Stress-Sensoren erhöhen Überleben von Hefe-Zellen
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Prionen sind sich selbst vermehrende Proteinaggregate, die zwischen Zellen übertragen werden können. Pathologische Prionen gelten als Auslöser für BSE in Rindern und die menschliche Creutzfeldt-Jakob-Krankheit. Auch neurodegenerative Erkrankungen wie ALS werden mit der Ansammlung von prionenartigen Proteinen in Verbindung gebracht. Die Region innerhalb dieser Proteine, die für die Aggregatbildung verantwortlich ist, wird als Prionendomäne bezeichnet. Trotz der großen Rolle, die diese in m…
Geringe FoxO3-Aktivität programmiert Bindegewebszellen um und löst die Erkrankung aus
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Die molekularen Zusammenhänge der Lungenfibrose sind bislang noch wenig bekannt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim konnten nun zeigen, dass eine zu geringe Aktivität eines als FoxO3 bezeichneten Transkriptionsfaktors bei der Entstehung der Erkrankung eine wichtige Rolle spielt. In Untersuchungen an Mäusen ließ sich die Krankheit aufhalten, wenn die FoxO3-Aktivität pharmakologisch gesteigert wurde. Die W…
Die Tiere beobachten Mitglieder ihrer Gruppe bei der sozialen Fellpflege und mischen sich ein, wenn die Aktion ihren eigenen Status oder ihre sozialen Beziehungen gefährden könnte
8. November 2017
Menschen schließen nicht nur komplexe und lang anhaltende soziale Beziehungen mit Freunden, Familie und romantischen Partnern. Sie registrieren auch mögliche Bedrohungen, denen diese Beziehungen ausgesetzt sind, und schützen sie eifersüchtig vor Außenseitern. Menschen beobachten auch Veränderungen im Beziehungsgeflecht um sie herum und versuchen B…
Sirt1 hemmt Aufbau von weißem Fettgewebe und wird dabei von Sirt7 reguliert
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Zellen müssen sich oft kurzfristig an sich verändernde Bedingungen anpassen. Gesteuert wird dies unter anderem durch Sirtuine. Eines dieser Proteine, Sirt1, reduziert den Aufbau von Fettgewebe. Seine Aktivität wird wiederum von einem anderen Sirtuin, Sirt7, reguliert. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung haben nun an Mäusen gezeigt, dass das Fehlen von Sirt7 zu einer übermäßigen Aktivierung von Sirt1 und so zum Abbau von Fettgeweb…
Wissenschaftler entwickeln zellähnliche Lipidvesikel, die sie mit natürlichen Zellproteinen ausstatten können
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Jede Zelle braucht eine Hülle. Eine Membran aus Fettmolekülen trennt das Zellinnere von der Umgebung und schafft dort ein für das Überleben notwendige Milieu. Auch für die Entwicklung künstlicher Zellen ist eine chemisch und mechanisch stabile Hülle eine wesentliche Voraussetzung. Forscher der Max-Planck-Gesellschaft sowie der Universitäten in Heidelberg, Jena, Magdeburg und Bordeaux haben nun im Rahmen des MaxSynBio-Netzwerks mi…
Menschen suchen Freunde, die einer anderen ethnischen oder religiösen Gruppe als der eigenen angehören, nach deren individuellen Eigenschaften aus
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Obwohl die Schlagzeilen weltweit vor allem von Uneinigkeit und Konflikten beherrscht werden, schließen Menschen seit jeher Freundschaften über Gruppenzugehörigkeiten hinweg. Doch nach welchen Kriterien wählen sie Freunde aus, die einer anderen Gruppe angehören? In Zusammenarbeit mit Gartenbauern aus Bolivien haben Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und …
Wirtschaftswissenschaftler untersuchen Effekte auf Steueroasengeschäfte
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Whistleblower helfen nicht nur, unmoralische oder kriminelle Handlungen offenzulegen, sondern auch, Täter abzuschrecken. Dafür haben Niels Johannesen von der Universität Kopenhagen und Tim Stolper vom Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen am Beispiel von Datenlecks rund um Bankgeschäfte in Steueroasen deutliche Hinweise gefunden. Die Ökonomen stellten fest, dass infolge des ersten öffentlich bekannt gewordenen Datenlecks bei der Liechtensteiner…
Globale Vereisung verschaffte Grünalgen vor über 600 Millionen Jahren einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil
