Nach der Veröffentlichung des Referentenentwurfs zur sog. Apothekenreform mit dem Namen „Entwurf eines Gesetzes für eine Apothekenhonorar- und Apothekenstrukturreform“ (Apotheken-Reformgesetz – ApoRG) stehen bei den Mitgliedern der Freien Apothekerschaft die Zeichen auf Sturm. Das Anfangsstatement des Bundesministeriums für Gesundheit mit den Worten „Deshalb sollen mit diesem Gesetz die notwendigen Rahmenbedingungen für eine bessere Arzneimittelversorgung durch Apotheken in der Fläche geschaffen werden.“ liest sich wie Hohn, denn an keiner Stelle …
Freie Apothekerschaft kritisiert Lauterbach: Blinder Aktionismus?Nicht nur bei den Corona-Maßnahmen steht Bundesgesundheitsminister Lauterbach bundesweit in der Kritik. Von jetzt auf gleich sieht er nun Einsparpotentiale bei den Apotheken in Millionenhöhe. Sowohl der Rabatt, den die Apotheken den Krankenkassen gewähren müssen, soll erhöht werden, auch die gleichzeitige Senkung der Mehrwertsteuer ist im Gespräch. Beides trifft die deutschen Apotheken ins Mark, da durch diese beiden Maßnahmen das jeweilige Betriebsergebnis deutlich verringert wird.Daniela …
Die Mitglieder der Freien Apothekerschaft e.V. sind bestürzt über die Kriegshandlungen in der Ukraine, durch die besonders die Zivilbevölkerung enorm betroffen ist. Die andauernden Angriffe der russischen Armee haben bereits unzählige Menschenleben gefordert, und solange kein Frieden eintritt, werden leider täglich weitere unschuldige Menschen ihr Leben verlieren. Daniela Hänel, 1. Vorsitzende: „Zusammengebrochen ist somit neben der medizinischen Versorgung auch die Versorgung mit Arzneimitteln in den bombardierten Städten. Dem Aufruf der ukrainischen …
… Millionen Bürgern und die Beschaffung von über 400 Millionen FFP2-Masken bei sofortiger Bezahlung oder sogar Vorkasse in dieser Kürze der Zeit hinbekommen? Was die Apotheken während der Pandemie für die Bundesrepublik geleistet haben, ist aus der Sicht der Freien Apothekerschaft mit Geld nicht aufzuwiegen. Dass nun seitens Herrn Spahn und Teilen der Politik wieder an der Vergütung gedreht wird, ist ein Armutszeugnis. Schon beim Botendienst der Apotheken wurde die Vergütung halbiert entgegen der Meinung der Bundesregierung, Kontakte zu beschränken. …
… Kranke vorzubereiten und diese ab dem 15. Dezember 2020 zu verteilen – und das neben dem Tagesgeschäft, das einen Tag vor dem bundesweiten Lockdown sowieso schon schwer zu bewältigen war. Reinhard Rokitta, Vorstandsmitglied der Freien Apothekerschaft: „Die Ankündigung zur kurzfristig erstellten Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) und die auf die Apotheken zukommende Verteilung erfuhren wir vollkommen unvorbereitet aus Funk und Fernsehen am 10. Dezember. Das Bundesgesundheitsministerium hatte einen diesbezüglichen Referentenentwurf auf den …
… Versorgungszentren (MVZ) und sonstige Ärztezentren mit Groß-Apotheken, möglichst noch im Eigentum der Gesetzlichen Krankenversicherung oder von Krankenhäusern, sowie Telemedizin und Arzneimittelversand als Regelversorgung für alle, die weit entfernt von solchen Zentren wohnen.
Die Freie Apothekerschaft stellt sich entschieden gegen diese Entwicklung. Es ist inakzeptabel, dass die von der Politik fälschlich als relevante Interessenvertretung der selbständigen Apothekerschaft angesehene „ABDA“ dieses VOASG mitträgt - insbesondere angesichts der Tatsache, dass …
Durch das endgültige Nein der Bundesregierung zum Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel wird das Apothekensterben an Fahrt zunehmen.
