Am 3. November ist Weltmännergesundheitstag. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir unsere Studie zur Männergesundheitspolitik in den Bundesländern. Fünf Jahre nach dem ersten bundesweiten Männergesundheitsbericht haben wir bei den zuständigen Ministerien nach Jungen- und Männergesundheitsprojekten und -maßnahmen in ihren Ländern gefragt. Mit NRW und Bayern und mit etwas Abstand auch Hamburg, Berlin und Schleswig-Holstein gibt es fünf Bundesländer, die gute Ansätze zur Männergesundheit vorweisen können. Acht der Bundesländer und die Bundesregi…
Menschenrechtsverbände beklagen Empathielücke gegenüber Männern in Medien und Politik
Der am 11. Juli stattfindende Gender Empathy Gap Day macht auf die Doppelmoral aufmerksam, mit der in unserer Gesellschaft den Nöten von Männern und Frauen begegnet wird.
Warum bringen wir von Boko Haram entführten Mädchen Mitgefühl entgegen, nicht aber den Jungen, die von derselben Terrorgruppe bei lebendigem Leib verbrannt werden? Warum hat die Bundesregierung lediglich die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen auf ihrer Agenda und nicht auch die Bekämpfun…
Der November ist der Monat der Männer. Gleich zwei Tage sollen männerpolitische Themen in den Blickpunkt rücken. Am 3. November ist Weltmännertag, ein Aktionstag, der erstmals von Andrologen der Universität Wien, gemeinsam mit der Stadt Wien, der Gorbatschow-Stiftung, Medical Connection und United Nations Office at Vienna (UNOV) 2000 in Wien ins Leben gerufen wurde und damals hauptsächlich Männergesundheit thematisierte.
Der Internationale Männertag wird jährlich am 19. November weltweit in vielen Ländern, darunter auch Australien, Kanada, I…
Die Obleute des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages haben ein Gespräch mit der Interessengemeinschaft (IG) Jungen, Männer und Väter (http://www.geschlechterpolitik-2020.de/ig-maenner-vaeter.html) abgelehnt.
Der Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages, Paul Lehrieder (CSU), hatte der Interessengemeinschaft (IG) Jungen, Männer und Väter für Herbst 2016 ein Gespräch über Jungen-, Männer- und Väterthemen im Ausschuss im Rahmen der „Donnerstagsgesprä…
In Deutschland ist in allen Bundesländern die männliche Jugendarbeitslosigkeit höher als die weibliche. Im Bundesdurchschnitt beträgt die Differenz etwa 21%, ist aber von Bundesland zu Bundesland verschieden. Besonders hoch ist sie in Hamburg (43,5%) und Berlin (39,6%). Die Gleichstellungspolitik sieht die geschlechterspezifische Arbeitslosenquote als Gleichstellungsindikator. Die Einführung der gesetzlich geforderten Benachteiligung von Männern auf dem Arbeitsmarkt durch Frauenquote wird die Situation sicher nicht verbessern.
Die Arbeitslos…
Hamburg: Die im Dezember veröffentlichte neue PISA-Studie 2012 zeigt, dass sich die geschlechterspezifischen Lesekompetenzunterschiede zuungunsten der Jungen erneut vergrößert haben. Waren sie bei der ersten PISA-Studie 2000 noch 35 Punkte hinter den Mädchen, sind es jetzt 44 Punkte und damit so hoch wie nie zuvor. 40 Punkte entsprechen etwa dem Rückstand eines Schuljahres. Das bedeutet, seit der ersten PISA-Studie haben die geschlechterspezifischen Unterschiede nochmals um etwa ein Viertel Jahr zugenommen und betragen jetzt deutlich über ein…
Binnen-I, Doppelnennung „Bürger und Bürgerinnen“, Unterstrich – innen usw. seien, so hat uns die Gleichstellungspolitik vorgemacht, Maßnahmen zur Gleichberechtigung, denn das Ausblenden eines Geschlechts in der Sprache sei sexistisch diskriminierend. Jetzt haben die Uni Leipzig und die Uni Potsdam die Doppelnennung abgeschafft und die rein weibliche Form – generisches Femininum genannt – eingeführt, die männliche Bezeichnung in die Fußnote verschoben und siehe da, was die Gleichstellungsbeauftragten beim Weglassen der weiblichen Form als sexi…
MANNdat hat die aktuellen Daten zur Männerarbeitslosigkeit veröffentlicht. Geschlechterspezifische Arbeitslosendaten gelten in der Geschlechterpolitik als Indikator für Gleichstellung. Mittlerweile weisen Männer eine höhere Arbeitslosenquote auf als Frauen. Mehr unter www.manndat.de
Er ist die personifizierte Väterbewegung in Deutschland. Seit etwa 30 Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema Trennungsväter. Franzjörg Krieg, mittlerweile pensionierter Lehrer und selbst betroffener Trennungsvater. Wer Väterpolitik begreifen und Trennungsväter verstehen will, muss mit ihm reden. MANNdat sprach mit ihm über Trennungsväterpolitik, die Väterbewegung und das neue Familienrecht. Das Interview führte Dr. Bruno Köhler.
