Universität Mainz (JGU) hat ein neues Forschungslabor: das Mainz Behavioral and Experimental Laboratory (MABELLA). Hier werden von nun an disziplinübergreifend sozialwissenschaftliche Studien durchgeführt. Bei diesen Studien treffen Menschen unter kontrollierten, von den Forschern festgelegten Bedingungen Entscheidungen, meistens per Computer. So lernen die Forscher über menschliches Entscheidungsverhalten. Aus diesem Wissen kann zum Beispiel ermittelt werden, wie etwa Institutionen und Regierungen diese Verhaltensinformationen umsetzen können, um …
… erkennen und zu töten. Im Falle des Nebennierenkarzinoms ist das allerdings nicht so einfach. „Tumore dort produzieren in der Regel große Mengen an Cortison“, erklärt Martin Fassnacht. Dieses Hormon ist ein starkes Immunsuppressivum, es legt das Immunsystem sozusagen lahm.
Die Forscher müssen deshalb zunächst einen Weg finden, wie sie dieses Problem umgehen können. Dafür suchen sie zum einen neue, bisher unbekannte Moleküle auf der Oberfläche der Tumorzellen – sogenannte Neo-Antigene, die den Immunzellen als Erkennungsmerkmal dienen können. Zum anderen …
… „Wissenschaft im Theater“ dem Thema „Der humanoide Roboter Myon: Von der Bleistiftskizze zum lernfähigen Individuum“.
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Das Design eines humanoiden Roboters hängt von seiner angestrebten Funktion ab. Im Fall von Myon ist das Ziel Erkenntnisgewinn – sowohl für die Forscher, als auch für den Roboter selbst. Der Vortrag beleuchtet die verschiedenen Entwicklungsphasen von Myon und welche Entscheidungen von den Anfängen bis heute bezüglich der Konstruktion des Körperbaus, des äußeren Erscheinungsbildes sowie seines Innenlebens getroffen wurden.
Prof. Hild …
Manche Familien sind häufiger von Brustkrebs betroffen als andere. Dies kann bislang nur teilweise durch genetische Risikomarker erklärt werden. In einem weltweiten Verbund haben Forscher nun 65 weitere Erbgutvarianten identifiziert, die zum Brustkrebsrisiko beitragen. Die Studie, an der auch Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Die Forscher erwarten, dass die Ergebnisse dazu beitragen, Screeningprogramme und die Früherkennung …
Krankheiten wie Krebs oder MS können auch lipidassoziiert sein. Aufgrund der Diversität von Lipiden lassen sich Störungen aber schwer feststellen. Grazer Forschende zeigen in Nature Methods ein neues Tool zur Lipidanalyse.
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Keine Lipide, kein Leben: Lipide bilden in jedem Organismus Zellwände, speichern Energie und geben sie bei Bedarf wieder ab, und spielen eine wichtige Rolle in der Zellkommunikation. Es ist erwiesen, dass Änderungen der Lipidzusammensetzung bei Krankheiten wie Krebs, Fettleber oder Multipler Sklerose eine kausale Rolle…
… Planetenoberfläche hervorzurufen.“
Wie man von unserer Erde weiß, kann starke vulkanische Aktivität große Auswirkungen auf die Atmosphäre eines Planeten haben. „Induktionserwärmung kann somit die Bewohnbarkeit eines Planeten stark beeinflussen“, ergänzt IWF-Co-Autor Luca Fossati. Laut den Forscher/innen sollte daher dieser Effekt bei Diskussionen über die „Habitabilität“ von Planeten in der Umlaufbahn massearmer Sterne berücksichtigt werden.
PUBLIKATION
K.G. Kislyakova, L. Noack, C.P. Johnstone, V.V. Zaitsev, L. Fossati, H. Lammer, M. L. Khodachenko, P. …
… Angaben der Vereinten Nationen bisher über 10.000 Menschen getötet worden sein sollen, betrachten Mutschler und Bales zum Beispiel Rüstungsexporte an Saudi-Arabien als unverantwortlich.
Mit Blick auf die bevorstehenden Koalitionsverhandlungen kommen die BICC-Forscher zum Schluss: Wenn die neue Bundesregierung eine tatsächlich restriktive Rüstungsexportpolitik betreiben will, dann muss sie ihre Genehmigungspraxis ändern.