Die Freie Apothekerschaft ist enttäuscht, dass sich die Bundeskanzlerin und ihre Minister in dieser Form gegen die Apotheken vor Ort stellen. Der Bundesverband hält diese Entscheidung sogar für ein fatales Zeichen des Kabinetts, wenn eine persönliche Arzneimittelversorgung durch die Apotheken vor Ort mit Gesprächen, Beratung und Hinwendung zum Patienten so mit Füßen getreten wird und durch ein unpersönliches …
… und Interessenvertretung ABDA - hält weiterhin an einem umstrittenen Boni-Verbot fest, während immer mehr Bundestagsabgeordnete - sogar der CDU und CSU - eine Rückkehr zum Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel fordern.
Reinhard Rokitta, Vorstandsmitglied der Freien Apothekerschaft: „Die Politik möchte die sog. flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln durch die Apotheken vor Ort gesichert wissen. Sie kann uns aber nicht einmal sagen, ab welcher Apothekenzahl eine flächendeckende Versorgung nicht mehr gesichert …
… bei einzelnen Marktteilnehmern mit Arzneimitteln und beschränkt die Lieferung des pharmazeutischen Großhandels an die Apotheken hinsichtlich sog. versorgungsrelevanter Arzneimittel. Wer diese Marktteilnehmer sind, erfährt man nicht.
Reinhard Rokitta, Vorstandsmitglied der Freien Apothekerschaft: „Wir vermuten, dass es sich bei diesen Marktteilnehmern keineswegs um die normal versorgenden, jetzt auch noch über Gebühr mit Kontingentierung belasteten Vor-Ort-Apotheken handelt, sondern um exportierende Großhändler und vereinzelt auch exportierende …
Die Freie Apothekerschaft fordert den Gesetzgeber auf, die sog. Rabattverträge zwischen der Gesetzlichen Krankenversicherung GKV und den Pharmaherstellern während der von der WHO ausgerufenen Pandemiezeit außer Kraft zu setzen.
Die bereits bestehenden Lieferengpässe bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln zusammen mit der Corona-Pandemie belasten die Apotheken immens. Der Aufwand und die Personalkosten, die dabei entstehen, Alternativen zu den nicht lieferbaren Arzneimitteln zu beschaffen, stehen in keinem Verhältnis mehr zum Honorar. Die derzeitige …
Die vom Verein Freie Apothekerschaft eingereichte Petition zur Abschaffung der Bonpflicht wird vom Petitionsausschuss nicht veröffentlicht. Das erfuhr Vorstandsmitglied Reinhard Rokitta in der letzten Woche am Rande einer öffentlichen Anhörung im Petitionsausschuss. Grund dafür ist die Tatsache, dass es bereits eine ähnliche Petition gibt, die unter der Nummer 103005 vor 3 Wochen zum Mitzeichnen freigegeben wurde. Der Petent Franz Märtl kann allerdings bislang nur auf etwas über 5.100 Mitzeichner verweisen, was für das benötigte Quorum von 50.000 …
… Es zeigt sich allerdings, dass es anscheinend möglich ist, deutsche Gesetze aus dem Ausland zu umgehen. So hat es kürzlich eine Journalistin in einem Selbsttest bei einer englischen Online-Praxis nachgewiesen und veröffentlicht.
Reinhard Rokitta, Vorstandsmitglied der Freien Apothekerschaft, ist entrüstet: „Praktisch jeder kann, ohne persönlich untersucht zu werden, mit dem mehr oder weniger korrekten Ausfüllen eines Fragebogens eine Diagnose und das zugehörige rezeptpflichtige Arzneimittel erhalten, das dann geliefert wird – wen wundert’s – von …
Freie Apothekerschaft wehrt sich gegen Kassenbonpflicht.
