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Bundestag beschneidet Grundrechte von Jungen

13.12.201207:20 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Bundestag beschneidet Grundrechte von Jungen

(openPR) Es ist soweit. Was zu befürchten war, steht nun kurz vor der Vollendung. Der Bundestag hat entgegen aller Kritik von Kindesschützern und Interessenvertretungen von Jungen den Gesetzentwurf zur Legalisierung von Körperverletzung an Jungen durch Beschneidung verabschiedet. Demnach dürfen Jungen und männliche Babys, unabhängig ob religiös oder nicht religiös motiviert, selbst von medizinischen Laien, ohne medizinische Notwendigkeit, ohne zwingende Schmerzfreiheit ein gesundes Organ irreversibel entfernt werden. Damit wird Jungen faktisch das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit nach Artikel 2 des Grundgesetzes und das Grundrecht auf Gleichberechtigung nach Artikel 3 des Grundgesetzes entzogen. Drei Jahre nach der vollmundigen Einführung einer Jungen- und Männerpolitik haben wir damit den jungenfeindlichsten Bundestag aller Zeiten.

Die Verabschiedung dieses Gesetzesentwurfs entlarvt das Geschwätz der Politik von den angeblichen "neuen Wegen für Jungs" als glatte Lüge. Jungen wird nach wie vor mehr Gewalt zugemutet als Mädchen.

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