(openPR) *Hamburger Kürzungen geben Grund zur Sorge*
Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Niedersachsen fordert die CDU in Niedersachsen sowie die Landesregierung auf, sich zu den Studentenwerken zu bekennen und die momentane Finanzhilfe an die Studentenwerke bis zum Ende der Legislaturperiode zu garantieren
„Die Studentenwerke an den niedersächsischen Hochschulen tragen mit ihrem Angebot maßgeblich zum Studienerfolg und zur Attraktivität der Hochschulen bei. Sie übernehmen elementare Aufgaben im Bereich der studentischen Betreuung und garantieren eine optimale Vernetzung der Angebote unter einem Dach. Daher muss ihre Zukunft auch in finanzieller Hinsicht gesichert werden“, so der Vorsitzende des RCDS Niedersachsen, Sascha Tietz.
Das aktuelle Vorgehen des Hamburger Senats, die finanzielle Unterstützung der Mensen komplett und ersatzlos zu streichen, gibt Anlass zur Sorge. Das Hamburger Studentenwerk muss durch diese Maßnahme Einschnitte in Höhe von ca. 2,3 Millionen Euro hinnehmen, was nur durch drastische Anpassungen der Essenspreise und Semesterbeiträge aufgefangen werden kann.
Zurzeit werden in Niedersachsen etwas über 8 Millionen Euro im Rahmen eines Beköstigungsbeitrages zur Verfügung gestellt. Weitere 4 Millionen Euro werden als Grundbetrag auf die Studentenwerke verteilt. Zudem gewährt das NHG jedem Studentenwerk einen Sockelbetrag in Höhe von 300.000 Euro.
„Da insbesondere das Mensaangebot durch die Studentinnen und Studenten ausgiebig genutzt wird - für das Jahr 2010 kann niedersachsenweit mit über 7 Millionen Essensportionen gerechnet werden - darf es hier keine finanziellen Einschnitte geben. Eine Kürzung der Finanzhilfe würde die niedersächsischen Studentenwerke in ihrer Existenz bedrohen und zugleich die Attraktivität der niedersächsischen Hochschulen verringern.
*Eine Frage der langfristigen Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit*
Auch wenn momentan der doppelte Abiturjahrgang und das Aussetzen der Wehrpflicht zu einer Studienanfängerschwemme führen wird, ist es im langfristigen Interesse unseres Landes, den Ruf der niedersächsischen Hochschulstandorte durch exzellente Lehre und ein ebenso exzellentes Lehrumfeld aufzuwerten, um so in Zeiten des demographischen Wandels weiterhin im Wettbewerb um die klügsten Köpfe bestehen zu können. Um mögliche Unsicherheiten in Bezug auf die Finanzierung der Studentenwerke zu vermeiden, fordert der RCDS Niedersachsen die niedersächsische CDU sowie die Landesregierung auf, sich zu den Studentenwerken zu bekennen und die momentane Höhe der finanziellen Unterstützung bis zum Ende der Legislaturperiode zu garantieren“, so Tietz abschließend.