Nach der Veröffentlichung der Pressemitteilung zur Belegausgabepflicht am 7. Januar 2020 hat die Freie Apothekerschaft am selben Tag die nachstehende Petition beim Bundestag eingereicht. Diese wird unter der ID 105643 geführt. Die Freie Apothekerschaft wartet nun auf die Veröffentlichung durch den Petitionsausschuss.
Petition ID 105643
Der Bundestag möge beschließen, die Belegausgabepflicht umgehend abzuschaffen.
Begründung:
Die Belegausgabepflicht betrifft ausschließlich Einzelhandelsbetriebe …
Die Mitglieder der Freien Apothekerschaft wehren sich dagegen, mit Steuerbetrügern in einen Topf geworfen zu werden!
Reinhard Rokitta, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes, ist äußerst ungehalten: „Die Belegausgabepflicht – im Volksmund auch Kassenbonpflicht - ab dem 1.1.2020 ist ein Bürokratie- und Kostenmonster für kleine und mittelständische Betriebe mit Kundenverkehr, insbesondere auch für die ca. 19.000 Apotheken, die mit ihren elektronischen Kassen bereits finanzamtstechnisch komplett gläsern sind und den Finanzbeamten alle Möglichkeiten …
… Recht und können sich somit nicht über eine deutsche Apothekerkammer anschließen. Das Bundesgesundheitsministerium teilte in einem Bericht der Deutschen Apotheker Zeitung (online) aber mit, dass man an dem Problem arbeite, um die EU-Versender auch anschließen zu können.
Die Freie Apothekerschaft ist entrüstet. Dr. med. Helma Gröschel, 1. Vorsitzende: „Was für ein Problem soll es da denn geben? In Deutschland haben wir über 150 Versandapotheken. Eine deutsche Versandapotheke ist immer an eine stationäre Apotheke angeschlossen. Die Versorgung ist …
… lieferbare Arzneimittel, Genehmigungen, Mehrzahlungen und und und
Und da die sog. Berufsvertretung der Apotheken ABDA bisher noch kein geeignetes Mittel gefunden zu haben scheint, dem Treiben von Spahn, AOK und anderen etwas Entsprechendes entgegenzusetzen, empfiehlt die Freie Apothekerschaft der ABDA, endlich in ein ausführliches Gutachten zu investieren, um Ideen zu entwickeln für einen öffentlichkeitswirksamen Streik der Apotheken, der diese nicht noch weiter in den wirtschaftlichen Abgrund treibt. Geld sollte dafür bei der ABDA vorhanden …
Die expopharm 2019 in Düsseldorf - Auch die Freie Apothekerschaft ist am Start in Halle 1 Stand D01.
Die expopharm 2019 (vom 25.-28. September in Düsseldorf) ist die größte
pharmazeutische Fachmesse und DER Treffpunkt für Entscheider innerhalb der
Apothekenbranche. Auch die Freie Apothekerschaft ist an allen Messetagen mit dem
gesamten Vorstand vor Ort, um die Interessen des Vereins aktiv zu vertreten. Die
Liste an Forderungen ist lang. Auf der Agenda stehen unter anderem:
- Das RX-Versandverbot muss kommen!
- Das Problem SecurPharm - die deutliche …
… ein Nachbessern des Gesetzentwurfes zur Stärkung der Apotheken vor Ort besonders mit Blick auf die Preisbindung bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, damit diese für gesetzlich Versicherte und Privatversicherte gleich ist - und das ist, wie schon mehrfach von der Freien Apothekerschaft gefordert, nur über ein Versandverbot möglich.
Im Gegensatz zu vielen namhaften Politikern der SPD, der Grünen, der FDP aber auch der CDU hat dieser Gesundheitsausschuss in seiner Sitzung am 4. September 2019 Durchblick bewiesen und Minister Spahn mehr als …
Die Freie Apothekerschaft unterstützt vorbehaltlos die e-Petition von Benedikt Bühler zum Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel. Dieses hatte sich der Bundesverband bereits seit Jahren auf die Fahnen geschrieben und in zahlreichen Veröffentlichungen dafür gekämpft.