Die Autoren geben hierfür folgende Empfehlungen:
1. Begründungspflicht muss bei den Befürwortern von Rüstungsexporten liegen
Die …
… entwickeln, mit dem die Erntemaschinen ihr Umfeld automatisch erkennen und auf Veränderungen reagieren können. „So können die Maschinen ihren Betrieb an die Bedingungen des Feldes anpassen, sowohl an die Beschaffenheit als auch den Bestand mit Erntegut“, sagt der CITEC-Forscher Dr. Thorsten Jungeblut. Er koordiniert das Projekt zusammen mit Dr. Boris Kettelhoit von CLAAS.
Die Fahrerinnen und Fahrer von Erntemaschinen können den Raum um die Maschinen oft nur eingeschränkt einsehen. Die Pflanzen erschweren die Sicht, außerdem begrenzt die Maschine …
Bei Vulkanausbrüchen kommt es immer wieder zu Hangrutschungen mit katastrophalen Folgen, von Vulkanexplosionen bis zu Tsunami. Eine Studie von Forscherinnen und Forschern des Deutschen GeoForschungsZentrums in Potsdam zeigt nun, dass solche lateralen Kollapse nicht nur die Chemie der Magma beeinflussen, sondern auch die Aufstiegspfade des glutflüssigen Gesteins.
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Bei Vulkanausbrüchen kommt es immer wieder zu gigantischen Hangrutschungen an den Vulkanflanken mit katastrophalen Folgen, von Vulkanexplosionen bis zu Tsunami. Eine Studie von Potsdamer …
… Bonn zeigen, dass das seltene Metall Niob schon auf den Asteroiden in deren metallischen Kern gewandert ist. Durch die Kollision mit Asteroiden ist die Erde vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren zu ihrer heutigen Größe gewachsen. / Veröffentlichung in „Nature Geoscience“
---Forscher lüften Geheimnis um das fehlende chemische Element Niob auf der Erde
Embargo: 23.10. 2017, 17:00 MESZ
Wissenschaftler der Universität zu Köln und der Universität Bonn zeigen, dass das seltene Metall Niob schon auf den Asteroiden in deren metallischen Kern gewandert ist. …
… Malereien sind bislang erfasst und konserviert worden. In vielen Fällen leistet unser Projekt daher Pionierarbeit“, erläutert Prof. Adrian Heritage vom Cologne Institute of Conservation Sciences (CICS) der TH Köln. In einem ersten Schritt lernten die Forscherinnen und Forscher die Gegebenheiten und Ansprechpartner vor Ort kennen und erfassten mögliche Konservierungsobjekte in ausgewählten Höhlen.
Um die Verwitterungs- und Veränderungsprozesse besser zu verstehen, denen die Malereien ausgesetzt sind, hat Sarah Hutt, Diplom-Restauratorin am CICS, …
… Saftkarton, das Armaturenbrett im Auto und der Beutel fürs Altpapier: Kunststoffe sind aus dem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. Allerdings sind sie vergleichsweise aufwändig herzustellen und der Energieverbrauch ist entsprechend hoch. Einem internationalen Forscherteam der Leibniz Universität Hannover, der Universität Augsburg und des Boreskov-Instituts Novosibirsk ist es erstmals gelungen, durch das Anlegen von elektrischen Feldern die Gastransporteigenschaften von Metallorganischen Netzwerkverbindungen zu verändern. Das Verfahren könnte die …
… dem Stipendium des Forschungsrates will sie – dem Ziel der ERC Starting Grants entsprechend – nun eine eigene Arbeitsgruppe aufbauen, die drei Postdocs und zwei Doktoranden umfassen soll. Die Förderung richtet sich an aussichtsreiche Nachwuchsforscher am Beginn einer unabhängigen Karriere. Als Grundlage für die Bewertung dienen, abhängig vom Forschungsfeld und dem Karrierezeitpunkt, neben dem vorgeschlagenen Projekt eigenständige Publikationen, Patente, Vorträge auf internationalen Konferenzen sowie Wissenschaftspreise. Die Gelder für die ERC-Grants …
… können Aktoren, die an Flügeln oder Seitenleitwerken angebracht werden, beispielsweise die Auftriebsphase verbessern und somit helfen, Kraftstoff einzusparen. Die Integration erfordere jedoch einen erhöhten Montage-Aufwand und zusätzliches Gewicht, was zu mehr Kraftstoffverbrauch führe, so der Forscher. Deshalb habe er mit seinem Team am Bundesexzellenzclusters MERGE vor allem auch die Integration von Aktoren in verschiedene Werkstoffverbunde und Bauteile untersucht. Orientiert haben sie sich dabei vor allem am Fahrzeugbau: „Wir arbeiten dabei gegen …
… Daten über die Emotionen der Nutzerinnen und Nutzer, verarbeiten sie und schlagen Verhaltensänderungen vor. Die Potsdamer Tagung wird sich mit Innovationen beschäftigen, die auf die Normierung und Normalisierung menschlicher Regungen zielen. Außerdem betrachten die Forscherinnen und Forscher aktuelle Entwicklungen in Politik, sozialen Medien und Journalismus. Denn hier verbreiten sich affektive Phänomene wie Hate Speech, Cybermobbing, Public Shaming, „gefühlte Wahrheiten“ und Populismus. „Solche affektiven Äußerungen beeinflussen heute die sozialen …
HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann
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Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist bekannt, dass sich eben diese Bakterien gezielt in Tumoren ansiedeln. Forscher versuchen nun, diese Eigenschaft für die Krebstherapie auszunutzen. Das Dilemma: Salmonelleninfektionen sind lebensbedrohlich. Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig ist nun …
… Keilschriftarchiv mit 93 Tontafeln, das sie in die Zeit um 1250 v. Chr. datieren, die Periode des mittelassyrischen Reichs. Was auf den Texttafeln festgehalten ist, bleibt vorerst ein Geheimnis. Sie müssen entziffert werden, was nach Einschätzung der Forscher aufwendig und langwierig werden könnte.
