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RCDS Niedersachsen fordert Reform der Studienbeiträge

22.05.201212:53 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: RCDS Niedersachsen fordert Reform der Studienbeiträge

(openPR) „Wir müssen unsere Studienbeiträge zukunftsfähig machen!“

Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Niedersachsen zieht nach knapp sechs Jahren seit der Einführung der Studienbeiträge in Niedersachsen eine positive Bilanz und setzt sich für deren Erhalt ein. Zugleich spricht sich der RCDS Niedersachsen für ein nachgelagertes Finanzierungsmodell der Studienbeiträge aus. Dazu Roman Schmitz, Landesvorsitzender des RCDS Niedersachsen:„Das derzeitige Modell der Studienbeiträge muss zukunftsfähig gestaltet werden. Wir brauchen eine Anpassung der Finanzierung an die Realität, um im Wettbewerb um die klügsten Köpfe bestehen zu können!“



Qualität der Lehre muss gehalten werden

Die Studienbeiträge haben an den Hochschulen in Niedersachsen neue Freiräume für die Lehre geschaffen und die Qualität der Studiengänge maßgeblich gesteigert. So konnte beispielsweise der Einsatz zusätzlicher Lehrkräfte das Angebot an Tutorien und Weiterbildungskursen fundamental verbessern. Zudem war es vielerorts möglich, die Bibliotheksöffnungszeiten und Bibliotheksausstattungen umfangreich zu erweitern und zugleich eine moderne EDV-Infrastruktur zu schaffen. Die Studienbeiträge garantieren den Studenten und Hochschulen eine wichtige Unabhängigkeit von der Landespolitik und sichern die neue Qualität der Lehre auch in Zeiten der Schuldenbremse.

Das derzeitige Modell wird sich nicht gerecht

Unabhängig von dem Erfolg der Studienbeiträge sieht der RCDS Niedersachsen das derzeitige Modell kritisch und regt eine Reform der Studienbeitragsfinanzierung an.
Hinter den Studienbeiträgen steht die Idee, dass Studenten an den Kosten ihres Studiums beteiligt werden. Diese Überlegung basiert auf der geringen durchschnittlichen Akademikerarbeitslosigkeit und dem hohen durchschnittlichen Akademikereinkommen. Trotzdem können in Einzelfällen Studenten vom Studienort Niedersachsen abgeschreckt werden, auch wenn die Qualität des Studiums hier spürbar besser ist.
Gründe dafür sind, dass die bestehenden alternativen Finanzierungsformen, wie zum Beispiel das Studienbeitragsdarlehen der N-Bank, nicht bekannt genug sind und vielen als unattraktiv erscheinen. Das N-Bank-Darlehen wird zurzeit nur von einem geringen Teil der Studenten genutzt und hat somit seinen Zweck verfehlt. Seit der Abschaffung der Studienbeiträge in allen Bundesländern, bis auf Bayern und Niedersachsen, liegt es nun in der Verantwortung der Landespolitik, ein Modell zu entwerfen, das eine attraktive Alternative zu sofortigen Studienbeiträgen beinhaltet und unser Land im Wettbewerb um die klügsten Köpfe stärkt.


RCDS Niedersachsen fordert Reformen

Der RCDS Niedersachsen erkennt diese Problematik an und fordert eine Reform des Studienbeitragsdarlehens der N-Bank, welche der Einführung nachgelagerter Studienbeiträge entsprechen würde. Folgende Punkte sieht der RCDS Niedersachsen als Kernpunkte einer solchen Reform:

• Das Darlehen muss erst ab einer gewissen Einkommensgrenze zurückgezahlt werden. Die derzeitige Grenze wird auf ein zu versteuerndes Einkommen von 24000 €/a angehoben.
• Die Zinsobergrenz wird von 7,5 % auf 5 % gesenkt, um unkalkulierbare Risiken für die Studenten auszuschließen.
• Für die besten 10 % der Studenten je Studiengang in Niedersachsen entfällt die Rückzahlungspflicht.
• Das Darlehen soll flexibel gestaltet werden, sodass auch die Verwaltungskosten mit abgedeckt werden können.

"Dieses Modell berücksichtigt, dass viele gesellschaftlich wichtige Studiengänge kein hohes Einkommen versprechen. Studenten, die entsprechend finanziell nicht von ihrem Studium profitieren, wollen wir auch nicht an den Kosten beteiligen. So gestalten wir Studienbeiträge gerechter und mindern die Risiken einer späteren Überschuldung", so die stellvertretende Vorsitzende Rabea Wolf.
„Unser Modell der nachgelagerten Studienbeiträge stärkt die Qualität der Hochschullehre. Die Studenten haben dadurch die Wahl, entweder die Studienbeiträge sofort zu zahlen oder das Studienbeitragsdarlehen der N-Bank zu nutzen. Zugleich müssen die Schulen im Rahmen der Studienvorbereitung vermehrt auf die alternative Finanzierungsmöglichkeit aufmerksam machen. Studienbeiträge dürfen kein Risikofaktor in der Bildungspolitik sein. Die hohe Qualität der Lehre an den niedersächsischen Hochschulen muss auch in Zukunft sichergestellt werden. Das kann nur durch eine Beibehaltung und Umgestaltung der Studienbeiträge umgesetzt werden. Wir ermutigen die Landesregierung zu einer entsprechenden Reform des Studienbeitragsdarlehens“, so Roman Schmitz abschließend.

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