Dass die Petition nun doch nach nicht nachvollziehbaren Widerständen des Petitionsausschusses veröffentlicht wurde, ist der Hartnäckigkeit des 19-jährigen Pharmaziestudenten zu verdanken. „Eine Hartnäckigkeit, die selbst die sog. Standesvertretung ABDA seit Jahren vermissen …
… Vorstands-Team setzt sich ein
Die Vertreter*innen der Cannabis versorgenden Apotheken, die den VCA gegründet haben, sind seit Anbeginn im Bereich der therapeutischen Abgabe von medizinischem Cannabis tätig und engagiert. „Wir beabsichtigen, aktiv das Thema in der Apothekerschaft voranzubringen. Nicht zuletzt treten wir an, dafür zu sorgen, dass die politische und öffentliche Diskussion den Stellenwert bekommt, der den Patient*innen gerecht wird“, betont die stellvertretene Vorsitzende und Apothekerin Astrid Staffeldt. Zusammen mit Markus Fischer …
… soll.
An vielen Stellen dieser Gesetzesvorlage sehen Rechtsexperten allerdings eher Unsicherheiten und Schwächungen der Apotheken vor Ort als deren Stärkung, da die europarechtlichen Konsequenzen überhaupt nicht absehbar sind. Dazu Dr. med. Helma Gröschel, 1. Vorsitzende der Freien Apothekerschaft: „Ein derart unsicheres Gesetz hilft nur dem Versand aus dem Ausland! Rechtsexperten warnen schon jetzt davor, dass auch diese Regelung vor dem EuGH landen wird. Und bislang ist überhaupt nicht gesichert, dass sich z.B. die holländischen Arzneimittellogistiker …
Für die Freie Apothekerschaft ist das Maß voll. Schon wieder müssen die Apotheken gesetzliche Maßnahmen unter dem Deckmantel von „Allgemeinwohlaufgaben“ aus eigener Tasche bezahlen. Der Grund: Die EU hatte ein Gesetz erlassen hinsichtlich fälschungssicherer Arzneimittel, dessen Umsetzung in den deutschen Apotheken nicht nur hohe Investitionskosten verursacht sondern auch zu erheblichem Personalaufwand und weiteren monatlichen Belastungen führt. „Das ist nicht zumutbar“ so Dr. med. Helma Gröschel, 1. Vorsitzende der Freien Apothekerschaft. „Da es …
Bundesgesundheitsministerium lädt Freie Apothekerschaft nach Pressemitteilung aus
In Sachen „Privatverkauf verschreibungspflichtiger Arzneimittel auf ebay & Co“ kam Bewegung, nachdem der Spiegel in seiner Ausgabe Nr. 46 vom 10. November 2018 über die rechtswidrigen Angebote und Verkäufe auf diversen Internetportalen berichtete. Die Freie Apothekerschaft hatte dem Magazin Tausende von Dateien und Dokumenten allein nur aus den letzten 3 Jahren zur Verfügung gestellt. Mit denselben Dateien hatte der Verein bereits im Mai 2018 Gesundheitsminister …
Herxheim, im Dezember 2018 - Gesundheitsminister Spahn hat seine Krallen ausgefahren: Für ein paar Euro „Schweigegeld“ pro inländische Apotheke bleibt der Versand verschreibungspflichtiger Arzneimittel auch aus dem Ausland bestehen! Die Freie Apothekerschaft ist empört! Damit stellt sich der Minister öffentlich gegen den Koalitionsvertrag. Man muss den Eindruck gewinnen, als ob der früher mit Spahn geschäftlich liierte und heutige Geschäftsführer eines niederländischen Arzneimittelversenders diese Vorschläge persönlich in die Feder des Bundesgesundheitsministers …
… zurück. Dieses Wissen geben sie nunmehr an interessierte Kollegen weiter. Das Schulungsprogramm reicht von einem ersten Impulsseminar (als reine Onlinevariante), über die lokale Bestandsaufnahme, wie Pflegeversorgung bei Kunden aktuell umgesetzt wird, bis hin zu regelmäßigen Webmeetings über Monate hinweg, in denen z.B. Fallstudien besprochen werden. Da es auf diesem Gebiet so manche Klippe zu umschiffen gilt, stößt das junge Unternehmen auf reges Interesse in der Apothekerschaft.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.caredemy.net.