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Grünalgen bilden das Fundament der Nahrungspyramide auf der Erde und liefern vielen Organismen lebensnotwendige Nährstoffe. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und vom Marum, Universität Bremen, haben nun gemeinsam mit Kollegen aus anderen Ländern herausgefunden, dass die Algen diese ökologische Bedeutung erst seit dem Ende einer globalen Vereisungsphase vor 635 Millionen Jahren besitzen. Den Forsche…
Windstärke, Windgeschwindigkeit und Luftdruck sind für den Großen Abendsegler Zeichen zum Aufbruch in seine Sommergebiete
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Millionen von Tieren fliegen, schwimmen oder wandern jedes Jahr um die Erde. Damit sie ihr Ziel erreichen, müssen sie Änderungen der Umweltbedingungen genau wahrnehmen und den richtigen Zeitpunkt zum Start ihrer Wanderungen wählen. Auch Fledermäuse lassen sich von äußeren Faktoren leiten. Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Radolfzell haben nun untersucht, unter welchen Bedingungen der in Süddeutschl…
Wissenschaftler stellen neueste Methoden und Ergebnisse aus Wildtier-Studien vor
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Kaum ein Forschungsfeld entwickelt sich so rasant wie die Beobachtung von Wildtieren mit Hilfe kleiner mobiler Sender, auch Bio-Logging genannt. Vom 25. bis 29. September findet in Konstanz im Bodenseeforum das 6. Internationale Bio-Logging Wissenschaftssymposium statt. Dabei werden Wissenschaftler aus aller Welt neue Methoden und Forschungsergebnisse vorstellen. Auf der Veranstaltung soll das kommende Jahrzehnt zudem zur Bio-Logging-Dekade ausgerufen werden…
Experimente mit Bakterien zeigen, dass Gene miteinander fusionieren und so neue Proteine hervorbringen können
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Lebewesen müssen sich fortwährend an ihre Umgebung anpassen, um darin zu bestehen. Verantwortlich für solche Anpassungen sind Änderungen im Erbgut. Paul Rainey vom Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön hat zusammen mit Kollegen aus Neuseeland in Laborexperimenten die Entstehung neuer, besser angepasster Zelltypen untersucht. Dabei haben die Forscher entdeckt, dass Bakterien neue Eigenschaften unter anderem durch die …
Schimpansen und Orang-Utans suchen nach Informationen, um Wissenslücken zu schließen
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Sie verlassen das Haus und fragen sich beim Schließen der Tür, ob Sie den Herd ausgeschaltet haben. Die einfache Lösung ist, noch einmal umzukehren und nachzuschauen. Dieses Beispiel veranschaulicht eine wichtige Art des Denkens: Metakognition oder die Fähigkeit, eigene geistige Zustände zu überwachen. Vor dem Umkehren beurteilt der Mensch zunächst, ob er sich an das Ausschalten des Herds erinnert. Falls nicht, sucht er weitere Informationen, indem er no…
Deutschland erhält eine neue Marke für eine Graduiertenausbildung mit internationaler Strahlkraft: 2018 starten zunächst drei ausgewählte Max Planck Schools in eine fünfjährige Pilotphase. Jede School bündelt die deutschlandweit verteilte Exzellenz zu einem innovativen Forschungsfeld. Diese intelligente Vernetzung soll der deutschen Wissenschaft international noch mehr Sichtbarkeit im internationalen Wettbewerb verschaffen, um so herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus aller Welt anzuziehen.
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Im Wettbewerb dur…
Eine Schaltstelle zwischen Physik und Medizin: Am 25. Juli wird der Kooperationsvertrag zu einem neuen interdisziplinären Zentrum in Erlangen unterzeichnet.
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Bei manchen Krankheiten sind üble Kräfte am Werk. Und das im ganz physikalischen Sinn. Denn wenn im Körper eine Entzündung, eine Infektion oder gar ein Tumor entsteht, kommt es zu einer Schwellung, die sowohl auf das betroffene als auch auf das umliegende Gewebe Kräfte ausübt. Solche physikalischen Faktoren und die sich daraus ergebenden Therapieansätze werden Wissenschaftler am Erla…
26.07.2017
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Sie lesen gerade: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. Presse – Pressemitteilung