Die bronzezeitliche Stadtanlage von Bassetki wurde erst 2013 bei Geländeforschungen im Rahmen des Tübinger Sonderforschungsbereichs „RessourcenKulturen“ (SFB 1070) entdeckt. Die Tübinger Archäologen konnten ihre Arbeiten in diesem Jahr auch im September und …
… Stillung des weltweiten Energiehungers leisten.
In seinem Vortrag geht Dr. Ralf Kleiber, Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald, zunächst auf die physikalischen Prinzipien ein, nach denen die Energieerzeugung in der Sonne funktioniert. Anschließend zeigt er, wo die Forscher bei der Lösung des Problems stehen und welche Aufgaben noch zu lösen sind, bis der Traum Wirklichkeit werden kann.
Besonderes Augenmerk legt Dr. Ralf Kleiber in seinem Vortrag auf die Fusionsanlage Wendelstein 7-X, die weltweit modernste Anlage ihres …
… mit anderen Proteinen verantwortlich ist. Aufgrund ihrer Funktion und einer gemeinsamen Evolutionsgeschichte sind viele dieser Proteinoberflächen sehr ähnlich aufgebaut. Es konnten sich kaum Strukturelemente entwickeln, die den Interfaces zusätzlich Spezifität verleihen. Die Regensburger Forscher konnten nun Interfaceelemente identifizieren, die nur in manchen Proteinen vorhanden sind und in anderen, verwandten und strukturell ähnlichen Proteinen fehlen. Diese Teilstrukturen werden daher als „interface add-ons“ bezeichnet. Sie erhöhen, ähnlich wie …
… umstritten, obwohl er aus ökonomischer Sicht ein geeignetes Instrument ist, um das Klima zu schützen. Die Skepsis am Handel mit CO2-Zertifikaten lässt sich damit erklären, dass er dem Verantwortungsgefühl von Verbrauchern widerspricht. Das zeigt eine neue Studie von Forschern des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), die jetzt im Fachmagazin Journal of Public Economics erschienen ist. In einem Experiment entschieden sich die meisten Teilnehmer dafür, …
… ist Christoph Drösser, früher ZEIT-Redakteur, heute freier Wissenschaftsjournalist in den USA: „Der Expertenmakler des idw ist ein ideales Mittel, um kompetente Ansprechpartner zu bekommen, auch zu Nischenthemen. Fast zu jeder wissenschaftlichen Frage gibt es einen deutschen Forscher, der sich damit beschäftigt – und mit dem Expertenmakler kann man ihn oder sie finden!“
„Dass 1.000 Mitgliedseinrichtungen unsere Dienstleistungen nutzen, macht gerade mich als einen der idw-Gründerväter stolz“, sagt Dr. Josef König, ehemaliger RUB-Pressesprecher und …
… Hochschulen ihre jeweiligen Stärken bündeln. In der Forschung, insbesondere in der Verbundforschung, bedeutet dies, Grundlagen- und Anwendungsforschung zusammenzuführen und sich intensiver an nationalen und europäischen Förderprogrammen zu beteiligen. Mit dem Landesprogramm für industrienahe Forschergruppen und den Innovationszentren in Ilmenau und Jena finden die Hochschulen bereits einen guten strukturellen Rahmen vor, um sich untereinander sowie mit der Industrie und der außeruniversitären Forschung zu vernetzen.