Herxheim, im November 2018 - Für 350 Millionen Euro will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn anscheinend die deutsche Apothekerschaft im politischen Basar kaufen. Dafür soll das Versandverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel vom Tisch. Das scheint das Angebot von Jens Spahn an die ABDA zu sein, die in einer internen Sitzung am 7. November 2018 von der über zwei Jahre anhaltenden Forderung nach dem Versandverbot bereits abgewichen sein soll. „Der Versand verschreibungspflichtiger Arzneimittel besonders aus dem Ausland muss gestoppt werden“, …
Herxheim, im Oktober 2018 - Der Auftritt von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf dem Apothekertag in München hat gezeigt: Mit der Apothekerschaft kann man machen, was man will.
Da wird seit einem halben Jahr zwischen ihm und der sog. Standesvertretung ABDA ein Stillhalteabkommen vereinbart – über nichts! Denn wie sich jetzt herausstellt, soll nun erst nach dem Deutschen Apothekertag verhandelt werden. Spahns Äußerungen auf dem DAT sind hohle Phrasen, und die ABDA macht noch gute Miene dazu. Die Basis wird für dumm verkauft – und wehrt sich …
Freie Apothekerschaft fordert: Versand verschreibungspflichtiger Arzneimittel verbieten / Patienten und Apotheken bleiben auf der Strecke / Politik muss handeln
Herxheim, im April 2018 - Warum setzen sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages nicht für die 20.000 Apotheken und deren 160.000 Mitarbeiter ein? Das niederländische Parlament forderte die Bundesregierung auf, ein Versandhandelsverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel zu unterlassen. Es setzt sich also für drei Logistikunternehmen und etwa 1.000 betroffene, holländische Mitarbeiter …
… verdienen? Laut einem jetzt veröffentlichten 256 Seiten starken Gutachten, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in 2016 in Auftrag gegeben wurde, in Zukunft deutlich weniger. Die Folge? Jede dritte Apotheke wird schließen müssen. Die Freie Apothekerschaft fordert die Politik auf, umgehend die fragwürdigen Änderungen am Arzneimittelpreis zu beenden und endlich mit Augenmaß die Versorgung der Bürger durch die deutschen Apotheken zu sichern.
In Diskussion steht der Preis für verschreibungspflichtige Arzneimittel. In diesem wird …
Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Prof. Karl Lauterbach, verärgert die Apothekerschaft. Nach der Absage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA) des für heute (27.4.2017) geplanten Termins ist die SPD anscheinend nicht weiter für stationäre Apotheken gesprächsbereit.
Geplant war, über das mögliche Gesetz zum Versandhandelsverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel zu reden.
Wie aus einer Veröffentlichung der DAZ (http://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/04/24/lauterbach-trifft-sich-ohne-abda-mit-versandapothekern) …
„Geschäftemacherei zu Lasten der Patienten“
Freie Apothekerschaft im Gespräch mit der Bundesregierung
Berlin/Herxheim, im November 2016 - „Nichtlieferbarkeits-Bescheinigungen“ sind mitschuldig, dass Patienten mitunter nicht sofort mit dem passenden Arzneimittel versorgt werden können. Das Bürokratiemonster bringt jede Apotheke in Engpässe. Mit diesem Thema konfrontierten Reinhard Rokitta (Bünde) und Sabine Zeeck (Berlin) von der Freien Apothekerschaft jetzt Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der …
… für Fertigarzneimittel, sondern auch für von Hand gefertigte Rezepturen 8,35 Euro. Dieser Festbetrag - minus 1,77 Euro Kassenabschlag, also real 6,58 Euro - deckt in keiner Weise die Kosten des Apothekers, kritisiert die Freie Apothekerschaft. Apotheker seien zurecht verärgert.
