Mit der heutigen Verleihung des Titels „Doktor-Ingenieur“ ehrt die Stellenbosch University Reuters herausragende wissenschaftliche und technologische Beiträge für die Produktion und das Recycling von Metallen sowie seinen besonderen Einsatz bei der Umsetzung akademischer Forschung in die Praxis. Der Metallurgie- und Recyclingexperte ist seit 2015 Direktor am Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), das zum Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gehört, sowie Honorarprofessor für Systemintegrierte Werkstofferzeugung an der TU…
Mit 98 von möglichen 100 Punkten hat die Physiklaborantin Stefanie Sonntag ihre Prüfung zur Facharbeiterin abgelegt – sie ist damit die berufsbeste Auszubildende in der gesamten Bundesrepublik. Für diese herausragende Leistung zeichnet sie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am 4. Dezember in Berlin aus. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) stellt somit das zweite Jahr in Folge die bundesbeste Azubi in diesem Beruf. Das sächsische Forschungszentrum erhielt außerdem zum 18. Mal hintereinander den Titel „Ausgezeichnet…
Eine am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) entwickelte Methode nutzt magnetische Felder, um mechanische Belastungen in Wellen und Achsen zu registrieren. Der kürzlich von der HZDR Innovation GmbH – einer Tochterfirma des HZDR – entwickelte, praxistaugliche Sensor „Argus“ baut auf dem Prinzip auf. Er soll künftig helfen, großtechnische Anlagen wie Windparks, Bergbaumaschinen, Generatoranlagen oder Zementwerke effizienter zu überwachen.
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Wenn Wellen und Achsen große Kräfte bei hohen Drehzahlen übertragen, geht das oft an die Substa…
Wenn ein Rohstoff fehlt, kann dies ganze Industrien empfindlich treffen. Seit rund zehn Jahren wird deshalb stark in die Erforschung von Hochtechnologiemetallen investiert, bei deren Versorgung es viele Risiken gibt und die deshalb als kritisch gelten. Wissenschaftler aus dem Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF) am HZDR und der TU Chemnitz haben die Studien zur Kritikalität unter die Lupe genommen und Fehler in den aktuellen Methoden zur Bewertung kritischer Rohstoffe entdeckt. Die Forscher regen daher eine Neueinschätz…
Europa soll attraktiver für die Erkundung von Rohstoffen werden. Partner aus Forschung und Industrie wollen dafür innovative, schonende Technologien entwickeln und unter realitätsnahen Bedingungen testen. Zu diesem Zweck sollen drei europäische Referenzgebiete in Deutschland (Geyer), Finnland (Sakatti) und Spanien (Gerena, Minas de Ríotinto) etabliert werden. Dazu investiert die EU in den nächsten drei Jahren rund 5,6 Mio. Euro in das neue Forschungsprojekt INFACT, in dem sich 17 Partner aus sieben Ländern zusammengeschlossen haben. Koordinie…
Der Europäische Forschungsrat (European Research Council, ERC) hat Dr. Kristina Kvashnina mit einem ERC Starting Grant ausgezeichnet. In den kommenden fünf Jahren erhält die Physikerin somit 1,5 Millionen Euro für ihre Forschung. Kristina Kvashnina will die Förderung nutzen, um die chemische Grundstruktur von Elementen aus der Lanthanid- sowie Actinid-Gruppe zu entschlüsseln. Dazu zählen zum Beispiel Uran und Plutonium, aber auch ein Teil der Seltenen Erden. Die Forschung ist besonders für die sichere Verwahrung radioaktiven Abfalls relevant.…
Am heutigen Donnerstag, 12.10.2017, fand der Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) mit hochrangigen Vertretern von Bund, Freistaat Sachsen, Landeshauptstadt Dresden, Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft statt. Zugleich wurde der langjährige Kaufmännische Direktor Prof. Peter Joehnk in den Ruhestand verabschiedet.
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Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) findet heute als modernes und interdisziplinäres Forschungszentrum national und international Beachtung, die Anfänge waren jedoch keinesw…
Mit einer Doppelveranstaltung würdigt das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) den diesjährigen Geburtstag: Am 1. Januar 1992 wurde das Forschungszentrum Rossendorf auf dem Standort des ehemaligen Zentralinstituts für Kernforschung (ZfK) der DDR neu gegründet. Prof. Joachim Ragnitz von der Dresdner Niederlassung des ifo Instituts beleuchtet in seiner Festrede zum Jahresempfang am 12. Oktober 2017 die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen seit der Wiedervereinigung. Zum wissenschaftlichen Symposium am 13. Oktober treten Wissenschaftler…
Fast 4.400 Gigawattstunden pro Jahr – das benötigen die kommunalen Kläranlagen in Deutschland, um ihre Aufgabe zu erfüllen. Es entspricht etwa der Jahresleistung eines modernen Kohlekraftwerks. Besonders energieintensiv sind bei der Abwasseraufbereitung Prozesse in den Belebungsbecken, in denen Bakterien Kohlenstoff- und Ammoniumverbindungen abbauen. In den meisten Kläranlagen übersteigt die aufgewendete Energie den tatsächlichen Bedarf, da sie nicht optimal ausgelegt sind. Im Verbundprojekt LEOBEL, das die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU…
Klassische Elektronenbeschleuniger haben sich zu einem unverzichtbaren Instrument der modernen Forschung entwickelt. Doch sogar kleinere Varianten dieser Super-Mikroskope umfassen die Größe eines Fußballfeldes. Eine Alternative, die wesentlich weniger Platz benötigt und viel höhere Spitzenströme erzielen kann, bietet die Laserplasma-Beschleunigung. Das könnte die Basis für die nächste Generation kompakter Lichtquellen liefern. Bislang war es aber schwer, einen verlässlichen und stabilen Elektronenstrahl mit den Laserbeschleunigern zu erzeugen…
Moderne hochparallele Rechnerarchitekturen sind heute in der Lage, riesige Datenmengen in hoher Geschwindigkeit zu verarbeiten. Damit können bildgebende Verfahren zunehmend die Rolle von Sensoren übernehmen, mit denen sich Maschinen und Industrieanlagen steuern lassen. In dem europäischen Verbundprojekt TOMOCON arbeiten zwölf Forschungseinrichtungen aus neun Ländern zusammen mit 15 namhaften Industrieunternehmen an neuen bildgebenden Sensoren und daran, diese in die Steuerung und Regelung verfahrenstechnischer Prozesse einzubinden. Start des …
Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) konnten mit Kollegen aus Deutschland und den USA zeigen, dass sich in den Eisriesen unseres Sonnensystems „Diamantregen“ bildet. Mit dem ultrastarken Röntgenlaser und weiteren Anlagen des Stanford Linear Accelerator Centers (SLAC) in Kalifornien simulierten sie Bedingungen wie im Inneren der kosmischen Giganten. Dadurch konnten die Forscher erstmals in Echtzeit die Aufspaltung von Kohlenwasserstoff und die Umwandlung des Kohlenstoffes in Diamant beobachten. Ihre Ergebnisse haben…
21.08.2017
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