Das interview ist bei www.manndat.de unter http://manndat.de/geschlechterpolitik/der-deutsche-buerger-wird-immer…
Die Gesetzesreform zum Sorgerecht nicht verheirateter Väter ist am 19. Mai 2013 in Kraft getreten. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte bereits 2009 die bisherige Sorgerechtsregelung in Deutschland, nach der unverheiratete Väter ohne die Zustimmung der Mutter kein Sorgerecht für ihre Kinder erhalten konnten, als Diskriminierung der Väter verurteilt. Die dadurch erforderlich gewordene Neuregelung des Sorgerechts bringt eine Verbesserung für Väter, ist aber noch weit von einer gleichberechtigten Lösung entfernt, wie sie in ander…
Der neue Jungen lesen Newsletter Juni 2013 ist erschienen. Was erwartet Sie im neuen Newsletter?
Im Interview spricht Dr. Bruno Köhler diesmal mit dem Jugendbuchautor Frank Maria Reifenberg. Reifenberg ist nicht nur Autor, sondern auch engagiert im Bereich Jungenleseförderung. Gleich zwei Gründe, ihn für unseren Jungenleseförder-Newsletter zu interviewen.
Seit 2000 gibt es bundesweit einen Zukunftstag für Mädchen, an dem diese geschlechtsuntypische Berufswahlfelder erkunden dürfen. Zehn Jahre hat es gedauert, bis die Politiker – zumindest d…
Bücher über Väter thematisieren entweder die Sorge- und Umgangsrechtsdiskriminierung von Trennungsvätern, oder sie ergehen sich in Tiraden von Schuldzuweisungen an Väter und lassen sich damit vom heute eher männerfeindlichen Zeitgeist mittragen. Aus der Vielzahl dieser Bücher sticht das neue Buch von Dr. Mathias Stiehler „Väterlos“ heraus, der eine eigenständige Väterlichkeit für notwendig erachtet. MANNdat sprach mit Dr. Stiehler über Väter, Väterlichkeit und sein neues Buch.
Das Interview ist unter www.manndat.de zu lesen.
Zehn Jahre nach Einführung des Girls´ Days wurde er 2011 fortentwickelt zum Girls´ & Boys´ Day. Doch wie viel Boys´ Day steckt im Girls´ & Boys´ Day wirklich? MANNdat hat den Girls´ & Boys´ Day 2012 analysiert.