Eine leistungsgerechte Bezahlung der Rezepturanfertigung ist nunmehr dringend geboten.
„Einfach, klar und eindeutig und ohne Erfüllungsaufwand“ - so steht es im Eckpunktepapier bezüglich der Festlegung des Pauschalbetrags für Rezepturen, das das Bundesgesundheitsministerium …
Freie Apothekerschaft fordert Erweiterung der Vertragspartner
Herxheim, im Juni 2016 - Wenn Platzhirsche Probleme haben, sind Patienten die Leidtragenden. Der kürzliche Lieferengpass eines großen AOK-Rabattpartners hat für massive Probleme in den Apotheken gesorgt. Krankenkassen müssen gesetzlich verpflichtet werden, mindestens drei Vertragspartner aufzunehmen, aus denen Apotheken wählen können, fordert die Freie Apothekerschaft. Nur so ist eine Versorgung der Patienten gesichert.
Aktuell geht es um den Metoprolol-Markt. Die Lieferprobleme bei …
… Knappschaft gekürzt. Apotheken, die den neuen Verträgen zustimmen, tragen damit die Kosten, wenn eine qualitative Versorgung weiterhin gewährleistet werden soll. Wenn Versicherte nicht ordentlich versorgt werden, muss die Politik einschreiten, fordert die Freie Apothekerschaft. Inkontinenzpatienten haben keine Lobby.
Mehr Qualität zu niedrigeren Preisen. Geht das? „Natürlich nicht“, ist Dr. Helma Gröschel, 1. Vorsitzende der Freien Apothekerschaft erbost. Gegenüber den Versicherten hebt die Knappschaft verbesserte Standards und wirtschaftliche …
… trotz schnellstmöglicher Versorgung des Versicherten mit einem lieferbaren Alternativarzneimittel durch die Apotheke sich auf diesen Passus berief oder die Apotheke die geforderte Bescheinigung vom Hersteller nicht erhielt“, berichtet Dr. Helma Gröschel, 1. Vorsitzende der Freien Apothekerschaft. „Die sofortige Versorgung der Patienten hat bei den Apotheken oberste Priorität.
Uns erscheint es so, dass die DAK bei vom Großhandel ausgestellten Bestätigungen der Nichtlieferbarkeit jede Möglichkeit nutzt zu retaxieren, wenn die Erklärung des Großhandels …
… lassen, nicht vom Großhandel. Andernfalls verweigert die DAK die Bezahlung des Rezeptes.
Unabhängig davon, dass es von der Lieferung des Arzneimittels vom Hersteller zum Großhandel durchaus mal 14 Tage dauern kann, ist dies ein weiterer Affront gegen die Apothekerschaft. Es entbehrt zudem sämtlicher Logik. Die wenigsten ApothekerInnen pflegen direkten Kontakt zu den Herstellern verschreibungspflichtiger Arzneimittel. Das ist unnötig und kostet nur viel Zeit und Geld. Letztendlich bringt der direkte Kontakt nichts, da die entsprechenden Abteilungen …
… sehen, wenn die ähnlich sind wie bei seinen alten Tabletten, wird er die andere, ausländische Marke schon auch nehmen können.
Utopie oder Zukunftsszenario? „Überspitzt weiter gedacht wird es so kommen“, befürchtet Dr. Helma Gröschel, 1. Vorsitzende der Freien Apothekerschaft, wenn das Berufsbild des Apothekers in der Bundes-Apothekerordnung (BApO) wie derzeit vorgesehen geändert wird. Die Änderung weiche nicht nur die Qualität des Berufsbilds auf, sondern öffne TTIP die Türen. Dadurch können in Zukunft amerikanische Konzerne nach USA-Vorbild Arzneimittelabgabestellen …
… Hierfür ist das Honorar auf 6,86 Euro pro Arzneimittel festgelegt. Sukzessive werden jedoch die Regelungen, wie mit Betäubungsmittel-Rezepten umgegangen werden muss, verschärft, die Arbeitszeit pro Rezept steigt deutlich, aber die Honorierung bleibt gleich. Die Freie Apothekerschaft kritisiert dies massiv und fordert eine Verdoppelung des Honorars für BTM-Rezepte.