In der Lehre können die Hochschulen …
In der Nacht des Wissens am 4. November öffnen mehr als 50 Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und weitere wissenschaftliche Institutionen in Hamburg und der Metropolregion ihre Türen. Auch Wissenschaftler der Hochschule Fresenius aus den Fachbereichen Wirtschaft & Medien sowie Gesundheit & Soziales zeigen dem Publikum, woran sie aktuell forschen.
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Wie kann man die Mimik des Gegenübers richtig entschlüsseln? Macht Fernsehen Kinder dumm? Haben Psycho-Profile Donald Trump zum Wahlsieg verholfen? Und inwiefern können Manag…
Aspekte der Verhaltensökonomie werden in der Umwelt- und Klimapolitik meist unterschätzt: Tatsächlich legen Menschen nicht nur Wert auf eine effiziente Zielerreichung, sondern auch auf ihr Verantwortungsgefühl. Das zeigt eine neue Studie von Forschern des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB), welche im renommierten Fachmagazin Journal of Public Economics veröffentlicht worden ist.
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In einem Experiment der Wissenschaftler wollten die meisten Teilnehmer …
… von SurgVision.“
Um aus der Forschung gewonnenes Wissen schnellstmöglich zum Nutzen der Gesellschaft anwenden zu können, fördert die Abteilung Innovationsmanagement am Helmholtz Zentrum München zusammen mit dem Technologietransfer-Partner Ascenion GmbH wissenschaftliche Ausgründungen. Die Forscherinnen und Forscher werden dabei unterstützt, ihre Projekte weiterzuentwickeln, deren Wertschöpfung zu erhöhen und patentrechtlich abzusichern.
Auch SurgVision ist dafür ein gutes Beispiel. Seit dem Start im August 2013 konnte das Unternehmen mit Hauptsitz …
… damals noch nicht, dass er an der Uni Rostock bei einem renommierten Forschungsvorhaben, das sich mit der „Entwicklung von optischen Computer-Chips“ für Quanten-Computer befasst, dabei sein wird.
„Diese Superrechner werden eines Tages eine gewaltige Rechenleistung ermöglichen“, sagt der junge Forscher, der sich in seiner Wahlheimat Rostock und an der hiesigen Uni sehr wohl fühlt. Quantencomputer könnten für einen enormen Sprung in der Computertechnologie sorgen.
Lukas tüftelt an der Uni an seiner Doktorarbeit und gibt dafür im Labor des neuen …
… handelt sich hierbei um einen multiresistenten E. coli-Stamm vom Sequenztyp 131 (ST131), der weltweit für Millionen von Infektionen verantwortlich ist, vor allem Blutstrominfektionen und Blasenentzündungen, und der ein relativ seltenes ESBL-Gen trägt, nämlich blaCTX-M-27. Die Suche war erfolgreich: Die Forscher fanden E. coli ST131 CTX-M27 ausschließlich in menschlichen Isolaten und konnten nachweisen, dass seine Häufigkeit von 0 % im Jahr 2009 auf 45 % 2016 gestiegen ist.
„Damit macht dieser E. coli-Stamm mit seinem spezifischen ESBL-Gen einem E. …
… in Verwaltung, Rechenzentren, Haustechnik, Bibliotheken und Laboren verändert hat. Die neue Studie eines Forschungsteams um Prof. Dr. Andrä Wolter (Humboldt-Universität zu Berlin) und Dr. Ulf Banscherus (Technische Universität Berlin) schließt diese Lücke*. Die Hochschulforscher haben unter anderem eine Onlinebefragung unter mehr als 2500 Hochschulbeschäftigten und Interviews an 21 Hochschulen in zwölf Bundesländern durchgeführt.
An den Hochschulen kam seit den 1990er-Jahren einiges zusammen. Zu nennen ist die Verwaltungsmodernisierung, Stichwort …
Pharmazeuten und Chemikern der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) ist es gelungen, eine genauere Methode der Protein-Massenspektrometrie zu entwickeln. Mit dem Verfahren können bereits kleinste Mengen von Proteinen erforscht werden. Die hallesche Forschergruppe konnte nun zeigen, dass sich bei der Massenspektrometrie viel genauere Erkenntnisse zur Struktur von Proteinen gewinnen lassen, wenn man die Proteine zuvor mit einem zusätzlichen Stoff vermischt. Ihre neue Methode stellt die Gruppe in der internationalen Fachzeitschrift "Angewandte …