Nur in Brandenburg kommt auf ein Girls´-Day-Platz etwa ein Boys´ Day-Platz. Beim Rest sieht es mager aus. Besonders schlecht schneiden Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hessen und vor allem Rheinland-Pfalz ab. Das ist u.a. auf ein mangelndes Engagement bei den Kommunen und bei Schulen zurückzuführen, denn gerade in d…
Am 28.12.2012 trat ein Gesetz in Kraft, das die Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung erlaubt. Viel ist darüber geredet worden. Die Frage nach den Grundrechten für Jungen kam dabei jedoch zu kurz und die Frage nach der Komplikationsrate für Jungen durch Beschneidung wurde erst gar nicht gestellt. Über 100 tote Jungen jährlich infolge von Beschneidungen schätzt man in den USA. Wie verantwortungsvoll haben die Bundestagsabgeordneten das Thema behandelt? MANNdat geht dieser Frage nach. Lesen Sie mehr unter www.manndat.de
Es ist soweit. Was zu befürchten war, steht nun kurz vor der Vollendung. Der Bundestag hat entgegen aller Kritik von Kindesschützern und Interessenvertretungen von Jungen den Gesetzentwurf zur Legalisierung von Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung verabschiedet. Demnach dürfen Jungen und männliche Babys, unabhängig ob religiös oder nicht religiös motiviert, selbst von medizinischen Laien, ohne medizinische Notwendigkeit, ohne zwingende Schmerzfreiheit ein gesundes Organ irreversibel entfernt werden. Damit wird Jungen faktisch das Gru…
Für alle an Jungenleseförderung Interessierte ist der neue Jungen lesen newsletter von MANNdat e.V. erschienen. Was erwartet Sie im neuen newsletter?
In unserem Interview reden wir diesmal mit einem Leiter eines Jugendbuchverlages und fragen, warum Jungen weniger gerne lesen.
Das Handbuch Jungenpädagogik wurde aktualisiert und neu herausgegeben. Das Standardwerk für Jungenpädagogik wird in unserem newsletter vorgestellt.
Die Universität Köln hat unter Leitung von Professorin Christine Garbe ein neues Jungenleseförderprojekt implementiert – B…
Zwölf Jahre nach der ersten PISA-Studie, die das geschlechterspezifische Bildungsgefälle zuungunsten der Jungen aufgezeigt hat, haben wir nachgefragt, was die Bildungsministerien heute im Bereich Jungenleseförderung machen.
Bundesweit sind vier spezielle Jungenleseförderprojekte implementiert, die staatlich initiiert oder unterstützt werden. Im Vergleich der geschlechterspezifischen Bildungsförderung erhalten Jungen weitaus weniger Hilfe, Unterstützung und Fürsorge als Mädchen. Auf 94 Mädchen- MINT-Förderprojekte kommen nur vier Jungenlesefö…
Am 3. November ist Weltmännertag und am 19. November ist Internationaler Männertag. MANNdat hat zum Monat des Mannes mit einer Frau geredet, die sich, wie kaum eine andere Person in Deutschland für eine ehrliche Gleichstellungspolitik für Frauen UND Männer eingesetzt hat, Monika Ebeling. Dieses Engagement hat sie ihr Ehrenamt und ihren Job gekostet. Als „Hexenjagd von Goslar“ wurde ihr Fall der wegen ihrer Jungen- und Männerfreundlichkeit gefeuerten Gleichstellungsbeauftragten publik. MANNdat redete mit ihr darüber, wie eine Gleichstellungspo…
November ist der Monat der Männer. Gleich zwei Tage sollen männerpolitische Themen in den Blickpunkt rücken. Am 3. November ist Weltmännertag, ein Aktionstag, der erstmals von Andrologen der Universität Wien, gemeinsam mit der Stadt Wien, der Gorbatschow-Stiftung, Medical Connection und United Nations Office at Vienna (UNOV) 2000 in Wien ins Leben gerufen wurde und damals hauptsächlich Männergesundheit thematisierte.
Der Internationale Männertag wird jährlich am 19. November weltweit in vielen Länder, darunter auch Australien, Kanada, Italie…
Der Bundestag hat entgegen aller Kritik von Kindesschützern und Interessenvertretungen von Jungen den Gesetzentwurf zur Legalisierung von Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung verabschiedet. Nach dem Willen des Bundeskabinetts dürfen Jungen und männliche Babys demnach, unabhängig ob religiös oder nicht religiös motiviert, selbst von medizinischen Laien, ohne medizinische Notwendigkeit, ohne zwingende Schmerzfreiheit ein gesundes Organ irreversibel entfernt werden. Zum ersten Mal seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland soll damit …