22,25 Minuten benötigen ApothekerInnen im Schnitt, um ein BTM-Rezept zu bearbeiten – inklusive Beschaffung, Lagerung, Abgabe und Dokumentation. Für ein übliches Kassenrezept sind es im …
Herxheim, im September 2015 - In der Branche ist der Wurm drin. Einerseits werden Gelder für Maßnahmen ausgegeben, die sinnlos sind. Andererseits werden Honorare niedrig gehalten sowie Informationen von Bundesverbänden und Krankenkassen vorenthalten. Die Freie Apothekerschaft als Vertretung unabhängiger Apothekerinnen und Apotheker hat sich zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit
darauf hinzuweisen und sich für faire Honorare bei fairen Bedingungen einzusetzen. „Wir wollen nicht mehr nur diskutieren und kritisieren, sondern handeln und verändern“, …
… Bürogebäudes am
Berliner Hauptbahnhof investieren. Experten rechnen schon jetzt eher mit
über 40 Millionen. Das entspricht mehr als das Doppelte des
ABDA-Jahreshaushalts. „Bezahlen werden es wir - die ApothekerInnen“,
kritisiert Dr. med. Helma Gröschel, Vorsitzende der „Freien Apothekerschaft“.
„Unser Geld wird rausgeschmissen. Für nix. Das ist eine reine
Außendarstellung. Die ABDA präsentiert sich als wäre immens viel Geld
vorhanden. Das ist es aber nicht“, moniert Gröschel. Gerade erst wurde
eine erneute Beitragserhöhung bekannt. „Hier wird …
… Euro mehr an Beiträgen als im Vorjahr fordert die Vertretung im neuen Haushaltsentwurf. Laut „Apotheke Adhoc“ soll das Geld investiert werden, um gestiegene Personalkosten zu decken. Am 1. Juli wird die
Mitgliederversammlung den Haushaltsansatz beschließen. Die Freie Apothekerschaft kritisiert dieses Vorgehen massiv und fordert alle Apotheker auf, sich gegen das Gutsherrengehabe der ABDA zu wehren.
„Dieses Vorgehen ist völlig unverständlich“, so Dr. Helma Gröschel, Vorsitzende der „Freien Apothekerschaft“. In jedem Konzern, und nichts anderes ist …
… am Wirkort zur Verfügung steht.
Indien ist ein Billiglohn-Land. Dort werden von den meisten deutschen Arzneimittel-Herstellern Generika, die sogenannten Nachahmer-Produkte, produziert.
Fakt ist: Nicht erst seit dem Arzneimittelneuordnungs-Gesetz (AMNOG) aus dem Jahre 2011 hat die Apothekerschaft die Bundesregierung mehrfach vor der Therapie mit und durch Billigarzneimitteln gewarnt. Die Politik tat und tut - Nichts!
Jetzt haben die Apotheken wieder einmal zusätzliche Arbeit, die unter dem Deckmäntelchen der Arzneimittel-Sicherheit natürlich nicht …
Wie bereits in den vergangenen Jahren ist die Freie Apothekerschaft e.V. auch in diesem Jahr wieder mit einem Informationsstand auf der Expopharm in München präsent. Wir möchten Sie deshalb ganz herzlich einladen, uns in der Zeit vom 17. bis 20. September 2014 zu besuchen.
Schwerpunktmäßig geht es dem Verein auf der größten pharmazeutischen Fachmesse in Europa um diese Themen:
- Dynamisierung des Honorars!
- Trotz Gerichtsurteil - Weg mit Nullretax!
- Erstattung der BTM-Beschaffungskosten!
- Wir brauchen keine ABDA sondern eine echte Interessenvertretung!
Die …
… für das starke Schmerzmittel Tilidin gar nicht erst veröffentlichen würde, gibt es im Internet für die Veröffentlichung solcher Anzeigen anscheinend keine Hemmungen. Das beweisen beinahe täglich immer wieder etliche höchst bedenkliche Beispiele bei den ebay-Kleinanzeigen.
Der Verein „Freie Apothekerschaft“ fand bereits über 200 dieser Angebote, veröffentlichte sie auf seiner Internetseite „Wir decken auf“ und brachte sie zur Löschung. Der Vorstand des Vereins geht davon aus, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist. Vermutlich werden jährlich mehrere …
… Gesundheitssystem nicht noch höhere Kosten durch Falscheinnahme von Arzneimitteln entstehen.
Was die Krankenkassen letztendlich finanziell durch den ständigen Wechsel der Hersteller fast im Quartalsrhythmus einsparen, entzieht sich nicht nur dem Wissen der Patienten, der Apothekerschaft und der Ärzte, sondern anscheinend auch dem der Politik.
Ganz offensichtlich haben es die Abgeordneten des Deutschen Bundestages und die betreffenden Ministerien wohl aufgegeben, sich damit auseinanderzusetzen. Möglicherweise haben sie mittlerweile auch schlicht …
Im Juni 2013 trat die Freie Apothekerschaft e.V. - als erster Apothekerverband überhaupt - dem Aktionsbündnis „Stoppt die e-Card!“ bei. Damit stellt sie sich ein weiteres Mal auf die Seite der Patienten und ihrer Rechte. Nicht erst seit den in jüngster Zeit bekannt gewordenen Aktivitäten der Geheimdienste sind die Deutschen und insbesondere die Versicherten der Krankenkassen gegen die weitreichende Überwachung und Kontrolle ihrer personenbezogenen Daten durch die elektronische Gesundheitskarte eGK. Bereits jetzt hat das Aktionsbündnis rund 760.000 …
Seit Beginn dieses Jahres beobachtet die Freie Apothekerschaft, ein bundesweiter Verein selbständiger Apothekerinnen und Apotheker, die Auktionen von apotheken- und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln auf diversen Auktions- und Anzeigenportalen im Internet, etwa bei ebay oder in ebay-Kleinanzeigen. Das Resultat ist erschreckend.
Bei rund 100 Anzeigen und Auktionen entdeckte der Verein massive Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz. In etwa zehn Prozent der Auktionen und Anzeigen wurden verschreibungspflichtige Arzneimittel angeboten und verkauft, …
… werden von ebay überprüft und zugelassen, bevor sie ihre Angebote einstellen können. Dennoch kommt es bei ebay immer wieder zu Angeboten von Rx-Medikamenten und apothekenpflichtigen Arzneimitteln durch Privatpersonen.
Rechtlich ist das nach Ansicht der Freien Apothekerschaft, eines Zusammenschlusses selbständiger Apotheker in Deutschland, eindeutig ein Verstoß gegen bestehendes Recht. Der Verein hat mehrfach verschiedene Online-Auktionsplattformen nach derartigen verbotenen Auktionen durchsucht und allein in den letzten drei Wochen in mehr als 25 …
… 2,05 Euro abrechnen. Hier zeigt sich überdeutlich, wer die Entwicklung im Gesundheitswesens maßgeblich beeinflusst und dass Gesundheitsminister Bahr nicht nur bei der Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln offenbar eine Statistenrolle spielt. Nach Auffassung der Freien Apothekerschaft sind alle Stellungnahmen des Bundesgesundheitsministeriums und des Ausschusses für Gesundheit zu diesem Thema nicht ernst zu nehmen.
Die Forderungen des Vereins sind weitreichend: Den Gesetzlichen Krankenkassen dürfe kein oder nur ein erheblich geringerer Rabatt …